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	<title>Problem - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Problem&amp;diff=13728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prototyperspective: ergänzt (+1 siehe auch)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzt (+1 siehe auch)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Lied von Ariana Grande siehe [[Problem (Lied)]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Problem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|πρόβλημα|próblema}}, „Vorsprung, Klippe, Hindernis; das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Knaurs etymologisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 391; ISBN 3-426-26074-3&amp;lt;/ref&amp;gt;) entsteht in einer [[Situation]], in der ein oder mehrere [[Ziel]]e erreicht werden müssen, wobei nicht unmittelbar sicher ist, welche [[Maßnahme (Recht)|Maßnahmen]] ergriffen oder welche [[Mittel (Buchhaltung)|Mittel]] eingesetzt werden müssen, um diese Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Art der Ziele hängt vom [[Individuum]] ab, das mindestens ein Problem hat. Bei [[Privatperson]]en sind es [[persönliches Ziel|persönliche Ziele]], bei [[Unternehmen]] die [[Unternehmensziel]]e und bei [[Staatsziel]]en der [[Staat]], die mit Problemen konfrontiert sind. Persönliche Probleme können beispielsweise das [[Konsumverhalten]] ([[Konsumieren]] oder [[Sparen]]), [[Eheschließung]] oder [[Ehescheidung]] sein. Probleme in Unternehmen können [[Ertragslage]], [[Kostenstruktur]] oder [[Insolvenzrisiko]] betreffen, staatliche Probleme sind etwa die [[Haushaltskonsolidierung]] oder [[Konflikt]]e mit ausländischen Regierungen bis hin zum [[Krieg]]. Taucht ein Problem auf, muss ihm mit [[Problemlösen]] begegnet werden. Probleme können lösbar, nicht lösbar oder unentscheidbar sein. Mehrere in einem übergeordneten kausalen Zusammenhang stehende Probleme können als &amp;#039;&amp;#039;Problematik&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
In der [[Gestaltpsychologie]] befasste sich [[Narziß Ach]] 1905 als einer der ersten mit Denkprozessen und insbesondere dem Problemlösen.&amp;lt;ref&amp;gt;Narziß Ach, &amp;#039;&amp;#039;Über die Willenstätigkeit und das Denken&amp;#039;&amp;#039;, 1905, [[passim]]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl Duncker (Psychologe)|Karl Duncker]] definierte 1935 das Problem wie folgt:&lt;br /&gt;
: „Ein Problem entsteht dann, wenn ein [[Lebewesen]] ein Ziel hat und nicht weiß, wie es dieses Ziel erreichen soll“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Duncker, &amp;#039;&amp;#039;Zur Psychologie des produktiven Denkens&amp;#039;&amp;#039;, 1935/1974, S. 1; ISBN 978-3-642-88750-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Benutzung des Wortes „Lebewesen“ stellte er klar, dass nicht nur [[Mensch]]en Probleme haben können. Für [[Friedhart Klix]] lag 1971 ein Problem vor, wenn ein Anfangszustand, ein Zielzustand und „das nicht unmittelbar gelingende Überführen vom Anfangs- in den Zielzustand“ besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhart Klix, &amp;#039;&amp;#039;Information und Verhalten&amp;#039;&amp;#039;, 1971, S. 640; ISBN 978-3-456-60029-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Dietrich Dörner]] beschrieb 1976 ähnlich:&lt;br /&gt;
: „Ein Individuum steht einem Problem gegenüber, wenn es sich in einem inneren oder äußeren Zustand befindet, den es aus irgendwelchen Gründen nicht für wünschenswert hält, aber im Moment nicht über die Mittel verfügt, um den unerwünschten Zustand in den erwünschten zu überführen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Dörner, &amp;#039;&amp;#039;Problemlösen als Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 10; ISBN 978-3-17-009711-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen Problem und [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgabe]]: „Wenn die