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	<title>Prignitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prignitz&amp;diff=85387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: /* Literatur */ Verlinkung</title>
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		<updated>2026-05-01T00:54:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die historische Landschaft Prignitz in Brandenburg. Für weitere Bedeutungen siehe [[Prignitz (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenburg Landschaften.png|mini|Lage der Prignitz in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordprignitz (Gramzow).JPG|mini|Nordprignitz bei [[Gramzow (Perleberg)|Gramzow]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prignitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in älterer Schreibweise auch &amp;#039;&amp;#039;Priegnitz&amp;#039;&amp;#039;, ehemals auch als &amp;#039;&amp;#039;Vormark&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911, S. 935. [http://www.zeno.org/nid/20001662791]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[historische Landschaft]] im Nordwesten des Landes [[Brandenburg]]. Prignitz, [[Polabische Sprache|altpolabisch]] &amp;#039;&amp;#039;pregynica&amp;#039;&amp;#039;, bedeutet etwa „ungangbares Waldgebiet“. Im Wesentlichen erstreckt sich die Prignitz über den [[Landkreis Prignitz]] und Teile des [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin|Landkreises Ostprignitz-Ruppin]]. Kleine Teile der historischen Region gehören zu [[Mecklenburg-Vorpommern]] ([[Landkreis Ludwigslust-Parchim]]) und [[Sachsen-Anhalt]] (bei [[Havelberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rühstädt1.JPG|mini|hochkant=0.8|[[Rühstädt]] an der Elbe, eines der [[Europäisches Storchendorf|Europäischen Storchendörfer]]]]&lt;br /&gt;
Die Region besteht vor allem aus [[landwirtschaft]]lich geprägtem Flachland, Wäldern und Heide. Die wichtigsten Städte sind [[Wittenberge]], [[Perleberg]], [[Pritzwalk]], [[Havelberg]], [[Wittstock/Dosse|Wittstock]] und [[Kyritz]]. In den Dörfern wird gelegentlich [[Niederdeutsche Sprache|Plattdeutsch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kulinarische Spezialität der Region gilt der [[Knieperkohl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Prignitz ist eine historische Landschaft zwischen [[Mecklenburg]] im Norden, dem [[Ruppiner Land]] im Osten, dem [[Havelland]] im Süden, der [[Altmark]] im Südwesten sowie dem [[Wendland]] im Westen. Im Mittelalter unterlagen die Grenzen im Norden und Osten des mit &amp;#039;&amp;#039;Prignitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Gebietes mit dem Wandel der politischen Verhältnisse wiederholt Veränderungen, während die Südwestgrenze durch den Verlauf der Elbe feststand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüsse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlatbach2.JPG|mini|[[Fischtreppe]] am [[Schlatbach]]]]&lt;br /&gt;
Als größter Fluss der Region markiert die [[Elbe]] die Grenze zwischen Wendland und Altmark im Westen und Prignitz im Osten. Sie entwässert die gesamte Prignitz. Im Süden mündet die [[Havel]] bei Havelberg in die Elbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchzogen wird die Prignitz von kleineren Flüssen, die hauptsächlich von Nordosten nach Südwesten der Elbe und Havel zufließen. Dies sind vor allem die [[Elde|Alte Elde]], die [[Löcknitz (Elbe)|Löcknitz]], die [[Stepenitz (Elbe)|Stepenitz]] mit ihren Nebenflüssen [[Dömnitz]] und [[Karthane]], die [[Jäglitz (Prignitz)|Jäglitz]] und die [[Dosse]]. Im äußersten Osten berührt das Gewässersystem des [[Rhin]]s die Prignitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seen ===&lt;br /&gt;
