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	<title>Primogenitur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Primogenitur&amp;diff=60773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schwäbin: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-28T18:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primogenitur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|primus}} „Erster“, und &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|genitus}}&amp;#039;&amp;#039; „geboren“: Erstgeborenen-Nachfolgeordnung) bezeichnet fachsprachlich die Ordnung der [[Erbfolge]], nach der nur das [[Erstgeburt|&amp;#039;&amp;#039;erstgeborene&amp;#039;&amp;#039; Kind]]&amp;amp;nbsp;das [[Erbschaft|Erbe]] und die [[Rechtsnachfolge]] einer verstorbenen Person antritt, während dessen jüngere [[Verwandtschaftsbeziehung#Geschwister|Geschwister]] unberücksichtigt bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barnard-Spencer-619&amp;quot; /&amp;gt; Erbe und Rechtsnachfolger des erstgeborenen Kindes ist wieder dessen erstgeborenes Kind. Nur wenn eine verstorbene Person bei ihrem Tod keine Nachkommen hinterlässt, kann der älteste noch lebende Bruder bzw. die älteste noch lebende Schwester der verstorbenen Person deren Rechtsnachfolge antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten [[Adelsrecht]] galt die Primogenitur vor allem in [[Monarchie|Königshäusern]] zur Festlegung der [[Kronprinz|Thronfolge]] sowie in herrschenden [[Fürst]]enhäusern zur Bestimmung der [[Erbprinz|Regentenfolge]]. In der Regel konnten dabei nur älteste Söhne die Erbfolge antreten; Töchter waren entweder ganz ausgeschlossen (nach dem alten [[Fränkisches Recht|fränkischen Recht]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lex Salica]]&amp;#039;&amp;#039;) oder wurden ihren Brüdern gegenüber zurückgesetzt. Neben dem militärischen Ursprung der so vererbten Ämter war dies auch dadurch begründet, dass nach der [[Ehe|Heirat]] einer Tochter ihre Kinder dem Haus ihres Ehemannes zugerechnet, seinen [[Familienname]]n tragen und seine [[Stammlinie]] fortsetzen würden, nicht aber die Linie ihrer Mutter und deren Vaters. Gab es keinen männlichen [[Nachkomme]]n, regelten familieneigene [[Hausgesetz]]e die Erb- und Rechtsnachfolge, beispielsweise in der Form eines [[Majorat]]s oder eines [[Minorat]]s, in seltenen Fällen auch durch ein [[Erbtochter]]- oder [[Erbjungfernrecht]]. Ein Primogeniturtitel ([[Erstgeburtstitel]]) konnte als offizieller Namensbestandteil nur an Erstgeborene weitervererbt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ultimogenitur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Letztgeborenenrecht“) bezeichnet demgegenüber eine Ordnung der Nachfolge, bei der das &amp;#039;&amp;#039;jüngste&amp;#039;&amp;#039; Kind den Familienbesitz erbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barnard-Spencer-619&amp;quot; /&amp;gt; Diese Erbfolge fand und findet sich als &amp;#039;&amp;#039;Ultimagenitur&amp;#039;&amp;#039; („Letztgeborene“) bei einigen der rund 160&amp;amp;nbsp;[[Ethnie|ethnischen Gruppen]] und [[Indigene Völker|indigenen Völkern]], die sich &amp;#039;&amp;#039;[[Matrilinearität|matrilinear]]&amp;#039;&amp;#039; nach ihren Mütterlinien organisieren: Hier erbt die jüngste Tochter die [[soziale Position]] und den Besitz der verstorbenen Mutter, was zumeist die Verfügungsgewalt über den familiären [[Grundeigentum|Landbesitz]] einschließt; Söhne bleiben unberücksichtigt, weil sie die Linie nicht fortsetzen können, denn ihre Kinder werden ihrer Mutter und deren Linie zugerechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gray 1998-104&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehman-1157&amp;quot; /&amp;gt; In ländlichen Gegenden [[Republik Moldau|Moldawiens]] erbt oft der jüngste Sohn den familiären Wohnsitz, während der älteste Sohn die offizielle Nachfolge seines Vaters übernimmt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ember 2001-1484&amp;quot; /&amp;gt; diese Regelung war früher auch in der [[Mongolei]] üblich, dort galt der Jüngste als Bewahrer des „[[Herd#Soziale und religiöse Bedeutung|heiligen Herdfeuers]]“ seiner Familie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011-181&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ember 2001-1502&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Die Primogenitur sicherte den ungeteilten Bestand eines Erbes, im Falle eines Regierenden also die Fortdauer einheitlicher Herrschaft über das bestehende [[Territorium]]. Je mehr in der frühen Neuzeit Herrschaftsgebiete funktionell und nach dem Selbstverständnis der Herrschaftsinhaber [[Staatsentstehung|zu einem Staat]] wurden, desto erstrebenswerter wurde dieses Ziel. Die Primogenitur verhindert aber auch, dass landwirtschaftliches Eigentum immer weiter zersplittert wird. Dieses Ziel wurde teils auch durch politische Eingriffe verfolgt, so z.