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	<title>Primatialpalais - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T17:36:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Primatialpalais&amp;diff=299690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-18T23:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Palacio primacial, Bratislava, Eslovaquia, 2020-02-01, DD 30.jpg|mini|Blick auf die Front des Primatialpalastes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Friede von Pressburg.JPG|mini|Gedenktafel des [[Friede von Pressburg|Friedensvertrages von Pressburg]] im Primatialpalais]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primatialpalais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (slowakisch: &amp;#039;&amp;#039;Primaciálny palác&amp;#039;&amp;#039;) am [[Primaciálne námestie|Primatialplatz]] in der heutigen slowakischen Hauptstadt [[Bratislava]] wurde 1778 bis 1781 als [[Bischofsresidenz]] des Kardinals [[József Batthyány]], des [[Primas (römisch-katholisch)|Primas]] von Ungarn, nach den Plänen des [[Architekt]]en [[Melchior Hefele]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
An dieser Stelle befand sich schon seit dem 13. Jahrhundert eine Residenz der [[Liste der Erzbischöfe von Esztergom|Graner Erzbischöfe]] mit angeschlossener Hauskapelle. In einer Urkunde vom 26. Juli 1343 wird eine Kapelle zum [[Ladislaus I.|Hl. Ladislaus]] an dieser Stelle erwähnt. Bereits 1454 wird ein Neubau der Residenz im [[Gotik|gotischen]] Stil genannt, deren Gründung dem Erzbischof von Gran, [[Dénes Szécsi]] zugeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht bei Mohács]] im Jahre 1526 und die darauf folgende Besetzung großer Teile des [[Königreich Ungarn|Königreichs Ungarn]] durch die [[Osmanisches Reich|Türken]] beeinträchtigten maßgebend die Verwaltungsstruktur des Landes. Nachdem Preßburg zur Krönungsstadt der ungarischen Herrscher und Sitz der [[Reichstag (Ungarn)|Landtage]] geworden war, siedelte sich auch der höchste geistliche Würdenträger des Landes – der Primas von Ungarn und Erzbischof von Gran – hier an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Türkenkriege]]n um 1543 musste der Erzbischof von Gran ([[Esztergom]]) hierher fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau ==&lt;br /&gt;
In der Theresianischen Zeit Preßburgs, welche als Glanzzeit der Stadt bezeichnet wird, entschloss sich der damalige [[Fürstprimas von Ungarn]] und Erzbischof von Gran Joseph Kardinal Batthyány, den Platz mit einer neuen repräsentativen Residenz zu bebauen. An der Stelle des alten &amp;quot;bischöflichen Hauses&amp;quot; sollte ein moderner Bau entstehen, da das bisherige Gebäude nicht mehr dem Geschmack der Zeit und den Anforderungen des Bauherrn entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bauvertrag unterschrieb am 28. August 1777 der in Baufragen erfahren Bischof Johann Szily&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Szily von Uiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (&amp;lt;small&amp;gt;* 30. August 1735 in Újkér, [[Königreich Ungarn]], † 2. Januar 1799 in [[Szombathely|Steinamanger]], Königreich Ungarn) wurde 1777 zum ersten Bischof von Steinamanger ernannt.&amp;lt;/small&amp;gt;  &amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem aus [[Tirol]] stammenden Baumeister Melchior Hefele. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte am 27. Juni 1780. Im Jahre 1781 war der Bau bereits beendet; die Kosten betrugen 400 000 [[Gulden]]. Am 7. November 1781 berichtete die &amp;#039;&amp;#039;[[Preßburger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;  ausführlich über den Abschluss der Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Statuen auf der [[Attika (Architektur)|Attika]] stellen die Tugenden dar, ein 150 Kilogramm schwerer Kardinalshut steht auf der Spitze des [[Tympanon (Architektur)|Tympanons]]. Über dem Mittelfenster der [[Beletage|&amp;#039;&amp;#039;belle Etage&amp;#039;&amp;#039;]] ist eine aus rotem [[Naturstein]] bestehende Tafel mit folgender Inschrift angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;CURIA ARCHIEPISCOPALIS.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;PECVLIO. CARDINALIS.JOSEPHI.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;DE BATTIAN. EXCITATA&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;dt. &amp;quot;Erzbischöfliches Haus [Palais] im Eigentum des Kardinals Joseph Batthyány [und durch ihn] erbaut&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber am (oberen) Fenstergiebel des Mittelfensters, sind zwei Engel ([[Putto|Putti]]) untergebracht, welche die Buchstaben &amp;quot;I&amp;quot; und &amp;quot;C&amp;quot; halten, die Initialen des lateinischen Wahlspruchs von Erzbischof Batthyány &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;#039;Institia et Clementia&amp;#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;dt. &amp;quot;Beständigkeit und Nachsicht&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preßburger Frieden ==&lt;br /&gt;
Im Spiegelsaal des [[Klassizismus|klassizistischen]] Primatialpalais unterzeichneten [[Johann I. Josef]] von Liechtenstein, [[Ignácz Gyulay]] und [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord|Charles-Maurice de Talleyrand]] am 26. Dezember 1805 den vierten [[Friede von Pressburg|Pressburger Frieden]], wodurch [[Österreich]] unter anderem [[Tirol]] und [[Dalmatien]] verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Palast ist heute die städtische Gemäldegalerie untergebracht. Beachtung verdienen sechs von [[Franz Cleyn]] geschaffene Tapisserien aus dem Jahr 1630 mit Darstellungen von [[Hero und Leander]] aus der griechischen Mythologie. 1903 wurde das Palais vom Erzbischof an die Stadt verkauft. Bei den Sanierungsarbeiten entdeckte man die bis dahin unbekannten Gobelins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Klipp: &amp;#039;&amp;#039;Preßburg. Neue Ansichten zu einer alten Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Karpatendeutsches Kulturwerk, Karlsruhe 2010, ISBN 978-3-927020-15-3, S. 130 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Primate&amp;#039;s Palace, Bratislava|Primatialpalais}}&lt;br /&gt;
* [https://digilib.phil.muni.cz/bitstream/handle/11222.digilib/123981/SpisyFF_382-2009-1_47.pdf?sequence=1] Mária Pötzl-Malíková: &amp;#039;&amp;#039;Das Programm der Fassade des Primatialpalais in Preßburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/8/38.263/N|EW=17/6/31.226/E|type=building|region=SK-BL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10078806-3|VIAF=131149072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bratislava, Primatialpalais}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Bratislava|Primatial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1780er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okres Bratislava I|Primatial]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Bischofsresidenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bratislava]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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