<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Privathaushalt</id>
	<title>Privathaushalt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Privathaushalt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Privathaushalt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T16:03:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Privathaushalt&amp;diff=34773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: /* Deutschland */ Statistik auf den letzten Stand vom Statistischen Bundesamt  (2018/2019) gebracht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Privathaushalt&amp;diff=34773&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-23T11:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Deutschland: &lt;/span&gt; Statistik auf den letzten Stand vom Statistischen Bundesamt  (2018/2019) gebracht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Stammbaum Wirtschaftseinheiten}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Privathaushalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haushalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Haushaltsgemeinschaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Wirtschaft|ökonomischen]] Sinne eine aus mindestens einer [[natürliche Person|natürlichen Person]] bestehende [[Wirtschaftseinheit]]. In der Rechts- und Verwaltungssprache verfügt jeder Haushalt über einen [[Haushaltsvorstand]] (heute eher: &amp;#039;&amp;#039;Haupteinkommensbezieher&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern ein privater Haushalt aus mehreren Personen besteht (&amp;#039;&amp;#039;Mehrpersonenhaushalt&amp;#039;&amp;#039;), sind einige dieser Personen häufig [[Ehe|verheiratet]] oder [[Verwandtschaft|verwandt]] ([[Familie]]). Der Haushalt einer allein lebenden Person ([[Single (Lebensform)|Single]]) wird als &amp;#039;&amp;#039;Einpersonenhaushalt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Eine [[Wohngemeinschaft]] (WG) besteht im Allgemeinen aus mehreren einzelnen Haushalten. Je nach Definition von Haushalt und Charakter der WG kann sie aber auch einen Mehrpersonenhaushalt bilden. Ist der Haushalt räumlich und organisatorisch eng an ein wirtschaftliches Unternehmen (z.&amp;amp;nbsp;B. Ladengeschäft) gekoppelt, spricht man auch von einem &amp;#039;&amp;#039;Geschäftshaushalt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der amtlichen Statistik zählt als privater Haushalt jede zusammen wohnende und eine wirtschaftende Einheit bildende Personengemeinschaft sowie [[Person]]en, die allein wohnen und wirtschaften. Personen in Alters- oder Pflegeheimen, Kasernen und ähnlichen Einrichtungen, die dort keinen eigenen Haushalt führen, zählen hingegen zu den Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Personen können darüber hinaus neben ihrem Hauptwohnsitz an einem weiteren Wohnsitz (Nebenwohnsitz) einem Haushalt angehören und werden in diesem Fall doppelt gezählt. Die Bevölkerung in Privathaushalten weicht deshalb geringfügig von der Einwohnerzahl (also der Bevölkerung am Hauptwohnsitz) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Bedeutung von Privathaushalten ==&lt;br /&gt;
Die [[Haushaltswissenschaft]] untersuchte zunächst den Qualifikations- und Zeitaufwand für einzelne [[Tätigkeit]]sfelder im Haushalt. Neben der Haushaltswissenschaft beschäftigen sich verschiedene wissenschaftliche Disziplinen mit Privathaushalten: so die wirtschaftlichen [[Fachbereich]]e [[Volkswirtschaftslehre]], [[Betriebswirtschaftslehre]] und [[Hauswirtschaftslehre]], aber auch verschiedene [[Soziologie|soziologische]] Fachbereiche (siehe auch [[Haushaltsökonomie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalte in der Volkswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
