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	<title>Priosersk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Priosersk&amp;diff=1337497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-17T11:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt in Nordwestrussland. Zur Stadt in Kasachstan siehe [[Priosersk (Kasachstan)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name = Priosersk&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache = Приозерск&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms of Priozersk (2020).jpg&lt;br /&gt;
|Flagge = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 61 |lat_min = 02 |lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 30 |lon_min = 07 |lon_sec = 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet = &lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt = Oleg Romadow&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung = 1143&lt;br /&gt;
|frühere Namen = &lt;br /&gt;
|Status = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit = &lt;br /&gt;
|Fläche = 17&lt;br /&gt;
|Art der Höhe = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums = 10&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl = (+7) 81379&lt;br /&gt;
|Postleitzahl = 188760&lt;br /&gt;
|OKATO = 41448&lt;br /&gt;
|Webseite = [http://www.priozersk.ru/ www.priozersk.ru]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Priosersk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Приозе́рск}}, {{fiS|Käkisalmi}}, {{svS|Kexholm}}) ist eine Stadt in der [[Nordwestrussland|nordwestrussischen]] [[Oblast Leningrad]]. Sie hat {{EWZ|RU|41448}} Einwohner (Stand {{EWD|RU|41448}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf der [[Karelische Landenge|Karelischen Landenge]] etwa 140&amp;amp;nbsp;km nördlich der Oblasthauptstadt [[Sankt Petersburg]] im Bereich der Mündung der [[Wuoksa]] in den [[Ladogasee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priosersk ist der [[Oblast]] administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen [[Rajon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1143 als [[Festung]] &amp;#039;&amp;#039;Korela&amp;#039;&amp;#039; (vgl. die Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Karelien]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Karelier]]&amp;#039;&amp;#039;) urkundlich erwähnt und lag in der Folgezeit im Gebiet militärischer Auseinandersetzungen zwischen dem [[Zarentum Russland|Russischen]] und [[Schwedisches Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1310 errichtete die [[Republik Nowgorod]] als einen ihrer nördlichen Vorposten die sogenannte „Alte Festung“ auf der Wuoksa-Insel &amp;#039;&amp;#039;Detinez&amp;#039;&amp;#039;. Auf der Nachbarinsel &amp;#039;&amp;#039;Spasski&amp;#039;&amp;#039; entstand eine Handelssiedlung. 1323 nahm Nowgorod das umliegende Gebiet in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Nowgorod gelangte auch Korela 1479 in den Besitz des [[Großfürstentum Moskau|Großfürstentums Moskau]], welches hier einen [[Statthalter]] einsetzte. Der Ort erstreckte sich bald auch auf das linke (&amp;#039;&amp;#039;Fjodorowski Possad&amp;#039;&amp;#039;) und rechte (&amp;#039;&amp;#039;Orechowski Possad&amp;#039;&amp;#039;) Ufer der Wuoksa und wurde zudem Bischofssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1581 bis 1595 und von 1611 bis 1710 waren Ort und Festung im Besitz [[Schweden]]s. 1611 wurden sie in &amp;#039;&amp;#039;Kexholm&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwedische Sprache|schwedisch]] für „Kuckucksinsel“, in alter Schreibweise) umbenannt und in Folge Verwaltungszentrum der gleichnamigen Provinz &amp;#039;&amp;#039;[[Kexholms län]]&amp;#039;&amp;#039;. Unter schwedischer Herrschaft wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf der nördlicheren Spasski-Insel die „Neue Festung“ errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] wurde die Stadt im September 1710 im Zuge der [[Belagerung von Kexholm]] von [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Truppen]] erobert. Der [[Frieden von Nystad]] schrieb die Zugehörigkeit des Gebietes zu [[Russisches Kaiserreich|Russland]] fest. Der schwedische Name wurde in russifizierter Schreibung beibehalten ({{lang|ru|Кексгольм}}/Keksgolm). Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden die [[Befestigung|Fortifikationsarbeiten]] fortgesetzt. Die Wichtigkeit der Festung am nördlichen Zugang zur damaligen Hauptstadt [[Sankt Petersburg]] wird von ihrer häufigen Inspektion durch wichtige Militärs, wie [[Alexander Wassiljewitsch Suworow|Alexander Suworow]] und [[Michail Illarionowitsch Kutusow|Michail Kutusow]], unterstrichen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kexholm - Pehr Adolf Kruskopf - Finland framställdt i teckningar - 67.jpg|mini|Kexholm im Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Finland framstäldt i teckningar|Finland framställdt i teckningar]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Nach dem Anschluss des gesamten [[Großfürstentum Finnland|Großfürstentums Finnland]] an Russland ging die militärische Bedeutung der Festung jedoch verloren, sodass sie 1810 aufgelassen wurde. Wie bereits seit Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts diente sie aber weiterhin als Gefängnis. Hier waren u. a. 1762 der mögliche Thronprätendent [[Iwan VI. (Russland)|Iwan Antonowitsch]], Familienangehörige des Bauernführers [[Jemeljan Iwanowitsch Pugatschow|Jemeljan Pugatschow]] und [[Dekabristen]] wie [[Wilhelm Küchelbecker]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Käkisalmi-Kexholm 1921.jpg|mini|links|Der