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	<title>Pritzier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pritzier&amp;diff=227080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-04T21:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die mecklenburgische Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pritzier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ein Ortsteil der vorpommerschen Stadt [[Wolgast]] heißt ebenfalls Pritzier.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Pritzier.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/22/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/4/43/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Pritzier in LUP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
|Amt               = Hagenow-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 27 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 19230&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038856&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13076116&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstr. 25&amp;lt;br /&amp;gt;19230 Hagenow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-hagenow-land.de/amt-gemeinden/Pritzier/ Pritzier auf amt-hagenow-land.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Witt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pritzier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie wird vom [[Amt Hagenow-Land]] mit Sitz in der Stadt [[Hagenow]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt nordwestlich der [[Griese Gegend|Griesen Gegend]] im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum größten Teil zum [[Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
Umgeben wird Pritzier von den Nachbargemeinden [[Toddin]] im Norden, [[Warlitz]] im Osten, [[Lübtheen]] im Süden sowie [[Vellahn]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Zu Pritzier gehören die Ortsteile Bahnhof-Pritzier und Schwechow.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;1 der {{Webarchiv|url=https://www.amt-hagenow-land.de/export/sites/amt-hagenow-land/.galleries/Gemeindedateien/Pritzier/Satzungen/Lesefassung-der-Hauptsatzung-einschl.-10.-Aenderung.pdf |wayback=20191210233449 |text=Hauptsatzung der Gemeinde |archiv-bot=2024-04-19 06:40:33 InternetArchiveBot }} (PDF; 39 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts gehörte Pritzier noch zur [[Bistum Ratzeburg|Diözese Ratzeburg]]. Im Jahr 1302 schenkte Graf [[Nikolaus I. (Schwerin)|Nikolaus von Schwerin]] der Stadt [[Crivitz]] das Eigentum am Dorf Pritzier zur Vergrößerung ihrer [[Feldmark]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dlib.uni-rostock.de/servlets/YearbookInquiry?docid=380 Die Stadtgründungen Mecklenburg-Schwerins in der Kolonisationszeit vom 12. bis zum 14. Jahrhundert (auf siedlungsgeschichtlicher Grundlage)], Seite 50&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gut war im Besitz der Familie von [[Lützow (Adelsgeschlecht)|Lützow]]. In einem Krieg zwischen dem [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzog von Sachsen]], den [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Herren zu Lauenburg]] und den Lützows wurde die [[Festung|Feste]] zu Pritzier genommen und verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Detmarscher Chronik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pritzier wurde aus dem Konkurs des Landrats Henning [[Lützow (Adelsgeschlecht)|von Lützow]] 1652 an den Rittmeister Hans [[Scharpenberg (Adelsgeschlecht, Lauenburg)|von Scharfenberg]] verkauft. Seine Witwe Maria Margarete geb. von Göhren verpachtete das Gut an [[Baltzer von Zülow|Balthasar von Zülow]], verheiratete sich darauf mit dem Major von Peterswald. 1756 kaufte es der Hauptmann von Hövel. 1764 erwarb es der [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweigisch-lüneburgische]] [[Vogt|Stadtvogt]] und Stiftshauptmann Otto Johann Christoph [[Könemann (Adelsgeschlecht)|von Könemann]]. Zusammen mit seinen vier Brüdern wurde er 1773 in den Reichsadelsstand&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1912 |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. K |Nummer=Könemann. I. und II. Linie |Auflage=Sechster Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1911-11-02 |Seiten=543–545 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1228798 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erhoben, dessen Anerkennung Kurhannover und Mecklenburg-Schwerin im Jahr 1779 vollzogen. Franz