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	<title>Priesterastronom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redf0x: WPCleaner v2.05 - Begriffsklärung. - Amu, 1 to be fixed - Sonnenbahn</title>
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		<updated>2025-09-16T13:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - Begriffsklärung. - &lt;a href=&quot;/index.php/Amu&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Amu&quot;&gt;Amu&lt;/a&gt;, 1 to be fixed - &lt;a href=&quot;/index.php/Sonnenbahn&quot; title=&quot;Sonnenbahn&quot;&gt;Sonnenbahn&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Priesterastronomen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der populären himmelskundlichen und archäologischen Literatur sternkundige [[Priester]] der [[Urgeschichte|Vorgeschichte]] und der [[Antike]] bezeichnet, die ihre astronomischen Kenntnisse für den Dienst in [[Tempel]]n bzw. für religiöse [[Kult]]e erwarben oder ausübten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Tätigkeit verband [[astronomisch]]e Beobachtungen mit [[Religion|religiösen]] Aspekten bis hin zur [[Astrologie]]. Die Erforschung der Vorgänge am Himmel diente auch der [[Kalenderrechnung]], der [[Zeitbestimmung (Astronomie)|Zeitbestimmung]] und der Vorhersage astronomischer [[Astronomische Phänomenologie|Phänomene]] wie etwa [[Sonnenfinsternis]]se und besondere [[Konstellation|Gestirnskonstellationen]]. Auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen basierten Sternen- oder [[Sonnenkult]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Orient (siehe [[Chaldäer]]) oder bei den [[Maya]]s dürften die Priesterastronomen eine Art Zunft gebildet und ihr Wissen [[Geheimwissen|geheim]] gehalten haben. In anderen Kulturen waren es eher astronomisch gebildete Einzelpersonen, die in seltenen Fällen auch [[Populärastronomie|populärastronomisch]] gewirkt haben. Jede ungewöhnliche Erscheinung an dem bis zum Mittelalter als &amp;#039;&amp;#039;unveränderlich&amp;#039;&amp;#039; angesehenen [[Sternhimmel]] hatte große Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter D. Roth]] schreibt dazu: {{&amp;quot;|Für sie, die sie im gestirnten Himmel bevorzugt Göttliches erblickten, musste jede Veränderung, jede Bewegung in der scheinbar doch so unverrückbaren Sternenwelt eine besondere Botschaft gewesen sein.|Autor=Günter D. Roth|Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kosmos Astronomie-Geschichte: Astronomen, Instrumente, Entdeckungen.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 1987, Kapitel „Astronomie zwischen Magie und Experiment“.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sternhimmel und Religion ==&lt;br /&gt;
Astronomische Phänomene haben die menschliche [[Kulturgeschichte]] in vielfältiger Hinsicht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trugen die scheinbar unveränderlichen [[Fixstern]]e zur religiösen Interpretation des Universums bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Rahlf Hansen, Christine Rink: &amp;#039;&amp;#039;Himmelsscheibe, Sonnenwagen und Kalenderhüte – ein Versuch zur [[bronzezeit]]lichen Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. Acta Praehistorica et Archaeologica Band 40, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Sternhimmel]] galt in fast allen Kulturen als Sitz von [[Gottheit]]en. Die [[Himmelserscheinung]]en mit den teils zyklischen, teils rätselhaften Bewegungsmustern von Sonne, Mond und Planeten gaben Anstoß für naturwissenschaftliche Forschung und bildeten die Grundlage für astrologische Betrachtungen. Insbesondere singuläre Ereignisse wie [[Komet]]en und [[Supernova]]e wurden als Zeichen göttlichen Willens oder Unwillens gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch waren die himmlischen Vorgänge auch praktische Hilfsmittel für das menschliche Leben und insbesondere seine [[jahreszeit]]lichen Erfordernisse. In der biblischen [[Schöpfungsgeschichte (Priesterschrift)|Schöpfungsgeschichte]] werden diese Aspekte, die schon früh für [[Kalender]], religiöse Feste und Zeitmessung dienten, in folgende Worte gekleidet {{Bibel|Gen|1|14–15}}: „Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen. Sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. Und so geschah es.