<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Primorsk_%28Kaliningrad%29</id>
	<title>Primorsk (Kaliningrad) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Primorsk_%28Kaliningrad%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Primorsk_(Kaliningrad)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T08:39:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Primorsk_(Kaliningrad)&amp;diff=160051&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martino vero: /* Partnerstadt */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Primorsk_(Kaliningrad)&amp;diff=160051&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-30T11:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Partnerstadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Primorsk&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Fischhausen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Приморск&lt;br /&gt;
|Wappen                 = Primorsk COA.gif&lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 54&lt;br /&gt;
|lat_min= 44&lt;br /&gt;
|lat_sec= 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 20&lt;br /&gt;
|lon_min= 0&lt;br /&gt;
|lon_sec= 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Stadtkreis&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Stadtkreis Baltijsk&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = Baltijsk&lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = &amp;lt;!--Bürgermeister--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = 1268&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1268&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Schonewik (um 1300),&amp;lt;br /&amp;gt; Vyschuzin (nach 1305),&amp;lt;br /&amp;gt; Bischoveshusen (vor 1436),&amp;lt;br /&amp;gt; Vischhawsen (nach 1436),&amp;lt;br /&amp;gt; Fischhaußsen (nach 1474),&amp;lt;br /&amp;gt; Vischhausen (nach 1540),&amp;lt;br /&amp;gt; Vichhausen (nach 1590),&amp;lt;br /&amp;gt; Fischhausen (bis 1946)&lt;br /&gt;
|Status                 = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit            = 1305&lt;br /&gt;
|Fläche                 = 4&lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 10&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40145&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238510&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27405504&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primorsk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Приморск}}), {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (im 13. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Schönewick&amp;#039;&amp;#039;), ist eine Stadt in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Sie gehört zum [[Stadtkreis Baltijsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Primorsk, Kaliningrad.jpg|mini|links|Stadtgebiet, vom Flugzeug aus gesehen, Blickrichtung Nord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt liegt in der [[Preußen (historische Landschaft)|historischen Region Preußen]], an einer Bucht an der Nordküste des [[Frisches Haff|Frischen Haffs]]. Das Gebietszentrum [[Kaliningrad]] (&amp;#039;&amp;#039;Königsberg&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich etwa 30 Kilometer östlich. In unmittelbarer Nähe verläuft die so genannte [[Bernsteinküste]] an der Ostsee. Östlich der Stadt liegt die &amp;#039;&amp;#039;Kapornsche Heide&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Vierbrüdersäule]]. 5 km südwestlich der Stadt befindet sich die [[Burg Lochstedt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischhausen (1684).JPG|mini|links|[[Christoph Hartknoch]]: Fischhausen um 1684. Kupferstich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischhausener Wiek.jpg|mini|Fischhausen, am Nordufer der [[Primorsker Bucht|Fischhausener Wiek]] (1927)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Fischhausen, nördlich am [[Frisches Haff|Frischen Haff]] und westlich der Stadt [[Kaliningrad|Königsberg]], auf einer Landkarte von 1910 (Detailkarte im Bild unten rechts)]]&lt;br /&gt;
