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	<title>Prinzenerlass - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:32:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prinzenerlass&amp;diff=462907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: typo, EN formatiert</title>
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		<updated>2026-04-09T16:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, EN formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prinzenerlass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die historische Forschung einen geheimen [[Führererlass]] [[Adolf Hitler]]s aus dem Frühjahr 1940. Darin untersagte er allen der [[Wehrmacht]] angehörenden [[Prinz]]en der bis 1918 regierenden Fürsten- und Königshäuser die Teilnahme an [[Kampfhandlung]]en im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Am 19. Mai 1943 schloss Hitler sämtliche Angehörige ehemals regierender Fürstenhäuser aus der Wehrmacht aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Stamm-Kuhlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1995, ISBN 3-88680-485-2, S. 228 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund des Erlasses war die breite öffentliche Anteilnahme bei der Beisetzung von [[Wilhelm von Preußen (1906–1940)|Wilhelm Prinz von Preußen]], Enkel des letzten deutschen Kaisers [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Dieser hatte als  [[Reserveoffizier|Oberleutnant der Reserve]] mit der [[1. Infanterie-Division (Wehrmacht)|1. Infanterie-Division]] am [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] teilgenommen und war am 23. Mai 1940 bei [[Valenciennes]] schwer verwundet worden. Obwohl sein Tod drei Tage später in einem [[Feldlazarett]] im belgischen [[Nivelles]] in Presse und Rundfunk nicht thematisiert wurde, verbreiteten sich die Nachricht selbst sowie Ort und Termin seiner Beerdigung mittels Traueranzeigen und mündlicher Weitergabe. Am 29. Mai formierten anlässlich seiner Beisetzung über 50.000 Trauernde ein „stummes Spalier“ zwischen der [[Friedenskirche (Potsdam)|Friedenskirche]] und dem [[Antikentempel]] im [[Schloss Sanssouci|Park von Sanssouci]] bei [[Potsdam]]. Es war die größte nicht offiziell angekündigte, unorganisierte Demonstration in der Regierungszeit Hitlers.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Heinrich (Historiker)|Gerd Heinrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Preußens. Staat u. Dynastie&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Frankfurt/M., Berlin, Wien 1984, ISBN 3-548-34216-7, S. 515f., dort auch die „internationale Versippung“ (unten), S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Demonstration offenbarte Hitler die noch in weiten Bevölkerungskreisen und im [[Offizierskorps|Offizierkorps]] vorhandene große Sympathie und Anteilnahme für die ehemals regierenden [[Hohenzollern]]. Schon zuvor, beim [[Überfall auf Polen]] war am 5. September 1939 ein Kaiserenkel gefallen, der Leutnant der Reserve Oskar Wilhelm Karl Hans Cuno von Preußen (* 15. Juli 1915).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaischer Hofkalender der fürstlichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes Verlag, Gotha 1942, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Hargreaves: &amp;#039;&amp;#039;Blitzkrieg Unleashed. The German Invasion of Poland, 1939.&amp;#039;&amp;#039; Pen &amp;amp; Sword Military, Barnsley (England) 2008, ISBN 978-0-8117-0724-4, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tod des Sohnes von [[Oskar von Preußen (Herrenmeister, 1888)|Oskar von Preußen]] hatte allerdings kein derartiges öffentliches Aufsehen erregt wie der des ältesten Sohnes von [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Kronprinz Wilhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler diktierte in Sorge um seine eigene Popularität unmittelbar nach Wilhelms Bestattung den &amp;#039;&amp;#039;Prinzenerlass&amp;#039;&amp;#039;, begründet mit „internationaler Versippung“ der Fürstenhäuser. Er wollte verhindern, dass vergleichbare Soldatentode in Zukunft zum Anlass von Sympathiekundgebungen für deutsche Fürstenhäuser würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurde der Erlass nicht überall konsequent umgesetzt. So fiel im November 1943 Prinz [[Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha|Hubertus]], zweiter Sohn des letzten regierenden [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha|Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha]], [[Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha)|Carl Eduard]], an der Ostfront. Trotzdem durfte Hubertus’ jüngerer Bruder, [[Friedrich Josias Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha|Friedrich Josias]], der als Oberleutnant u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ordonnanzoffizier]] unter Generalfeldmarschall [[Erwin Rommel]] an der französischen Kanalküste diente, dank einer Beschwerde bis Kriegsende in der Wehrmacht verbleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harald Sandner |Titel=Das Haus Sachsen-Coburg und Gotha: eine Dokumentation zum 175-Jährigen Jubiläum des Stammhauses in Wort und Bild: (1826 bis 2001) |Verlag=Neue Presse |Ort=Coburg |Datum=2001 |ISBN=978-3-00-008525-3 |Seiten=246 |Abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Stephan Malinowski]] belegt der Prinzenerlass weniger einen angeblichen [[Gegner|Antagonismus]] des Hauses Hohenzollern gegenüber dem [[Nationalsozialismus]], sondern „viel zutreffender“ die „beachtliche Größe des potenziellen Gegen-[[Charisma]]s“ der Hohenzollern, das sie „jedoch niemals und an keiner Stelle gegen den Nationalsozialismus in Stellung“ gebracht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=https://www.cicero.de/kultur/die-hohenzollern-und-hitler/36988|hrsg=Cicero online|datum=30. Juni 2005|titel=Die Hohenzollern und Hitler|autor=[[Stephan Malinowski]]|zugriff=30. November 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Zeit des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1940]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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