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	<title>Privatfernsehen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2026-03-27T17:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Privatrechtlicher Rundfunk&lt;br /&gt;
|4=Privatfernsehen&lt;br /&gt;
|2=Dezember 2024|1=[[Benutzer:ElTres|ElTres]] ([[Benutzer Diskussion:ElTres|Diskussion]]) 09:32, 2. Dez. 2024 (CET)}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Fernsehangebot privater Sender, für die gleichnamige Sendung in der ARD siehe [[Privatfernsehen (Magazin)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Privatfernsehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet [[Umgangssprache|umgangssprachlich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Privatfernsehen &amp;#039;&amp;#039;Privatfernsehen&amp;#039;&amp;#039;] duden.de, abgerufen am 21. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fernsehen]], das nicht von öffentlich-rechtlichen oder staatlichen Sendeanstalten, sondern von privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen betrieben wird. Es wird, wie der [[Privatrechtlicher Hörfunk|privatrechtliche Rundfunk]], von privaten Rundfunksendern produziert und bildet die [[kommerziell]]e, zumeist [[Fernsehwerbung|werbe-]] oder [[Abonnement-Fernsehen|abonnementfinanzierte]] ([[Pay-TV]]) Komponente des [[Duales Rundfunksystem|dualen Rundfunksystems]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegensatz ist der [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtliche Rundfunk]], der überwiegend durch [[Rundfunkgebühr]]en finanziert wird – erhoben in Deutschland vom [[Beitragsservice]], in [[Österreich]] vom [[ORF-Beitrags Service]] und in der [[Schweiz]] von der [[Serafe|Serafe AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Betreiben eines Privatfernsehens ist in Deutschland medienrechtlich eine Zulassung durch die jeweils zuständige [[Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen|Landesanstalt für Medien]] erforderlich (z.&amp;amp;nbsp;B. § 4 Abs. 1 [[Landesmediengesetz]] Nordrhein-Westfalen; LMG NRW), dessen Zulassungsvoraussetzungen in den §§ 5 und 6 dieses Gesetzes geregelt sind. Dabei muss sich der Veranstalter für eine der Programmkategorien, also insbesondere [[Vollprogramm]] oder [[Spartenprogramm]], entscheiden (§ 3 Abs. 2 Nr. 2 LMG NRW). Wesentlicher Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichem Fernsehen und Privatfernsehen ist formal, dass das jeweilige Landesmediengesetz nicht für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt (§ 1 Abs. 3 LMG NRW) und damit nur für das Privatfernsehen geschaffen wurde. Zudem bestehen gravierende wirtschaftliche Unterschiede. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist überwiegend gebührenfinanziert und muss zeitliche und programmbedingte begrenzte Werbezeiten beachten;&amp;lt;ref&amp;gt;20 Minuten pro Werktag und nicht nach 20.00 Uhr&amp;lt;/ref&amp;gt; dabei gelten – wie bei allen öffentlich-rechtlich organisierten Unternehmen – die [[Haushaltsgrundsätze]] insbesondere der Ausgabendeckung durch Einnahmen mit dem Ziel des [[Öffentlicher Haushalt#Haushaltsausgleich|Haushaltsausgleichs]]. Da den Privatfernsehveranstaltern kein Anteil an den Rundfunkgebühren zusteht, sind sie überwiegend auf Werbeeinnahmen und/oder den Einnahmen aus Kundenabonnements angewiesen. Die Werbezeiten sind hier zwar auch nicht unbegrenzt,&amp;lt;ref&amp;gt;12 Minuten pro Stunde; die Einschränkung mit mindestens 20 Minuten Programm zwischen den Werbespots ist mit dem 13. Änderungsgesetz zum [[Rundfunkstaatsvertrag]] entfallen.&amp;lt;/ref&amp;gt; doch wesentlich liberaler als beim öffentlichen Rundfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Das Privatfernsehen stammt in der heute bekannten Form als &amp;#039;&amp;#039;Commercial TV&amp;#039;&amp;#039; aus den USA. Die Zulassungsbehörde [[Federal Communications Commission|FCC]] erteilte am 1. Juli 1941 [[NBC]] und [[CBS Corporation|CBS]] die ersten [[Lizenz#Medienlizenzen|Sendelizenzen]] für kommerzielles Fernsehen.&lt;br /&gt;
