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	<title>Probiose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:19:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Probiose&amp;diff=672056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Beistrich am Ende des finiten Nebensatzes</title>
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		<updated>2025-08-03T11:53:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beistrich am Ende des finiten Nebensatzes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Probiose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karpose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Parabiose&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Ökologie|ökologische]] Interaktion von artfremden Organismen ([[interspezifische Wechselbeziehungen]]), bei der einer der beiden Partner einen Vorteil aus dem Zusammenleben zieht, ohne dem anderen zu nutzen oder zu schaden. Haben beide Organismen einen direkten Körperkontakt, spricht man von einer Körper-Kontakt-Beziehung (&amp;#039;&amp;#039;Somatoxenie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolitophagus reticulatus Phoresie.jpg|mini|Phoresie: &amp;#039;&amp;#039;[[Bolitophagus reticulatus]]&amp;#039;&amp;#039; mit Milben, die den Käfer als Transportwirt benutzen, nahezu bedeckt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neolimonia dumetorum with pseudoscorpion.ogv|mini|thumbtime=1:29.9|[[Stelzmücken|Stelzmücke]] (&amp;#039;&amp;#039;Neolimonia dumetorum&amp;#039;&amp;#039;) als Phorent eines [[Pseudoskorpion]]s &amp;lt;br /&amp;gt;(Video, 1m 42s)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haliotis rubra P2153810.JPG|miniatur|Epökie: Dicht mit sessilen Tieren sowie crustosen corallinen Rotalgen (die auch die Umgebung flächig überziehen) überwachsene Schale eines [[Seeohr]]s (&amp;#039;&amp;#039;Haliotis&amp;#039;&amp;#039;) in einem Riff vor der Küste [[Tasmanien]]s]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kommensalismus]]&amp;#039;&amp;#039; (von lat. &amp;#039;&amp;#039;mensa&amp;#039;&amp;#039; „Tisch“): Ein Partner (&amp;#039;&amp;#039;Kommensale&amp;#039;&amp;#039;, Mitesser) beteiligt sich an dem Nahrungsrückstand eines anderen Organismus. Ein Beispiel sind [[Aasfresser]] der [[Steppe]]n und [[Wüste]]n, die größeren Jägern folgen. Gelegentlich können Kommensalen durch Massenauftreten oder Nahrungsknappheit zu indirekten [[Konkurrenz (Ökologie)|Konkurrenten]] werden und [[Interferenz (Ökologie)|Interferenzen]] erzeugen (vgl. [[Populationsdynamik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Hyperphoresie}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phoresie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von gr. φορείν &amp;#039;&amp;#039;phorein&amp;#039;&amp;#039; „tragen“): Vorübergehende Transportgesellschaft. Ein Tier (&amp;#039;&amp;#039;Phoret&amp;#039;&amp;#039;, Gast) nutzt ein anderes Tier (&amp;#039;&amp;#039;Phorent&amp;#039;&amp;#039;, Wirt) zum Zweck der Ortsveränderung, ohne es zu schädigen. Manche Pflanzen zum Beispiel nutzen [[Vögel]] oder das Fell anderer Tiere (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kletten]]) zur Verbreitung ihrer Samen, [[Schiffshalter (Fische)|Schiffshalter]] heften sich an schnellere [[Fische]] (vgl. [[Taxis]]). Bei zeitweise phoretisch lebenden [[Milben]] gibt es das [[Lebensphase#Lebensphasen der Biologie|Entwicklungsstadium]] heteromorphe [[Deutonymphe]] (auch Wandernymphe oder Hypope genannt), ein mit Haftorganen ausgestattetes sowie an Wasser- und Nahrungsmangel angepasstes [[Dauerstadium|Dauer-]] (wenige Tage bis Monate) und [[Wanderstadium]]. Infolge bestimmter Umwelt[[reiz]]e, oft Nahrungs- oder Wassermangel, erfolgt die Metamorphose zum Wandernymphenstadium, das aktiv nach einem Phorenten sucht. Bei einigen Arten kann die Wandernymphe auch zwischen verschiedenen Phorenten wechseln. Durch Reize, zum Beispiel Gerüche, die den Tieren erneute Verfügbarkeit von Wasser signalisieren, entwickelt sich die Wandernymphe schließlich zum meist nicht mehr phoretischen Adultstadium weiter. Beispiele für Phoresie sind auch aus der [[Fossilbericht|Fossilüberlieferung]] bekannt. So sind im baltischen [[Bernstein]] Inklusen überliefert, die solche Transportgesellschaften belegen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Moosskorpione]] an [[Brackwespen|Brackwespe]] oder [[Schnepfenfliegen|Schnepfenfliege]], Schildkrötenmilben an [[Buntkäfer]], Milbenlarve auf einer Spinne. Eine Spezialform der Phoresie ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyperphoresie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dabei wird der Phoret durch eine noch kleinere phoretisch lebende Art selber ein Phorent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EEbermann2004&amp;quot;&amp;gt;Ernst Ebermann: &amp;#039;&amp;#039;Tragwirt-Gemeinschaften (Phoresie) bei Spinnentieren (Arachnida).