Transformation des [[Ist-Zustand]]s in den [[Soll-Zustand]] produktives Denken erfordert, stehen wir vor einem Problem. Andernfalls handelt es sich nur um eine Aufgabe“. Bei einer Aufgabe liegt [[Alan H. Schoenfeld]] zufolge bereits ein Lösungsschema vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan H Schoenfeld/Alan H Sloane (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Mathematical Thinking and Problem Solving&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 14 ff.; ISBN 978-0-8058-0990-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problemklassen ==&lt;br /&gt;
Im täglichen Umgang mit Problemen haben zahlreiche Wissenschaften Merkmale herausgearbeitet, nach denen sich Probleme charakterisieren lassen. Einzelne Probleme lassen sich so zu &amp;#039;&amp;#039;Problemklassen&amp;#039;&amp;#039; zusammenfassen. Es gibt folgende Problemklassen, nach denen Probleme systematisiert werden können:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Familiencoaching/_pGrEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=problem+l%C3%B6sungsaufwand&amp;amp;pg=PT63&amp;amp;printsec=frontcover Miroslawa Britzkow/Susanne Jermies, &amp;#039;&amp;#039;Familiencoaching&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 63 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lösbarkeit ===&lt;br /&gt;
Nicht alle Probleme sind lösbar. Bei vielen Problemen geht die scheinbare Unlösbarkeit auf mangelnde Wohldefiniertheit zurück: Ausgangssituation, Hindernis und Zielsituation sind nicht ausreichend klar formuliert, um eine Lösung zu ermöglichen. Doch auch für sauber formulierte Probleme in Umfeldern mit klar vorgegebenen Regeln kann unter Umständen gezeigt werden, dass eine Aufgabe unlösbar ist, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Quadratur des Kreises]], die für unlösbare Probleme sprichwörtlich geworden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Gro%C3%9Fen_Probleme_der_Antike/syF4EAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=problem+Quadratur+des+Kreises,&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;printsec=frontcover Bodo von Pape, &amp;#039;&amp;#039;Die Großen Probleme der Antike&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Band I - Von Archytas bis Pappus&amp;#039;&amp;#039;, 2022, S. 159]&amp;lt;/ref&amp;gt; Arbeitsaufwand in die Lösung erwiesenermaßen unlösbarer Probleme zu stecken ist nicht sinnvoll. In diesem Fall kann eine [[Umgehungslösung]] ({{enS|workaround}}) des Problems helfen. Das angepeilte Ziel wird dann so abgeändert, dass sich das Problem gar nicht mehr stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unlösbarkeit eines Problems kann auch darauf zurückzuführen sein, dass versucht wird, mehrere widersprüchliche Ziele gleichzeitig zu erreichen. In diesem Fall liegt ein [[Interessenkonflikt]] vor, der möglicherweise durch einen [[Kompromiss]] beglichen werden kann. In technischen Zusammenhängen spricht man hierbei auch von [[Optimierung]]. Kompromisse können allerdings wiederum neue Probleme hervorrufen. Ist ein Kompromiss aufgrund des zugrundeliegenden Regelsystems unmöglich, so spricht man von [[Aporie]] (‚Ausweglosigkeit‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerlegbarkeit ===&lt;br /&gt;
Lässt sich ein Problem in mehrere Unterprobleme zerteilen, so nennt man es zerlegbar oder auch [[Hierarchie|hierarchisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Diagnostik_im_Coaching/YPkfBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=hierarchisches+problem&amp;amp;pg=PA74&amp;amp;printsec=frontcover Heidi Möller/Silja Kotte, &amp;#039;&amp;#039;Diagnostik im Coaching&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 74]&amp;lt;/ref&amp;gt; Echte Unterprobleme sind leichter und mit weniger Arbeitsaufwand verbunden ([[divide et impera]]). Sie können eine kompaktere und greifbarere Beschreibung der Ausgangssituation bieten, die bereits aus sich heraus einen Lösungsweg nahelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt die Zerlegung selbst ein schwieriges Problem dar, lässt sich ein Problem überhaupt nicht unterteilen oder sind die entstehenden Unterprobleme bei jeder möglichen Zerlegung ebenso komplex wie das Ausgangsproblem, so nennt man das Problem nicht zerlegbar oder elementar. Eine spezielle Aussage über die Zerlegbarkeit trifft diese Unterscheidung:&lt;br /&gt;