Die zur NBC gehörende Station WNBT (jetzt: WNBC) sendete bereits am Nachmittag des 1. Juli 1941 eine erste Werbung. &lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Television Act&amp;#039;&amp;#039; ermöglichte nach Inkrafttreten am 30. Juli 1954 die Zulassung des &amp;#039;&amp;#039;Commercial Television&amp;#039;&amp;#039; in Großbritannien, dessen Rundfunk- und Fernsehprogramm bis dahin durch die öffentlich-rechtliche [[BBC]] dominiert wurde. Der erste Werbespot erschien 1955 für eine Zahnpasta. Erster privater Kanal dort war die [[Independent Television|ITV]]-Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Associated-Rediffusion&amp;#039;&amp;#039;, die seit dem 22. September 1955 ihr Werktags-Programm sendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Bereits seit dem 1. April 1955 gab es mit [[Telesaar]] einen ersten privaten Fernsehsender in Deutschland. Das war möglich, weil das [[Saarland]] bis zum 1. Januar 1956 [[Saarland 1947 bis 1956|staatsrechtlich nicht Teil der Bundesrepublik Deutschland war]] und deshalb nicht der deutschen Rundfunkhoheit unterlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[3. Rundfunk-Urteil]] vom 16. Juni 1981 (dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;FRAG-Urteil&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv057295.html BVerfGE 57, 295]&amp;lt;/ref&amp;gt; bereitete das [[Bundesverfassungsgericht]] den Weg für privaten Rundfunk. Basis sind die [[Landesmediengesetz]]e, die innerhalb des [[Duales Rundfunksystem|dualen Rundfunksystems]] bis heute ihre Anwendung finden. Nach der [[Helmut Kohl#Bundeskanzler|Wahl von Helmut Kohl]] zum Bundeskanzler (1. Oktober 1982, „[[geistig-moralische Wende]]“) wurde der technische Ausbau der [[Kabelfernsehen|Breitbandverkabelung]] unter dem damaligen Postminister [[Christian Schwarz-Schilling]] vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1984 um 9:58 Uhr startete in [[Ludwigshafen am Rhein]] mit dem [[Kabelpilotprojekt]] Ludwigshafen das duale Rundfunksystem in [[Deutschland]]. Aus einem Kellerstudio begrüßte [[Jürgen Doetz]] gemeinsam mit der Moderatorin Irene Joest die Zuschauer: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, in diesem Moment sind Sie Zeuge des Starts des ersten privaten Fernsehveranstalters in der Bundesrepublik Deutschland“. Die &amp;#039;&amp;#039;Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk (PKS)&amp;#039;&amp;#039; wurde gegründet, aus der [[1985]] [[Sat.1]] wurde (damals mit Sitz in [[Mainz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[RTL Television|RTL plus]] begann am 2. Januar 1984 seinen Sendebetrieb aus [[Luxemburg (Stadt)|Luxemburg]]. Seit dem 1. Januar 1988 befindet sich der [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erklärte [[Edmund Stoiber]] schriftlich gegenüber [[Franz Josef Strauß]]: „Unsere Politik bezüglich RTL-plus war immer darauf ausgerichtet, eine Anbindung von RTL an das konservative Lager zu sichern beziehungsweise ein Abgleiten nach links zu verhindern“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Rundschau]], zitiert nach [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13532215.html RÜCKSPIEGEL Zitate, Der Spiegel 44/1988.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem anfänglichen Sendeangebot vieler Privatsender wurde oft der Vorwurf extrem geringen Anspruchs gemacht (Beispiel: RTL mit &amp;#039;&amp;#039;[[Tutti Frutti (Show)|Tutti Frutti]]&amp;#039;&amp;#039;). Allerdings ging es zunächst auch nur darum, die Bekanntheit der neuen Sender mit nahezu allen Mitteln zu erhöhen; inhaltliche Erwägungen traten in dieser Frühphase hinter dem Kampf um [[Marktanteil]]e und [[Einschaltquote]]n zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sollen verschiedene [[Zielgruppe]]n angesprochen werden; in den [[de jure/de facto|de jure]] Vollprogrammen vor allem die [[werberelevante Zielgruppe]]. Zudem haben sich [[Spartenprogramm]]e herausgebildet, z.