Die Prignitz ist im Wesentlichen eine [[Alt- und Jungmoräne|Altmoränenlandschaft]]. Als solche ist sie, verglichen mit anderen Brandenburger Landschaften, arm an größeren Seen. Bei Lenzen liegen der [[Rudower See]] und das [[Rambower Moor]], bei Kyritz die [[Kyritzer Seenkette]] und bei Wittstock das Gebiet um den [[Dranser See]] und den [[Großer Baalsee|Großen Baalsee]]. Im äußersten Osten berührt die Prignitz die [[Mecklenburgische Seenplatte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An künstlichen Seen sind der [[Preddöhler Stausee|Preddöhler]] und der [[Sadenbecker Stausee]] zu nennen. Der [[Dossespeicher Kyritz]] ist ein Stausee, in dem mehrere natürliche Seen der Kyritzer Seenkette aufgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steintor Wittenberge.JPG|mini|[[Steintor (Wittenberge)|Steintor]] in [[Wittenberge]]]]&lt;br /&gt;
Die Prignitz ist eine ländlich geprägte Region mit sechs [[Kleinstadt|Kleinstädten]]. Die bevölkerungsreichsten sind [[Wittenberge]] und [[Wittstock/Dosse]]. Weniger als 13.000 Menschen leben in den ehemaligen [[Hansestadt|Hansestädten]] [[Pritzwalk]], [[Perleberg]], [[Kyritz]] und [[Havelberg]]. Perleberg übt in der Prignitz traditionell eine Verwaltungsfunktion aus – heute ist Perleberg Kreisstadt des [[Landkreis Prignitz|Landkreises Prignitz]]. Weniger als 5000 Einwohner haben die vier [[Landstadt|Landstädte]]: [[Meyenburg]] und [[Putlitz]] liegen im Norden der Prignitz, [[Bad Wilsnack]] war im Mittelalter eines der bedeutendsten Pilgerziele Mitteleuropas, und [[Lenzen (Elbe)]] ist einer der ältesten Orte, im Jahr 929 als Slawenburg urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstige Stadt [[Freyenstein]] ist heute Ortsteil der Stadt Wittstock/Dosse. Teilweise städtische Rechte hatten in der Vergangenheit der [[Flecken Zechlin]] im Osten der Prignitz, heute Ortsteil der Ruppiner Stadt [[Rheinsberg]], sowie im Mittelalter die [[Minderstadt|Städtchen]] [[Nitzow]], heute Ortsteil von Havelberg, und [[Dossow (Wittstock/Dosse)|Dossow]], heute Ortsteil von Wittstock/Dosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Marchionatus Brandenburgici partes duae, Ruppin comitatus &amp;amp; Prignits regioncula - auct. Olao Iohannis Gotho...&amp;quot; (22070381028).jpg|mini|hochkant=1.4|Die Prignitz und das [[Ruppiner Land|Land Rup&amp;amp;shy;pin]] im Jahr 1659, [[Joan Blaeu]]: &amp;#039;&amp;#039;Geo&amp;amp;shy;gra&amp;amp;shy;phia Bla&amp;amp;shy;via&amp;amp;shy;na&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Weichsel-Kaltzeit]] erwärmte sich das Klima. Die ältesten menschlichen Spuren stammten aus der [[Mittelsteinzeit]], aus [[Hinzdorf]] an der [[Elbe]] und vom [[Gülper See]] an der [[Havel]]. In der nachfolgenden [[Jungsteinzeit]] entstand das [[Großsteingrab Mellen]] (3500 bis 2800 [[v.&amp;amp;nbsp;Chr.]]) als [[Großsteingrab|Begräbnisstätte ]] einer Siedlung am nahen [[Rudower See]]. Die [[Bronzezeit]] hinterließ zahlreiche [[Archäologie|archäologische]] Funde. Dies beweist eine intensive Besiedlung. Die teils hohe Qualität der Stücke, z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Königsgrab von Seddin]] (9. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.), verweist auf Kontakte zu anderen [[Europa|europäischen]] Kulturräumen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rath2016_8–12&amp;quot;&amp;gt;Antje Reichel: &amp;#039;&amp;#039;Sozial- und Kulturgeschichte der Prignitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolf-Dietrich Meyer-Rath: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen und Kapellen der Prignitz&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Lukas Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86732-253-9, S. 8–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tacitus|Publius Cornelius Tacitus]] überlieferte, dass im 1./2. Jahrhundert am hiesigen Elbabschnitt [[Semnonen]] und [[Langobarden]] siedelten. Die ersten schriftlich benannten Volksgruppen zählten zum [[Elbgermanen|elbgermanischen]] Stamm der [[Sueben]]. Im 4./5. Jahrhundert wanderten sie größtenteils nach Süden aus. Ihnen folgten im 7. Jahrhundert [[Slawen in Deutschland|Slawen]]. Sie bevorzugten die [[Niederung]]en von Elbe, Havel, [[Dosse]] und [[Stepenitz (Elbe)|Stepenitz]]. Die an Elbe und [[Löcknitz (Elbe)|Löcknitz]] lebenden [[Linonen]] wurden im Jahr 808 als Erste [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|urkundlich]] belegt. [[Dossanen]] siedelten im Nordosten und Neletizen im Süden an der Havelmündung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rath2016_8–12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früheste Nachweis der Landschaftsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Prignitz&amp;#039;&amp;#039; findet sich in einer Urkunde des [[Falscher Woldemar|falschen Woldemar]] aus dem Jahr 1349.