Um 1266 erbaute der Bischof von [[Samland]] am Nordufer des Frischen Haffs die Burg Schönewick. Erstmals wird der Ort 1268 als &amp;#039;&amp;#039;aput castrum nostrum Schonewik&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Name leitet sich kaum wahrscheinlich von einem germanischen Begriff, sondern vom [[Prußen|prußischen]] Flurnamen &amp;#039;&amp;#039;Skanevīs&amp;#039;&amp;#039; ab, der sich auf den gleichnamigen Fluss bezogen hat und „Schallender, Klingender, Tönender“ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FWS&amp;quot; /&amp;gt; 1299 beauftragte der Bischof einige [[Lokator]]en, mit Siedlern aus [[Stralsund]] neben der Burg eine Stadt zu gründen. Am 14. September 1305 erteilte der samländische Bischof [[Siegfried von Regenstein|Siegfried von Reinstein]] der Stadt die erste [[Handfeste]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FWS&amp;quot;&amp;gt;F. W. Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Ursprung des Namens der Stadt Fischhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Provinzialblätter&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Königsberg 1829, S. 409–411; {{archive.org |bub_gb_yrEOAAAAYAAJ |Blatt=409}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt führte in den nächsten Jahren ebenfalls den Namen Schönewick,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FWS&amp;quot; /&amp;gt; doch die Bezeichnung änderte sich bald, und um 1320 wurde sie allgemein Bischoveshusen genannt, was so viel wie ‚Behausung des Bischofs‘ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FWS&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1326 erscheint für das Schloss die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;castrum Vischhusen&amp;#039;&amp;#039;. Um das 15. Jahrhundert hatte sich aus dem früheren Namen &amp;#039;&amp;#039;Bischoveshusen&amp;#039;&amp;#039; für die Stadt allmählich der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Vischhausen&amp;#039;&amp;#039; herausgebildet. In den Jahren 1305 bis 1315 wurde im [[Gotik|gotischen]] Backsteinstil eine Ordenskirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 heiratete der [[Preußen|preußische]] [[Albrecht (Preußen)|Herzog Albrecht]] in der Fischhausener Burgkapelle die dänische Prinzessin Dorothea. Dessen geistesschwacher Sohn [[Albrecht Friedrich (Preußen)|Albrecht Friedrich]] lebte bis zu seinem Tode 1618 auf der Burg. Die Burg verfiel am Ende des 17. Jahrhunderts, und Preußenkönig [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] ließ sie abreißen und verwendete die Steine für den Festungsbau in [[Baltijsk|Pillau]]. Von der Burg blieben lediglich Ruinen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach dem [[Wiener Kongress]] Preußen seine Verwaltung neu ordnete, wurde Fischhausen 1818 zur Kreisstadt des [[Kreis Fischhausen|Kreises Fischhausen]]. Mit dem Bau der [[Ostpreußische Südbahn|Ostpreußischen Südbahn]] erhielt die Stadt eine Bahnverbindung sowohl nach Königsberg als auch nach Pillau. 1885 lebten 2758 Menschen in Fischhausen, das zu dieser Zeit hauptsächlich eine Ackerbürgerstadt war. Daneben wurde Fischerei betrieben, außerdem befanden sich Ziegeleien und Sägewerke in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1939 die Kreise Fischhausen und [[Landkreis Königsberg i. Pr.|Königsberg]] zum neuen [[Landkreis Samland]] zusammengeschlossen wurden, verlor Fischhausen seinen Status als Kreisstadt, der neue Sitz der Kreisverwaltung kam nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Bei der [[Volkszählung 1939]] hatte die Ordensstadt Fischhausen mit [[Tscherjomuchino (Kaliningrad)|Carlshof]], [[Serjogino (Kaliningrad)|Ludwigsfelde]], Milchbude, [[Diwnoje (Kaliningrad, Baltijsk)|Neuendorf]], Rosenthal und Schäferhof insgesamt 3879 Einwohner. Als im April 1945 die sowjetische Front sich Fischhausen näherte, begaben sich seine Einwohner auf die Flucht. Am 16. April wurde die Stadt von den sowjetischen Truppen angegriffen und völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Kampfhandlungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Stadt zusammen mit der nördlichen Hälfte Ostpreußens von der [[Sowjetunion]] unter eigene Verwaltung genommen. Die Stadt wurde dem sowjetischen [[Oblast Kaliningrad]] zugeordnet und am 7.&amp;amp;nbsp;September&amp;amp;nbsp;1946 in Primorsk umbenannt. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Primorsk&amp;#039;&amp;#039; kann etwa mit &amp;#039;&amp;#039;am Meer gelegene Stadt&amp;#039;&amp;#039; übersetzt werden. Bis zum 25.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1947 war die Stadt formal noch Verwaltungssitz des [[Rajon Selenogradsk|Rajon Primorsk]]. Nach der Auflösung des Rajon Primorsk am 12.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;1962 wurde die Stadt, die nicht wieder im gleichen Umfang wie vor dem Krieg aufgebaut wurde, am 15.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;1963 dem Stadtsowjet [[Swetly (Kaliningrad)|Swetly]] unterstellt. Im Jahr 1996 wurde sie dem [[Stadtkreis Baltijsk]] zugeordnet. In den Jahren 2005 bis 2008 war Primorsk zu einer [[Siedlung städtischen Typs]] herabgestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsbezirk Domäne Fischhausen (1874–1930) ==&lt;br /&gt;
