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	<title>Prinzessinnenpalais - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:20:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prinzessinnenpalais&amp;diff=725220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pedisequus: /* Zerstörung und Wiederaufbau */</title>
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		<updated>2025-04-05T16:14:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zerstörung und Wiederaufbau&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin-Mitte Prinzessinnenpalais Fassade UdL asv2023-10.jpg|mini|hochkant=1.5|{{center|Prinzessinnenpalais}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prinzessinnenpalais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Baudenkmal]] an der Prachtstraße [[Unter den Linden]] 5 im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] und Teil des [[Forum Fridericianum]]. Es wurde im Jahr 1733 von [[Friedrich Wilhelm Dieterichs]] im Stil des [[Friderizianisches Rokoko|Friderizianischen Rokoko]] errichtet und 1810–1811 von [[Heinrich Gentz]] im Stil des [[Klassizismus]] erweitert. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ausgebrannt und 1962 abgerissen, wurde es 1963–1964 nach Plänen von [[Richard Paulick (Architekt)|Richard Paulick]] als &amp;#039;&amp;#039;Operncafé&amp;#039;&amp;#039; [[Rekonstruktion (Architektur)|rekonstruiert]]. Seit 2018 beheimatet das Prinzessinnenpalais die Kunsthalle &amp;#039;&amp;#039;[[PalaisPopulaire]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf das Kronprinzenpalais.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Blick auf das Kronprinzenpalais&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Eduard Gaertner]], 1849; rechts das Prinzessinnenpalais]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Mitte Prinzessinnenpalais Eingang Oberwallstr asv2023-09.jpg|mini|hochkant|Portal an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Oberwallstraße*|Oberwallstraße]], 2023]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Mitte Prinzessinnenpalais Fassade Oberwallstr asv2023-10.jpg|mini|hochkant|Fassade an der Oberwallstraße, 2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1733 verband [[Friedrich Wilhelm Dieterichs]] zwei 1730 für den General von Becheffer und den Finanzminister [[Samuel von Cocceji|Freiherr von Cocceji]] in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Oberwallstraße*|Oberwallstraße]] am [[Festung Berlin|Berliner Festungsgraben]] erbaute Gebäude durch Einfügung eines [[Risalit|Mittelrisalits]] zu einem neuen quer zu der Straße Unter den Linden stehenden Palais, das Cocceji bis zu seinem Tod bewohnte. [[Markgraf]] [[Friedrich Heinrich (Brandenburg-Schwedt)|Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt]] erwarb 1755 das Gebäude. Nach dem Tod des „schlimmen Markgrafen“ im Jahr 1788 ging das Palais ins Eigentum des preußischen Königshauses über.&amp;lt;ref&amp;gt;Borrmann, S. 321 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst bewohnte das Prinzenpaar [[Friedrich Ludwig Karl von Preußen|Friedrich Ludwig Karl]] und [[Friederike zu Mecklenburg|Friederike von Preußen]] das Haus, dann zog das Königspaar [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] und [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Luise von Preußen]] mit den drei Töchtern [[Charlotte von Preußen (1798–1860)|Charlotte]], [[Alexandrine von Preußen (1803–1892)|Alexandrine]] und [[Luise von Preußen (1808–1870)|Luise]] ein. Seitdem trägt es den Namen &amp;#039;&amp;#039;Prinzessinnenpalais&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1811 ließ Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III. das Prinzessinnenpalais von Baumeister [[Heinrich Gentz]] durch einen Kopfbau bis zum Boulevard [[Unter den Linden]] verlängern und von [[Karl Friedrich Schinkel]] durch einen [[Schwibbogen (Architektur)|Schwibbogen]] mit dem [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Königlichen Palais]] verbinden (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1809 hatte Königin Luise den jungen Schinkel mit dem Entwurf eines repräsentativen Kopfbaus beauftragt, der jedoch aus finanziellen Gründen nicht zur Ausführung kam. Nach dem Auszug der Töchter bewohnte Gräfin [[Auguste von Harrach]], die Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III. nach dem Tod Luises geheiratet hatte, ab 1824 das Prinzessinnenpalais.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die ehemaligen Wand- und Deckenmalereien des Palais sind durch das [[Historisches Farbdiaarchiv zur Wand- und Deckenmalerei|Historische Farbdiaarchiv]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Deutsches Kaiserreich|Monarchie]] 1918 ging das Palais zunächst ins Eigentum des [[Freistaat Preußen|Freistaats Preußen]] und dann der [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen]] über. Am 13. März 1931, dem 150.&amp;amp;nbsp;Geburtstag Karl Friedrich Schinkels, eröffnete in den Räumen das &amp;#039;&amp;#039;Schinkel-Museum&amp;#039;&amp;#039;. Es zeigte mit einer großen Sammlung von Gemälden, Zeichnungen und Skizzen die ganze Vielfalt seines Schaffens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung und Wiederaufbau ==&lt;br /&gt;