&amp;amp;nbsp;B. durch das [[Reichserbhofgesetz]] von 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Primogenitur ließ die Geschwister des Erben oft ohne Versorgung aus der Erbmasse; Brüder mussten teils ausgezahlt werden, was zur Verschuldung des Haupterben führen konnte. Dem wurde teilweise abgeholfen durch Zuteilung von einkommenssichernden Kirchenämtern ([[Pfründe]]n)&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; an die jüngeren Brüder. Nach der Reformation verloren die protestantischen Länder diesen Behelf, ermöglichten ihnen jedoch oft militärische Karrieren im Rahmen von Söldnerheeren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emmanuel Todd]]: &amp;#039;&amp;#039;Traurige Moderne – Eine Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Homo americanus.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72475-6 (französische Erstausgabe 2017), S. 182 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; So erreichte die preußische Heeresstärke um 1760 das Drei- bis Fünffache derjenigen Frankreichs, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, und Hessen verkaufte sogar seine Söldner im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg an die englischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem die jüngeren Brüder Kirchenämter übernahmen, fielen sie als Zeuger [[Ebenbürtigkeit|legitimer]], erbberechtigter Kinder aus. Sofern also der [[Erstgeburt|Erstgeborene]] bei der Fortpflanzung „versagte“, drohte das Familien[[Geschlecht (Genealogie)|geschlecht]] auszusterben. Um die Fortführung der Familie zu sichern, wurde dann oft von den eigenen [[Hausgesetz]]en abgewichen, die nur eine Primogenitur vorsahen.&amp;lt;!--Warum enthielten diese &amp;quot;dummen&amp;quot; Hausgesetzte denn für sowas keine Regelung?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Vorrang des Erstgeborenen findet bereits im [[Altes Testament|Alten Testament]] der Bibel Erwähnung, etwa in der Rivalität zwischen [[Esau]] und [[Jakob]] um den Segen ihres Vaters [[Isaak]]s. In der Mosesgeschichte bringt die letzte (und schwerste) [[Biblische Plagen|biblische Plage]] die Ägypter um ihre Erstgeborenen. Allerdings gibt es in der Bibel viele Beispiele, in denen der Erstgeborene sein Erstgeburtsrecht aufgrund seiner Unwürdigkeit verlor&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Esau &amp;#039;&amp;#039;verkaufte&amp;#039;&amp;#039; seine Erstlingschaft an Jakob, &amp;#039;&amp;#039;verlor&amp;#039;&amp;#039; sie aber, weil er sie verachtete/gering schätzte.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dieses einem anderen Sohn übertragen wurde (Esau → Jakob, Ruben/Simeon/Levi → Joseph, Manasse → Ephraim, Söhne Isais → David). Das biblische Erstgeburtsrecht beinhaltete jedoch nicht das Alleinerbe, sondern ein doppeltes Losteil (doppelter Anteil am Erbe unter den erbberechtigten Söhnen), die Stellung als Familienoberhaupt, die Pflicht, sich um die Mutter/Witwe und die (unmündigen) Geschwister zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Germanisches Recht|germanischen Rechtsbereich]] und speziell im [[mittelalter]]lichen Deutschland setzte sich das Prinzip nur allmählich durch. Bei den [[Karolinger]]n und den [[Askanier]]n wurde die Herrschaft unter den lebenden Söhnen aufgeteilt. [[Heinrich I. (Bayern)|Heinrich I. von Bayern]] rechtfertigte seine wiederholten Aufstände gegen die Herrschaft seines Bruders [[Otto I. (HRR)|Ottos des Großen]] geradezu damit, dass Otto zwar der &amp;#039;&amp;#039;Primogenitus&amp;#039;&amp;#039; (Erstgeborene) seines Vaters sei, jedoch noch des bloßen [[Herzog]]s, während er selbst sein &amp;#039;&amp;#039;Porphyrogenitus&amp;#039;&amp;#039; ([[Purpurgeboren]]er) sei, also sein Kind im höheren Königsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kapetinger]] setzten die Primogenitur in Frankreich konsequent durch, was die Sammlung des Territoriums und die Schaffung des späteren französischen Nationalstaats förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Goldene Bulle von Karl IV.