In der Volkswirtschaftslehre kommt ihnen im Rahmen des [[Wirtschaftskreislauf]]s als [[Verbraucher|Konsument]], als [[Sparen|Sparer]] und als Anbieter von [[Arbeit (Volkswirtschaftslehre)|Arbeit]] und [[Kapital]] (und somit letztendlich als Anbieter von [[Produktionsfaktor]]en) eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung zu. Private werden in der Volkswirtschaftslehre auch als &amp;#039;&amp;#039;Privatsektor&amp;#039;&amp;#039; subsumiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privathaushalte weisen eine hauptsächlich dem [[Wohnung|Wohnzweck]] und der [[Haushaltsführung]] dienende Vermögensstruktur auf, ihr Zweck besteht in dem [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]] von [[Arbeit (Philosophie)|Arbeit]], ihr [[Ziel]] ist die [[Nutzenmaximierung]]. Sie erzielen [[Arbeitseinkommen]], [[Einkommen]] aus [[Kapitalbeteiligung]], [[Unternehmer]]tätigkeit oder [[Transferleistung]]en. Das [[Arbeitsangebot]] wird durch die [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en der Privathaushalte festgelegt, die bestimmte Kombinationen von [[Realeinkommen]] und [[Freizeit]] zur Auswahl haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Q1R2WJW92Z0C&amp;amp;pg=PA9&amp;amp;dq=Wirtschaftssubjekte+adam+smith&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Wirtschaftssubjekte%20adam%20smith&amp;amp;f=false Dieter Pickelmann/Volker H. Peemöller/Carl Walter Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Wechselkursänderungen, Importpreisschwankungen und Beschäftigung&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 9 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Würden Privathaushalte bei der [[Private Finanzplanung|privaten Finanzplanung]] eine [[Bilanz]] aufstellen, so bestünde die [[Aktivseite]] aus [[Wohnimmobilie]], [[Kraftfahrzeug]], [[Hausrat]] und [[Forderung]]en ([[Kassenbestand]], [[Bankguthaben]], [[Wertpapier]]e), die [[Passivseite]] aus [[Verbindlichkeit]]en und [[Reinvermögen]] bzw. [[Eigenkapital]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DhcQBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA310&amp;amp;dq=staat+als+Wirtschaftseinheit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=staat%20als%20Wirtschaftseinheit&amp;amp;f=false Holger Lang, &amp;#039;&amp;#039;Mon(k)ey-Business&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 310]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist der Privathaushalt eine aus einer oder mehreren natürlichen Personen zusammengesetzte Wirtschaftseinheit, die durch [[Verbrauch]]sentscheidungen [[Konsumgut|Konsumgüter]] und [[Dienstleistung]]en nachfragen, Arbeitsangebot zur Verfügung stellen und nur für den eigenen [[Konsum]] produzieren ([[Haus- und Familienarbeit|Hausarbeit]], [[Gartenarbeit]], [[Erziehung]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Endres/Jörn Martiensen, &amp;#039;&amp;#039;Umweltökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privathaushalte müssen sich bei der Verfolgung des Ziels der Nutzenmaximierung zwischen [[Arbeitszeit]] und [[Freizeit]] entscheiden, denn jeder Haushalt besitzt ein [[Budget]] an Zeit, welches er zwischen Arbeit und Freizeit aufteilen muss. Für jede Stunde Arbeitszeit entstehen ihm [[Opportunitätskosten]] in Höhe des [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzens]] der entgangenen Freizeit; diese Kosten heißen [[Arbeitsleid]]. Nach dem [[Erstes Gossensches Gesetz|Ersten Gossenschen Gesetz]] steigt mit sinkender Freizeit (steigender Arbeit) der Nutzen der verbleibenden Zeit, so dass der [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] der Freizeit steigt und somit der Anstieg des Arbeitsleids pro zusätzlicher Arbeitseinheit („Grenzleid der Arbeit“) ansteigt. Das Grenzleid der Arbeit gibt für alle Tätigkeiten in [[Geldeinheit]]en an, welches Arbeitsleid bzw. welche Arbeitsfreude damit verbunden ist, eine bestimmte Tätigkeit übernehmen zu müssen oder zu dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Aw2Wci5mAxoC&amp;amp;pg=PA439&amp;amp;dq=Grenzleid+der+Arbeit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjo993X-arcAhWFyKQKHSMZDpoQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Grenzleid%20der%20Arbeit&amp;amp;f=false Eberhart Ketzel/Hartmut Schmidt/Stefan Prigge (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Stützel: moderne Konzepte für Finanzmärkte, Beschäftigung und Wirtschaftsverfassung&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 439]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalte in der Betriebswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
