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	<title>Pro Asyl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pro_Asyl&amp;diff=88337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 21. April 2026 um 17:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-21T17:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name = Pro Asyl&lt;br /&gt;
| Logo = Pro Asyl Logo.svg&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1986 (Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL) 1987 (Förderverein PRO ASYL)&lt;br /&gt;
| Gründer = [[Jürgen Micksch]], [[Herbert Leuninger]]&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform = [[eingetragener Verein]]&lt;br /&gt;
| Vorsitz = Halima Gutale (Vorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft und Stiftungsrat),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/pressemitteilung/145-organisationen-fordern-von-der-cdu-stehen-sie-ein-fuer-die-menschenrechtliche-brandmauer-fluechtlingsschutz-und-menschenrechte-sind-teil-unserer-demokratie/ |titel=145 Organisationen fordern von der CDU: Stehen Sie ein für die menschenrechtliche Brandmauer |sprache=de-DE |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beate Wagner (Vorsitzende Förderverein)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/foerderverein/ |titel=Förderverein PRO ASYL e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de-DE |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Geschäftsführung = Karl Kopp, Helen Rezene&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/geschaeftsstelle/ |titel=Geschäftsstelle |sprache=de-DE |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schwerpunkt = [[Asylrecht (Deutschland)|Asylrecht]], [[Menschenrechte]]&lt;br /&gt;
| Umsatz = &lt;br /&gt;
| Freiwilligenzahl = &lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl = &lt;br /&gt;
| Motto = Der Einzelfall zählt.&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.proasyl.de/ www.proasyl.de]&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = &lt;br /&gt;
| Fußnoten = &lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibung in [[Majuskel]]n) ist ein [[Verein]] mit Sitz in [[Frankfurt am Main]], der sich für den Schutz und die Rechte von [[Asylpolitik der Europäischen Union|asylsuchenden Menschen in Europa]] einsetzt. Pro Asyl besteht aus drei [[Körperschaft]]en: der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl (BAG Pro Asyl, gegründet 1986), dem Förderverein Pro Asyl e. V. (gegründet 1987) und der Stiftung Pro Asyl (gegründet 2002). Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält Pro Asyl ein Büro in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl sind Mitarbeitende landesweiter Flüchtlingsräte, Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Menschenrechtsorganisationen vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/bundesarbeitsgemeinschaft/ Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tätigkeiten des Fördervereins Pro Asyl ergeben sich vielfach aus thematischen Schwerpunktsetzungen und Anstößen der BAG Pro Asyl. Neben [[Öffentlichkeitsarbeit]], rechtspolitischen Analysen, Recherchen und Dokumentation von [[Menschenrechte|Menschenrechtsverletzungen]] sowie der Unterstützung bundesweiter Initiativgruppen berät der Förderverein Pro Asyl e. V. Flüchtlinge in ihren Asylverfahren und begleitet Einzelklagen Geflüchteter vor deutschen und europäischen Gerichten. Ende 2022 waren rund 25.300 Menschen Mitglied des [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützigen Vereins]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TB2021&amp;quot;&amp;gt;Tätigkeitsbericht 2022/23 [https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2307017_BHP_PA_Taetigkeitsbericht_mit_Links_7MB_.pdf] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Aufgaben der Stiftung Pro Asyl gehört die langfristige Absicherung der Arbeit des Fördervereins sowie die Umsetzung wichtiger Kooperationsprojekte im In- und Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/stiftung-pro-asyl/ &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bundesarbeitsgemeinschaft und der Förderverein sind eingetragen im [[Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung|Lobbyregister des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung]] und nehmen mit zusammen neun Mitarbeitern die Interessenvertretung bei politischen Entscheidungen wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002696 |titel=Registereintrag Bundesarbeitsgemeinschaft PRO ASYL e.V. |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001885 |titel=Registereintrag Förderverein PRO ASYL e.V. - Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge |abruf=2026-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl wurde 1986 vom heutigen Ehrenvorsitzenden [[Jürgen Micksch]], [[Herbert Leuninger]] und anderen gegründet mit dem Ziel, in der [[Asyldebatte]] eine Stimme für die Rechte von [[Flüchtling]]en in Deutschland zu etablieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/bundesarbeitsgemeinschaft-pro-asyl/ &amp;#039;&amp;#039;Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Micksch: [https://stiftung-gegen-rassismus.de/wp-content/uploads/2021/01/Wandel-durch-Kontakte_Webversion.