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Für die Kulturen bzw. Jahrtausende ohne schriftliche Überlieferungen kann die astronomische Tätigkeit und Bedeutung von Priestern nur indirekt erschlossen werden. Im Folgenden werden einige Beispiele dieser himmelskundlich-religiösen Tätigkeiten näher beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten aus dieser frühen Astronomie sind das Megalithbauwerk [[Stonehenge]] in Südengland sowie aus Deutschland die [[Kreisgrabenanlage von Goseck]] und die [[Himmelsscheibe von Nebra]]. Doch auch in der Höhlenmalerei gibt es astronomisch-religiöse Aspekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinzeitliche Höhlenmalerei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhlenmalerei-Lasc.png|mini|Astronomisch-religiöse Deutung einer 18.000 Jahre alten Jagdszene in der [[Höhle von Lascaux]] mit einem Schamanen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jungsteinzeitlichen [[Höhlenmalerei]]en gibt es vereinzelte Bezüge zwischen [[Schamane]]n und dem Sternhimmel aufweisen. So zeigt die südfranzösische [[Höhle von Lascaux]] eine auf die Bisonjagd bezogene [[Beschwörung]]sszene: einen vom Speer verwundeten [[Bison]], der schmerzlich auf den vogelköpfigen Schamanen blickt. Nach der Deutung von Archäoastronomen&amp;lt;ref&amp;gt;Bialas 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; stellen die Augen der drei Figuren die hellen Sterne des [[Sommerdreieck]]s dar (das heutige Sternbild [[Schwan (Sternbild)|Schwan]] hat menschenähnliche Gestalt). Eine zweite Deutung sieht den Jagdpriester inmitten der Tierkreisbilder Löwe (Nashorn links), Zwillinge (2 × 3 Punkte) und Stier (Bison), worin der Vogelpfad die [[Milchstraße]] darstellt. Der Bisonkopf hat die Form der [[Hyaden (Astronomie)|Hyaden]], eines hellen Sternhaufens, der ebenso wie die [[Plejaden]] ein [[Altsteinzeit|paläolithisches]] Kalendergestirn war (siehe [[Himmelsscheibe von Nebra]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neolithische Steinkreise ===&lt;br /&gt;
Anhand von [[Stonehenge]], dem wohl bekanntesten Monolith-Denkmal der [[Jungsteinzeit]], haben Archäo-Astronomen mehrere Theorien über die vorgeschichtliche Astronomie entwickelt. Manches daran ist spekulativ, doch nachweisbar sind spezielle Beobachtungen über den jahreszeitlichen Verlauf der [[Sonnenaufgang|Sonnenauf-]] und [[Sonnenuntergang|Untergänge]], der [[Mondbahn]] und einzelner heller [[Gestirn]]e. Dass die damit befassten Schamanen spezielle Kenntnisse der Gestirnsbahnen hatten, steht außer Zweifel. Und dass einige der beobachteten Konstellationen (insbesondere die [[Sonnenwende]]n) Anlass zu verschiedenen Kulten oder Opfern waren, ist anzunehmen. Weniger gesichert sind Ansichten wie jene von Thom&amp;lt;ref&amp;gt;A. Thom: &amp;#039;&amp;#039;Megalithic Lunar Observatories&amp;#039;&amp;#039;. Clarendon Press, Oxford 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Priesterastronomen der [[Bronzezeit]] hätten durch Beobachtung der Mondwenden die Finsterniszyklen und die Neigung der Mondbahn entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die [[Messgenauigkeit]] der Stonehenge-Erbauer betrifft, wird freilich in manchen Publikationen übertrieben. [[Rolf Müller (Astronom)|Rolf Müller]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der Himmel über dem Menschen der Steinzeit: Astronomie und Mathematik in den Bauten der Megalithkulturen&amp;#039;&amp;#039;. Springer 1970&amp;lt;/ref&amp;gt; meint dazu: {{&amp;quot;|Es sind, wie man sieht, nur kurze Visuren mit verhältnismäßig großer Visierbreite. Aber der Priesterastronom konnte sich vom Heiligtum des Hufeisens durch diese Fenster rasch einen Überblick auf die wichtigsten Stationen von Sonne und Mond verschaffen.