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	<title>Produktinnovation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:21:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Produktinnovation&amp;diff=67305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tärkein kampa: BK aufgelöst</title>
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		<updated>2023-05-18T12:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BK aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktinnovationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in der [[Wirtschaft]] [[Innovation]]en, die aufgrund von [[Forschung und Entwicklung]] oder [[technischer Fortschritt|technischen Fortschritts]] ein völlig neues oder wesentlich verändertes bestehendes [[Produkt (Wirtschaft)|Produkt]] hervorbringen. Pendant sind im [[Finanzwesen]] die [[Finanzinnovation]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Produktinnovation ist eine Innovation, also eine (Er-)Neuerung ({{laS|innovatio}}). Die Innovation muss mithin kein völlig neues Produkt hervorbringen, sondern kann in der Modifizierung eines vorhandenen bestehen. Deshalb unterschied [[Joseph Schumpeter]] 1964 in seiner [[Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung]] zwischen „Inventionen“ (technische [[Erfindung]]en eines völlig neuen Produkts), „Innovationen“ (Umsetzung einer Erfindung durch einen „dynamischen Unternehmer“) und [[Nachahmerprodukt|Imitationen]] (Nachahmung einer Innovation durch die Konkurrenz).&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Schumpeter, &amp;#039;&amp;#039;Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;, 1964, S. 100 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es gab Erfindungen, die branchenübergreifende industrielle Auswirkungen zur Folge hatten ([[Schlüsseltechnologie]]n). Hierzu gehören beispielsweise die [[Dampfmaschine#Niederdruckdampfmaschine|Niederdruckdampfmaschine]] von [[James Watt]] (1769), der [[Revolver]] (1845), die [[Dynamomaschine]] (1866), der [[Drehstrommotor]] (1889) oder der [[Elektronenrechner]] (1946), die als Grundlageninnovationen für Produktinnovationen bei der Herstellung von [[Werkzeugmaschine]]n gesorgt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=RiOqBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA141&amp;amp;dq=Technologief%C3%BChrer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjcnoDbwLTkAhUNb1AKHW2gC4M4UBDoAQhjMAk#v=onepage&amp;amp;q=Technologief%C3%BChrer&amp;amp;f=false Günter Fandel/Harald Dyckhoff/Joachim Reese, &amp;#039;&amp;#039;Industrielle Produktionsentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 142]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge kam es zu Produktinnovationen wie der [[Bohrmaschine]] (1775), [[Drehbank]] (1797), [[Hobelmaschine]] (1817), [[Fräsmaschine]] (1818) und [[Schleifmaschine]] (1874).&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Fandel/Harald Dyckhoff/Joachim Reese, &amp;#039;&amp;#039;Industrielle Produktionsentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die Produktinnovation kann nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. &amp;#039;&amp;#039;Marktinnovation&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, dass ein entsprechendes Angebot erstmals am [[Markt]] verfügbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Pepels, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 362&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür wurde auch der Begriff „absolute Innovation“ geprägt. Die&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Unternehmensinnovation&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein Angebot, das nur für das betreffende Unternehmen selbst neuartig ist, nicht jedoch für den Markt an sich. Man spricht in diesem Fall auch von „relativer Innovation“. Dabei sind heute drei Typen der Unternehmensinnovation anerkannt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=5FLtfnAGy6sC&amp;amp;pg=PA225&amp;amp;dq=Unternehmensinnovation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjWstPV853lAhUCU1AKHYXODBEQ6AEIRDAE#v=onepage&amp;amp;q=Unternehmensinnovation&amp;amp;f=false  Mario Raich/Simon L. Dolan, &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Komfortzone: Wirtschaft und Gesellschaft übermorgen&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 225 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;konvergente Unternehmensinnovation&amp;#039;&amp;#039; findet im Bereich des [[Kerngeschäft]]s statt,&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;divergente Unternehmensinnovation&amp;#039;&amp;#039; durch [[Eigeninitiative]], Steuerung des Einflusses der wichtigsten [[Stakeholder]] und erweiterte Kommunikation sowie&lt;br /&gt;