Am 13. Juni 1874 wurde – neben der Stadtgemeinde Fischhausen – ein [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Domäne Fischhausen gebildet, der bis 1930 bestand und zum [[Kreis Fischhausen]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gehörte. Ihm waren anfangs drei [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] (LG) und drei [[Gutsbezirk]]e (GB) zugeordnet:&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Jehke: [http://territorial.de/ostp/koen/tenkitt.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Tenkitten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Deutscher Name !! Russischer Name !! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lunino (Kaliningrad, Baltijsk)|Dargen]] (LG) || Lunino ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Littausdorf (LG) || Sorino || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Landgemeinde Sanglienen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sanglienen (LG) || Chmeljowka ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fischhausen, Domäne (GB) || Primorsk || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Stadtgemeinde Fischhausen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Parusnoje (Kaliningrad)|Gaffken]] (GB) || Parusnoje || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in Landgemeinde umgewandelt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Osterau (GB) || Ossetrowo || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Landgemeinde Gaffken eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 1900: [[Diwnoje (Kaliningrad, Baltijsk)|Neuendorf]] (GB) || Diwnoje || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Stadtgemeinde Fischhausen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Eingemeindung der Domäne Fischhausen in die Stadtgemeinde Fischhausen wurde der Amtsbezirk Domäne Fischhausen am 23. April 1930 aufgelöst, und die noch zugehörigen Orte Dargen, Gaffken und Sanglienen in den Nachbaramtsbezirk [[Beregowoje (Kaliningrad, Baltijsk)|Tenkitten]] umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1768 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}876 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;LK106&amp;quot;&amp;gt;[[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Preussische Monarchie; topographisch, statistisch und wirthschaftlich dargestellt. Nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1833; {{archive.org |bub_gb_dMwAAAAAcAAJ |Blatt=106}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1110 || in 128 Haushalten (Feuerstellen)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I, Königsberg / Leipzig 1785, S. 8–9, Nr. 2; {{archive.org |bub_gb_Mww_AAAAcAAJ |Blatt=n19}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1798 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}992 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;LK106&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1133  || Stadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1017 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;LK106&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1231 || Stadt, davon 1220 Evangelische und elf Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM5&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1823, S. 272–279, Ziffer 160 ([https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA272 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1391 || Kreisstadt, mit 134 Privatwohnhäusern und Gewerben, die mit den Bernstein-Vorkommen in der Umgegend in Zusammenhang stehen&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1828 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1480 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;LK106&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1504 ||&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 503–507, Nr. 97; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=503}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1956 ||&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, S. 156; {{archive.org |bub_gb_g7QDAAAAcAAJ |Blatt=156}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2459 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=samland.html#ew33fschfischhausen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2562 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2758 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2874 || davon 28 Katholiken und zwanzig Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2764 || meist Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Fischhausen |Band=6 |Seite=622 |zenoID=20006611443}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2613 || am 1. Dezember, Kreisstadt, mit einer evangelischen Pfarrkirche, einem Landratsamt, einem Amtsgericht, einem Mädchen-Waisenhaus, einer Bahnmeisterei, einer landwirtschaftlichen Winterschule, Mühlen, einer Molkerei, einer Brauerei und Getreidehandel&amp;lt;ref name=mgaz &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fischhausen, Kreisstadt, nahe am Frischen Haff, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Fischhausen ([https://www.meyersgaz.org/place/10488054 meyersgaz.