* [[Einsicht]]s&amp;amp;shy;probleme sind nicht zerlegbare Probleme, denn sie benötigen nur einen einzigen, untrennbaren Umformungsschritt, der jedoch sehr schwer ist, weil er eine völlig neue Sicht der Dinge verlangt.&lt;br /&gt;
* [[Transformationsproblem]]e hingegen lassen sich in eine ganze Reihe von Umformungsschritten zerlegen ([[Teile und herrsche (Informatik)|Informatik]]), die richtig aufeinander abgestimmt werden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandtheit ===&lt;br /&gt;
Manche Probleme sind in ihrer Wesensart so eng verwandt, dass mit einem Problem gleichzeitig ein anderes Problem gelöst wird. In diesem Fall sind Ausgangs- und Zielsituation bei beiden Problemen gleich, wenn auch für gewöhnlich gänzlich anders formuliert. Eines der Probleme lässt sich jedoch in das jeweils andere Problem überführen; speziell die [[Komplexitätstheorie]] spricht hierbei davon, ein Problem auf ein anderes zu reduzieren. Auf diese Weise können ganze Problemklassen ausfindig gemacht werden, deren Probleme ungelöst sind. Man weiß jedoch, dass die Lösung eines Problems gleichzeitig alle anderen Probleme der jeweiligen Klasse lösen würde. Kann ein Problem nicht auf andere Probleme zurückgeführt werden, so bildet es eine Problemklasse für sich und erfordert möglicherweise eine gänzlich neue [[Einsicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lösungsaufwand ===&lt;br /&gt;
Man kann Probleme nach dem Lösungsaufwand beurteilen: Der Lösungsweg eines Problems kann kurz und knapp sein, aber auch so aufwändig, dass das erreichbare Ziel die Mühe nicht lohnt. Extrem aufwändige Probleme können sogar unbegrenzt lange Lösungswege erfordern. So kann ein Problem zwar unbekannterweise vielleicht lösbar sein, in der Praxis aber weiterhin als „unlösbar“ gelten, es ist damit unbestimmt hinsichtlich seiner Lösbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der benötigte Aufwand zur Lösung eines Problems hängt von seiner [[Komplexität]] und der [[Leistung (Psychologie)|Leistungsfähigkeit]] der Beteiligten ab. Unter den Begriff Leistung fallen hier unterschiedliche Faktoren – von der [[Intelligenz]] eines Menschen bis zur [[Rechenleistung]] eines Computers. Auch unterschiedliche Ausgangssituationen beeinflussen den Aufwand von Lösungswegen, da die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Werkzeugen ([[Ressourcen]]) oder einfach anderem [[Wissen]] variieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subjektivität ===&lt;br /&gt;
Besonders Probleme des Alltags unterliegen der [[Subjektivität]] der beteiligten Personen. Abweichende Zielvorstellungen bedingen, dass Schwierigkeit und Aufwändigkeit von Problemen unterschiedlich beurteilt werden. Bestimmte Probleme sind für Beteiligte unlösbar, für Außenstehende jedoch zu bewältigen oder sogar einfach: So ist das Feststellen des eigenen Todeszeitpunkts unmöglich. Mitunter erzeugt der Wechsel des eigenen Standpunkts ein besseres Verständnis für das Problem, etwa wenn [[Emotion]]en beteiligt sind und das Problem erst durch [[Empathie|Einfühlungsvermögen]] überhaupt erfasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaften ==&lt;br /&gt;