&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Prignitz, der Landrat (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch 2009. Perleberg, Dezember 2010. S. 7. ([http://www.landkreis-prignitz.de/globalcontent/documents/landkreis-verwaltung/Daten-Fakten-Zahlen/jahrbuch_2009.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebiete teilten sich zwischen der [[Mark Brandenburg]] und dem [[Hochstift Havelberg]], dem [[Fürstentum]] des Havelberger [[Bischof]]s, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ende des 14. bis ins 16. Jahrhundert führte der [[Pilgerweg Berlin–Wilsnack]] durch die Prignitz. Ziel war die [[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wunderblutkirche]] in [[Bad Wilsnack|Wilsnack]], in der ein Priester nach der Brandschatzung des Ortes 1383 durch Raubritter drei mit Blut befleckte [[Hostie]]n fand. Dieses als Wunder gedeutete Ereignis zog Tausende von Pilgern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Stift zum Heiligengrabe]] ist die bedeutendste Klosteranlage in der Prignitz unweit der Bischofsstadt Wittstock. Nach der Aufhebung der Klöster wurde Heiligengrabe ein adliges [[Damenstift]] und hatte in Brandenburg-Preußen eine besondere Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Prignitz gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Deutschlands. Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Prignitz betrug Ende 2016 nur 36 Einwohner pro Quadratkilometer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/regionalstatistiken/r-gesamt_neu.asp?Ptyp=410&amp;amp;Sageb=12015&amp;amp;creg=BBB&amp;amp;anzwer=6 |titel=Amt für Statistik Berlin Brandenburg – Regionaldaten |zugriff=2018-06-11 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180612144457/https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/regionalstatistiken/r-gesamt_neu.asp?Ptyp=410&amp;amp;Sageb=12015&amp;amp;creg=BBB&amp;amp;anzwer=6 |archiv-datum=2018-06-12 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-19 01:31:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, während sie im Durchschnitt des Landes Brandenburg 84 und im Bundesdurchschnitt 230 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistikportal.de/de/bevoelkerung/flaeche-und-bevoelkerung |titel=Fläche und Bevölkerung {{!}} Statistikportal.de |zugriff=2018-06-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft des Landkreises wird durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt. Die historisch bedeutsame Textilindustrie mit [[Vereinigte Märkische Tuchfabriken]] und das [[Nähmaschinenwerk Wittenberge]] sind weitgehend verschwunden. Im 21. Jahrhundert wurde der Anbau von [[Cannabis]] für die Landwirtschaft bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maz-online.de/lokales/prignitz/cannabis-hotspot-hanf-fuer-textilien-und-baumaterial-in-opr-und-prignitz-576ORMG6OZGBPCPT3PGQMHR3FQ.html Cannabis-Hotspot: So viel Hanf wächst auf den Feldern in OPR und der Prignitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernstraßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft mit Weißem Berg und B 189 bei Spiegelhagen.JPG|mini|Landschaft mit „Weißem Berg“ und [[Bundesstraße 189]] bei [[Spiegelhagen]]]]&lt;br /&gt;
