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	<title>Prochowice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prochowice&amp;diff=1826301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Horst Hiller ist 2010 verstorben</title>
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		<updated>2026-04-26T02:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Horst_Hiller&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Horst Hiller (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Horst Hiller&lt;/a&gt; ist 2010 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Prochowice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Prochowice COA.svg|100px|Wappen von Prochowice]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Legnica&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Legnicki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 16&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 24&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 21&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 52&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 9.85&lt;br /&gt;
| Höhe               = 110&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 59-225&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 76&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DLE&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 94|DK 94]] [[Strzelno]]–[[Krakau]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga krajowa 36|DK 36]]&amp;lt;br /&amp;gt;Prochowice–[[Ostrów Wielkopolski|Ostrów Wlkp.]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt-und-Land-Gemeinde&lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = 12&lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 102.62&lt;br /&gt;
| TERYT              = 0209073&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Halina Kołodziejska&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2009&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Rynek 1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 59-230 Prochowice&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.prochowice.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Prochowice church 2012.JPG|mini|hochkant|St.-Andreas-Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prochowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Parchwitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der [[Gmina Prochowice|Stadt- und Landgemeinde Prochowice]] im [[Powiat Legnicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Prochowice liegt 15 Kilometer nordöstlich von [[Legnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;) und 45 Kilometer nordwestlich von [[Breslau]] an der [[Kaczawa|Katzbach]], vor ihrer Mündung in die [[Oder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Prochowice zamek (0) ID 593542.jpg|mini|Schloss Parchwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prochowice,kościół pw. św. Jana Chrzciciela -Aw58- 27 lipca 2011 r..JPG|mini|hochkant|Johannes-der-Täufer-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prochowice Ratusz2.jpg|mini|Rathaus am Ring]]&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert entstand eine städtische Siedlung an den Verkehrswegen von Breslau nach [[Głogów|Glogau]] und [[Görlitz]], die bereits seit 1217 über eine Kirche verfügte. Im Jahr 1280 erhielt Parchwitz das Stadtrecht, das 1293 von Herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I. von Schweidnitz]] bestätigt wurde. Zur Wende des 13. zum 14. Jahrhundert entstand auf dem linken Katzbachufer eine Burg. Das [[Herzogtum Liegnitz]], dem Parchwitz angehörte, löste sich 1329 von Polen und unterstellte sich der [[Länder der Böhmischen Krone|Krone Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vielen Besitzerwechseln begleitet, gelangte die Stadt zu gewissem Wohlstand. Handwerk und Landwirtschaft waren von Bedeutung. Von 1374 bis 1814 besaß Parchwitz das Salzhandelmonopol für die Gegend. 1424 wurde das örtliche Rathaus erwähnt und 1426 der Steinbau der Andreaskirche fertiggestellt. Nach der Verwüstung durch die [[Hussitenkriege|Hussiten]] am 11. Oktober 1428&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGK1845&amp;quot; /&amp;gt; wurde Pachwitz von 1430 bis 1450 ummauert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt; In die Stadtmauer waren fünf Zugänge eingelassen: Das Breslauer, Liegnitzer, Glogauer und Wohlauer Tor sowie die Brauhauspforte. 1484 wurde die Begräbniskirche St. Spirito erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGK1845&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Böhmen kam Schlesien 1526 unter die Herrschaft der katholischen [[Habsburg]]er und nach dem Aussterben der Liegnitz-Brieger Piasten 1675 ging die Gegend und das Herzogsschloss in ihren Besitz über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt; In Pachwitz selbst hatte sich, von den Herzögen von Liegnitz-Brieg gefördert, die [[Reformation]] durchgesetzt – die Pfarrkirche war 1556 evangelisch geworden, musste dann jedoch 1700 an die Katholiken zurückgegeben werden. Mit der [[Altranstädter Konvention]] 1707 wurde sie dann aber wieder evangelisch, gleichzeitig wurde eine neue katholische Kirche mit Schule gebaut. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Parchwitz 1642 auf Befehl des schwedischen Feldherrn [[Lennart Torstensson]] geplündert und niedergebrannt. Ein weiterer Stadtbrand wütete 1683.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGK1845&amp;quot; /&amp;gt; Schließlich dezimierte eine Cholera-Epidemie im Jahre 1658 die Einwohnerzahl der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Parchwitz an [[Preußen]] und wurde in den [[Landkreis Schweidnitz|Kreis Schweidnitz]] eingegliedert. 1816 wurde es dem neuen [[Landkreis Liegnitz]] zugeteilt, dessen einzige Stadt Parchwitz neben [[Legnica|Liegnitz]] war. Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt einen Aufschwung. Nach dem Stadtbrand von 1769 erfolgte bis 1770 mit Unterstützung König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Großen]] der Wiederaufbau. Es wurden das Rathaus mit Wache, Stadtwaage und Ratskeller sowie 46 Häuser massiv aus Stein errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGK1845&amp;quot; /&amp;gt; 1784 folgte der Bau einer [[Wasserleitung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Stadtchronik geht hervor, dass Parchwitz von 1806 bis 1808 im Zuge der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] von 75.000 Soldaten durchzogen wurde und im Jahre 1813 in den hierfür errichteten Kasernen fast 10.000 Soldaten stationiert waren. Im 19. Jahrhundert dauerte der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt an, die Stadtmauern wurden geschleift, 1898 wurde die [[Liegnitz-Rawitscher Eisenbahn|Eisenbahnstrecke Liegnitz–Steinau]] eröffnet, zahlreiche Betriebe entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1838 war die katholische Kirche unnutzbar, weshalb die katholische Gemeinde die evangelische Begräbniskirche nutzte&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGK1845&amp;quot; /&amp;gt; und 1847 die neugotische Kirche St. Johannes Baptist an anderer Stelle erbaute. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Parchwitz zwei evangelische und eine katholische Kirche, ein Schloss, ein Amtsgericht und Gerberei-Betriebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;Lexikoneintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Parchwitz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 15, Leipzig/Wien 1908, S. 432 ([http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-015-0432 Zeno.org])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Kampfhandlungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Parchwitz 1945 seitens der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Die polnische Administration verwaltete die Stadt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Prochowice&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit wurde die einheimische Bevölkerung von der polnischen Administration aus Parchwitz [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben oder an der Rückkehr gehindert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde der [[Woiwodschaft Breslau]] zugeteilt. Die Betriebe vor allem der Leder- und Lebensmittelindustrie wurden nach Kriegsende wiederauf- und ausgebaut. Von 1975 bis 1998 war Prochowice Teil der [[Woiwodschaft Legnica]] und seither der neugebildeten [[Woiwodschaft Niederschlesien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1803 || align=center |  {{0}}784 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;,  Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, S. 352–359, Ziffer 522 ([https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA352 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 || align=center | {{0}}833 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center | {{0}}798 || davon 644 Evangelische und 154  Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || align=center |  {{0}}935  || Stadt mit zwei Mutterkirchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug4&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;,  Band 4: &amp;#039;&amp;#039;P–S&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, S. 10, Ziffer 355 ([https://books.google.de/books?id=MQKbGMwLPBcC&amp;amp;pg=PA10 Google]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || align=center | 1001 || in 120 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 || align=center | 1081 || in 121 Wohnhäusern; darunter 194 Katholiken und drei Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie1825&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1830, S. 989 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA989 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=center | 1217 || in 126 Wohnhäusern; davon 1018 Evangelische, 191 Katholiken und acht Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGK1845&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Breslau 1845, S. 893–894 ([https://books.google.com/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA893 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=center | 1413 || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039; (Kraatz, Hrsg.). Berlin 1856, S. 455 ([https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA455 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || align=center | 1406 || am 3. Dezember; davon 1283 im Stadtbezirk und 123 im Schloss-Gutsbezirk&amp;lt;ref name=&amp;quot;KöStat1871&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=center | 1488 || am 1. Dezember; davon 1370 im Stadtbezirk (1040 Evangelische, 312 Katholiken, neun sonstige Christen und neun Juden) und 118 im Schloss-Gutsbezirk (103 Evangelische, 15 Katholiken)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KöStat1871&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874. X. &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;: S. 224–225, Ziffer 1 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA224 Google Books]), und S. 232–233, Ziffer 185 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA232 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=center| 2184 || am 1. Dezember; davon 2069 im Stadtbezirk, darunter 1550 Evangelische (1543 mit [[Deutsche Sprache|deutscher Muttersprache]], vier mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]], eine Person spricht eine andere Sprache, und zwei Personen sprechen Deutsch &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; eine andere Sprache) und 512 Katholiken (498 mit deutscher Muttersprache, fünf mit polnischer Muttersprache, sechs Katholiken sprechen eine andere Sprache, und drei Katholiken sprechen Deutsch und eine andere Sprache), sowie 115 im Schloss-Gutsbezirk, darunter 78 Evangelische (sämtlich mit deutscher Muttersprache) und 37 Katholiken (33 mit deutscher und drei mit polnischer Muttersprache, ein Katholik spricht Deutsch &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; eine andere Sprache)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KöStat1905&amp;quot;&amp;gt;Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Heft VI: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1908, S. 162–163, Ziffer 1 ([https://books.google.de/books?id=xMEzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA163 Google Books]), und S. 170–171, Ziffer 179 ([https://books.google.de/books?id=xMEzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA170 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center| 2204 || am 1. Dezember, davon 2100 im Stadtbezirk und 104 im Schloss-Gutsbezirk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/liegnitz.htm |titel=Landkreis Liegnitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240216180530if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/liegnitz.htm |archiv-datum=2024-02-16 |abruf=2026-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center | 2572 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=liegnitz.