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	<title>Prileschajew-Reaktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:23:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prileschajew-Reaktion&amp;diff=1294580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2024-06-02T08:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prileschajew-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prilezhaev-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prilezhaev-Epoxidierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Namensreaktion]] aus dem Bereich der [[Organische Chemie|Organischen Chemie]]. Die Reaktion wurde von dem russischen Chemiker [[Nikolai Alexandrowitsch Prileschajew]] (1877–1944) im Jahre 1909 entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Prileschajew-Reaktion werden [[Alkene]] mit [[Peroxycarbonsäure]]n (RCO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;H) zu den entsprechenden [[Epoxide]]n (Oxiranen) umgesetzt, wobei ebenfalls die zugehörige [[Carbonsäure]] (RCO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H) entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersichtsreaktion ==&lt;br /&gt;
Alkene werden mit [[Peroxycarbonsäure]]n zu den entsprechenden [[Epoxide]]n (Oxiranen) umgesetzt, wobei formal das Peroxysauerstoffatom auf die Doppelbindung des Alkens übertragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:General overview reaction of prilezhaev epoxidation.svg|rahmenlos|hochkant=1.8|zentriert|Allgemeine Übersichtsreaktion der Prilezhaev-Epoxidierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wird hierzu im Labor [[Meta-Chlorperbenzoesäure|&amp;#039;&amp;#039;meta&amp;#039;&amp;#039;-Chlorperbenzoesäure]] (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;-CPBA) eingesetzt, da diese Verbindung im Vergleich zu anderen Persäuren relativ stabil ist und mit den meisten organischen Lösungsmitteln gut mischbar ist. Andere Persäuren wie [[Peroxyessigsäure]] oder [[Perameisensäure|Peroxyameisensäure]] sind so instabil, dass sie &amp;#039;&amp;#039;[[in situ]]&amp;#039;&amp;#039; hergestellt werden müssen. Hierzu wird meist im [[Lösungsmittel]] [[Essigsäure]] gearbeitet und Peroxyessigsäure durch Zugabe von [[Wasserstoffperoxid]] erhalten. Die Methode wird häufig in der Technik als [[Atomökonomie|atomökonomischere]] Variante angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionsmechanismus ==&lt;br /&gt;
Das Peroxysauerstoffatom einer [[Peroxycarbonsäuren|Peroxycarbonsäure]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist partiell positiv geladen und fungiert somit als [[Elektrophilie|elektrophiles Zentrum]], welches von der [[π-Bindung]] des [[Alkene|Alkens]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) angegriffen werden kann. Dieser Schritt funktioniert besonders gut und schnell, wenn die [[Elektronendichte]] im Alken hoch ist. Die Prilezhaev-Epoxidierung ist eine typische [[pericyclische Reaktion]], die gleichzeitig über einen fünf- und dreigliedrigen [[Übergangszustand]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) („Spiro-Übergangszustand“) verläuft, in dem insgesamt vier [[Elektronenpaar]]e konzertiert verschoben werden. Aufgrund der Gestalt und räumlicher Anordnung wird der Übergangszustand oft als „Schmetterlingübergangszustand“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;„butterfly transition state“&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Das elektrophile Sauerstoffatom der Persäure wird dabei an die Doppelbindung addiert und das Proton auf die Carbonylgruppe der Peroxysäure übertragen. Es bildet sich schließlich das [[Epoxide|Epoxid]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) und die entsprechende [[Carbonsäuren|Carbonsäure]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), die durch eine nachfolgende, leicht basische Aufarbeitung aus dem Produktgemisch entfernt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:General reaction mechanism of prilezhaev epoxidation.svg|rahmenlos|hochkant=4|zentriert|Allgemeiner Reaktionsmechanismus der Prilezhaev-Epoxidierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chemische Reaktion|Reaktion]] verläuft [[Stereoselektivität|stereospezifisch]], da aus [[Cis-trans-Isomerie|&amp;#039;&amp;#039;cis&amp;#039;&amp;#039;-Alkenen]] auch nur &amp;#039;&amp;#039;cis&amp;#039;&amp;#039;-Epoxide und aus [[Cis-trans-Isomerie|&amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Alkene]] ausschließlich &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Epoxide gebildet werden. Weiterhin handelt es sich um eine &amp;#039;&amp;#039;syn&amp;#039;&amp;#039;-Addition des Sauerstoffs an die Doppelbindung. Die Epoxidierung verläuft jedoch nicht enantioselektiv, sondern man erhält stets ein racemisches Gemisch. Sind bereits [[Stereozentrum|stereogene Zentren]] im Alken vorhanden, so liefert die Epoxidierung in der Regel gute [[Diastereomerenüberschuss|Diastereoselektivitäten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen läuft die Prileschajew-Reaktion unter milden Bedingungen (bei oder unterhalb von [[Raumtemperatur]]) in einem [[Inerte Substanz|inerten]] [[Organisches Lösungsmittel|organischen Lösungsmittel]] wie [[Chloroform]], [[Dichlormethan]], [[Benzol]], [[Diethylether]] oder [[1,4-Dioxan|Dioxan]] ab. Meist wird noch ein leicht basischer [[Puffer (Chemie)|Puffer]] ([[Hydrogencarbonate|Hydrogencarbonat]] oder [[Hydrogenphosphat]]) hinzugegeben, damit das entstandene Epoxid nicht durch die ebenfalls gebildete Carbonsäure geöffnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Beyer-Walter&lt;br /&gt;
   |Titel=Lehrbuch der Organischen Chemie&lt;br /&gt;
   |Auflage=23.&lt;br /&gt;
   |Verlag=S. Hirzel Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart/Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7776-0808-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Reinhard Brückner&lt;br /&gt;
   |Titel=Reaktionsmechanismen – Organische Reaktionen, Stereochemie, Moderne Synthesemethoden&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer Spektrum&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin-Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-662-45683-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=120 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.organische-chemie.ch/OC/Namen/prileschajew-reaktion.htm Die Prileschajew-Reaktion auf Organische-Chemie.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensreaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
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