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wandel durch Kontakte&amp;#039;&amp;#039;], Darmstadt 2021, Seiten 35–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wurde der Förderverein Pro Asyl e. V. gegründet. Er realisiert konkrete Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge, die Einzelfall- und Rechtshilfe sowie Projekte, Kampagnen, Dokumentationen und Recherchen. Daneben stellt der Förderverein die finanzielle unabhängige Arbeit von Pro Asyl sicher.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/foerderverein/ &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde der Verein mit dem Bonhoeffer-Preis und 2001 mit dem [[Aachener Friedenspreis]] ausgezeichnet. Der Verein erhielt im Jahre 2001 als Mitherausgeber des [[Grundrechte-Report]]s zusammen mit anderen Bürger- und Menschenrechtsorganisationen die [[Theodor-Heuss-Medaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 erhielt der Verein den [[Göttinger Friedenspreis]], gewürdigt wurde die Kampagne &amp;#039;&amp;#039;Stoppt das Sterben&amp;#039;&amp;#039;, mit der der Verein darauf aufmerksam machte, dass jedes Jahr viele Flüchtlinge bei dem Versuch sterben, Europa zu erreichen. Der Verein wurde 2011 mit dem Sonderpreis zum [[Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis]] „für ihr Engagement zum Schutz verfolgter Menschen in Deutschland und Europa, auch hier im Hinblick auf die Flüchtlingsströme aus Nordafrika nach Europa“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osnabrueck.de/friedenspreis/bisherige-preistraeger/2011-tahar-ben-jelloun-pro-asyl.html |titel=Stadt Osnabrück: 2011: Tahar Ben Jelloun und PRO ASYL (Sonderpreis) |sprache=de-DE |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170908110751/https://www.osnabrueck.de/friedenspreis/bisherige-preistraeger/2011-tahar-ben-jelloun-pro-asyl.html |archiv-datum=2017-09-08 |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftung Pro Asyl wurde 2002 gegründet. Ihr Ziel ist die Finanzierung der Flüchtlings- und Menschenrechtsarbeit auf lange Sicht. Die Stiftung PRO ASYL realisiert mittel- und längerfristige Projekte in der Flüchtlingsarbeit – von der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen in Griechenland oder Ungarn bis zur Unterstützung von Stipendien für [[Flüchtlingskind]]er. Mit der jährlich verliehenen PRO ASYL-Hand fördert und ehrt die Stiftung seit 2006 Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für die Achtung der Menschenrechte und den Schutz von Flüchtlingen einsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/stiftung-pro-asyl/ &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl (BAG Pro Asyl) ==&lt;br /&gt;
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl ist ein Zusammenschluss von Mitarbeitenden aus Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Menschenrechtsorganisationen und landesweiten Flüchtlingsräten. Sie verbindet die Überzeugung, dass es die Pflicht einer demokratischen und humanen Gesellschaft ist, Flüchtlinge und verfolgte Menschen zu schützen. Sie wurde 1986 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/bundesarbeitsgemeinschaft-pro-asyl/ &amp;#039;&amp;#039;Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
Dem ehrenamtlichen Vorstand der BAG Pro Asyl gehören an: Vorsitzender Andreas Lipsch (Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Leiter des Bereichs Flucht, Interkulturelle Arbeit, Migration der Diakonie Hessen), Tim W. Kliebe (stellv. Vorsitzender, Rechtsanwalt in Frankfurt am Main), Sükran Budak (Schatzmeisterin, Gewerkschaftssekretärin bei IG Metall), Stephan Dünnwald (Bayerischer Flüchtlingsrat), Halima Gutale (Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte der Stadt Pfungstadt), Timmo Scherenberg (Hessischer Flüchtlingsrat).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/bundesarbeitsgemeinschaft-pro-asyl/ &amp;#039;&amp;#039;Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderverein Pro Asyl e. V. ==&lt;br /&gt;