}} Die „schönen und lehrreichen Fotos“ in Gerald Hawkins’ Bestseller „Stonehenge decoded“ (1965) sollten jedoch nicht überinterpretiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von kleineren neolithischen [[Steinkreis]]en bzw. [[Cromlech]]s, die sich in ganz Westeuropa finden, sind zumindest an einigen die Richtungen der Sonnenwend-Aufgänge nachgewiesen. Ähnlich, aber jünger, sind die [[Medicine Wheel]]s einiger nordamerikanischen [[Indianer]]stämme, die auch mit den [[Sonnentanz|Sonnentänzen]] in Verbindung standen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adriana Rigutti: &amp;#039;&amp;#039;Großes Buch der Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. Kaiser-Verlag, Klagenfurt 2004, S. 10–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Mittel- und Südamerika siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldhüte, Himmelsscheibe ===&lt;br /&gt;
Zur frühen Astronomie- und Religionsgeschichte gehören auch die vier in Europa gefundenen [[Goldhut|Goldhüte]]. Diese langschäftiger Hüte sind mit Ziselierungen aus dünnem Goldblech verziert, auf denen sich astronomische Zyklen finden. Der vollständig erhaltene [[Berliner Goldhut]] zeigt eine wohl von Priestern entwickelte Kalenderfunktion auf Basis eines [[Lunisolarkalender]]s und erlaubt ein direktes Ablesen von Zeiträumen in [[Monat]]s- oder Sonneneinheiten. Möglicherweise enthält er sogar den 19-jährigen [[Meton-Zyklus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kostbare Herstellung aller vier Hüte zeigt den hohen Stellenwert kultischer [[Zeitbestimmung (Astronomie)|Zeitbestimmung]] im [[Sonnenjahr]] (v.&amp;amp;nbsp;a. Sommer- und [[Wintersonnenwende]]n) und der [[Lunation|Mondzyklen]]. Ob sie den Priestern wirklich als [[Kalender]] dienten oder „nur“ ihr astronomisches Wissen repräsentieren, ist aber noch ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch zu ergänzen: Himmelsscheibe von Nebra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterastronomie der Bronzezeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Babylonian tablet recording Halley&amp;#039;s comet.jpg|mini|Fragment einer [[Babylonier|babylonischen]] Tontafel mit Bericht zu [[Halley’scher Komet]] 164 v. Chr., British Museum, London]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschung zyklischer [[Himmelserscheinung]]en erfordert&lt;br /&gt;
# den systematischen Aufbau astronomischen Wissens&lt;br /&gt;
# durch präzise schriftliche Aufzeichnungen, die&lt;br /&gt;
# viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte überdecken müssen, um die Langfristigkeit der meisten Himmelsabläufe späteren Forschern zu übermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Mucke]]: &amp;#039;&amp;#039;Große himmelskundliche Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, VHS Fernkurse, Wien 1995, Kapitel „Götter und Gestirne“, S. 6–11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Voraussetzungen waren in der Frühgeschichte (und bis ins späte [[Mittelalter]]) in Priesterkreisen am besten erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mesopotamiens Götter und Gestirne ===&lt;br /&gt;
Sehr klar ist dies in Dokumenten [[Mesopotamien]]s überliefert, wo die in der [[Bronzezeit]] vielerorts herrschende [[Gestirnsreligion]] nicht nur aus Kunst- und Kultgegenständen, sondern auch aus den zehntausenden [[Tontafel]]n mit astronomischen Beobachtungen hervorgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&amp;#039;&amp;#039;Dort, im Zwischenstromland des Euphrat