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denisia,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;12, zugleich &amp;#039;&amp;#039;Kataloge der OÖ Landesmuseen,&amp;#039;&amp;#039; Neue Serie, Bd.&amp;amp;nbsp;14, 2004, S.&amp;amp;nbsp;93–110 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/DENISIA_0012_0093-0110.pdf|KBytes=2330}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symphorismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epökie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Aufsiedelung“): Ständiger Aufenthalt eines [[Epiphyt]]en oder einer [[Epizoe]] auf der Oberfläche eines anderen Lebewesens, ohne dass der Träger geschädigt wird. [[Flechte]]n, [[Moose]] und [[Farne]] siedeln auf der Borke von [[Baum|Bäumen]], [[Algen]] siedeln z.&amp;amp;nbsp;B. auf den Panzern von [[Schildkröten]]; [[Seepocken]] siedeln auf [[Wale]]n; in Korallenriffen siedeln Algen und festsitzende ([[sessil]]e) Tiere sowohl auf nicht-festsitzenden ([[vagil]]en) als auch auf anderen sessilen Tieren. Für Epökie insbesondere in riffartigen Lebensräumen gibt es auch sehr viele Beispiele in der Fossilüberlieferung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synökie&amp;#039;&amp;#039; („Wohngemeinschaft“): Nutzung der Wohnstätte eines anderen Lebewesens, wenn zum Beispiel kleinere Tiere dadurch Schutz finden. Der Gastgeber duldet die Einmietung durch Gäste, solange die Gäste seine Nahrungsreserven nicht wesentlich beeinflussen. Zum Beispiel dulden [[Ameisen]] Arten der [[Springschwänze]], Larven der [[Schwebfliegen]]gattung &amp;#039;&amp;#039;Microdon&amp;#039;&amp;#039; oder die der [[Blattkäfer]]gattung &amp;#039;&amp;#039;Clytra&amp;#039;&amp;#039;, [[Langfühlerschrecken]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmecophilus]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Ameisenfischchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Atelura spec.&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Kurzflügelkäfer]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Dinarda&amp;#039;&amp;#039;. Sie werden als [[Ameisengast|Ameisengäste]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parökie&amp;#039;&amp;#039; („Beisiedelung“): Leben in Nachbarschaft, wobei einer der beiden Partner Schutz oder Nahrung erhält. Oft folgen Vögel größeren Tieren, die beim Weiden [[Insekten]] aufscheuchen, die den Vögeln als Nahrung dienen. In der Peripherie einer Ameisenkolonie leben häufig Larven des [[Rosenkäfer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entökie&amp;#039;&amp;#039; („Einmietung“): Wohnen im Körper eines anderen Lebewesens als Schutzeinmietung, ohne zu parasitieren. Zum Beispiel das Bewohnen der Tentakelkrone großer [[Seeanemonen]] durch manche Fische und Garnelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Metabiose&amp;#039;&amp;#039; ist ein stark einseitiges Abhängigkeitsverhältnis einer Art von der Tätigkeit einer anderen. So sind [[Hohltaube]]n und [[Grünspecht]]e wegen ihrer weichen [[Schnabel|Schnäbel]] auf den Höhlenbau durch andere Arten wie z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Buntspecht]] angewiesen. Im Unterschied zur Synökie der Fledermäuse besiedeln Hohltauben und Grünspechte ausschließlich geeignete Baumhöhlen (Einflugloch und Abmessungen im Inneren), während Fledermäuse auch stehendes [[Totholz]] als Sommerquartier nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ekkehard Wiesner, [[Regine Ribbeck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Veterinärmedizin]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Enke, Stuttgart 2000, ISBN 3-7773-1459-5.&lt;br /&gt;
* Matthias Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Ökologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Spektrum, Akademischer Verlag, Heidelberg u. a. 2003, ISBN 3-8274-0167-4.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Weitschat: &amp;#039;&amp;#039;Jäger, Gejagte, Parasiten und Blinde Passagiere – Momentaufnahmen aus dem Bernsteinwald.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Denisia,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;26, zugleich &amp;#039;&amp;#039;Kataloge der OÖ Landesmuseen.&amp;#039;&amp;#039; Neue Serie, Bd.&amp;amp;nbsp;86, 2009, S.&amp;amp;nbsp;243–256 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/DENISIA_0026_0243-0256.pdf|KBytes=1830}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosoziologie und Soziobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologische Beziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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