|Goldene Bulle Karls IV.]] von 1356 verfügte staatsrechtlich die Primogenitur für die weltlichen [[Kurfürstentum|Kurfürstentümer]] des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches]] und verschaffte ihr somit mehr Bedeutung. Sie galt aber nur für die Kurlande; andere Ländereien, über die ein Kurfürst herrschte, konnten durchaus im Erbwege geteilt werden, wie es etwa in der Geschichte [[Sachsen]]s und der [[Kurpfalz]] wiederholt vorkam; das Erbprinzip galt also nur erst spezifisch und nicht allgemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Primogeniturstatut von 1375 der [[Herrschaft Hanau|Herrschaft]] und späteren [[Grafschaft Hanau]] ist eine der ältesten Bestimmungen, die dieses Prinzip unterhalb der Ebene der Kurfürsten vorschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Entwicklung in der Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:European monarchies by succession.svg|mini|hochkant=1.2|[[Deszendenzregeln]] in europäischen Monarchien&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farbindex|018571|Absolute Primogenitur}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farbindex|dfc27d|[[Agnat|kognatische]] Primogenitur mit männlicher Bevorzugung, Wechsel zur absoluten Primogenitur}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farbindex|a6611a|kognatische Primogenitur mit männlicher Bevorzugung}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farbindex|000000|[[Patrilinearität|patrilineare]], agnatische Primogenitur}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farbindex|f5f5f5|[[Wahlmonarchie]]}}&amp;lt;!--2017 = siehe [[:en:Primogeniture]] für Details zu Unterschieden--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mecklenburg]] führte die Primogenitur erst durch den [[Hamburger Vergleich (1701)|Hamburger Vergleich]] von 1701 verbindlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erbmonarchien kamen die [[Patrilinearität|patrilineare]] oder &amp;#039;&amp;#039;agnatische&amp;#039;&amp;#039; Primogenitur (Töchter von der Thronfolge ausgeschlossen) sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Agnat|kognatische]]&amp;#039;&amp;#039; (Söhne bevorzugt) am häufigsten vor. Viele der noch bestehenden Erbmonarchien in Europa haben inzwischen die Bevorzugung des männlichen Geschlechts bei der Erbfolgeregelung aufgehoben. So wird beispielsweise in [[Schweden]] seit 1980 und in [[Belgien]] seit 1991 das älteste Kind ungeachtet seines Geschlechts Thronfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beschluss der [[Commonwealth of Nations|Commonwealth-Staaten]] vom Oktober 2011 (Perth Agreement) ist auch die rund 300 Jahre alte Regelung der [[Thronfolge (Vereinigtes Königreich)|britischen Thronfolge]] dahingehend geändert worden, dass sich die Reihenfolge nur noch nach der Reihenfolge der Geburt innerhalb der Geschwister richtet und unabhängig ist von deren Geschlecht; weibliche Nachkommen werden also nicht mehr hinter später geborene männliche zurückgereiht. Die Reform wurde im April 2013 im [[House of Commons|britischen Unterhaus]] beschlossen; der Beschluss ist seit dem 26. März 2015 in Kraft, nachdem er durch alle Commonwealth-Staaten ratifiziert wurde. Die gleichberechtigte Thronfolge weiblicher Nachkommen gilt nur für nach dem 28. Oktober 2011 Geborene und führt somit nicht zu einem Aufrücken von [[Anne, Princess Royal|Prinzessin Anne]] und ihrer Nachkommen in der Thronfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber halten die Fürstentümer [[Liechtenstein]] und [[Monaco]] an der patrilinearen Form der Primogenitur fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich beschloss der [[Nationalkonvent]] am 7. März 1793, dass die vormaligen Adligen ihren Besitz nicht mehr ausschließlich an den ältesten Sohn weitergeben dürfen. Es galt dadurch auch für diese Familien das bürgerliche Erbrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Kropotkin]] in &amp;#039;&amp;#039;Die Große Französische Revolution&amp;#039;&amp;#039;, Rixdorfer Verlagsanstalt Berlin 1982, Band II, Seite 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sekundogenitur]] (vom Zweitgeborenen begründete Nebenlinie)&lt;br /&gt;