Aus wissenschaftlicher Sicht stellt sich ein Problem, wenn eine [[Frage]], [[Streitfrage]] oder ein [[Sachverhalt]] ungeklärt ist, das Problem durch [[Denken]] oder [[Erfahrung]] gelöst werden kann und eine neue Problemstellung der Anlass für den Fortschritt der Wissenschaften sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Apel/Peter Ludz, &amp;#039;&amp;#039;Philosophisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1958, S. 228; ISBN 978-3-11-006729-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren [[Einzelwissenschaft]]en werden spezifische Problemstellungen untersucht, die zu feststehenden Begriffen wurden. Dazu gehören unter anderem das [[Halteproblem]] der [[Theoretische Informatik|Theoretischen Informatik]], das [[Problem des Handlungsreisenden]] des [[Operations Research]] mit der Berechnung einer optimalen [[Rundreise]] durch mehrere Städte, das [[Transportproblem]] und [[Umladeproblem]] der [[Logistik]], das [[Problemverhalten]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensauffälligkeit&amp;#039;&amp;#039;) der [[Erziehungswissenschaft]] für menschliches [[Sozialverhalten]], das in einem gegebenen Kontext als problematisch wahrgenommen wird, oder das [[Problem der Museumswächter]] der [[Algorithmische Geometrie|algorithmischen Geometrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkpsychologie ===&lt;br /&gt;
Ist für die Überwindung der zwischen [[Ist-Zustand|Ist-]] und [[Soll-Zustand]] liegenden Barriere eine Denkleistung erforderlich, die über das reproduktive Denken hinausgeht, liegt aus Sicht der [[Denkpsychologie]] ein Problem vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Dörner, &amp;#039;&amp;#039;Problemlösen als Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob es sich um ein Problem oder eine Aufgabe handelt, hängt vom [[Wissen]] des Individuums ab. Für den Dachdecker ist Dachdecken eine Routinearbeit, für den Laien ein Problem.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Sell/Ralph Schimweg, &amp;#039;&amp;#039;Probleme lösen in komplexen Zusammenhängen denken&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 1; ISBN 978-3-540-43687-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entscheidungstheorie und Mathematik ===&lt;br /&gt;
Um ein [[Entscheidungsproblem]] handelt es sich, wenn einem [[Entscheidungsträger]] der Soll-Zustand bekannt ist und der Ist-Zustand hiervon abweicht&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Prozess_zur_L%C3%B6sung_komplexer_Entscheidu/DlQLDgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Entscheidungsproblem&amp;amp;pg=PA7&amp;amp;printsec=frontcover Rudolf Grünig/Richard Kühn, &amp;#039;&amp;#039;Prozess zur Lösung komplexer Entscheidungsprobleme&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 7]&amp;lt;/ref&amp;gt;, für eine anstehende [[Entscheidung]] mindestens zwei Alternativen zur Auswahl hat und sich für eine entscheiden muss. Als Entscheidungsproblem bezeichnet man die Frage, ob und wie für eine gegebene Eigenschaft ein Entscheidungsverfahren formuliert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnim Regenbogen/Uwe Meyer (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der philosophischen Begriffe&amp;#039;&amp;#039;, Sonderausgabe, 2006, Stichwort: „entscheidbar“; ISBN 3-7873-1761-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Die praktisch-normative [[Betriebswirtschaftslehre]] schlägt Entscheidungsverfahren vor, die der Entscheidungsträger zur Bewältigung von Entscheidungsproblemen einsetzen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Entscheidungsverfahren_f%C3%BCr_komplexe_Pro/XdHzBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=betriebswirtschaftslehre+entscheidungsproblem&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;printsec=frontcover Rudolf Grünig/Richard Gaggl, &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsverfahren für komplexe Probleme&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 48]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[David Hilbert]] stellt sich „… die Frage der Widerspruchsfreiheit als ein Problem der reinen [[Prädikatenlogik]] dar … Eine solche Frage fällt unter das Entscheidungsproblem“.&amp;lt;ref&amp;gt;David Hilbert/Paul Bernays, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mathematik&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 1934, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; „Das Entscheidungsproblem muss als das Hauptproblem der mathematischen Logik bezeichnet werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;David Hilbert/Wilhelm Ackermann, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der theoretischen Logik&amp;#039;&amp;#039;, 1928, S. 73 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Experimentelle Psychologie ===&lt;br /&gt;
