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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Primitivstreifen</id>
	<title>Primitivstreifen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:13:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Primitivstreifen&amp;diff=303125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frühlingsmädchen: Primitivknotens</title>
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		<updated>2021-11-16T18:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Primitivknotens&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primitivstreifen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Entwicklungsbiologie]] ein besonderer Wulst aus [[Zelle (Biologie)|Zellen]] bezeichnet, der sich in der frühen [[Embryogenese]] auf dem Keim beziehungsweise der Keimscheibe von [[Reptilien]], [[Vögel]]n und [[Säugetiere]]n vorübergehend bildet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray14.png|mini|Zeichnung einer Keimscheibe.&amp;lt;br /&amp;gt;Zu sehen ist ein&amp;lt;br /&amp;gt;–&amp;amp;nbsp;oberhalb der [[Allantois]] im [[Haftstiel]], am kaudalen Ende des [[Embryo]]s in Richtung des [[Canalis neurentericus]] verlaufender&amp;amp;nbsp;–&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Primitivstreifen&amp;#039;&amp;#039; „Primitive streak“ mit &amp;#039;&amp;#039;Primitivrinne&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Primitivgrube&amp;#039;&amp;#039; (die den &amp;#039;&amp;#039;Primitivknoten&amp;#039;&amp;#039; enthält).]]&lt;br /&gt;
Die zweischichtige Embryonalscheibe zeigt auf der dorsalen, an die [[Amnionhöhle]] grenzenden Keimschicht ([[Epiblast]]) zunächst infolge Vermehrung (Proliferation) eine Verschiebung von Zellen, die sich von zwei Seiten her in der Mittellinie des kaudalen Bereichs anhäufen und so den &amp;#039;&amp;#039;Primitivstreifen&amp;#039;&amp;#039; darstellen, beim Menschen etwa am 17. Tag seiner Entwicklung. Der [[Embryo]] gewinnt in diesem Stadium sichtbar eine Orientierung an einer &amp;#039;&amp;#039;rostro-kaudalen&amp;#039;&amp;#039; Längsachse, die ihn von kaudal (posterior, hinten) nach rostral (anterior, vorne) zu [[Bilateria|zwei Seiten]] in Hälften zu unterscheiden erlaubt. Der Primitivstreifen wird dann durch einwandernde Zellen (Migration) stärker und nach kaudal länger. Dabei senkt er sich zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primitivrinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein, deren rostrale Region durch Zelleinwanderung verstärkt und zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primitivgrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primitivstreifen und der im Randwall der Primitivgrube gelegene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primitivknoten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind bei der Organisation räumlicher Muster in der Entwicklungssteuerung eines Embryos von entscheidender Bedeutung ([[Morphogenese|morphogenetische]] Organisation). Die Einsenkung des Primitivstreifens zur Primitivrinne stellt bei [[amnioten]] [[Wirbeltiere]]n die beginnende [[Gastrulation]] dar. Der Primitivknoten, auch &amp;#039;&amp;#039;Hensen-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hensenscher Knoten&amp;#039;&amp;#039; genannt (nach [[Victor Hensen]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Eintrag [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/hensenscher-knoten/31353 Hensenscher Knoten] im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie&amp;#039;&amp;#039; auf Spektrum.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine knotenartige Anschwellung im Wall des Randbereichs der Primitivgrube im [[Sauropsiden]]- und [[Säugetiere|Säugerkeim]]. Funktionell entspricht der Knoten dem [[Spemann-Organisator]] an der dorsalen Lippe des [[Urmund]]es von [[Amphibien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Primitivknotens gelegene (nodale) Zellen erzeugen mit der nach posterior geneigten und rotierenden – aus [[Mikrotubuli]] und spezifischem [[Dynein]] [[Chiralität (Chemie)|chiral]] aufgebauten – [[Zilie|primären Monocilie]] in der aufliegenden extraembryonalen Flüssigkeit eine Strömung (von ventral gesehen im Uhrzeigersinn). Einem Modell zufolge werden über diese Strömung Signalstoffe verteilt. Diese [[Morphogen]]e werden durch die linksgerichtete Strömung ungleichmäßig distribuiert und die für diese Signale empfindlichen Zellen infolge des Gradienten unterschiedlich stark angesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yasushi Okada, Sen Takeda, Yosuke Tanaka, Juan-Carlos Izpisúa Belmonte, Nobutaka Hirokawa |Titel=Mechanism of Nodal Flow: A Conserved Symmetry Breaking Event in Left-Right Axis Determination |Sammelwerk=Cell |Band=121 |Nummer=4 |Datum=2005-05-20 |DOI=10.1016/j.cell.2005.04.008 |Seiten=633–644 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0092867405003491 |Abruf=2021-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kommt daher zu einem asymmetrischen Zellmuster, beispielsweise in der Expression von [[Nodal]]. Dies wird zum Grund für die Lateralisierung prospektiver innerer Organe, die aus dieser Zelllage später hervorgehenden, so des [[Herz]]ens, das [[Links und rechts|links]] liegt. Einem anderen Modell zufolge wird die Ausbildung der Links-Rechts-Asymmetrie nicht (nur) durch einen chemischen Gradienten der Morphogene, sondern (auch) durch einen zweiten [[Zilien]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;typ im Bereich des Primitivknotens vermittelt, der den generierten Flüssigkeitsstrom mechanisch wahrnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James McGrath, Stefan Somlo, Svetlana Makova, Xin Tian, Martina Brueckner |Titel=Two Populations of Node Monocilia Initiate Left-Right Asymmetry in the Mouse |Sammelwerk=Cell |Band=114 |Nummer=1 |Datum=2003-07-11 |DOI=10.1016/S0092-8674(03)00511-7 |Seiten=61–73 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0092867403005117 |Abruf=2021-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der exakte Mechanismus der Determination der Links-Rechts-Achse ist noch nicht vollständig geklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nobutaka Hirokawa, Yosuke Tanaka, Yasushi Okada, Sen Takeda |Titel=Nodal Flow and the Generation of Left-Right Asymmetry |Sammelwerk=Cell |Band=125 |Nummer=1 |Datum=2006-04-07 |DOI=10.1016/j.cell.2006.03.002 |Seiten=33–45 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S009286740600300X |Abruf=2021-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Menschen kann bei Fehlen des nodalen Flüssigkeitsstroms durch zufällige Determination der Links-Rechts-Achse ein [[Situs inversus]] entstehen, z.&amp;amp;nbsp;B. im Rahmen eines [[Kartagener-Syndrom]]s, verursacht durch eine gestörte Motilität von (nodalen) Zilien des Primitivknotens.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Janning, E. Knust: &amp;#039;&amp;#039;Genetik&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-128772-4, Kapitel 30.2 (Ausbildung der links-rechts-Asymmetrie), S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Embryologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungsbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frühlingsmädchen</name></author>
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