Julius von Könemann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=NLF&amp;amp;ID=I418866&amp;amp;nachname=KOENEMANN,+VON&amp;amp;lang=de |titel=Familiendatenbank NLF: Franz Julius VON KOENEMANN ✶24.12.1742 †19.12.1813 |abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erwarb unter anderem die Güter [[Warlitz]], [[Goldenitz]], [[Lübtheen#Stadtgliederung|Gößlow]], Gramnitz, die bis 1945 im Besitz der Familie blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Georg Justus von Könemann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mecklenburgisches Wappenbuch |Hrsg=[[Johann Gottfried Tiedemann|J. G. Tiedemann]] |Sammelwerk=MWB |Band=III. Familien, welche seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts durch Reception die Rechte des eingebornen Adels erhalten haben |Verlag=J. G. Tiedemann |Ort=Rostock |Datum=1837-11-1 |Seiten=9  |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7607522 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaute das Herrenhaus Pritzier von 1825 nach Plänen des dänischen Architekten [[Joseph Christian Lillie]]. Nachhaltig war die Entscheidung des Kammerherrn, verheiratet mit Juliane von Bischoffshausen, einen [[Familienfideikommiss]] zu stiften, um die Erbfolge der Nachfahren zu sichern. 1821 wurde die Aufnahme in die mecklenburgische Ritterschaft vollzogen, die erst nach einem einhundertjährigen Aufenthalt im Land möglich war. Franz Karl Hans Leopold von Könemann hatte von 1846 bis 1861 die Gutsherrschaft in Pritzier inne. Sein Neffe zweiter Generation Otto von Könemann-Goldenitz (1879–1935) war darauf Fideikommissherr auf Pritzier, Major a. D. und Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s. Ihm wurden 1941 genau 1222 ha Besitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. 1941. Teil B. Adelige Häuser des seit Anfang des 15. Jahrhunderts bis zur Neuzeit nachgewiesenen deutschen Erbadels (späterer rittermäßiger Landadel, patrizischer Stadtadel, Reichsbriefadel, Landesbriefadel, Uradel und alter Adel nichtdeutschen Ursprungs, Offiziers- und Beamtenadel) |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot;, publiziert bis 1942 |Nummer=Könemann |Auflage=33 |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1940-10-01 |Seiten=298–299 |Online=https://d-nb.info/010781056 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zugeschrieben. Pritzier blieb ein [[Allod]]ialgut, die Verwaltung führte ein Inspektor, zeitweise war der Besitz verpachtet. Zum Gut Prizier gehörte noch der 150 ha umfassende Hof Gramnitz, bezeichnet als Nebengut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe von Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Hrsg=Mit Unterstützung vieler Behörden und der Landbünde zu Güstrow und Neubrandenburg |Sammelwerk=4. Letzte Ausgabe |Band=IV Reihe Paul Niekammer |Auflage=4 |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=72 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Herrenhaus bewohnten dann die Witwe Karola von Koppelow sowie ihre Kinder mit ihren Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut wurde nach 1945 [[Volkseigenes Gut|volkseigen]] und nach 1990 privatisiert. Olaf-Michael von Könemann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck, Uta v. Delius, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Klaus Freiherr v. Andrian-Werburg, Wolfgang Graf v. Hartwig |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel nach 1400 nobilitiert). 1993 |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv]] e. V. |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] von 1951 bis 2014 |Band=XX |Nummer=104 |Verlag=[[Starke Verlag|C. A. Starke]] |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1993 |ISSN=0435-2408 |Seiten=164–169 |Online=https://d-nb.info/931243874 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte das Herrenhaus mit Park und Nebengebäuden 1996 zurückkaufen. Die Tagelöhnerhäuser, während der DDR-Zeit [[Werkswohnung]]en, wurden an die Bewohner veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung der Chaussee von Lübtheen nach Pritzier im Jahr 1849 wurde auf Bestreben Lübtheens die Bahnstation an der bereits 1846 eröffneten [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg|Berlin-Hamburger Bahn]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Meyer: Die Geschichte Lübtheens. Ein Bild aus der Vergangenheit der Jabelheide. Lübtheen: Meinert 1923, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwechow ===&lt;br /&gt;