Durch die Prignitz führt die [[Bundesautobahn 24]] von [[Berlin]] nach [[Hamburg]]. Am [[Autobahndreieck Wittstock/Dosse]] zweigt zudem die [[Bundesautobahn 19|A 19]] nach [[Rostock]] ab. Die [[Bundesautobahn 14|A 14]] erreicht, von Schwerin kommend, die Prignitz und führt momentan bis Karstädt, der folgende Abschnitt soll bei Wittenberge über die Elbe geführt werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.142333.de | titel=Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg halten am Bau der A 14 fest | titelerg=Pressemitteilung 143/2008 | hrsg=Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg | datum=2008-07-24 | zugriff=2012-05-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=bmvi |url=http://www.bvwp-projekte.de/map_street.html |titel=Bundesverkehrswegeplan 2030 |zugriff=2018-06-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere [[Bundesstraße]]n führen durch die Prignitz:&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 5|B 5]] von Berlin über Kyritz, Perleberg und Karstädt nach Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 103|B 103]] von Kyritz über Pritzwalk und Meyenburg nach Rostock&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 107|B 107]] von Pritzwalk über Havelberg nach [[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 122|B 122]] von [[Neuruppin]] über [[Zechlinerhütte]] nach [[Wesenberg (Mecklenburg)|Wesenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 189|B 189]] von Wittstock/Dosse über Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge nach [[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 195|B 195]] von Wittenberge über Lenzen nach [[Zarrentin am Schaalsee|Zarrentin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnstrecken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:re6.jpg|mini|[[Prignitz-Express]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Eisenbahnstrecke durch die Prignitz, die [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg|Berlin-Hamburger Bahn]], wurde 1846 in Betrieb genommen. Begünstigt durch die zentrale Lage zwischen den beiden Großstädten entstand in Wittenberge 1875 das Eisenbahn-[[Ausbesserungswerk]]. Die Berlin-Hamburger Bahn ist die meistfrequentierte Strecke durch die Prignitz. Sie ist durchgehend elektrifiziert und für Geschwindigkeiten über 200&amp;amp;nbsp;km/h ausgelegt. Wittenberge ist zudem über die [[Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge|Bahnstrecke Magdeburg–Stendal–Wittenberge]] an die Altmark und [[Magdeburg]] angebunden. Der Prignitzer Teil der einstigen [[Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz|Bahnstrecke Wittenberge–Lüneburg–Buchholz]] wurde hingegen infolge des Zweiten Weltkrieges als [[Liste der als Reparationsleistung abgebauten Eisenbahnstrecken|Reparationsleistung demontiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Projekt [[Prignitz-Express]] wurden Teile der Bahnstrecken [[Bahnstrecke Wittenberge–Strasburg|Wittenberge–Strasburg]] und [[Bahnstrecke Kremmen–Meyenburg|Kremmen–Meyenburg]] in den 1990er und 2000er Jahren ausgebaut. Der Prignitz-Express verbindet nun die vier bevölkerungsreichsten Prignitzstädte Wittenberge, Perleberg, Pritzwalk und Wittstock/Dosse über [[Neuruppin]] mit Berlin. Darüber hinaus wird Personenverkehr auf der [[Bahnstrecke Neustadt–Meyenburg]] durch die [[Hanseatische Eisenbahn]] (HANS) betrieben. Die [[Prignitzer Eisenbahn (ab 1996)|Prignitzer Eisenbahn]] betreibt seit 2012 keinen&lt;br /&gt;
[[Schienenpersonennahverkehr|SPNV]] mehr, nachdem verschiedene Verbindungen anderweitig übernommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kleinbahnen der Kreise West- und Ostprignitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wg IGP2582.jpg|mini|[[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wunderblutkirche]] in Bad Wilsnack]]&lt;br /&gt;
