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	<title>Privilegierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:05:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Privilegierung&amp;diff=239366&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: Link war sinnlos.</title>
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		<updated>2024-03-31T12:22:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link war sinnlos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Privilegierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet in der [[Rechtswissenschaft]] eine Besserstellung im Sinne einer – ggf. gerechtfertigten – [[Gleichheitssatz|Ungleichbehandlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dürfen nicht mit den [[Privileg]]ien verwechselt werden, die früher Personen gewissen Standes für sich beanspruchen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Privileges&amp;#039;&amp;#039; sind eine der Einteilungen im [[Subjektives Recht#Hohfeld-Schema|Hohfeld-Schema]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatrecht ==&lt;br /&gt;
Haftungsbeschränkungen werden auch Haftungsprivilegierungen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eigentümer-Besitzer-Verhältnis#Funktion|Funktion des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses]] ist nach [[Herrschende Meinung|herrschender Meinung]] die Privilegierung des unverklagten, gutgläubigen Besitzers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haftungsprivileg&amp;quot;&amp;gt;[[Dieter Medicus (Rechtswissenschaftler)|Dieter Medicus]]/[[Jens Petersen (Jurist, 1969)|Jens Petersen]], &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliches Recht&amp;#039;&amp;#039;, Rn. 574.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafrecht ==&lt;br /&gt;
Der Begriff der Privilegierung betrifft den Deliktsaufbau im [[Strafrecht]] und stellt das Gegenstück zur [[Qualifikation (Strafrecht)|Qualifikation]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt der Qualifikation ist stets der [[Grundtatbestand]]. Bestimmte [[Tatbestandsmerkmal]]e, die die Anwendung eines [[Straftatbestand|Strafsatzes]] bedingen, begründen die Strafbarkeit durch ein bestimmtes Verhalten. Das Hinzutreten erst weiterer Umstände, mithin weiterer Tatbestandselemente, durch die das Delikt milder bestraft wird, ändern den Strafrahmen. Dieses milder bestrafte Delikt wird als Privilegierung des Grunddelikts bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Privilegierungstatbestand im deutschen Strafgesetzbuch ist beispielsweise [[Tötung auf Verlangen]] ({{§|216|stgb|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|dStGB]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;Creifelds Rechtswörterbuch&amp;#039;&amp;#039;: „Privileg“, „Privilegiertes Bauvorhaben“, „Privilegierte Straftaten“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für das [[Strafrecht (Österreich)|österreichische Strafrecht]] sei der [[Diebstahl (Österreich)|Diebstahl]] ({{§|127|STGB|RIS-B|DokNr=NOR12029671}} [[öStGB]]) als Grunddelikt genannt:&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen mit dem Vorsatz wegnimmt, sich oder einen Dritten durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern}}, ist zu bestrafen. Begeht der Täter nun aber einen Diebstahl „aus Not, aus Unbesonnenheit oder zur Befriedigung eines Gelüstes“ in Bezug auf „eine Sache geringen Wertes“, so ist dieser nur nach dem Delikt der Entwendung ({{§|141|STGB|RIS-B|DokNr=NOR40114222}} öStGB) und damit milder – nämlich mit maximal einem Sechstel der Strafdrohung für Diebstahl – zu bestrafen. Die Entwendung ist in diesem Sinne eine Privilegierung des Diebstahls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsrecht ==&lt;br /&gt;
Im Bauplanungsrecht werden die Vorhaben in {{§|35|stgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Baugesetzbuch|BauGB]] privilegierte Vorhaben genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Herbolsheimer, Julian Krüper |Titel=§ 35 BauGB verstehen und anwenden |Sammelwerk=JURA - Juristische Ausbildung |Band=42 |Nummer=1 |Datum=2019-12-02 |ISSN=1612-7021 |DOI=10.1515/jura-2019-2294 |Seiten=23 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/jura-2019-2294/html |Abruf=2022-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Strafrechtslehre (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
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