Die [[Experimentelle Psychologie]] befasst sich unter anderem mit [[Tierversuch]]en im Hinblick auf die Erkennung von Problemen durch [[Tier]]e, etwa bei der [[Futtermittel|Futtersuche]]. Problem ist der [[Hunger]] oder [[Durst]], Entscheidungsproblem sind zwei oder mehr [[Futtertrog|Futtertröge]]. Wenn ein [[Versuchstier]] durch [[Versuch und Irrtum]] einmal herausgefunden hat, in welchem von zwei Futtertrögen wirklich Futter versteckt war, wird es durch [[Konditionierung]] beim nächsten Experiment diesen Trog wieder aussuchen. Grundlegend waren hierbei die Experimente von [[Iwan Petrowitsch Pawlow]] mit [[Pawlowscher Hund|Hunden]]. Ein neutraler [[Reiz]] – der allein keine [[Actio und Reactio|Reaktion]] auslösen würde – wird mit einem unbedingten Reiz gekoppelt, der eine Reaktion auslösen kann. Pawlow benutzte als neutralen Reiz einen Glockenton und als unbedingten das Futter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Analogie/3x8gEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=futtersuche+konditionierung&amp;amp;pg=PA163&amp;amp;printsec=frontcover Andreas Mehl/Bernhart Ruso/Hans Winkler/Oliver Bender/Sigrun Kanitscheider, &amp;#039;&amp;#039;Analogie als Quelle der Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;, 2021, S. 163]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informatik ===&lt;br /&gt;
Die [[Komplexitätstheorie]] der [[Theoretische Informatik|Theoretischen Informatik]] baut auf einen mathematisch verankerten Problembegriff. Die Grundlage sind hier Entscheidungsprobleme, bei denen die Aufgabe stets gleich lautet: Entscheide, ob diese [[Eingabe (Computer)|Eingabe]] akzeptiert wird oder nicht. Ein Problem ist damit grundsätzlich dasselbe wie eine [[formale Sprache]], bei der die Frage lautet: Entscheide, ob dieses Wort zu dieser Sprache gehört oder nicht. Die Vorteile dieses hochgradig strukturierten Problembegriffs sind, dass er für Menschen und Maschinen gleichermaßen verständlich ist, die Korrektheit eines Lösungswegs beweisbar ist und die Anzahl der zur Lösung eines Problems benötigten Schritte –&amp;amp;nbsp;seine Komplexität&amp;amp;nbsp;– rechnerisch bestimmt werden kann. Entscheidungsprobleme sind nur scheinbar zu einfach, um komplexe Fragestellungen damit zu untersuchen; tatsächlich lassen sie sich zu natürlicheren [[Optimierungsproblem]]en oder [[Suchproblem]]en umformulieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Komplexit%C3%A4tstheorie/rPe0BgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=komplexit%C3%A4tstheorie+optimierungsprobleme+suchprobleme&amp;amp;pg=PA10&amp;amp;printsec=frontcover Stephan Zelewski, &amp;#039;&amp;#039;Komplexitätstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 10 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komplexitätstheorie nimmt eine weitere wichtige Trennung vor, indem sie Probleme von &amp;#039;&amp;#039;Probleminstanzen&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet. Instanzen sind Spezialfälle eines verallgemeinerten Problems und geben beispielsweise konkrete Zahlen oder Wörter vor, wo das allgemeine Problem von beliebig besetzbaren Variablen oder Zeichenketten spricht. Ziel ist es stets, den allgemeinen Fall zu lösen, Probleminstanzen dienen nur der Ideenentwicklung und händischen Überprüfung von Versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