* [[Tertiogenitur]] (Abfindung für Drittgeborene)&lt;br /&gt;
* [[Anerbenrecht]] (Sondererbfolge in den Hof)&lt;br /&gt;
* [[Realteilung]] (gleiche Aufteilung unter Erben)&lt;br /&gt;
* [[Senioratsprinzip]] (osteuropäische Erbregelung auf Zeit)&lt;br /&gt;
* [[Paragium]] (Abfindung „mit Land und Leuten“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Regierende Fürsten und Prinzen von Geblüt. Der Bruderzwist als dynastisches Strukturprinzip.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 2001/2 {{ISSN|2192-4538}}, S. 3–28.&lt;br /&gt;
* G. Rühl: &amp;#039;&amp;#039;Majorat, Minorat, Primogenitur, Seniorat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Carl von Rotteck]], [[Carl Theodor Welcker|Carl Welcker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Staats-Lexikon. Encyklopädie der sämtlichen Staatswissenschaften für alle Stände.&amp;#039;&amp;#039; Neue durchaus verbesserte und vermehrte Auflage. Band 8, Hammerich, Altona 1847, S. 699–701 ([https://books.google.at/books?id=e2QPAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA782&amp;amp;dq=R%C3%BChl+Majorat+%22Staats-Lexikon%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=btrvUL2vBcPZtAb8-IH4Aw#v=snippet&amp;amp;q=Majorat&amp;amp;f=false Fundstellen] in der Google-Buchsuche).&lt;br /&gt;
* Frank Robert Vivelo: &amp;#039;&amp;#039;Primogenitur und Ultimogenitur.&amp;#039;&amp;#039; In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kulturanthropologie. Eine grundlegende Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1981, ISBN 978-3-12-938320-9, S. 177–178 (US-Original: 1978).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4293384-5}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
   |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_4_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Bedeutung des Lebensalters: Primogenitur/Ultimogenitur&lt;br /&gt;
   |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation (Teil&amp;amp;#x202f;4/5)&lt;br /&gt;
   |hrsg=Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
   |seiten=180–181&lt;br /&gt;
   |datum=2011&lt;br /&gt;
   |format=PDF: 765&amp;amp;#x202f;kB; 43&amp;amp;#x202f;Seiten&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131005013058/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_4_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2013-10-05&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-06-16&lt;br /&gt;
   |kommentar=Unterlagen zu ihrer Vorlesung im Sommersemester 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barnard-Spencer-619&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Alan Barnard (Anthropologe)|Alan Barnard]], Jonathan Spencer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Social and Cultural Anthropology.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 1996, ISBN 0-415-09996-X, S. 619: Primogenitur: „Inheritance or succession by the first-born child, or more usually, by the first-born son.“ Ultimogenitur: „Inheritance or succession by the youngest child.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gray 1998-104&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
J. Patrick Gray: &amp;#039;&amp;#039;Ethnographic Atlas Codebook.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;World Cultures.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;10, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 1998, S. 86–136, hier S. 104: Tabelle&amp;amp;nbsp;43 &amp;#039;&amp;#039;Descent: Major Type&amp;#039;&amp;#039; (englisch; [https://web.archive.org/web/20180819081049/http://eclectic.ss.uci.edu/~drwhite/worldcul/Codebook4EthnoAtlas.pdf PDF: 2,4&amp;amp;nbsp;MB, 52&amp;amp;nbsp;Seiten ohne Seitenzahlen]; eine der wenigen Auswertungen aller damaligen 1267 Ethnien): „584&amp;amp;nbsp;Patrilineal […] 160&amp;amp;nbsp;Matrilineal“ (46,1 % [[Patrilinearität|patrilinear]]; 12,6 % [[Matrilinearität|matrilinear]]). Ebenda S. 117: „Inheritance Distribution for Real Property (Land): […] 472&amp;amp;nbsp;Missing data on distribution […] 16&amp;amp;nbsp;Ultimogeniture (to the junior individual); 247&amp;amp;nbsp;Primogeniture (to the