&amp;amp;nbsp;B. Nachrichten-, Sport- oder Musiksender. Auch auf regionaler Ebene haben sich einige Privatsender etabliert, z.&amp;amp;nbsp;B. [[rheinmaintv]] für das Rhein-Main-Gebiet. &amp;lt;!--- In allen Bereichen beschränkt sich das Angebot allerdings bislang nur auf [[Mainstream]]; offenbar lässt sich nur damit ausreichend Geld verdienen. ---- bitte belegen ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendergruppen in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der größer werdenden Reichweite, insbesondere durch das damals neue [[Digitales Fernsehen|Digitalfernsehen]], entstanden Ende der [[1990er]] Jahre Tochtersender (z.&amp;amp;nbsp;B. gründete ProSieben 2000 den Nachrichtensender [[Welt (Fernsehsender)|N24]]), Programmbouquets (wie 1996 [[DF1]]) und konzentrierte sich zunehmend in Unternehmensgruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten privaten Sendergruppen in Deutschland sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kek-online.de/medienkonzentration/mediennutzung/zuschaueranteile/ |titel=Zuschaueranteile |sprache=de |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[RTL Deutschland]] (Hauptsender [[RTL Television|RTL]], digitale Plattform [[RTL+]], Zuschaueranteil 2024: 21,5 %)&lt;br /&gt;
* [[ProSiebenSat.1 Media]] (Hauptsender [[Sat.1]], digitale Plattform [[Joyn (Streaminganbieter)|Joyn]], Zuschaueranteil 2024: 14,2 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bedeutende Sendergruppen in Deutschland sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Warner Bros. Discovery]] (Hauptsender [[Tele 5]], [[DMAX]], Zuschaueranteil 2024: 3,8 %)&lt;br /&gt;
* [[WeltN24]] (Zuschaueranteil 2024: 1,3 %)&lt;br /&gt;
* [[Sky Deutschland]] (Pay-TV, Zuschaueranteil 2024: 1,4 %)&lt;br /&gt;
Private Fernsehsender hatten in Deutschland 2024 einen Zuschaueranteil von 47,6 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] hatte jahrzehntelang der [[ORF]] eine Monopolstellung.&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre kamen in Österreich die ersten privaten, lokalen Fernsehkanäle in den weit verbreiteten TV-Kabelnetzen auf. Es gab für diese Sender weder eine eindeutige gesetzliche Grundlage noch existierte ein Privatfernsehgesetz für die [[terrestrisch]]e Ausstrahlung von TV-Kanälen.&lt;br /&gt;
So starteten u.&amp;amp;nbsp;a. 1997 bzw. 1998 in Wien die Sender „True Image Vision“ ([[TIV (Fernsehsender)|TIV]]) und Wien 1 (W1), die nur über das Kabelnetz zu sehen waren.&lt;br /&gt;
Im Jänner 2000 wurde dieser zu einem österreichweiten Programm namens [[ATV (Fernsehsender)|ATV]] ausgebaut. Dieses war wegen der damaligen Rechtslage weiterhin nur über Kabel zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 2001 trat das Privatfernsehgesetz in Kraft, das ein bundesweites und drei regionale Fernsehprogramme (in Wien, Linz und Salzburg) zulässt.&lt;br /&gt;
Für die einzige ausgeschriebene österreichweite Senderkette bewarb sich neben einigen anderen Senderprojekten auch ATV; es erhielt den Zuschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 2003 startete ATVplus als erster [[terrestrisch]]er Privatsender Österreichs. Bis dahin war Österreich der letzte Staat in Europa in dem kein frei über Antenne empfangbares Privatfernsehen existierte. Über Kabel ist bereits zuvor, nämlich im Oktober 2002, der österreichische Musikfernsehsender [[Gotv]] gestartet.&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 2004 folgte schließlich [[Puls TV (Wien)|Puls-TV]] im Großraum Wien als zweiter terrestrisch empfangbarer Sender. Der Sender wurde später an [[ProSiebenSat.1]] verkauft und von diesen zum neuen Sender Puls 4 umgebaut, der im Februar 2008 als zweites österreichweit empfangbares, privates Vollprogramm auf Sendung ging.&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 ging [[Austria 9 TV]] als vierte private Anstalt ebenfalls österreichweit auf Sendung.&lt;br /&gt;