Beim [[Schachspiel]] gibt es das [[Schachkomposition|Schachproblem]] als künstlerische Ausdrucksform. In der [[Soziologie]] steht das [[First World Problem]] abwertend für aufgebauschte Probleme der [[Erste Welt|Ersten Welt]]. Unlösbare Probleme treten gehäuft bei Fragen der [[Erkenntnistheorie]] und der [[Logik]] auf, wenn sich zwei gleichermaßen wahre Grundsätze in Form der [[Aporie]] oder des [[Paradoxon]] (bzw. der [[Antinomie]] in der Logik) widersprechen. Bekannte Beispiele für diese ausweglosen Denkaufgaben sind der Satz „Dieser Satz ist falsch“ und die Frage „Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann?“ Wenn man Gottes Allmacht voraussetzt, ergibt sich dadurch ein unauflösbarer Widerspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Perspektive ==&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Kulturen besitzen für Probleme unterschiedliche philosophische Konzepte. Im [[Judentum]] z.&amp;amp;nbsp;B. gibt es den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mitzrayim&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מצרים&amp;amp;lrm;}}, „Meerenge“, „ernste Notlage“, eigentlich die Bezeichnung für das Land [[Ägypten]]), der als Sammelbegriff die Schwierigkeiten, Probleme und Herausforderungen bezeichnet, denen ein Mensch sich im Laufe seines Lebens stellen muss und an denen er wächst. Im Mittelpunkt des theologischen Diskurses um diesem Begriff stehen die geistigen Beschränkungen, die das Individuum überwinden muss, um zu [[JHWH|Gott]] und zu den Werten der [[Tora]] zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.innernet.org.il/printArticle.php?id=265 |wayback=20060316211633 |text=Leaving Egypt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Probleme haben die Menschen über sehr lange Zeit beschäftigt oder hatten große Auswirkungen, weil während ihrer Untersuchung bahnbrechende neue Erkenntnisse zu Tage gefördert wurden. Die folgende Auswahl stellt nur einige wenige mathematische und damit stark vorstrukturierte Probleme dar. Tatsächlich darf jedoch hinter jedem größeren technischen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Durchbruch die Lösung eines Problems vermutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Quadratur des Kreises]]&lt;br /&gt;
: Das geometrische Problem, aus einem Kreis nur unter Verwendung von Zirkel und Lineal ein flächengleiches [[Quadrat]] herzustellen, beschäftigte die Menschheit seit der Antike. „Gelöst“ wurde das Problem 1882 von [[Ferdinand von Lindemann]], der bewies, dass eine präzise Lösung unmöglich ist.&lt;br /&gt;
; [[Königsberger Brückenproblem]]&lt;br /&gt;
: Ziel dieses [[Topologie (Geographie)|topologischen]] Problems war es, einen (Rund-)Weg über die sieben Brücken der Stadt [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] zu finden, der jede Brücke nur einmal nutzt. 1736 zeigte [[Leonhard Euler]], dass ein solcher Weg nicht existiert, das Problem also nicht lösbar ist. Die Untersuchung des allgemeineren [[Eulerkreisproblem]]s hatte jedoch nachhaltige Auswirkungen auf die [[Komplexitätstheorie]].&lt;br /&gt;
; [[Hamiltonkreisproblem]]&lt;br /&gt;
: Bei diesem Problem der [[Graphentheorie]] soll ein Weg durch einen Graphen gefunden werden, der jeden Knoten genau einmal enthält. Obwohl das Problem dem Königsberger Brückenproblem ähnelt, stellte es sich als sehr viel komplexer heraus. Es ist verwandt mit dem [[Problem des Handlungsreisenden]], das in zahllosen Variationen in einer Vielzahl von Anwendungsfällen auftritt.&lt;br /&gt;
; [[Erfüllbarkeitsproblem der Aussagenlogik]]&lt;br /&gt;