senior individual) […] Inheritance Distribution for Movable Property: […] 382&amp;amp;nbsp;Missing data on distribution […] 14&amp;amp;nbsp;Ultimogeniture (to the junior individual); 244&amp;amp;nbsp;Primogeniture (to the senior individual)“. Ende 2012 waren im [https://serc.carleton.edu/sp/carl_ltc/quantitative_writing/examples/38070.html &amp;#039;&amp;#039;Ethnographic Atlas&amp;#039;&amp;#039;] weltweit genau [https://web.archive.org/web/20180610021918/http://intersci.ss.uci.edu/wiki/index.php/Ethnographic_Atlas 1300&amp;amp;nbsp;Ethnien] erfasst, von denen oft nur Stichproben ausgewertet wurden, beispielsweise im internationalen [[Kulturvergleichende Sozialforschung#Das HRAF-Projekt|HRAF]]-Projekt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehman-1157&amp;quot;&amp;gt;Beispielsweise bei den [[Khasi]] in Nordost-Indien, siehe F. K. Lehman: &amp;#039;&amp;#039;Book Reviews – Chie Nakanee: „Garo and Khasi“ (1967).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Anthropologist.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;71, Nr.&amp;amp;nbsp;6, 1969, S. 1157, abgerufen am 5. Mai 2013 (englisch; {{Webarchiv|url=https://anthrosource.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1525/aa.1969.71.6.02a00280 |wayback=20220305165244 |text=PDF-Datei: 383 kB; 4 Seiten |archiv-bot=2022-12-29 12:08:23 InternetArchiveBot }} auf wiley.com): „[…] sharing a system of heiresses in [[Matrilinear|matrilineal]] succession (in the case of the Khasi, by ultimogeniture) […]“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ember 2001-1484&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Melvin Ember, Carol R Ember: &amp;#039;&amp;#039;Moldova.&amp;#039;&amp;#039; In: Dieselben: &amp;#039;&amp;#039;Countries and Their Cultures.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;L–R&amp;#039;&amp;#039;, Macmillan, New York 2001, S. 1484 (englisch): „In the villages, there is a general rule of ultimogeniture (the youngest son and his family live with the parents, and he inherits the contents of the household).“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ember 2001-1502&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Melvin Ember, Carol R Ember: &amp;#039;&amp;#039;Mongolia.&amp;#039;&amp;#039; In: Dieselben: &amp;#039;&amp;#039;Countries and Their Cultures.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;L–R&amp;#039;&amp;#039;, Macmillan, New York 2001, S. 1502 (englisch): „Historically, the cultural pattern of old age support was ultimogeniture and the youngest son would typically inherit the largest share of the parent’s animals. Today, there is greater variation in inheritance depending on personality considerations and the economic and living circumstances of different family members.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011-181&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
 |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_4_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Bedeutung des Lebensalters: Primogenitur/Ultimogenitur&lt;br /&gt;
 |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation&lt;br /&gt;
 |hrsg=Teil&amp;amp;nbsp;4/5, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |seiten=181&lt;br /&gt;
 |datum=2011&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 765&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131005013058/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_4_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-10-05&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-05-06&lt;br /&gt;
 |zitat=Daneben gibt es einzelne in denen eine Mischung aus Ultimo- und Primogenitur gegeben ist. Bei den Mongolen z.&amp;amp;nbsp;B. ging die politische Führung oft auf den erstgeborenen Sohn über, während der jüngst Sohn, der bei den Eltern blieb, die spirituelle Führung innehatte. Er galt als Bewahrer des »heiligen Herdfeuers« seiner Familie.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4293384-5|LCCN=sh85106705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnosoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patriarchatsforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thronfolge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schwäbin</name></author>
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