Seit 1. Oktober 2009 existiert mit [[Servus TV]] ein fünfter österreichweit empfangbarer Privatsender.&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2011 startet schließlich ein zweiter Kanal von ATV. Der sechste österreichweit empfangbare Privatsender heißt [[ATV2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sender stehen alle reichweitentechnisch weit hinter dem ORF zurück. Puls4 erzielte 2009 mit einem [[Europa League|Europa-League]]-Spiel einen Rekordmarktanteil von 25,1 %; und ATV lag am 5. November 2009 in der [[Hauptsendezeit]] mit 443.000 Zuschauern vor beiden ORF-Programmen, die 300.000 bzw. 413.000 Zuschauer hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der Schweiz gibt es eine schwächere Unterscheidung zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem Fernsehen, da die 1953 gegründete Fernsehanstalt [[Schweizer Fernsehen]] von der privatrechtlichen [[Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft|Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft]] (SRG) betrieben wird, wenn auch im Rahmen des [[Service public (Schweiz)|Service public]] unter einer Spezialkonzession des [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrates]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;medialine&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.medialine.de/deutsch/wissen/medialexikon/medialexikon-schweiz.php?snr=440|titel=Privatfernsehen in der Schweiz|werk=Medialexikon Schweiz|hrsg=Burda News Group|zugriff=2012-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon entstanden die ersten Privatsender in den 1980ern. Der erste ging 1980 in [[Wil SG|Wil]] auf Sendung (1998/9 in [[Tele Ostschweiz]] aufgegangen), wobei später Lokalsender in [[Solothurn]] und [[Zug (Stadt)|Zug]] folgten. 1988 startete der transnationale Wirtschaftssender European Business Channel, der allerdings bereits 1990 auf Grund mangelnden Interesses wieder eingestellt wurde. Im Jahre 1992 gründete [[Roger Schawinski]] [[TeleZüri]] und gliederte im Oktober 1998 [[Tele24]] als eigenen Sender aus. Das Medienhaus [[Tamedia]] übernahm beide Sender und schloss 2001 Tele24, sowie den eigenen 1999 gegründeten Sender [[TV3 (Schweiz)|TV3]]. TeleZüri wurde damit zum stärksten Regionalsender. In anderen Regionen abseits von [[Zürich]] entstanden weitere Regionalsender wie [[TeleBärn]] (1995) in der Region [[Bern]], [[Tele Tell]] (1994) in der Region Luzern, [[Tele Südostschweiz]] (1999) in der Region [[Chur]], [[Tele Top]] (1999) in der Region [[Frauenfeld]] und TeleOstschweiz (1999) in der Region [[St. Gallen]]. Diese Regionalsender kooperieren seit 2000 in dem Werbeverbund TeleNewsCombi. Nach dem Ende von Tele24 und TV3 waren [[Star TV]] (1995) und [[VIVA Schweiz]] (1999, 2011 ersetzt durch [[Comedy Central Schweiz]]) die einzigen verbliebenen überregionalen Privatsender, jedoch damals mit einem Spartenprogramm mit geringem Marktanteil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;medialine&amp;quot; /&amp;gt; 2006 kam überregional [[3 Plus TV]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Nischen-Privatsender sind das [[Schaffhausen|Schaffhauser]] Fernsehen, das [[Aarolfingen|Aarolfinger]] Lokalfernsehen und [[Tele D]] (vormals Tele [[Diessenhofen]]) im [[Kanton Thurgau|Thurgau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;medialine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung und Marktanteile ==&lt;br /&gt;