In der [[Betriebswirtschaftslehre]], insbesondere im [[Marketing]], werden Privathaushalte vor allem als Käufer betrachtet. Die Teildisziplin des Marketing beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie Haushalte durch [[Werbung]] dazu bewegt werden können, die beworbenen [[Ökonomisches Gut|Güter]] im Rahmen von [[Geschäft (Wirtschaft)|Geschäften]] als [[Laufkunde]] oder [[Stammkunde]] zu erwerben. Bei vielen [[Unternehmen]] sind die Privathaushalte eine wichtige oder sogar die bedeutendste [[Kundengruppe]], die als homogenes [[Marktsegment]] betrachtet wird. Hierbei kann eine weitere [[Marktsegmentierung]] beispielsweise nach [[Lebensalter]] ([[Jugendliche]]), [[Familienstand]] ([[Alleinstehender|Single-Haushalte]]) oder [[Beruf]] ([[Beamter (Deutschland)|Beamte]]) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalte in der Hauswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
In der [[Hauswirtschaftslehre]] wird insbesondere die Haushaltsführung untersucht. Dabei werden Aspekte wie [[Vorratshaltung]], die Wohnungs- und [[Textil]]pflege, die [[Kochen|Verköstigung]] und die [[Buchführung|Rechnungsführung]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Ökotrophologie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten können dabei unter anderem umfassen&lt;br /&gt;
* [[Einkauf (Konsum)|Einkauf]]/[[Übereignung|Verkauf]]&lt;br /&gt;
* die [[Zubereitung]] und Verabreichung von [[Mahlzeit]]en&lt;br /&gt;
* [[Reinigung (Instandhaltung)|Reinigungsarbeiten]] der [[Wohnung]] und [[Kleidung]]&lt;br /&gt;
* Kinderversorgung und -[[Kinderbetreuung|betreuung]]&lt;br /&gt;
* Reparatur von [[Haushaltsgerät|Gegenständen des Haushaltsbedarfs]]&lt;br /&gt;
* [[Instandhaltung|Ausbesserungsarbeiten]] der Wohnung bzw. des [[Haus]]es&lt;br /&gt;
* Instandhaltung bzw. Reparatur und Pflege von [[Möbel]]n und [[Inventar]]&lt;br /&gt;
* Pflege von [[Zimmerpflanze|Pflanzen]] und [[Haustier]]en, gegebenenfalls auch von [[Nutztier]]en und des [[Garten]]s&lt;br /&gt;
* Anfertigung und Instandhaltung von Kleidung und [[Tischdecke|Tischwäsche]] (das [[Nähen]], [[Stopfen (Handarbeit)|Stopfen]] und [[Flicken]] sowie das [[Reinigung (Instandhaltung)|Waschen]], zur Reinigung bringen)&lt;br /&gt;
* Pflege und Reparatur der Transportmittel ([[Fahrrad]], [[Kraftfahrzeug]])&lt;br /&gt;
* [[Krankenpflege|Betreuung kranker Familienangehöriger]] in der Wohnung bzw. im Haus&lt;br /&gt;
* [[Verwaltung]]sarbeiten, [[Buchführung]], Begleichen von [[Rechnung]]en und [[Mahnung (Deutschland)|Mahnungen]], [[Schriftverkehr]], [[Post]]bearbeitung, Erstellung und [[Kontrolle]] des [[Haushaltsplan]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kurze und unvollständige Übersicht zeigt, dass die Führung eines Haushalts eine komplexe und vielfältige Aufgabe ist, die das Zusammenwirken aller Beteiligten erfordert. Dabei ist nicht nur [[Geschicklichkeit]] erforderlich, sondern ebenso [[Organisation]][[Begabung|stalent]], Übersicht und [[Selbstdisziplin|Disziplin]] vor allem bei der [[Zeit]]einteilung und in [[Finanzen|finanziellen]] Angelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich variieren die Aufgaben sehr stark mit der Zahl und der [[Demographie|demographischen]] Zusammensetzung des jeweiligen Haushalts. Einzelhaushalte sind am einfachsten zu organisieren, andererseits müssen aber alle Arbeiten von einer Person erledigt oder bei Bedarf haushaltsferne [[Hilfe|Hilfskräfte]] hinzugezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es haben sich im Aufgabenbereich „Haushalt“ verschiedene [[Beruf]]sgruppen entwickelt, die [[Dienstleistung]]en anbieten:&lt;br /&gt;
* [[Au-pair]], meist junge Frauen, die in Gast[[familie]]n mithelfen&lt;br /&gt;
* [[Ausländische Haushaltshilfe]], die oft ohne Papiere arbeitet oder pflegt&lt;br /&gt;
* [[Kindermädchen]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfhelfer]], im [[landwirtschaft]]lichen Bereich&lt;br /&gt;
* [[Altenpfleger]], zur Betreuung [[Gerontologie|alter]] und [[Hilfe|hilfsbedürftiger]] Menschen&lt;br /&gt;