Der Tourismus ist geprägt von der Natur, der Kulturlandschaft und den [[Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“|historischen Stadtkernen]] der kleinen Städte. Diesem Charakter entsprechend überwiegen in der Prignitz Formen des [[Sanfter Tourismus|sanften Tourismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung für die Region hat das [[Radwandern]]. Neben dem [[Elberadweg]], beliebtester Fernradweg Deutschlands,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adfc-radtourismus.de/elberadweg/ |titel=Elberadweg – Zwischen Elbsandstein und Wattenmeer |hrsg=Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2017-09-09 |zitat=Der Elberadweg wurde in Umfragen des ADFC ein Dutzend Mal in Folge zum beliebtesten Radfernweg gewählt.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der landesweiten [[Tour Brandenburg]] existieren mehrere regionale Routen wie die [[Stepenitz (Elbe)#Gänsetour (Radtour)|Gänsetour]] und die Bischofstour. Zum Jahr 2012 wurde ein [[Knotenpunktsystem|Knotenpunktnetz]] mit 50 Knotenpunkten aufgebaut, das eine individuelle Tourenplanung unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.dieprignitz.de/radtouren.html | titel=Radtouren zwischen Elbe und Müritz | hrsg=Tourismusverband Prignitz e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2012-05-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlaufstellen für Naturfreunde bieten im [[Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe]] unter anderem das [[Naturschutzbund Deutschland|NABU]]-Besucherzentrum im [[Europäisches Storchendorf|Europäischen Storchendorf]] [[Rühstädt]] und das [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|BUND]]-Besucherzentrum in der Burg Lenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.dieprignitz.de/radtouren.html | titel=Naturerlebnis in der Prignitz | hrsg=Tourismusverband Prignitz e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2012-05-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pilgerweg Berlin–Wilsnack]] führt von Berlin zur [[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wunderblutkirche]] in Bad Wilsnack&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://prlbr.de/2011/05/perleberger-reimchronik/13 | titel=Perleberg und Wilsnack | titelerg= (Um 1390) | werk=Perleberger Reimchronik | autor=August Höpfner | zugriff=2012-05-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilsnack verlor seine Bedeutung nach der [[Reformation]]. Mit der Erforschung der Pilgerfahrten gewann der Pilgerweg neue Beliebtheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.dieprignitz.de/pilgerwege.html | titel=Pilgerwege in der Prignitz | hrsg=Tourismusverband Prignitz e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2012-05-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr an Bedeutung gewinnt die Industriekultur, so zum Beispiel das ehemals modernste Nähmaschinenwerk der Welt mit freistehendem Uhrenturm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dieprignitz.de/?cid=1611909393&amp;amp;name=Industriekultur+in+der+Prignitz+%E2%80%93+ein+%C3%9Cberblick |titel=Industriekultur in der Prignitz – ein Überblick |werk=dieprignitz.de |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zentrale Archäologische Orte in der Prignitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Friedrich Büsching]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erdbeschreibung. Neunter Theil. welcher vom Deutschen Reich den obersächsischen Kreis enthält&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neue Erdbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;). Schaffhausen 1771, B. Die Prignitz, S. 1887–1892 ([https://books.google.de/books?id=ea65b12Eo6QC&amp;amp;pg=PA1887 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Paul Eichholz, [[Friedrich Solger]], [[Willy Spatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler des Kreises Ostprignitz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Band 1; Teil 2). Selbstverlag des Provinzialverbandes, Berlin 1907.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Götze (Prähistoriker)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler des Kreises Westprignitz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Band 1; Teil 1). Voss, Berlin 1912.&lt;br /&gt;
* Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft im Lehrerverein Wittenberge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der Geschichte der Prignitz&amp;#039;&amp;#039;. Böcker, Wittenberge 1925, {{DNB|572401906}}.&lt;br /&gt;
