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	<title>Prinzipskizze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:21:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prinzipskizze&amp;diff=2075438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2026-01-06T17:26:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prinzipskizzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind einfache grafische [[Darstellung (Wiedergabe)|Darstellungen]] zur [[Veranschaulichung]] von [[Sachverhalt]]en und deren [[Ausprägung]]en. Sie werden eingesetzt, um [[Design]], [[Funktion (Objekt)|Funktion]], [[Logik]], Zusammenhänge, [[Kausalität|Wirkung]] und dergleichen von bereits existierenden oder geplanten [[Gegenstand|Gegenständen]] oder [[Betrachtung]]en sichtbar und verständlich zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. Meier, E. Leidich, Martin Schütz |url=https://www.research-collection.ethz.ch/bitstream/handle/20.500.11850/148872/eth-28130-01.pdf |titel=Technisches Zeichnen |hrsg=Eidgenössische Technische Hochschule Zürich |seiten=59 |abruf=2016-12-29 |format=PDF, 15 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsgruppen ==&lt;br /&gt;
Beliebt sind Prinzipskizzen bei Designern, Ingenieuren, Architekten, Ärzten, Wissenschaftlern, Künstlern zunehmend aber auch bei [[Manager (Wirtschaft)|Managern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erstellung und Ausführung ==&lt;br /&gt;
Man kann unterscheiden zwischen freihändig gezeichneten [[Skizze]]n, digital am Computer frei erstellten oder mithilfe eines bestimmten [[Metamodell]]s zusammengestellte – also wieder nach einem bestimmten Prinzip erstellte Skizzen. Der Name und die Bedeutung kommen aber vom Prinzip des Dargestellten, also eine gewisse Vereinfachung und Reduktion auf wesentliche [[Merkmal]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Versuch einer Abgrenzung zu anderen grafischen Darstellungen zeigt auf der einen Seite, dass [[Technische Zeichnung]]en und [[Diagramm]]e wesentlich detailreicher und exakter sind als Prinzipskizzen, da diese als Vorlage für bestimmte [[Ablaufsteuerung|Arbeitsschritte]] und Berechnungen eingesetzt werden, also bereits ein fertiges Ergebnis darstellen. Auf der anderen Seite gibt es grafische Darstellungen, die das [[Kriterium]] der Darstellung eines [[Prinzip]]s nicht erfüllen, also nicht systematisch einen bestimmten Sachverhalt darstellen, da sie keine Sache konkret darstellen oder in Beziehung zu anderen Sachen setzen. Diese Abgrenzung ist sicherlich fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Variante ==&lt;br /&gt;
Interessant ist die Variante der Prinzipskizze in digitaler Form mithilfe eines bestimmten Metamodells wegen ihrer einfachen Erstellung durch [[Wiederverwendung]] von bereits vorhandenen [[Begrifflichkeit]]en und Darstellungen und der damit verbundenen Möglichkeit einer Vernetzung mit anderen Prinzipskizzen, auf denen diese Teile ebenfalls verwendet werden bzw. auch die gesamte Prinzipskizze als Teil eingebettet oder referenziert werden kann.&lt;br /&gt;
Dadurch entsteht ein ähnlicher Mechanismus wie in einem – hier grafischen – [[Wiki]] oder dem [[Web]] als solches mit seiner [[Markup Language]] und den [[Hyperlink|Links]].&lt;br /&gt;
Jede Prinzipskizze mit gleichen Inhalten oder [[Teilmenge]]n von Inhalten kann in Zusammenhang mit allen anderen Prinzipskizzen auch als [[Betrachtung]]sebene für die dahinterliegende Begriffswelt angesehen werden. Wobei die [[Ausprägung]] – also die grafische Darstellung in jeder Betrachtungsebene – unterschiedliche sein kann, je nach dargestelltem Prinzip [Lage, Ansicht, Funktion, Zeitachse etc.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Vergleiche und Möglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Durch die [[Katalogisierung]] von Begriffsklassen für entsprechende Metamodelle entsteht eine [[Ontologie]] entsprechende einem Klassenmodell mittels einer [[Programmiersprache]] oder dem [[Sprachschatz]] einer [[Firmenkultur]].&lt;br /&gt;
Die Anwendung und [[Konkretisierung]] dieser Metamodelle entspricht einer [[Objekt (Programmierung)#Instanziierung|Instanziierung]] des Klassenmodells, also das Befüllen von [[Variable (Mathematik)|Variablen]] mit Daten.&lt;br /&gt;
Werden die Daten der Prinzipskizzen als [[XML]]-Darstellung repräsentiert, ist das Vergleichbar mit einem [[Semantic Web]]. Als Visualisierung ist daher auch der XML-basierende Grafikstandard [[Scalable Vector Graphics|SVG]] naheliegend.&lt;br /&gt;
Um so einen grafischen [[Sprachschatz]] lokal in einer [[Organisation]], einem [[Unternehmen]] oder einem [[Projekt]] einzusetzen, kommen auch [[objektorientiert]]e und objektrelationale [[Datenbank]]en zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Volkswirtschaft]]lich gesehen besteht die Chance Kommunikationswege abzukürzen, indem Informationen über komplexe Zusammenhänge systematisch, übersichtlich und nachhaltig geordnet und fortschreibbar aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Bertsche, Peter Göhner, Uwe Jensen, Wolfgang Schinköthe, Hans-Joachim Wunderlich |Titel=Zuverlässigkeit Mechatronischer Systeme |Verlag=Springer Verlag |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2009 |ISBN=978-3-540-85091-5 |Seiten=158 |Kommentar=illustriert |Online={{Google Buch | BuchID = kHllB1kNPtIC |Seite=158}} |Abruf=2016-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz als internes und externes [[Beratung]]swerkzeug wird durch Visualisierung und Adaptierung der Metaebene ermöglicht. Damit kann gesteuert werden, welche Darstellungs- und damit auch welche [[Kommunikationsmodell]]e zweckmäßig zur Behandlung von bestimmten Sachverhalten sind und in welchen Prozessen diese sinnvollerweise eingesetzt werden können und sollen.&lt;br /&gt;
Anhand der geplanten Verknüpfungen im Metamodell kann im Vergleich mit den tatsächlich verwendeten Verknüpfungen der Kommunikationspfad innerhalb einer [[Organisation]] optimiert werden, ähnlich den Trampelpfaden in der Wildnis – je breiter ausgetrampelt (je mehr Daten), umso wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alan Pipes: &amp;#039;&amp;#039;Zeichnen für Designer: Zeichenfertigkeiten, Konzeptskizzen, Computersysteme, Illustration, Werkzeuge und Materialien, Präsentationen, Produktionstechniken&amp;#039;&amp;#039;, Stiebner Verlag GmbH, 2008, ISBN 3-8307-1347-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagogische Methode/Lehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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