: Dieses Problem, bei dem ermittelt werden soll, ob eine [[Aussagenlogik|aussagenlogische]] Formel erfüllbar ist, führte 1971 mit dem [[Satz von Cook]] zum Begriff der [[NP-Vollständigkeit]]. Die NP-vollständigen Probleme, zu denen es –&amp;amp;nbsp;wie auch das Hamiltonkreisproblem&amp;amp;nbsp;– gehört, bilden eine Klasse schwieriger Probleme der Informatik, die alle eng miteinander verwandt sind; könnte man eines dieser Probleme effizient lösen, wäre damit gezeigt, dass alle Probleme in NP effizient lösbar sind, und es wäre [[P-NP-Problem|P&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;NP]] bewiesen. Aktuell sind für diese schwierigen Probleme nur [[Randomisierter Algorithmus|probabilistische]] und [[Heuristik|heuristische]] Lösungsverfahren bekannt, etwa eine große Vielfalt von [[Approximationsalgorithmus|Optimierungsverfahren]].&lt;br /&gt;
; [[Ziegenproblem]]&lt;br /&gt;
: Bei diesem [[Wahrscheinlichkeit]]sproblem ging es darum, dem Kandidaten einer Spielshow einen Rat bei der Wahl zwischen drei Türen zu geben, hinter denen ein Preis und zwei Nieten (Ziegen) verborgen waren. Als die bereits 1889 gelieferte, verblüffende und für manche dem gesunden Menschenverstand widersprechende Lösung 1990 in einer Zeitung von [[Marilyn vos Savant]] –&amp;amp;nbsp;der „intelligentesten Frau der Welt“&amp;amp;nbsp;– beschrieben wurde, zerstritten sich Mathematiker weltweit über den Begriff der [[Bedingte Wahrscheinlichkeit|bedingten Wahrscheinlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Entscheidungsproblemen ==&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich wurden viele Arten von Entscheidungsproblemen erkannt, insbesondere:&amp;lt;ref&amp;gt;Edwin Rühli, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmungsführung und Unternehmungspolitik&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 186 ff.; ISBN 978-3-258-02611-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Entscheidungsträger verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig, die durchaus im [[Zielkonflikt]] zueinander stehen können.&lt;br /&gt;
* Es bestehen mehr als zwei Handlungsalternativen, die zu einer Vielzahl von Problemlöse-Varianten führen.&lt;br /&gt;
* Die künftige Entwicklung der [[Umweltzustand|Umweltzustände]] – die einen nicht beeinflussbaren [[Datenparameter]] darstellen – sind mit [[Unsicherheit]] behaftet, so dass der Entscheidungsträger seine Handlungsalternativen im Lichte dieser Umweltzustände beurteilen muss.&lt;br /&gt;
* Der Entscheidungsträger verfügt nur teilweise über [[Erfahrung]]en und [[Modell (Wissenschaft)|Modelle]], um die Auswirkungen der Problemlöse-Varianten bestimmen zu können.&lt;br /&gt;
Die letzte Art ist teilweise nicht ausschließlich die Folge der drei anderen Merkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach lassen sich die Entscheidungsprobleme wie folgt kategorisieren:&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Grünig/Richard Kühn, &amp;#039;&amp;#039;Prozess zur Lösung komplexer Entscheidungsprobleme&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Entscheidung]]sproblem nach [[Eintrittswahrscheinlichkeit]]&lt;br /&gt;
! [[Entscheidung]]sproblem nach [[Grad (Graphentheorie)|Einwertigkeit]] &lt;br /&gt;
! [[Entscheidung]]sproblem nach [[Mehrwertige Abhängigkeit|Mehrwertigkeit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter [[Sicherheit]]  &lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter Einwertigkeit und [[Sicherheit]] || [[Entscheidung]]sproblem unter Mehrwertigkeit und [[Sicherheit]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter [[Unsicherheit]] &lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter Einwertigkeit und [[Unsicherheit]] || [[Entscheidung]]sproblem unter Mehrwertigkeit und [[Unsicherheit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter [[Ungewissheit]]&lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter Einwertigkeit und [[Ungewissheit]] || [[Entscheidung]]sproblem unter Mehrwertigkeit und [[Ungewissheit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter [[Risiko]]&lt;br /&gt;