Der heutige Ortsteil Schwechow wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Gutsbesitzer waren ab dem 13. Jahrhundert bis 1739 u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien von [[Lützow (Adelsgeschlecht)|Lützow]], von Töbing (bis 1752), von [[Laffert (Adelsgeschlecht)|Laffert]] (bis 1896), der Diplomat Graf von [[Pourtalès]] bis (1917), dann die Hamburger Bankierfamilie [[Joachim von Schinckel|von Schinckel]]. 1945 wurde es verstaatlicht. 1991 erwarb ein Fruchtsaftfabrikant das Gut und vergrößerte es. Das Gutshaus stammt aus der Zeit nach 1896. Die gesamte Gutsanlage wurde saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 7 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130765658/html5/Wahl_der_Gemeindevertretung_einer_Mitgliedsgemeinde_MV_86_Mitgliedsgemeinde_Pritzier.html Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; | Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Unabhängige Wählergemeinschaft Pritzier&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |86,28&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Aktives Bürger Forum für unsere Region Pritzier-Schwechow&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |13,72&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Thomas Witt, er wurde mit 77,59 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130765658/html5/Buergermeisterwahl_Mitgliedsgemeinde_MV_110_Mitgliedsgemeinde_Pritzier.html Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Titel = &lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Wappen Pritzier.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = &lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen von Pritzier&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Grün eine schräg gestellte silberne Armbrustfibel, begleitet beiderseits von einer golden besamten silbernen Apfelblüte.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Wappen wurde von dem Schweriner [[Wappenkünstler|Heraldiker]] &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heinz Steinbruch&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Es wurde am 24. April 2007 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 311 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Titel=Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Hrsg=produktionsbüro TINUS; Schwerin |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=142 |Online= }}&lt;br /&gt;
 |ref = Wappenbuch&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen zeigt ein einprägsames Motiv, das auf die Vor- und Frühgeschichte von Pritzier hindeutet, eine bei den umfangreichen Ausgrabungen des aus spätrömischer Kaiserzeit stammenden bedeutenden Urnenfriedhofes 1938/39 als Grabbeigabe aufgefundene Armbrustfibel. Mit den Apfelblüten soll der Bezug zur Gegenwart der Gemeinde hergestellt werden, zu den beachtlichen Obstplantagen der Schwechower Obstbrennerei.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist gleichmäßig längs gestreift von Grün, Weiß und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils die Hälfte der Höhe der grünen Streifen übergreifend, das Gemeindewappen, umgeben von einem weißen Bord, dessen Stärke ein Zwanzigstel der Höhe des Flaggentuchs beträgt. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.amt-hagenow-land.de/export/sites/amt-hagenow-land/.galleries/Gemeindedateien/Pritzier/Satzungen/Hauptsatzung-der-Gemeinde-Pritzier-vom-30.09.2019.pdf Hauptsatzung § 1] (PDF; 3,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE PRITZIER • LANDKREIS LUDWIGSLUST-PARCHIM“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Pritzier}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus Pritzier Juni 2008.JPG|mini|Gutshaus in Pritzier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pritzier Kirche 2008-05-15 048.jpg|mini|Petruskirche in Pritzier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gutshaus Schwechow von nach 1896 im englischen Landhausstil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrenhaus Pritzier ===&lt;br /&gt;