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 2800 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das Rathaus am [[Ring (Marktplatz)|Ring]] wurde 1642 erbaut und erhielt seine heutige Form 1769. Auf dem Walmdach befindet sich ein Dachreiter mit Zwiebelhaube. Der Ring und die von hier abzweigenden Straßen werden von zumeist zweistöckigen, traufständigen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert gesäumt. Das älteste Wohnhaus der Stadt ist ein giebelständiges Gebäude am Ring, das von einer Büste mit der Jahreszahl 1588 bekrönt wird.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Parchwitz]]&lt;br /&gt;
* St.-Andreas-Kirche&lt;br /&gt;
* Johannes-der-Täufer-Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Prochowice unterhält eine Partnerschaft mit [[Warburg]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In von Silber und Blau geteiltem Schild ein goldener Hase, der von Leibesmitte in einen silbernen Fischschwanz ausläuft.&amp;#039;&amp;#039; Laut Dr. Friedrich Vetter nahm der Ritter Peter von Parchwitz den „Fischhasen“ im Jahre 1263 als Wappen an. Es soll an die ertragreichen Wälder und Flüsse der Gegend erinnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt; [[Otto Hupp]] gab 1898 das Wappen der Stadt noch als goldenen „Fischhasen“ auf rotem Schild wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Hupp: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen und Siegel der Deutschen Städte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2: &amp;#039;&amp;#039;Königreich Preußen : Pommern, Posen und Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 1898.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der spätere Bürgermeister Walter Stein änderte die Farbgebung in Blau-Weiß und knüpfte damit an die Farben der historischen Stadtfahne an, die seit 1800 am Rathaus hing.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Prochowice verlaufen die Staatsstraßen [[Droga krajowa 94|DK 94]] [[Strzelno]]–[[Krakau]] und die [[Droga krajowa 36|DK 36]] in westlicher Richtung nach [[Lubin]] und von dort nach [[Ostrów Wielkopolski]] im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die [[Stadt- und Landgemeinde]] Prochowice gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in folgende Ortsteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Cichobórz &amp;#039;&amp;#039;(Überschau)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Dąbie &amp;#039;&amp;#039;(Dahme)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Golanka Dolna &amp;#039;&amp;#039;(Nieder Heidau)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gromadzyń &amp;#039;&amp;#039;(Herrndorf)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kawice &amp;#039;&amp;#039;(Koitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kwiatkowice &amp;#039;&amp;#039;(Alt Läst)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Lisowice &amp;#039;&amp;#039;(Leschwitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mierzowice &amp;#039;&amp;#039;(Merschwitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Motyczyn &amp;#039;&amp;#039;(Möttig)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Rogów Legnicki &amp;#039;&amp;#039;(Rogau)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Szczedrzykowice &amp;#039;&amp;#039;(Spittelndorf)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Szczedrzykowice-Stacja &amp;#039;&amp;#039;(Kolonie am Bahnhof)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Warburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Max Fiedler (Komponist)|Max Fiedler]] (1868–1924), Kantor und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Jan Šołta]] (1921–2004), Historiker und Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kaske]] (1925–2019), Chemiker, Physiker und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Horst Hiller]] (1931–2010), deutscher Physiker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Vetter (Geograph)|Friedrich Vetter]] (* 1940), deutscher Stadt- und Verkehrsgeograph&lt;br /&gt;
* [[Detlev Poguntke]] (* 1945), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Elżbieta Szmytka]] (* 1956), Opernsängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Parchwitz |Band=11 |Seite=171}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parchwitz, Stadt und Schlossgut, an der Katzbach, Kreis Liegnitz, Regierungsbezirk Liegnitz, Provinz Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Parchwitz ([https://www.meyersgaz.org/place/20448074 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Güter-Adreßbuch&amp;#039;&amp;#039;, Fünfte Ausgabe, Korn, Breslau 1894, S. 289, Ziffer 2570 ([https://books.google.de/books?id=G0wRAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA289 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Hans Lutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Reg.-Bezirks Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;. Korn, Breslau 1891, S. 268–273 ([https://www.google.de/books?id=dPFYAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA268 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ndschles/liegnitz/parchwiz.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Parchwitz&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.prochowice.com/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.prochowice.com/content.php?cms_id=52&amp;amp;lang=pl&amp;amp;p=p1 Gemeindewebsite] abger. am 14. November 2009.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Legnicki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Prochowice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
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