finnische und der schwedische Ortsname auf einem finnischen Poststempel von 1921]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Finnische Unabhängigkeitserklärung|finnischen Unabhängigkeitserklärung]] 1917 kam der Ort zur [[Provinz Wiborg]] der [[Republik Finnland]], nun offiziell zweisprachig mit &amp;#039;&amp;#039;Kexholm&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Finnische Sprache|finnischen]] Namen &amp;#039;&amp;#039;Käkisalmi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;käki&amp;#039;&amp;#039; steht ebenfalls für „Kuckuck“). Im Ergebnis des [[Winterkrieg]]es gelangte der Ort 1940 mit der gesamten [[Karelische Landenge|Karelischen Landenge]] wieder in den Besitz der [[Sowjetunion]] und wurde, wieder als &amp;#039;&amp;#039;Keksgolm&amp;#039;&amp;#039;, der [[Karelo-Finnische Sozialistische Sowjetrepublik|Karelo-Finnischen SSR]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fortsetzungskrieg]] wurde die Stadt im August 1941 erneut von [[Finnische Streitkräfte|finnischen Truppen]] eingenommen und im September 1944 nach dem [[Waffenstillstand von Moskau|Waffenstillstand]] wieder von Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Priosersk&amp;#039;&amp;#039; (von russisch &amp;#039;&amp;#039;pri osere&amp;#039;&amp;#039; für „am See“). Im Russischen ist auch die Falschschreibung {{lang|ru|Приозёрск}}/Priosjorsk mit entsprechender Aussprache verbreitet.&amp;lt;!--EN fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5.083&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13.936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 19.053&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20.557&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20.506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 18.933&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten (1897 gerundet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Lutherische Kirche von Priosersk wurde von 1928 bis 1930 im Stil der finnischen Nationalromantik nach Entwurf des finnischen Architekten Armas Lindgren erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Allerheiligenkirche wurde 1892 nach Entwurf des Architekten [[Johan Jacob Ahrenberg]] im altrussischen Stil errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Kirche der Geburt der Jungfrau Maria wurde 1847 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der „Alten Festung“ auf der Insel Detinez (Korela) sind der „Runde Turm“ von 1364 (später umgebaut), das „Alte [[Arsenal]]“ von 1582 bis 1591 (umgebaut im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), Tor, Mauern und Erdwälle erhalten. Außerhalb der eigentlichen Festung steht das „Neue Arsenal“ von 1769 bis 1776. Der gesamte Komplex ist seit 1962 „Historisches und Heimatmuseum“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der „Neuen Festung“ auf der Insel Spasski sind nur das Festungstor und ein [[Ravelin]] der ehemaligen Südmauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Konewez liegt das „Konewez-Gottesmutter-Geburts-Kloster“ ({{lang|ru|Коневецкий Рождественский монастырь}}/Konewezki Roschdestwenski monastyr) aus dem 14. bis 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung der Stadt mit ihren Sandstränden am Ladogasee und Kiefernwäldern ist beliebtes Erholungs- und Urlaubsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Priozersk LutheranChurch 007 1844.jpg|Lutherische Kirche&lt;br /&gt;
 4283-1. Priozersk. All Saints Church.jpg|Allerheiligenkirche&lt;br /&gt;
 Приозерск. Рождественский собор 01.jpg|Kirche der Geburt der Jungfrau Maria&lt;br /&gt;
 The Castle of Käkisalmi.jpg|Alte Festung Korela&lt;br /&gt;
 Приозерск. Крепость &amp;quot;Корела&amp;quot;. - panoramio.jpg|Runder Turm der Alten Festung&lt;br /&gt;
 Старый арсенал, крепость Корела.jpg|Altes Arsenal&lt;br /&gt;
 Ленин на центральной площади. Приозёрск (Санкт-Петербург).jpg|Lenindenkmal in Priosersk&lt;br /&gt;
 Вокзал ст. Приозерск со стороны путей.JPG|Bahnhof Priosersk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Priosersk gibt es Betriebe der holzverarbeitenden (Möbel, Bauholz, Zellulose) und der Lebensmittelindustrie sowie der Baustoffwirtschaft (Naturstein, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Granit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der 1917 eröffneten [[Eisenbahnstrecke]] Sankt Petersburg–[[Chijtola]] (Streckenkilometer&amp;amp;nbsp;139).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Priosersk führt die Regionalstraße A129 Sankt Petersburg–[[Sortawala]], von welcher einige Kilometer südlich die A124 über [[Kamennogorsk]] nach [[Wyborg]] sowie die längs des Ladoga-Westufers führende R33 abzweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul Grabbe]] (1789–1875), russischer General der Kavallerie&lt;br /&gt;
* [[Erkki Melartin]] (1875–1937), finnischer Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Witalij Konow]] (* 1987), ukrainischer Badmintonspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Oblast Leningrad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Priozersk|Priosersk}}&lt;br /&gt;
* [http://www.priozersk.ru/ Offizielles Stadtportal] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.mojgorod.ru/leningr_obl/priozersk/index.html Priosersk auf &amp;#039;&amp;#039;mojgorod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch, dort fälschlich „Priosjorsk“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Leningrad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Leningrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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