Der Förderverein finanziert die Arbeit von Pro Asyl. Er realisiert konkrete Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge, die Einzelfall- und Rechtshilfe sowie Projekte, Dokumentationen und Recherchen. Er organisiert politische Kampagnen, die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung mit nationalen und internationalen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/foerderverein/ &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschäftsführung liegt bei Karl Kopp und Helen Rezene.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/geschaeftsstelle/ &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsstelle Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
Dem ehrenamtlichen Vorstand des Fördervereins Pro Asyl gehören an: Beate Wagner (Vorsitzende, Geschäftsführerin der Global Young Academy mit Sitz an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle), Tim W. Kliebe (Schatzmeister, Rechtsanwalt in Frankfurt am Main), Fessum Ghirmazion (Politischer Sekretär beim Vorstand der IG Metall im Ressort Migration und Teilhabe) und Doris Peschke (Diakonie Hessen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/foerderverein/ &amp;#039;&amp;#039;Förderverein Pro Asyl&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzierung ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützige Verein]] finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekte und Kampagnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Menschen &amp;amp; Rechte sind unteilbar“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Pro Asyl sind Argumentationshilfen für die Rechte von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Die Ausstellung „Menschen &amp;amp; ihre Rechte sind unteilbar“ behandelt verschiedene Aspekte der Menschenrechte in Europa von ihrer Entstehung bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/25.03.19_RZ_MenschenRechte-2-aktualisiert_WEB_END.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Menschen &amp;amp; Rechte sind unteilbar“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsam gegen Rassismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren arbeitet Pro Asyl eng mit den [[Die Toten Hosen|Toten Hosen]] zusammen, immer wieder gibt die Band Konzerte zu ihren Gunsten und wirbt bei ihren Fans um Unterstützung. Pro Asyl reist mitunter gemeinsam mit der Band zu ihren Tournee-Etappen und ist mit Infoständen und mobilem Personal in den verschiedenen Arenen vertreten. Bereits mehrfach kamen allein auf diesen Konzertreisen weit über 30.000 Unterschriften für später eingereichte Petitionen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäische Flüchtlingspolitik ===&lt;br /&gt;
Die zum Teil militärische Aufrüstung an den [[Außengrenzen der Europäischen Union|EU-Außengrenzen]], der Druck auf ärmere Grenzländer, die „Brutalisierungstendenzen“ im Umgang mit Geflüchteten und ein fehlendes, an Menschenrechten ausgerichtetes [[Asylpolitik der Europäischen Union|europäisches Asylrecht]] verhindern nach Ansicht des Vereins, dass Flüchtlinge in Europa Schutz finden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/themen/eu-politik/ Themenbereich EU-Politik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit europäischen Partnerorganisationen recherchiert der Verein vor Ort zur Situation von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen in Griechenland, Spanien, Italien und Ungarn und macht die Ergebnisse in Dokumentationen öffentlich. Auf politischer Ebene setzt sich der Verein für humane Aufnahmebedingungen für Schutzsuchende und die Einhaltung menschenrechtlicher Standards in Europa ein. Ein Beispiel hierfür ist die Petition „Nein zu einem Europa der Haft- und Flüchtlingslager!“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aktion.proasyl.de/ &amp;#039;&amp;#039;Petition „Nein zu einem Europa der Haft- und Flüchtlingslager!“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders aktiv war der Verein im Zusammenhang mit der [[Flüchtlingskrise in Europa 2015]], speziell im Zusammenhang mit den Gesetzgebungsverschärfungen zum [[Asylrecht (Deutschland)|deutschen Asylrecht]] vom 1. November 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kritische Beobachtung der europäischen Flüchtlingspolitik allgemein und die Einmischung in aktuelle politische Debatten gehören ebenfalls zu den Tätigkeiten des Vereins. Mit 74 Partnerorganisationen aus 29 europäischen Ländern engagiert sich der Verein im [[European Council on Refugees and Exiles]] in Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftung Pro Asyl ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurde die [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützige]] [[Stiftung]] Pro