* [[Walter Matthes]]: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichte des Kreises Ostprignitz&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Kreisausschuß des Kreises Ostprignitz. Curt Kabitzsch, Leipzig 1929, {{DNB|579484629}}.&lt;br /&gt;
* [[Waldtraut Bohm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vorgeschichte des Kreises Westprignitz&amp;#039;&amp;#039;. Curt Kabitzsch, Leipzig 1937, {{DNB|579228169}}.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Schultze (Historiker)|Johannes Schultze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Prignitz. Aus der Geschichte einer märkischen Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Forschungen&amp;#039;&amp;#039;. Band 8). Böhlau, Köln 1956, {{DNB|454512341}}.&lt;br /&gt;
* [[Horst Keiling]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur ur- und frühgeschichtlichen Forschung und Bodendenkmalpflege im westlichen Prignitzgebiet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Informationen des Bezirksfachausschusses Schwerin&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 18. Schwerin 1978, S. 5–15.&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]] (Bearbeitung): &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Ortslexikon für Brandenburg]]. Prignitz.&amp;#039;&amp;#039; Karte der Prignitz am Ende des Bandes (= [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]], [[Klaus Neitmann]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Teil I; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs&amp;#039;&amp;#039;. Band 3). 2., überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1997, ISBN 978-3-7400-1016-4. {{DOI|10.35998/9783830542995}}&lt;br /&gt;
* Thomas Jaeger: &amp;#039;&amp;#039;Die Prignitz in der spätrömischen Kaiserzeit. Besiedlungsgeschichtliche Untersuchungen unter Einschluß der angrenzenden mecklenburgischen Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; (EAZ). &amp;#039;&amp;#039;Jahrgang 40&amp;#039;&amp;#039;. Waxmann Verlag, Münster 1999, S. 513–553.&lt;br /&gt;
* Lieselott Enders: &amp;#039;&amp;#039;Die Prignitz. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft vom 12. bis zum 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Im Gedenken an Johannes Schultze (= Klaus Neitmann [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs&amp;#039;&amp;#039;. Band 38). 1. Auflage, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2000, ISBN 978-3-935035-00-2, [[doi:10.35998/9783830542520]]. (Open Access)&lt;br /&gt;
* Uwe Czubatynski (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des [[Verein für Geschichte der Prignitz|Vereins für Geschichte der Prignitz]]&amp;#039;&amp;#039;, Perleberg 2001 ff.&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Bodenbach: &amp;#039;&amp;#039;Der Archäologe Walter Matthes als Erforscher der Ostprignitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Uwe Czubatynski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz. Band 15&amp;#039;&amp;#039;. Perleberg 2015, S. 71–85.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dietrich Meyer Rath: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen und Kapellen der Prignitz. Wege in eine brandenburgische Kulturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2016, ISBN 978-3-86732-253-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prignitz}}&lt;br /&gt;
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{{Wikivoyage|Prignitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landkreis-prignitz.de/de/zu-gast-im-landkreis/Portrait/geschichte_index.php Geschichte des Landkreises Prignitz] – kurzer siedlungs-, kunst- und kulturgeschichtlicher Überblick&lt;br /&gt;
* [https://www.dieprignitz.de/ Die Prignitz] – Informationen des Tourismusverbands Prignitz&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsverein-prignitz.de/ Verein für Geschichte der Prignitz e.&amp;amp;nbsp;V.] – mit geschichtlichem Überblick&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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