* [[Hauswirtschaftshelfer]], für kleine und [[Großfamilie]]n&lt;br /&gt;
* [[Tierheim]], zur zeitweiligen Betreuung von [[Haustier]]en bei Abwesenheit wegen [[Krankheit]] oder [[Urlaub]]&lt;br /&gt;
* [[Hauswirtschafter]], im [[Stadt|städtischen]] oder [[Dorf|dörflichen]] Haushalt&lt;br /&gt;
* [[Haus- und Familienpfleger]], als Vertreter für die häuslichen Arbeiten eines abwesenden oder [[Krankheit|erkrankten]] Haushaltsmitglieds&lt;br /&gt;
* Hausmeister, für [[Reinigung (Instandhaltung)|Sauberkeit]] und [[Sortierung|Ordnung]] im [[Gebäude]] verantwortlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haushalte produzieren in einem erheblichen Ausmaß [[Ware]]n und Dienstleistungen, die jedoch typischerweise selbst [[verbrauch]]t werden und deshalb [[Statistik|statistisch]] nicht erfasst werden. Statistische [[Daten]] sind andererseits für [[Unternehmen]] im [[Konsumgüter]]- und Dienstleistungsbereich außerordentlich interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende der 1980er-Jahre wurde Frauen (und in Sonderfällen auch Männern) in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] sowie [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]], [[Hamburg]], [[Niedersachsen]] und [[Nordrhein-Westfalen]] ein [[Haushaltstag]] gewährt. Der Haushaltstag war ein bezahlter, arbeitsfreier Tag, um [[Haus- und Familienarbeit]] im eigenen Haushalt zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalte in der Soziologie ===&lt;br /&gt;
In der [[Soziologie]] stellen Privathaushalte ein [[soziales System]] dar, das auf [[Soziale Gruppe|Gruppenprozesse]] untersucht werden kann. Von Bedeutung sind Haushalte dadurch vor allem in der [[Mikrosoziologie|Mikro-]] und [[Familiensoziologie]]. Siehe auch unter [[Partnerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalte in der Rechtswissenschaft ===&lt;br /&gt;
Der Haushalt hat an zahlreichen Stellen in der [[Rechtswissenschaft]] Bedeutung, z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[erbrecht]]lichen Verpflichtung, den [[Dreißigster|Dreißigsten]] an Mitglieder des Haushalts des Verstorbenen zu zahlen, beim [[Unterhalt]] oder beim Tod eines [[Mietvertrag (Deutschland)|Mieters]]. In zahlreichen Bestimmungen wird auf den [[Haushaltsvorstand]] abgestellt sowie auf den &amp;#039;&amp;#039;gemeinsamen Haushalt&amp;#039;&amp;#039; als [[Haushaltsgemeinschaft]] oder [[Bedarfsgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definition von Haushalten in der Statistik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wohnungshaushaltsprinzip definiert sich ein Haushalt als die Gruppe von Personen, die in einer Wohnung zusammen leben. Beim Wirtschaftshaushaltsprinzip zählen alle Personen, die zusammen wirtschaften, zu einem gemeinsamen Haushalt. Wird nach dem Wirtschaftshaushaltsprinzip gezählt, werden zum Beispiel auch getrennt lebende Ehepaare als ein Haushalt erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.statistik.bayern.de/statistik/zensus-faq&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Bedeutung der Privathaushalte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
26 Prozent der Bruttoeinkommen privater Haushalte entfiel im Jahr 2003 auf öffentliche [[Transferleistung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des Statistischen Bundesamtes&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1993 hatte dieser Anteil nur 20&amp;amp;nbsp;Prozent betragen. In den neuen Bundesländern stammt das Bruttoeinkommen je zur Hälfte aus Transferleistungen und Erwerbseinkommen. Ursache dafür sind vor allem mehr Rentnerhaushalte, die mehrmalige Anhebung des Kindergeldes, höhere Zahlungen an [[Sozialhilfe]]empfänger und [[Arbeitslosigkeit|Arbeitslose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bruttoeinkommen der Privathaushalte in den neuen Ländern und Berlin lag durchschnittlich bei 2.734&amp;amp;nbsp;Euro pro Monat, was 76&amp;amp;nbsp;Prozent des Westniveaus (3.619&amp;amp;nbsp;Euro) entspricht. Im Schnitt liegen die Nettoeinkommen aller Haushalte bundesweit bei 