und Tigris, beobachteten [[Priester]] einer sehr ernst genommenen Gestirnsreligion von hohen [[Ziggurat|Tempeltürmen]] vor allem den Beginn und das Ende der Sichtbarkeitsperioden von [[Mond]], [[Planet]]en und [hellen] [[Stern]]en&amp;#039;&amp;#039;“, die sämtlich als Erscheinungsbild von [[Gott|Göttern]] angesehen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Mucke: &amp;#039;&amp;#039;Große himmelskundliche Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, Wien 1995, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie teilten sogar den Sternhimmel in drei &amp;#039;&amp;#039;[[Sonnenbahn|Wege der Sonne]]&amp;#039;&amp;#039;: der mittlere beidseits des Äquators gehörte dem Gott [[Amu (Gottheit)|Amu]], die Bereiche nördlich (Sommer) und südlich (Winter) den Göttern [[Enlil]] und [[Ea]].&amp;lt;ref&amp;gt;F. Becker: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. 1968, S. 14–16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Sammlung von rund 7000 [[Babylonische Astronomie|babylonischen]] Tontafeln mit astronomischen Beobachtungen und daraus abgeleiteten [[Omen|Omina]] ist unter dem Namen [[Enuma Anu Enlil]] erhalten. Besonders die [[Trias (Religion)|Götterdreiheit]]&lt;br /&gt;
: [[Šamaš|Schamasch]] ([[Sonne]]) – [[Sin (Gott)|Sin]] ([[Mond]]) – [[Ischtar]] ([[Venus (Planet)|Venus]]),&lt;br /&gt;
die also durch die drei hellsten Gestirne repräsentiert wurde, kommt auf diesen Tafeln vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Becker 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisches Omen lautet beispielsweise: {{&amp;quot;|Wenn [[Ischtar]] im Monat [[Airu]] im Osten erscheint [Anm.: [[heliakisch]]er Aufgang] und die großen und kleinen [[Zwillinge (Sternbild)|Zwillinge]] sie alle umgeben, so wird der König von [[Elam (Altertum)|Elam]] erkranken und nicht am Leben bleiben.|Autor=H. Mucke|Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Große himmelskundliche Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, Wien 1995, S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Omina und der präzisen Kalenderrechnung erstaunt auch die Genauigkeit der [[Planetenbeobachtung|Planeten-]] und Finsternisbeobachtungen auf den [[Ziggurat|Tempeltürmen]]. Die Sternenpriester erfassten z.&amp;amp;nbsp;B. die 18-jährige [[Sarosperiode]] der Finsternisse auf wenige Stunden genau, und ebenso gut religiös bedeutsame Gestirnskonstellationen. Die [[babylonische Astronomie]] veranlasste noch um [[600 v. Chr.]] den ionischen Wissenschaftler [[Thales von Milet]] zu einem Studienaufenthalt, wodurch er 585 eine kriegsentscheidende [[Sonnenfinsternis vom 28. Mai 585 v. Chr.|Sonnenfinsternis]] vorhersagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ägypten ===&lt;br /&gt;
Im alten Ägypten war die Astronomie neben technischen Fragen (Vermessung nach der [[Nilschwemme]], Orientierung von Tempeln und Grabstätten) vor allem mit der Staatsreligion der [[Sonnenkult|Sonnen-]] und [[Osiris]]-Kulte und der für sie notwendigen Zeitrechnung verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Hamel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. Magnus-Verlag, Essen 2004 (Kap. 3, &amp;#039;&amp;#039;Priesterastronomen im Tal des Nils)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; „Eingebettet in ein Ritual, das vom Pharao im Kult und in den Götterfesten mit Unterstützung durch die Priester zelebriert wird“, wurde die Kalender- und Zeitrechnung zur rituellen Aufgabe. „Sie erwächst aus dem Bedürfnis, die religiösen Festtage in der Jahresperiode zu ordnen und festzulegen; die Einteilung des Tages soll die Regelung des Osiris-Kultes und des Totendienstes gewährleisten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Bialas: &amp;#039;&amp;#039;Vom Himmelsmythos zum Weltgesetz …&amp;#039;&amp;#039; Iber, Wien 1998, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlagen für die ägyptische Art der [[Zeitbestimmung (Astronomie)|Zeitbestimmung]] waren bei Tag die Messung des Sonnenschattens, bei Nacht [[Sterndurchgang|Durchgänge]] heller Sterne durch den Meridian. Dafür dienten 12 bestimmte Sterne in Zusammenhang mit dem Glauben, dass die nächtliche Überfahrt der verstorbenen Könige mit dem Sonnengott [[Re (Ägyptische Mythologie)|Re]] unter dem Schutz dieser &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Wächter des Nachthimmels&amp;#039;&amp;#039; stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Hornung: &amp;#039;&amp;#039;Die Nachtfahrt der Sonne. Eine altägyptische Beschreibung des Jenseits&amp;#039;&amp;#039;. Patmos, Düsseldorf 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; „Durch den Schlitz einer Palmrippe beobachtete ein Priester-Astronom die vor ihm hängende Lotschnur des Lineals in der erwünschten Himmelsrichtung. Ein ihm gegenüber, im nördlichen Meridian des Ortes sitzender Priester“ […] fixierte den durchgehenden Stern.&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftenreihe Ägyptisches Museum, Berlin 1967, S. 54 (Instrumente zur Zeitmessung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel- und Südamerika ===&lt;br /&gt;
Die Priester der amerikanischen Hochkulturen hatten schon im [[3. Jahrtausend v. Chr.]] ein reiches astronomisches Wissen, wie aus [[Tempel]]bauten und der [[Kalenderrechnung]] hervorgeht. Es gibt mexikanische [[Stufentempel]] mit 365 Stufen, wobei das Jahr in 18 Monate zu [[Vigesimalsystem|20 Tagen]] plus 5 Schalttage gegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Bialas&amp;lt;/ref&amp;gt; Jeder der 20 Tage war einer bestimmten [[Gottheit]] zugeordnet, der Kalender also religiös geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Becker 1968, S. 30&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Götter der Maya|Göttern]] der [[Maya]]-Völker ragte der Sonnengott &amp;#039;&amp;#039;[[Kinich Ahau|K’inich Ajaw]]&amp;#039;&amp;#039; hervor, dem zu Neujahr [[Blutopfer]] dargebracht wurden. Der höchsten Himmelsgott &amp;#039;&amp;#039;[[Itzamná|Itzamnaaj]]&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Weltenbaum]] oder als Priester dargestellt. Sein nächtlicher [[Tau (Niederschlag)|Tau]] wurde als heiliges Wasser gesammelt und rituell verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.indianerwww.de/indian/maya_goetter.htm Die Götter der Maya], aus &amp;#039;&amp;#039;Hochkulturen Mittelamerikas&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Tempel, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Uaxactún]] (Guatemala) oder [[Chichén Itzá]] (Yukatan), sind nach den [[Sonnenaufgang|Sonnenaufgängen]] zur Zeit der Sonnenwenden ausgerichtet, was ebenfalls auf spezielle Kulte hindeutet. Zur Sonne gab es auch ein [[rituelles Ballspiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 500 n.&amp;amp;nbsp;Chr. war den [[Maya-Kalender|Kalenderpriestern]] der Maya die Jahreslänge schon auf 365,242 Tage bekannt (nur 15s zu kurz). Ein weiterer Zyklus von 585 Tagen war nach dem Umlauf der [[Venus (Planet)|Venus]] definiert, die hohe Verehrung genoss. Astronomisch-kultische Details sind im [[Dresdner Kodex]] zu finden und Finsternisperioden auch in Steinmonumenten (z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Mondfinsternis]] 3379 v.&amp;amp;nbsp;Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Inka]] in Peru hatten genaue Kenntnis der Planetenumläufe als Symbole ihrer Hauptgottheiten,&lt;br /&gt;
die z.&amp;amp;nbsp;B. bei Venus und [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] (584 und 398,9 Tage) auf ½ Tag genau waren. Bei den [[Azteken]] waren hingegen vor allem Sonnenkulte wichtig. Dem Sonnen- und Kriegsgott [[Huitzilopochtli]] wurden durch fünf Priester täglich [[Opferkult der Azteken|Menschenopfer]] dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Südasien ==&lt;br /&gt;