* die erst im Entstehen begriffene &amp;#039;&amp;#039;virtuelle Unternehmensinnovation&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Sämtliche Produktinnovationen erfordern ein Verlassen der Routine und eine Einstellung auf neue Territorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Produktinnovation kann von [[Kundenerwartung|Kundenwunsch]] ausgehen ({{enS|market pull}}) oder ist auf eine technologische Entwicklung zurückzuführen ({{enS|technology push}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=aqwhBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=Bedarfsverschiebung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj4_fnlkZ_lAhUQJlAKHRfqDMI4FBDoAQhYMAY#v=onepage&amp;amp;q=Bedarfsverschiebung&amp;amp;f=false Manfred Noé, &amp;#039;&amp;#039;Innovation 2.0: Unternehmenserfolg durch intelligentes und effizientes Innovieren&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Produktinnovation wird auch eingesetzt, um „dynamischen Märkten“ zu begegnen. Diese dynamischen Märkte sind durch technischen Fortschritt auf der Anbieterseite und [[Bedarfsverschiebung]]en auf der Nachfragerseite gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=aqwhBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=Produktinnovation+Bedarfsverschiebung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjV7tGA187kAhXGR5oKHdGxBWwQ6AEIVjAH#v=onepage&amp;amp;q=Produktinnovation%20Bedarfsverschiebung&amp;amp;f=false Manfred Noé, &amp;#039;&amp;#039;Innovation 2.0: Unternehmenserfolg durch intelligentes und effizientes Innovieren&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 1]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Unternehmer]] [[Christian Dräger]] hat die Strategie seines Unternehmens ([[Drägerwerk]]) wie folgt charakterisiert: „[[Marktführerschaft]] durch [[Technologieführerschaft]], Technologieführerschaft durch Produktinnovation.“&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Dräger, &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zur unternehmerischen Verantwortung: Reden und Schriften 1974 bis 2002&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 184&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgangspunkt ist für ihn die Produktinnovation, durch die eine Technologieführerschaft erreicht werden kann, die ein Unternehmen zum Marktführer aufsteigen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der &amp;#039;&amp;#039;Innovationsneigung&amp;#039;&amp;#039; kann in &amp;#039;&amp;#039;Vorreiterverhalten&amp;#039;&amp;#039; (mit der Chance auf [[Pioniergewinn]]e, aber dem größten Risiko der [[Sunk costs|Sunk Costs]] wegen der hohen [[Ungewissheit]] über die weitere [[Marktentwicklung]]), das Verhalten des &amp;#039;&amp;#039;frühen Folgers&amp;#039;&amp;#039; (mit der Chance eines geringeren Risikos – weil [[Fehlproduktion]]en des Pioniers vermieden werden können – und dem Nachteil der Überwindung von [[Marktbarriere]]n), jenes des &amp;#039;&amp;#039;Modifikators&amp;#039;&amp;#039; (mit der Chance auf Besetzung einer [[Marktnische]], aber den Risiken geringer Spielräume und hoher [[Markteintrittsbarriere]]n), sowie jenes des &amp;#039;&amp;#039;Nachzüglers&amp;#039;&amp;#039; (gekennzeichnet durch die geringsten [[Forschungs- und Entwicklungskosten]] und kleinste [[Marktrisiko|Marktrisiken]] sowie der Gefahr der Preiskämpfe) unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produktinnovationen verschaffen dem Innovator [[Wettbewerbsvorteil]]e, er zwingt die Konkurrenz zu reagieren. Produktinnovationen erfordern Marktreife der innovativen Produkte, die durch [[Test]]er bestätigt werden kann. Die Notwendigkeit zur Produktinnovation liegt in der Veränderung von [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]] der Nachfrager und im Erscheinen technologischer [[Trend (Statistik)|Trends]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Innovationsmanagement]]&lt;br /&gt;
* [[Produktpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur/Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Produktinnovation|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Gausemeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Produktinnovation. Strategische Planung und Entwicklung der Produkte von morgen.&amp;#039;&amp;#039; München 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4047346-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innovationsmanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produktentwicklung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tärkein kampa</name></author>
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