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	<title>Probatio diabolica - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:22:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Probatio_diabolica&amp;diff=222581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 3. November 2024 um 10:30 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-03T10:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Probatio diabolica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] für „teuflische Beweisführung“) bezeichnet man im klassischen [[Römisches Recht|römischen Recht]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Münch |Hrsg=Soergel |Titel=§ 1006 BGB |Sammelwerk=Bürgerliches Gesetzbuch |Band=15/1 |Nummer=Sachenrecht 2/1 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=Rn. 1 |Kommentar=Stand: Herbst 2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie z.&amp;amp;nbsp;B. auch im [[Sachenrecht (Österreich)|österreichischen Sachenrecht]] die Problematik des mit der [[Eigentumsklage]] Klagenden, sein Eigentum zu [[Beweis (Rechtswesen)|beweisen]]. Primär erfolgt dieser Beweis auf [[Derivativer Eigentumserwerb|derivativem Weg]], also durch Beweis des Eigentums des Vormannes, und wiederum Beweis des Eigentums des Vormannes des Vormannes usw. bis an irgendeiner Stelle in dieser Kette ein originärer Erwerb erfolgt ist (zum Beispiel durch gutgläubigen Erwerb von Nichtberechtigten (in Österreich), durch [[Ersitzung]] oder [[Okkupation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Probatio diabolica&amp;#039;&amp;#039; bewirkt, dass oftmals der klagende (vermeintliche) Eigentümer anstatt zur Eigentumsklage zur [[Actio Publiciana (Österreich)|Actio Publiciana]] greift (soweit dies in Hinblick auf die Qualifikation des Besitzes möglich ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geltende deutsche [[Fahrnis]]recht löst das Problem beim Herausgabeanspruch durch die [[Eigentumsvermutung]] zugunsten des früheren Besitzers gemäß {{§|1006|BGB|juris}} Abs. 2 BGB. Sie befreit den mutmaßlichen Eigentümer davon, die Eigentumskette zu beweisen; es genügt, dass er seinen früheren Besitz darlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gierke, Otto von |Hrsg= |Titel=Die Bedeutung des Fahrnisbesitzes für streitiges Recht nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch für das Deutsche Reich |Auflage= |Verlag= |Ort=Jena |Datum=1897 |Seiten=28 |Online=https://archive.org/details/gierkediebedeutungdesfahrnisbesitzes1897/page/n1/mode/2up}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl muss er die Eigentumsvermutung für den aktuellen Besitzer gemäß § 1006 Abs. 1 Satz 1 (ggf. in Verbindung mit Abs. 3 BGB) widerlegen, um mit seinem Anspruch durchzudringen. Dasselbe sieht auch das Schweizer Recht vor ({{Art.|930|ZGB|ch}} Abs. 2 ZGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachenrecht (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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