Das von 1820 bis 1825 nach Plänen von [[Joseph Christian Lillie]] errichtete Herrenhaus ist ein [[Klassizismus|klassizistischer]] Putzbau. Er besitzt über der [[Souterrain|Tiefparterre]] zwei Geschosse, die Hoffassade entstand um 1880. Mittig existiert anstelle eines einst vorhandenen [[Portikus]] ein Mittel[[risalit]] mit Dreiecksgiebel und vier [[kanneliert]]en, leicht hervorgehobenen [[Pilaster]]n mit einer davor gelegener Terrasse und [[Freitreppe]]. Im Erdgeschoss tritt ein mit [[Ornament|ornamentalem]] [[Stuck]] ausgestatteter ovaler Gartensaal etwa zur Hälfte auf der Gebäuderückseite heraus. Im zum Herrenhaus gehörenden etwa acht Hektar großen Park befinden sich eine Quelle, vier Teiche und eine künstlich angelegte Insel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, Neubearbeitung, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ilsabe von Bülow: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Christian Lillie (1760–1827).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008, S. 150–159. ISBN 978-3-422-06610-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neogotische Petruskirche Pritzier ===&lt;br /&gt;
Die Gutsherrenkirche ersetzte als Backsteinbau 1852 eine gotische Feldsteinkirche, die bereits 1230 im [[Ratzeburger Zehntregister]] erwähnt wurde, das die damals zum [[Bistum Ratzeburg]] gehörenden Ortschaften geordnet nach [[Kirchspiel]]en auflistet. Aus dem Vorgängerbau sind die in Wände eingelassenen Grabplatten und die alte, durch einen Riss beschädigte Kirchenglocke von 1649 erhalten, die am Turmeingang besichtigt werden kann. Die heute in Funktion befindliche Kirchenglocke von 1868 wird noch von Hand geläutet.&lt;br /&gt;
Der Sockel der Kirche besteht aus Granitfindlingen des Vorgängerbaus. Mit der Sanierung und Restaurierung der Kirche von 1993 wurden die restaurierten aus dem 15. Jahrhundert stammenden Bleiglasfenster wieder eingebaut. Durch Einbauten in Glas und Stahl mit den Proportionen der vorhandenen alten Holzkonstruktion entstanden im westlichen Teil des Gebäudes Gemeinderäume und eine beheizbare Winterkirche. Die neue Architektur, gestaltet von den Architekten Dieter J. Glienke und Gerhard Hirschfeld, erhielt 1998 eine Anerkennung im Landesbaupreis Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pritzier-Kreuzung B5 B321-bei Nacht.JPG|mini|Kreuzung von B 5 und B 321 bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pritzier-Freiwillige Feuerwehr.JPG|mini|Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Pritzier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof-Pritzier Bahnhof 2012-07-25 058.JPG|mini|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Pritzier&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Pritzier verläuft die [[Bundesstraße 5]], in der Ortsmitte zweigt von dieser die [[Bundesstraße 321|B 321]] in Richtung [[Schwerin]] ab. Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Pritzier&amp;#039;&amp;#039; liegt zirka zwei Kilometer außerhalb des Ortes an der [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg]]. In Pritzier verkehren die Buslinien 520 ([[Boizenburg]]–[[Vellahn]]–[[Hagenow]]) und 565 (Hagenow–[[Lübtheen]]–[[Kaarßen]]) der [[Ludwigsluster Verkehrsgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Pritzier verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr]]. Diese feierte 2007 ihr 60-jähriges Bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-01-15 | url=http://www.amthgn.de/cms/fileadmin/amt/pic/anzeiger/PDF-Datei_Anzeig.pdf |text=Hagenower Kommunalanzeiger vom 13. Juli 2007 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der SV Pritzier-Schwechow 49 e. V. (ehemals Traktor Pritzier-Schwechow) feierte 1999 sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Schmügel]] (1727–1798), wurde in Pritzier als Sohn des damaligen Organisten gleichen Namens geboren. Er wurde Schüler von [[Georg Philipp Telemann]] in Hamburg und war später Organist in Lüneburg und Mölln. Er gilt heute als einer der wichtigsten Komponisten im Übergangsstil zwischen [[Barock]] und [[Klassizismus]].&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Julius Tode]] (1733–1797), Theologe, Pädagoge, Dichter, [[Mykologe]], Architekt und Zeichner, aus dem Dorf [[Zollenspieker]] bei Hamburg stammend und ab 1761 in Pritzier ansässig.&lt;br /&gt;
* [[Franz Becker (Politiker, 1888)|Franz Becker]] (1888–1955), in Pritzier geborener Pädagoge und Politiker.&lt;br /&gt;
* [[Joachim von Schinckel]] und Gattin [[Henry van de Velde|Helen geb. van de Velde]] lebten in den 1920ern auf Gut Schwechow,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_p/gutshaus_herrenhaus_pritzier_bei_hagenow Informationen zum Gutshaus Pritzier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ludwigslust-Parchim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4326292-2|VIAF=239614467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1229]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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