Als sich der 1952 geplante Wiederaufbau des im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ausgebrannten Prinzessinnenpalais aus finanziellen Gründen mehrmals verzögert hatte, waren die Fassaden so verwittert, dass sie 1960–1962 abgerissen und nach Entwürfen von [[Richard Paulick (Architekt)|Richard Paulick]] 1962–1964 [[Rekonstruktion (Architektur)|rekonstruiert]] wurden. Das im Nordteil des Gebäudes neu eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Operncafé&amp;#039;&amp;#039; mit Opernbar, Weinstube und Grillrestaurant erhielt eine moderne Ausstattung und eine große Terrasse zum [[Bebelplatz#Grünfläche|Operngarten]], der Südteil des Gebäudes ist seit dem Bestandteil des Intendanzgebäudes der [[Staatsoper Unter den Linden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im runden Treppenhaus des Opercafés wurde das schmiedeeiserne Rokokogeländer aus dem 1964 abgerissenen [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Buch#Denkmalbereiche (Ensembles)|Schloss Buch]], ebenfalls ein Werk von Dieterichs, angebracht. Das rekonstruierte Prinzessinnenpalais entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Es diente auch als Drehort für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Legende von Paul und Paula]]&amp;#039;&amp;#039;, einem der erfolgreichsten Spielfilme der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Für die [[Ost-Berlin]]er [[Schwul]]enszene fanden im Operncafé wöchentliche [[Diskothek|Disko]]&amp;amp;shy;abende statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://palaispopulaire.db.com/visit/architecture |text=Architecture – PalaisPopulaire |wayback=20210726234354}}, abgerufen am 30. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] übernahm der Berliner Gastronom Manfred Otte das &amp;#039;&amp;#039;Operncafé&amp;#039;&amp;#039;, wobei es 1990/1991 eine historisierende Ausstattung erhielt. Bis zur Schließung 2011 war es vor allem für seine mehr als 50 Sorten Kuchen und Torten, aber auch für seine zahlreichen hochrangigen Gäste wie den Dirigenten [[Daniel Barenboim]], den Tenor [[Plácido Domingo]], Alt-Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] oder Alt-Bundespräsident [[Richard von Weizsäcker]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Operncafé schließt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 erwarb [[Axel Springer SE|Axel-Springer]]-Chef [[Mathias Döpfner]] den Nordteil des Prinzessinnenpalais von der [[TLG Immobilien]] und vermietete es an die [[Deutsche Bank]], die es bis 2018 von [[Kuehn Malvezzi]] zur Kunsthalle &amp;#039;&amp;#039;PalaisPopulaire&amp;#039;&amp;#039; umbauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Bernau: &amp;#039;&amp;#039;Kunst, Sport und Kuchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Februar 2018, S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde der Haupteingang an die Oberwallstraße zurückverlegt und der Betonkern im Innern freigelegt. Die 900&amp;amp;nbsp;Quadratmeter großen Ausstellungsräume erhielten eine schmucklose Ausstattung mit grauen Böden, weißen Wänden und unverkleideten Decken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Umbau_des_Prinzessinnenpalais_von_Kuehn_Malvezzi_5493380.html &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Volkspalast für Berlin? Umbau des Prinzessinnenpalais von Kuehn Malvezzi&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baunetz]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss betreibt der hessische Gastronom [[Klaus Peter Kofler]] das Café &amp;#039;&amp;#039;LePopulaire&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://lepopulaire.kofler-kompanie.com/ |text=&amp;#039;&amp;#039;LePopulaire&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20210928154450}}, abgerufen am 30. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Garten des Prinzessinnenpalais bildet seit der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] als Prinzessinnengarten den östlichen Teil des [[Bebelplatz#Grünfläche|Bebelplatzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Borrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Julius Springer, Berlin 1893, S. 321–323.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Heckmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Baumeister des Barock und Rokoko in Brandenburg-Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Bauwesen, Berlin 1998, ISBN 3-345-00631-6, S.&amp;amp;nbsp;332 (Schloss Buch), S.&amp;amp;nbsp;334–335 (Prinzessinnenpalais).&lt;br /&gt;
* Folkwin Wendland: &amp;#039;&amp;#039;Berlins Gärten und Parke von der Gründung der Stadt bis zum ausgehenden neunzehnten Jahrhundert: Das klassische Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen-Verlag, Frankfurt&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;M., Berlin / Wien 1979, ISBN 3-549-06645-7, S.&amp;amp;nbsp;55–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prinzessinnenpalais}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09095951|ja}}&lt;br /&gt;
* [https://dbpp.db.com/ PalaisPopulaire – Kunst-, Kultur- und Sportforum der Deutschen Bank]&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez|Titel=Prinzessinnenpalais|Bezirk=Mitte|ID=prinzessinnenpalais}}&lt;br /&gt;
* Borrmann: [https://digital.zlb.de/viewer/image/16054086_1906/29/ &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzessinnenpalais&amp;#039;&amp;#039;] in der Oberwallstraße, Erläuterungstext. &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für Architektur und Kunsthandwerk]]&amp;#039;&amp;#039;, 1906, Heft 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.5168222|EW=13.396210932|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unter den Linden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bebelplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzollern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pedisequus</name></author>
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