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/fischhausen.htm |titel=Der Landkreis Fischhausen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250421101121/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/fischhausen.htm |archiv-datum=2025-04-21 |abruf=2025-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3004 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3492 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3879 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung  seit 1946&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || 1959 ||  1970 ||  1979 || 1989 || 2002 ||  2010  || 2021 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1049 || 1730 || 1706 || 1792 || 2150 || 1956  || 1436&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche Fischhausen (Ostpreußen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Fischhausen.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche Fischhausen (1930)]]&lt;br /&gt;
In Fischhausen wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine Kirche errichtet. Es handelte sich um einen [[Backstein]]bau mit gerade geschlossenem Chor sowie Turm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreußischer Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 32, Abb. 34 und 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche wurde wahrscheinlich nach 1320 errichtet und zeigte starke Bezüge zum Königsberger Dom, insbesondere in der typischen Form eines eingezogenen Chors und des Saalbaus. Der Chor war zweijochig, das Langhaus bestand aus vier Jochen und wies ein Rhythmus von Spitzbogenfenstern und -blenden auf. Der im Westen vorgebaute Turm war durch schräg stehende Strebepfeiler an den westlichen Kanten gestützt. Das Erdgeschoss des Turms verfügte über ein gestuftes, profiliertes Westportal, das von Spitzbogennischen flankiert wurde.  Der Ostgiebel besaß einen fünfachsigen Staffelgiebel mit Spitzbogenblenden, getrennt durch Dreiecksvorlagen, die in fialenartigen Endungen gipfelten. Die Giebelspitzen wurden durch Wimperge abgeschlossen, die Windlöcher enthielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Christofer Herrmann]]|Titel=Mittelalterliche Architektur im Preußenland|Jahr=2007|Reihe=Studien zur internationalen Architektur- und Kulturgeschichte|BandReihe=56|Ort=Petersberg|Seiten=415-416}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Westgiebel des Turms war vierachsig mit ähnlicher Gestaltung, jedoch mit kleineren Blenden an der Giebelspitze.&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang standen lebensgroße Figuren, die den [[Adalbert von Prag|Heiligen Adalbert]], Bischof [[Georg von Polenz]] und [[Jesus Christus]] darstellten. Sie waren Geschenke des Königs [[Friedrich Wilhelm IV.]] Die seit der [[Reformation]] als [[evangelisch]]es Gotteshaus genutzte Kirche überstand den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in stark beschädigtem Zustand. Anfang der 1960er Jahre wurde das alte Stadtzentrum von Fischhausen (heute im Osten der Stadt gelegen) mitsamt der Kirchenruine eingeebnet. Vom Kirchengebäude sind nur noch wenige Steinfragmente zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortskirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Fischhausen ist ein alter Kirchort.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 454&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Kirchengemeinde wurde hier im Jahre 1305 gegründet. Von 1264 bis 1523 war Fischhausen sogar Sitz des [[Liste der Bischöfe von Samland|Bischofs von Samland]]. Vor 1945 war Fischhausen Sitz eines nach ihm benannten [[Kirchenkreis]]es innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der evangelischen [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Zum Pfarrort Fischhausen gehörten im Jahre 1925 4473 Gemeindeglieder, die in 15 [[Kirchspiel]]orten lebten und von zwei Pfarrern betreut wurden. [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung]] der einheimischen Bevölkerung setzten dem kirchlichen Leben in Fischhausen