2.771&amp;amp;nbsp;Euro. Im Westen bei 2.895&amp;amp;nbsp;Euro, im Osten bei 2.233&amp;amp;nbsp;Euro (77&amp;amp;nbsp;Prozent des Westniveaus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einkommen sowie beim Verbraucherverhalten gibt es zwar auch ein Nord-Süd-Gefälle sowie Differenzen zwischen Stadtstaaten und Flächenländern, am ausgeprägtesten sind jedoch die Ost-West-Differenzen. Das betrifft auch das Konsum- und Sparverhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 betrug die jährliche Sparsumme der privaten Haushalte 175,34 Milliarden Euro. Das Geldvermögen belief sich im 1. Halbjahr 2013 auf 5.027,3 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kreditinform.de/private-haushalte/ Private Haushalte – Informationen Januar 2014] Abgerufen am 20. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzahl und Größe der Haushalte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
2019 lebten in Deutschland 82.491&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Einwohner in 41.378&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Haushalten, also 1,99&amp;amp;nbsp;Einwohner pro Haushalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stat_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=2.6.1 Privathaushalte nach Zahl der Personen, Ländern und Gemeindegrößenklassen |Sammelwerk=Statistisches Jahrbuch Deutschland und Internationales 2019 |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Datum=2019-08-01 |Seiten=59 |ISBN=978-3-8246-1086-0 |Online=[https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Jahrbuch/statistisches-jahrbuch-2019-dl.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=13 Online] |Format=PDF |KBytes=12020 |Abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1900 hatte ein Haushalt im Durchschnitt 5,5 Personen, im Median 4 Personen, von je 100 Haushalten bestanden 7 aus einer Person, 15 aus zwei Personen, 17 aus drei Personen, 17 aus vier Personen und 44 aus fünf und mehr Personen.&amp;lt;ref name=bpb197987/&amp;gt; 1961 lag der Median noch bei 3 Personen pro Haushalt. Seit 1962 liegt er in jedem Jahr bei 2 Personen pro Haushalt.&amp;lt;ref name=destatislangereihe/&amp;gt; Im Jahr 2012 hatte ein Haushalt im Durchschnitt 2,0 Personen, im Median 2 Personen, von je 100 Haushalten bestanden 41 aus einer Person, 36 aus zwei Personen, zwölf aus drei Personen, 9 aus vier Personen und 3 aus fünf und mehr Personen.&amp;lt;ref name=bpb197987&amp;gt;[http://m.bpb.de/izpb/197987/struktur-und-entwicklung-der-bevoelkerung bpb, Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatislangereihe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Haushalte-Familien/Tabellen/1-3-privathaushalte-neuer-zeitvergleich.html |titel=Haushalte nach Haushaltsgrößen im Zeitvergleich |werk=destatis.de |hrsg=Statistisches Bundesamt (Destatis) |datum=2024-04-02 |abruf=2024-11-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steigende [[Lebenserwartung]] und die [[Einsamkeit|Vereinzelung]] der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] führen zu einer Zunahme der Haushalte in Deutschland und auch in den angrenzenden Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl der Privathaushalte in Deutschland&amp;lt;br&amp;gt;(Stand: 2018)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stat_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! [[Land (Deutschland)|Bundesland]] !! Anzahl Haushalte !! Anzahl Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| {{0}}5.286.000&lt;br /&gt;
| 11.054.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bayern&lt;br /&gt;
| {{0}}6.453.000&lt;br /&gt;
| 13.080.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Berlin&lt;br /&gt;
| {{0}}2.028.000&lt;br /&gt;
| {{0}}3.623.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brandenburg&lt;br /&gt;
| {{0}}1.257.000&lt;br /&gt;
| {{0}}2.481.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremen&lt;br /&gt;
| {{0|00.}}366.000&lt;br /&gt;
| {{0|00.}}679.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hamburg&lt;br /&gt;
| {{0}}1.003.000&lt;br /&gt;