Asyl gegründet. Ziel der Stiftung PRO ASYL ist die Finanzierung der Flüchtlings- und Menschenrechtsarbeit auf lange Sicht. Die Stiftung realisiert mittel- und längerfristige Projekte in der Flüchtlingsarbeit. Sie dokumentiert zum Beispiel Menschenrechtsverletzungen in Griechenland oder Ungarn, engagiert sich mit der griechischen Partner-Organisation von Pro Asyl, Refugee Support Aegean&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/thema/fluechtlinge-in-griechenland/ &amp;#039;&amp;#039;Unser Projekt in Griechenland&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; in Griechenland und fördert ein Stipendienprogramm für jugendliche Geflüchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
Günter Burkhardt und Karl Kopp bilden den Vorstand der Stiftung. Den Stiftungsrat bilden Halima Gutale (Vorsitzende), Andreas Lipsch, Hubert Heinhold, Beate Wagner und Doris Peschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschenrechtspreis ===&lt;br /&gt;
Seit 2006 verleiht die Stiftung Pro Asyl den Menschenrechtspreis „PRO-ASYL-Hand“. Damit werden Menschen und Initiativen für ihr besonderes Engagement für Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Preis im Jahr 2006 anlässlich des 20. Jahrestags der Vereinsgründung verliehen und ging an Stefan Schmidt, Kapitän der &amp;#039;&amp;#039;[[Cap Anamur (Schiff, 1983)|Cap Anamur]]&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahr 2004 Flüchtlinge in Seenot aufnahm und dafür von den italienischen Behörden vor Gericht gestellt wurde, und an Ferenc Kőszeg, der sich seit vielen Jahren in Ungarn, Polen und der Ukraine für Menschen- und Flüchtlingsrechte engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraeger-2006/ Preisträger 2006], Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 wurde der Menschenrechtspreis an [[José Palazón Osma]] und [[Maite Echarte Mellado]] von der Kinderrechtsorganisation PRODEIN für ihren Einsatz für Flüchtlingskinder in der spanischen Exklave [[Melilla]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraeger-2007/ Preisträger 2007], Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hat die Stiftung ihren Menschenrechtspreis an die Athener Rechtsanwältin [[Marianna Tzeferakou]] verliehen. Sie wurde auch stellvertretend für die &amp;#039;&amp;#039;Group of Lawyers&amp;#039;&amp;#039; (Griechische Anwaltsvereinigung für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten) sowie die Solidaritätsgruppen auf Chios, Samos und Lesbos für ihren Einsatz für Migranten an der europäischen Außengrenze sowie den griechischen Haftlagern ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraegerin-2008/ Preisträgerin 2008], Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde der Preis an Nissrin Ali und Felleke Bahiru Kum verliehen. Die selbst zum Leben in Gemeinschaftsunterkünften gezwungenen Flüchtlinge setzten sich für die Achtung der [[Menschenwürde]] von Flüchtlingen und die Abschaffung des Wohnens in Gemeinschaftsunterkünften ein und stießen damit eine viel beachtete politische Debatte in Bayern an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraeger-2009/ Preisträger 2009], Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurde der italienische Journalist [[Gabriele Del Grande]], der seit Jahren Menschenrechtsverletzungen an den Grenzen Europas dokumentiert, mit dem Preis geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraeger-2010/ Preisträger 2010], Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde Julia Kümmel der Preis verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/geschichte/25-jahre-pro-asyl |text=Mitteilung der Preisträgerin 2011 |wayback=20131212061617}}, Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 hatte sie am Frankfurter Flughafen Flugblätter verteilt, die sich gegen die Abschiebung eines Irakers nach Griechenland richteten. Die [[Fraport AG]], die Betreiberfirma des Flughafens, erteilte ihr daraufhin ein Hausverbot und drohte ihr mit einem Strafantrag wegen Hausfriedensbruch. Kümmel klagte dagegen bis vor das [[Bundesverfassungsgericht]], das im Februar 2011 entschied, dass deutsche Flughäfen keine grundrechtsfreien Räume sind. Mit ihrem Engagement hat Kümmel erstritten, dass an Deutschlands Flughäfen demonstriert werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 ging der Preis an die aus Eritrea stammende Gergishu Yohannes. Ihr Bruder starb mit 76 anderen Bootsflüchtlingen im Mittelmeer. Yohannes brachte daraufhin rund 1300 Angehörige in einer Interessengemeinschaft zusammen und erstattete in deren Auftrag Anzeige gegen den italienischen Staat wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde das Ehepaar Luise und Gerjet Harms mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet – stellvertretend für alle, die sich für die Rückkehr von Gazale Samale und ihrer Kinder nach Deutschland eingesetzt haben. Durch ihr Engagement konnte die Familie acht Jahre nach der Abschiebung wieder vereint werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraeger-2013/ Preisträger 2013], Pro-Asyl-Website&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 erhielt [[Fabrizio Gatti]] die Auszeichnung für die Aufdeckung, dass 260 libysche Bootsflüchtlinge am 11. Oktober 2013 starben, weil italienische Behörden deren Seenotruf mehrere Stunden lang ignoriert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 wurde der US-Deserteur [[André Shepherd]] mit dem Preis bedacht, dieser entzog sich seinem Dienst in der US-Armee, um nicht nochmals im Irak-Krieg eingesetzt zu werden, und stellte 2008 in Deutschland einen Asylantrag, der abgelehnt wurde. Danach klagte er bei verschiedenen deutschen und europäischen Instanzen, um auch über seinen Fall hinaus klarzustellen, dass alle Soldaten, die sich durch Desertion völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen, ein Anrecht auf Schutz haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/andre_shepherd_erhaelt_menschenrechtspreis_der_stiftung_pro_asyl/ |wayback=20151228003540 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stiftung Pro Asyl: André Shepherd erhält Menschenrechtspreis&amp;#039;&amp;#039; }}, proasyl.de, 25. August 2015, abgerufen am 25. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Urteil vom 26. Februar 2015&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil des Gerichtshofes (Zweite Kammer) vom 26. Februar 2015: Andre Lawrence Shepherd gegen Bundesrepublik Deutschland, Rechtssache C-472/13, [[European Case Law Identifier|ECLI]]:EU:C:2015:117 ([http://curia.europa.eu/juris/liste.jsf?language=de&amp;amp;num=C-472/13 curia.europa.eu]).&amp;lt;/ref&amp;gt; entschied der EuGH, dass zwar auch ein Deserteur aus einem Drittland mit lediglich unterstützender Funktion Asyl haben könne, wenn die Wahrscheinlichkeit künftiger Kriegsverbrechen hoch ist. Der Flüchtlingsschutz sei hingegen ausgeschlossen, wenn der Antragsteller sich nicht vorrangig um die Anerkennung als [[Kriegsdienstverweigerung|Kriegsdienstverweigerer]] bemüht hat, es sei denn, ihm stand kein derartiges Verfahren zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://beck-aktuell.beck.de/node/1037395 EuGH: Hohe Anforderungen an Asylanspruch eines Deserteurs der US-Streitkräfte]&amp;#039;&amp;#039;, Beck-Online, 26. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 erhielt [[Mussie Zerai|Father Mussie Zerai]] den Menschenrechtspreis. Der katholische Priester hilft seit über zehn Jahren Flüchtlingen in Seenot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/news/mussie-zerai-mit-dem-menschenrechtspreis-der-stiftung-pro-asyl-geehrt/ |titel=Mussie Zerai mit dem Menschenrechtspreis der Stiftung PRO ASYL geehrt |sprache=de-DE |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 ging der Preis an Synagogenvorsteher [[Wilkomirski-Syndrom|Wolfgang Seibert]] aus [[Pinneberg]] und an Pfarrerin Doris Otminghaus aus [[Haßfurt]], die beide durch die Gewährung von Kirchenasyl Abschiebungen von Asylbewerbern aus Deutschland nach den [[Verordnung (EG) Nr. 343/2003 (Dublin II)|Dublin-Reglungen]] ins Europäische Ausland verhindert hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/pressemitteilung/menschenrechtspreis-der-stiftung-pro-asyl-geht-an-synagogenvorsteher-wolfgang-seibert-aus-pinneberg-und-an-pfarrerin-doris-otminghaus-aus-hassfurt/ |titel=Menschenrechtspreis der Stiftung PRO ASYL geht an Synagogenvorsteher Wolfgang Seibert aus Pinneberg und an Pfarrerin Doris Otminghaus aus Haßfurt |sprache=de-DE |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/17-09-09-Laudatio-Menschenrechtspreis-Kirchenpräsident-Jung.docx &amp;quot;Laudatio zur Verleihung des Menschenrechtspreises der Stiftung Pro Asyl am 9.9.2017&amp;quot;] proasyl.de vom 17. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Ungarische Helsinki Komitee&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/news/menschenverachtender-fluechtlingspolitik-die-stirn-bieten-das-ungarische-helsinki-kommitee/ &amp;#039;&amp;#039;Menschenverachtender Flüchtlingspolitik die Stirn bieten: Das Ungarische Helsinki Komitee&amp;#039;&amp;#039;] auf proasyl.