ein Ende. Die Abtragung der Kirche besiegelte das Schicksal der Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Primorsk im Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in [[Swetly (Kaliningrad)|Swetly]] &amp;#039;&amp;#039;(Zimmerbude)&amp;#039;&amp;#039;, einer Filialgemeinde der [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad |wayback=20110829063946}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenkreis Fischhausen ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] bildete sich die [[Sprengel (evangelisch)|Inspektion]] Fischhausen,&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 453–455&amp;lt;/ref&amp;gt; zu der die Kirchengemeinden in [[Kirche Fischhausen (Ostpreußen)|Fischhausen]] (heute russisch: Primorsk), [[Russkoje (Kaliningrad)|Germau]] (Russkoje), [[Kirche Heiligenkreutz (Ostpreußen)|Heiligenkreutz]] (Salskoje), [[Kumatschowo (Kaliningrad, Selenogradsk)|Kumehnen]] (Kumatschowo), [[Burgkapelle Lochstädt|Lochstädt]] (Pawlowo) mit [[Kirche Alt Pillau|Alt Pillau]] (Baltijsk), [[Muromskoje (Kaliningrad)|Laptau]] (Muromskoje), [[Logwino (Kaliningrad)|Medenau]] (Logwino), [[Baltijsk|Pillau]] (Baltijsk), [[Kirche Powunden|Powunden]] (Chrabrowo), [[Kirche Sankt Lorenz (Ostpreußen)|Sankt Lorenz]] (Salskoje) und [[Kirche Thierenberg|Thierenberg]] (Dunajewka, nicht mehr existent) gehörten. Laptau und Powunden wurden 1779 in die Inspektion [[Kirchspiel Schaaken|Schaaken]] (Schemtschuschnoje) umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 zählte der Kirchenkreis Fischhausen 47.159 Kirchenmitglieder, die sich auf 14 Kirchengemeinden im westlichen und südwestlichen Samland verteilten. Im Kreisgebiet waren 15 Pfarrer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kirchenkreis Fischhausen – einer von 13 im [[Regierungsbezirk Königsberg]] – in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] gehörten die Kirchengemeinden:&amp;lt;ref&amp;gt;Stand: 1925 (Volkszählung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Deutscher Name || Russischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Alt Pillau|Alt Pillau]] (Pillau II) || [[Baltijsk]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Fischhausen (Ostpreußen)|Fischhausen]] || Primorsk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Germau|Germau]] || [[Russkoje (Kaliningrad)|Russkoje]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Heiligenkreutz (Ostpreußen)|Heiligenkreutz]] || [[Krasnotorowka]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Kumehnen|Kumehnen]] || [[Kumatschowo (Kaliningrad, Selenogradsk)|Kumatschowo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Burgkapelle Lochstädt|Lochstädt]] || [[Pawlowo (Kaliningrad, Baltijsk)|Pawlowo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Medenau|Medenau]]/[[Kirche Groß Heydekrug|Groß Heydekrug]] &amp;lt;small&amp;gt;(1939–1946: Großheidekrug)&amp;lt;/small&amp;gt; || [[Logwino (Kaliningrad)|Logwino]]/[[Wsmorje (Kaliningrad)|Wsmorje]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Jantarny|Palmnicken]] || [[Jantarny]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Garnison- und Stadtkirche (Pillau)|Pillau]] (Pillau I) || [[Baltijsk]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Pobethen|Pobethen]] || [[Romanowo (Kaliningrad)|Romanowo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Sankt Lorenz (Ostpreußen)|Sankt Lorenz]] || [[Salskoje (Kaliningrad)|Salskoje]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Thierenberg|Thierenberg]] || [[Dunajewka (Kaliningrad)|Dunajewka]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirche Wargen|Wargen]] || [[Kotelnikowo (Kaliningrad)|Kotelnikowo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Swetly (Kaliningrad)|Zimmerbude]] || [[Swetly (Kaliningrad)|Swetly]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau schräg gekreuzt ein goldener Bischofsstab und ein goldenes Schwert, im unteren der dadurch gebildeten Winkel ein steigender, silberner Fisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Keyser]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Städtebuch – Handbuch städtischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band I &amp;#039;&amp;#039;Nordostdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1939, S. 48–49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde im Jahre 1305 vom Bischof von Samland, Siegfried von Regenstein (1269–1314) gegründet. Das gesenkte Schwert, schräggekreuzt mit dem Bischofsstab ist das Wappen des Bistums. Erst vom Ende des 17. Jahrhunderts an sind Stadtsiegel bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Hupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortswappen.&amp;#039;&amp;#039; [[Kaffee Hag|Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft]], Bremen 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstadt ==&lt;br /&gt;
Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt [[Pinneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nikita Alexandrowitsch Burmistrow]] (* 1989), russischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arnold Federmann]] (1877–1952), deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Margarete Federmann]] (1882–1965), deutsche Malerin&lt;br /&gt;
* [[Marie-Anna Jonas]] (1893–1944), deutsche Ärztin und Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Gustav Kordgien]] (1838–1907), Philologe&lt;br /&gt;
* [[Hermann Mathies]] (1852–1927), deutscher Wasserbauingenieur, Baubeamter, Manager und Politiker &lt;br /&gt;
* [[Arno Motulsky]] (1923–2018), deutsch-amerikanischer Genetiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Pokern]] (1895–1933), deutscher Fleischer, Arbeitersportler und Opfer der Köpenicker Blutwoche&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Saucken]] (1892–1980), deutscher General&lt;br /&gt;
* [[Ewald Theodor von Scheffer]] (1812–1898), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Erika Maria Wiegand]] (1921–2009), deutsche Künstlerin und Bildhauerin&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wien]] (1864–1928), deutscher Physiker, Nobelpreisträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   SeuleBild.jpg|Vierbrüdersäule (1717)&lt;br /&gt;
   Fischhausen Hartknoch.jpg|Burg Fischhausen (1684)&lt;br /&gt;
   Руины замка Фишхаузен.jpg|Ruine Fischhausen, 1&lt;br /&gt;
   Фишхаузен.jpg|Ruine Fischhausen, 2&lt;br /&gt;
   Kirche Wüppels Grabplatte Fischhausen.jpg|Grabplatte derer zu Fischhausen in der [[Evangelisch-lutherische Kirche Wüppels|Kirche Wüppels]] (2017)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fischhausen, Kreisstadt, nahe am Frischen Haff, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Fischhausen ([https://www.meyersgaz.org/place/10488054 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Adolf Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Samlandes.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1898, S. 40–47 ([https://books.google.de/books?id=Gf4_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA40 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Teil I, Königsberg / Leipzig 1785, S. 8–9, Nr. 2; {{archive.org |bub_gb_Mww_AAAAcAAJ |Blatt=n19}}.&lt;br /&gt;
* [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Preussische Monarchie; topographisch, statistisch und wirthschaftlich dargestellt. Nach amtlichen Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Preussen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1833,S. 106–109; {{archive.org |bub_gb_dMwAAAAAcAAJ |Blatt=106}}.&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes.&amp;#039;&amp;#039; Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 503–507, Nr. 97; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=503}}.&lt;br /&gt;
* [[Karl Emil Gebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunde des Samlandes oder Geschichte und topographisch-statistisches Bild der ostpreussischen Landschaft Samland.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1844, [https://books.google.de/books?id=29sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA93 S. 93.]&lt;br /&gt;
* Gustav A. Scheiba: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Fischhausen. Festschrift zur Feier des 600jährigen Bestehens der Stadt Fischhausen am 19. August 1905.&amp;#039;&amp;#039; C. Wilutzki, Fischhausen 1905.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Fischhausen |Band=13 |Seite=25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Primorsk, Kaliningrad Oblast}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ostp/koen/fischhau.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Fischhausen&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis-fischhausen.de/ Kreisgemeinschaft Fischhausen e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://russiantowns.livejournal.com/5718017.html Fotosammlung Primorsk, mit Ruine der Burg (от замка Фишхаузен) und einem orthodoxen Kirchenneubau.] russiantowns.livejournal.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Oblast Kaliningrad&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtkreis Baltijsk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Stadtkreis Baltijsk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martino vero</name></author>
	</entry>
</feed>