Die meisten privaten Sender erzielen ihren Umsatz hauptsächlich aus [[Fernsehwerbung|Werbeeinnahmen]] oder Verkauf von Abonnements ([[Pay-TV]]). Ein kleiner Teil der Sender finanziert sich über Spenden (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bibel-TV]]), durch [[Teleshopping]] oder aus kostenpflichtigen Zuschaueranrufen zwecks [[Televoting]] oder durch [[Call-in-Gewinnspiel]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. [[9Live]]). Da die Werbeeinnahmen durch gesetzliche Begrenzung der Werbeblöcke (&amp;#039;&amp;#039;commercial breaks&amp;#039;&amp;#039;) nicht beliebig steigerbar sind, müssen private Sender versuchen, über eine Erhöhung der [[Einschaltquote]]n und Zuschauerzahlen zu einer Steigerung der Einnahmen pro Werbeminute eines [[Werbespot]]s zu gelangen. Denn derselbe Werbespot erzielt bei einem Sender mit hoher Einschaltquote höhere Einnahmen als bei einem Sender mit geringerer Quote. Das hat in allen Staaten mit Privatfernsehen zu einer Fokussierung auf die Einschaltquoten geführt, die beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen als [[Monopolist]] zuvor keine Rolle gespielt hatten. Auf diese Weise wurden neue Programmformate eingeführt ([[Soap Opera]]s, [[Infotainment]], [[Reality-TV]], [[Frühstücksfernsehen]]), die zur Steigerung der Einschaltquoten beitragen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatfernsehen in Europa ==&lt;br /&gt;
* Niederlande: [[RTL 4]], [[RTL 5]], [[SBS 6]], [[RTL 7 (Niederlande)|RTL 7]] und unzählige andere Sender&lt;br /&gt;
* Belgien: [[Vlaamse Televisie Maatschappij|VTM]], [[RTL TVI]], [[VT4]] und unzählige andere Sender&lt;br /&gt;
* Frankreich: [[TF1]], [[M6 (Fernsehen)|M6]], [[Canal Plus]]&lt;br /&gt;
* Dänemark: [[TV 2 (Dänemark)|TV 2]]&lt;br /&gt;
* Vereinigtes Königreich: [[Independent Television|ITV]], [[Channel 4]]&lt;br /&gt;
* Polen: u.&amp;amp;nbsp;a. [[Polsat]], [[TVN (Polen)|TVN]]&lt;br /&gt;
* Spanien: [[Telecinco]], [[Antena 3 (Spanien)|Antena 3]], [[La Sexta]], [[Cuatro (Fernsehsender)|Cuatro]]&lt;br /&gt;
* Italien: ca. 700 Privatsender, darunter [[Mediaset]], [[Telemontecarlo]]&lt;br /&gt;
* Österreich: [[ATV (Fernsehsender)|ATV]], [[Puls 4]], [[Servus TV]] (auch in Deutschland verfügbar), zahlreiche regionale und lokale Kabelprogramme sowie spezielle Österreichversionen deutscher Privatsender&lt;br /&gt;
* Schweiz: [[3+]], [[4+]], [[5 Plus TV|5+]], [[6+]], [[Star TV]], [[Puls 8]], [[TV24]], [[TV25]], [[S1 (Fernsehsender)|S1]], [[Swiss 1]], [[Energy TV]] sowie spezielle Schweizversionen deutscher Privatsender&lt;br /&gt;
* Portugal: [[Sociedade Independente de Comunicação|SIC]], [[Televisão Independente|TVI]], [[Sport TV]]&lt;br /&gt;
* Rumänien: [[Pro TV]], [[Antena 1 (Rumänien)|Antena 1]], [[Kanal D (Rumänien)|Kanal D]], [[România TV]], [[Antena 3 (Rumänien)|Antena 3]], [[Prima TV (Rumänien)|Prima TV]], [[Național TV]], [[Antena Stars]], [[Disney Channel|Disney]], [[B1 TV]], [[Pro Cinema]], [[Pro 2]] und mehr&lt;br /&gt;
* Russland: [[STS (Fernsehsender)|STS]], [[TNT (Russland)|TNT]], [[Ren-TV]] (gehört zu 30 % zur [[RTL Group]])&lt;br /&gt;
* Türkei: [[Star TV (Türkei)|Star TV]], [[Kanal D]], [[Show TV]], [[ATV (Türkei)|atv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutschsprachiger Fernsehsender]]&lt;br /&gt;
* [[Unterschichtenfernsehen]]&lt;br /&gt;
* [[Affektfernsehen]]&lt;br /&gt;
* [[Boulevard (Medien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eric Karstens, Jörg Schütte: &amp;#039;&amp;#039;Praxishandbuch Fernsehen. Wie TV-Sender arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; VS-Verlag, Wiesbaden 2005. ISBN 3-531-14505-3&lt;br /&gt;
* Hanko Bommert, Andrea Voß-Frick: &amp;#039;&amp;#039;Fakten und Images: Interviews im dualen System des deutschen Fernsehens.&amp;#039;&amp;#039; LIT-Verlag, Münster 2005. ISBN 3-8258-8366-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4076352-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
	</entry>
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