| {{0}}1.842.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hessen&lt;br /&gt;
| {{0}}3.091.000&lt;br /&gt;
| {{0}}6.244.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| {{0|00.}}830.000&lt;br /&gt;
| {{0}}1.591.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niedersachsen&lt;br /&gt;
| {{0}}3.973.000&lt;br /&gt;
| {{0}}7.926.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| {{0}}8.756.000&lt;br /&gt;
| 17.726.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| {{0}}1.961.000&lt;br /&gt;
| {{0}}4.047.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saarland&lt;br /&gt;
| {{0|00.}}493.000&lt;br /&gt;
| {{0|00.}}981.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sachsen&lt;br /&gt;
| {{0}}2.156.000&lt;br /&gt;
| {{0}}4.023.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| {{0}}1.151.000&lt;br /&gt;
| {{0}}2.172.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| {{0}}1.470.000&lt;br /&gt;
| {{0}}2.893.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thüringen&lt;br /&gt;
| {{0}}1.104.000&lt;br /&gt;
| {{0}}2.126.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| alle Länder (Summe)&lt;br /&gt;
| 41.378.000&lt;br /&gt;
| 82.491.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] gab es 3,24&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Haushalte bei 8,011&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2000), also 2,47&amp;amp;nbsp;Einwohner pro Haushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] gab es 3,1&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Haushalte bei 7,180&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2000), also 2,32 Einwohner pro Haushalt. Es gab 1,25&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Einpersonenhaushalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der Haushalte veränderte sich in den einzelnen [[Europäische Union|EU-Mitgliedstaaten]] sehr unterschiedlich. In Deutschland stieg die Zahl von 1980 bis 1995 mit etwa 45 % am stärksten in Europa an. Ein Anstieg wurde von 1995 bis 2010 um 10 % erwartet. In [[Irland]] gab es in dem gleichen Zeitraum die größte Zunahme, dicht gefolgt von [[Spanien]] und [[Luxemburg]]. 2003 war die durchschnittliche Zahl der Personen pro Haushalt in den südlichen EU-Staaten und in Irland am höchsten und in den nordischen EU-Staaten am niedrigsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nahezu allen EU-Staaten soll die Haushaltsgröße zurückgehen. In Spanien zum Beispiel von &amp;#039;&amp;#039;3,2&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Personen (1995) auf &amp;#039;&amp;#039;2,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Personen (2025{{Zukunft|2025}}), und in den nördlichen EU-Staaten deutlich weniger stark. In [[Zypern]] leben &amp;#039;&amp;#039;2,9&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Personen pro Haushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiede der Anzahl der Personen pro Haushalt sollen sich zwischen den EU-Staaten deshalb erheblich verringern. Für die 15&amp;amp;nbsp;EU-Mitgliedstaaten von 2003 könnte die durchschnittliche Haushaltsgröße 2025{{Zukunft|2025}} bei &amp;#039;&amp;#039;2,2&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Personen liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Haushalten in der Europäischen Union: 1995-2025&amp;#039;&amp;#039;, Statistik von 2003 [http://www.eds-destatis.de/de/downloads/sif/nk_03_24.pdf] (PDF; 298&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 2013 lebten 57 % der deutschen Privathaushalte zur [[Mietvertrag (Deutschland)|Miete]], 43 % besaßen [[Wohneigentum]]. Im Jahr 2014 lebte bereits in 40,8 % der Haushalte in Deutschland nur eine Person, die Ein- und Zwei-Personenhaushalte machten zusammen 76,2 % aller Haushalte aus. Monatlich gaben 2014 die Haushalte 36 % ihres Einkommens für Wohnen/Energie/Instandhaltung aus, je 13,7 % für Verkehr und Nahrungsmittel/Getränke/Tabakwaren, 10,4 % für Freizeit/Unterhaltung/Kultur, 5,6 % für Möbel/Haushaltsgeräte, 4,5 % für Bekleidung/Schuhe, 3,9 % für Gesundheit und nur 0,7 % für Bildung. Das Monatsnettoeinkommen lag für 10,5 % der Haushalte unter 900 Euro, 12,5 % hatten bis zu 1300 Euro zur Verfügung, der höchste Anteil entfiel mit 15,5 % der Haushalte auf ein Einkommen zwischen 1500 und 2000 Euro, 10,9 % verdienten zwischen 2600 und 3200 Euro, nur 4,6 % der Haushalte standen 6000 Euro und mehr zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;statista Das Statistik-Portal, &amp;#039;&amp;#039;Verteilung der Privathaushalte in Deutschland nach monatlichem Haushaltsnettoeinkommen im Jahr 2015&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutsche Bundesbank]] ermittelte in einer Befragung 2014 die Finanzsituation der Privathaushalte.