| [[Entscheidung]]sproblem unter Einwertigkeit und [[Risiko]] || [[Entscheidung]]sproblem unter Mehrwertigkeit und [[Risiko]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Entscheidungsprobleme werden jeweils der [[Entscheidung unter Sicherheit]], [[Entscheidung unter Unsicherheit]], [[Entscheidung unter Ungewissheit]] und [[Entscheidung unter Risiko]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kenntnis über Mittel und Ziele ==&lt;br /&gt;
Dörner unterscheidet danach, ob die Mittel und das Ziel dem Problembearbeiter bekannt sind oder nicht:&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Dörner, &amp;#039;&amp;#039;Problemlösen als Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Klarheit der [[Ziel]]e&lt;br /&gt;
! Bekanntheitsgrad der [[Methodik|Mittel]] &lt;br /&gt;
! hoch / gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| hoch || [[Interpolation (Mathematik)|Interpolationsbarriere]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Dialektik|dialektische Barriere]] || hoch &amp;lt;br /&amp;gt; gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gering || [[Synthese]]barriere &amp;lt;br /&amp;gt; [[Dialektik|dialektische Barriere]] &amp;lt;br /&amp;gt; und [[Synthese]]barriere || hoch &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; gering  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dörner liegt eine &amp;#039;&amp;#039;Interpolationsbarriere&amp;#039;&amp;#039; vor, wenn sowohl Ziel als auch Mittel bekannt sind, nicht jedoch die exakte Kombination der Mittel. Beispiel ist das – heute beim elektronischen [[Fahrplan]] nicht mehr vorhandene – Kursbuchproblem, bei dem Startort und Zielort bekannt sind, aber die [[Interpolation (Mathematik)|Interpolation]] zwischen beiden behindert ist. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Synthesebarriere&amp;#039;&amp;#039; ist das Ziel bekannt, jedoch nicht die zu diesem führenden Mittel. Bei der &amp;#039;&amp;#039;dialektischen Barriere&amp;#039;&amp;#039; ist auch das Ziel unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Ein Problem unterscheidet sich von der [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgabe]] dadurch, dass bei letzterer der Lösungsweg von Beginn an bekannt ist. Bei der Aufgabe ist zwar auch eine Barriere ([[Arbeitsleid]]) vorhanden, aber diese lässt sich durch den bekannten Lösungsweg als [[Arbeitsmotivation]] leichter überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste globaler Probleme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietrich Dörner: &amp;#039;&amp;#039;Problemlösen als Informationsverarbeitung.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1987, ISBN 3-17-009711-3.&lt;br /&gt;
* Walter Edelmann: &amp;#039;&amp;#039;Lernpsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Psychologie Verlags Union, Weinheim 1996, ISBN 3-621-27310-7.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Funke (Psychologe)|Joachim Funke]]: &amp;#039;&amp;#039;Problemlösendes Denken.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-017425-8.&lt;br /&gt;
* Ralf Gössinger: &amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen als Problemlösungen.&amp;#039;&amp;#039; Gabler, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8350-0183-3.&lt;br /&gt;
* [[George Pólya]]: &amp;#039;&amp;#039;Schule des Denkens. Vom Lösen mathematischer Probleme.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Tübingen 1995, ISBN 3-7720-0608-6.&lt;br /&gt;
* [[Karl Popper]]: &amp;#039;&amp;#039;Alles Leben ist Problemlösen. Über Erkenntnis, Geschichte und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München/Zürich 1996, ISBN 3-492-22300-1.&lt;br /&gt;
* Walter Schönwandt u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Komplexe Probleme Lösen – Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; JOVIS Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86859-227-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175771-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prototyperspective</name></author>
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