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 zeichnete die Stiftung PRO ASYL den Rechtsanwalt [[Peter Fahlbusch]] in Frankfurt am Main mit ihrem Menschenrechtspreis 2019 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/hintergrund/rechtswidrige-abschiebungshaft-es-geht-um-uns-darum-wie-wir-unsere-verfassung-leben/ &amp;#039;&amp;#039;Rechtswidrige Abschiebungshaft: »Es geht um uns. Darum, wie wir unsere Verfassung leben«&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Peter Fahlbusch&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2019-09/01/rechtsanwalt-peter-fahlbusch-erhaelt-menschenrechtspreis-von-pro-asyl |titel=Rechtsanwalt Peter Fahlbusch erhält Menschenrechtspreis von Pro Asyl |werk=www.zeit.de |datum=2019-09-01 |abruf=2019-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anwalt setzt sich seit Jahren für Geflüchtete in Abschiebungshaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 verlieh die Stiftung ihren Menschenrechtspreis an Marion Bayer (Hanau), Hela Kanakane (Tunis) und [[Hagen Kopp]] (Hanau) von &amp;#039;&amp;#039;Watch the Med – Alarm Phone&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.proasyl.de/pressemitteilung/menschenrechtspreis-der-stiftung-pro-asyl-2020-fuer-watch-the-med-alarm-phone/ &amp;#039;&amp;#039;Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Asyl 2020 geht an Watch the Med – Alarm Phone&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit mehr als fünf Jahren beantworten Mitglieder von Alarm Phone Notrufe von Geflüchteten, die auf dem Weg über das Mittelmeer nach Europa in Seenot geraten. Mit fast 3.200 Booten war die Organisation bislang in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenrechtspreis 2022 ging an Marta Górczynska und die Helsinki Foundation for Human Rights aus Polen für ihren Einsatz für Geflüchtete an der Grenze zu Belarus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/news/unsere-preistraegerin-2022-marta-gorczynska-kaempft-in-polen-fuer-menschenrechte/ |titel=Unsere Preisträgerin 2022: Marta Górczyńska kämpft in Polen für Menschenrechte |sprache=de-DE |abruf=2023-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 verlieh die Stiftung ihren Menschenrechtspreis an Heike Kleffner, Sultana Sediqi und Ibrahim Arslan – stellvertretend für die Arbeit des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e. V.) und seiner engen Partner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proasyl.de/news/pro-asyl-preis-2023-gegen-die-normalisierung-menschenfeindlicher-debatten-und-gewalttaten/ |titel=PRO ASYL – Preis 2023: Gegen die Normalisierung menschenfeindlicher Debatten und Gewalttaten |sprache=de-DE |abruf=2023-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 erhielten der maltesische Menschenrechtsverteidiger Neil Falzon und die &amp;#039;&amp;#039;aditus foundation&amp;#039;&amp;#039; den Menschenrechtspreis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.proasyl.de/news/mutig-fuer-fluechtlingsrechte-menschenrechtspreis-2024-an-neil-falzon-und-aditus-foundation/| titel=Mutig für Flüchtlingsrechte: Menschenrechtspreis 2024 an Neil Falzon und aditus foundation| abruf=2024-09-07| abruf-verborgen=1| hrsg=PRO ASYL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
2025 warf der [[CSU-Landesgruppe|CSU-Landesgruppenchef]] im Bundestag, [[Alexander Hoffmann (Politiker)|Alexander Hoffmann]], Pro Asyl [[Menschenschmuggel|Schleusertum]] vor. Deren Aktivisten seien seit Jahren auf Fluchtrouten und an Grenzübergängen unterwegs, um Migranten Empfehlungen für Betrug zu geben, was eine Zurückweisung bzw. Abschiebung aus Deutschland behindere. Der Chef der [[Bundespolizeigewerkschaft]], [[Heiko Teggatz]], stellte Strafanzeige wegen Schleusung und [[Urkundenfälschung (Deutschland)|Urkundenfälschung]] im Falle der [[Zurückweisung und Einreise dreier somalischer Asylbewerber nach Deutschland im Mai 2025]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/news/pro-asyl-weist-vorwuerfe-aus-csu-zurueck-und-mahnt-zu-rechtsstaatlichem-handeln-35792482.html |titel=Pro Asyl weist Vorwürfe aus CSU zurück und mahnt zu rechtsstaatlichem Handeln |werk=[[Stern (Zeitschrift)|Stern]] |datum=2025-06-08 |sprache=de |abruf=2025-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.proasyl.de/ Offizielle Website von Pro Asyl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=3001231-4|LCCN=n97103553|VIAF=132049849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flüchtlingshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationspolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Göttinger Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eingetragen im Lobbyregister des Deutschen Bundestags]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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