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Private Haushalte und ihre Finanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatsbericht März 2016, S. 61 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach lag der Mittelwert des Bruttovermögens eines Haushalts bei 77.200 Euro, beim Nettovermögen bei 60.400 Euro. Den vermögendsten 10 % aller Haushalte gehörten 59,8 % dieses Nettovermögens, auf die auch 36,8 % der Nettoeinkommensverteilung entfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Private Haushalte und ihre Finanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatsbericht März 2016, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zusammenhang zwischen Einkommen und Vermögen wird auch davon beeinflusst, dass beide Größen in der Regel bestimmten [[Lebenszyklus (Biologie)|Lebenszyklusmustern]] folgen. [[Rentner]] und ältere Menschen haben am Ende des Erwerbslebens typischerweise größeres Vermögen vorzuweisen als jüngere Haushalte, auch wenn deren Einkommen im Durchschnitt relativ hoch ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Private Haushalte und ihre Finanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatsbericht März 2016, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 81 % der Haushalte verfügten über [[Sachvermögen]] (darunter Wohneigentum 44 %), 99 % über Finanzvermögen (darunter 72 % Sparkonten), 45 % waren [[Schulden|verschuldet]] (darunter [[Grundpfandrecht]]e 21 %, [[Blankokredit]]e 33 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Private Haushalte und ihre Finanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatsbericht März 2016, S. 71 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Sachvermögen betrug im Mittelwert 230.800 Euro, das Finanzvermögen 54.200 Euro, die [[Schuld (Privatrecht)|Verschuldung]] lag bei 57.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Private Haushalte und ihre Finanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatsbericht März 2016, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; Für etwa 60 % der verschuldeten Haushalte lag die [[Schuldendienstquote]] unter 20 %, 10 % wiesen eine [[Finanzrisiko|riskante]] Quote von über 50 % auf, 9 % aller Haushalte waren [[Überschuldung|überschuldet]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Bundesbank, &amp;#039;&amp;#039;Private Haushalte und ihre Finanzen&amp;#039;&amp;#039;, in: Monatsbericht März 2016, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mikrozensus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Haushalt}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hausstand}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4023744-8}}&lt;br /&gt;
* Grafiken zu [http://www.bpb.de/wissen/7UJTR7 Haushalten und Lebensformen], aus: [http://www.bpb.de/wissen/37OUAU Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland], Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb&lt;br /&gt;
* Statistisches Bundesamt (Destatis): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/HaushalteFamilien/HaushalteFamilien.html Themenbereich Haushalte und Familien] und [https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Themen/Bevoelkerung.html Aufsätze aus der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Statistik&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4023744-8|LCCN=sh85062594|NDL=01066358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauswirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
	</entry>
</feed>