Im Asien entwickelten Priester schon früh das System der heutigen [[Himmelskoordinaten]]. Während aber die Astronomie [[China]]s eher als Chronik geführt wurde und nie eine „offizielle“ Theorie des Weltsystems kannte&amp;lt;ref&amp;gt;J. Hamel 2004, S. 31&amp;amp;nbsp;f. (Astronomie im alten China)&amp;lt;/ref&amp;gt;, war sie in [[Indien]] schon um 1000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit einer detaillierten, religiös geprägten [[Kosmologie]] verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das altindische Universum entstand aus einem [[Heiliges Ei|heiligen Ei]]&amp;lt;ref&amp;gt;s.&amp;amp;nbsp;a. japanischer Mythos von [[Izanagi und Izanami]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Sonne]] galt als göttliches Auge des Weltalls, deren Sohn das All liebevoll betrachtet. Zu den göttlichen Naturkräften (Himmel, Erde, Sonne, Mond, Feuer) kamen Gottheiten aller acht [[Himmelsrichtung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;V. Bialas 1998, Kapitel Indien&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Weiblicher Zyklus|Mondzyklus]] galt als Zeit- und Lebensspender, die Planeten-Gottheiten kreisten zwischen Sonne und [[Polarstern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im rein astronomischen Bereich war Indien von babylonisch-[[Chaldäer|chaldäischem]] Wissen beeinflusst, das über [[Perserreich|Persien]] hierher gelangte.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Foerster, S. 8 und 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie bei Chinesen und [[Maya]]s gab es eine Vorliebe für lange Perioden. So wurden 360 Jahre zu einem &amp;#039;&amp;#039;Jahr der Götter&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst und 12.000 mal 1000 davon zum &amp;#039;&amp;#039;Tag des [[Brahman (Philosophie)|Brahman]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Becker 1968, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; Welche Kulte mit diesen Gedanken verbunden waren, ist noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Inselwelt [[Melanesien]]s war neben hochentwickelter [[Navigation]] mit Sonne und horizontnahen Sternen eine reiche [[Schöpfung]]sgeschichte typisch.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Gerstbach: Skriptum &amp;#039;&amp;#039;Astronomie&amp;#039;&amp;#039; Kap. 2, TU Wien 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urnacht hatte zwar Sterne, aber weder [[Sonne]] noch Mond. Ein priesterlicher [[Kultstab]] symbolisierte die göttliche Trennung von Himmel und Erde. Als Wohnstatt Gottes und der Ungeborenen wurde die [[Milchstraße]] angesehen – und die Seelen als Urform der [[Sternbild]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fruchtbarer Halbmond und griechische Antike ==&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung hatte die Kaste der wissenschaftlich kundigen Priester auch im [[Neubabylonisches Reich|Neubabylonischen Reich]] und im [[Perserreich|Altpersischen Reich]]. [[Chaldäer]] und [[Magier (Religion)|Magier]] wurden [[Synonym]]e für [[Sterndeuter]] und [[Zauberer]], die bei der Beratung der [[König]]e eine große Rolle spielten und als erste „Hochschullehrer“ fungierten.&lt;br /&gt;
Möglicherweise trifft dies auch für die frühen Reiche der [[Azteken]] und [[Maya]]s zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „erste Wissenschaft“ Astronomie hatte trotzdem den Charakter einer [[Geheimlehre]], um z.&amp;amp;nbsp;B. mit den Voraussagen von [[Mondfinsternis|Mond-]] und [[Sonnenfinsternis]]sen zu beeindrucken,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Thöne: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie, kleiner Bildatlas&amp;#039;&amp;#039;. Parkland-Verlag, Stuttgart 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; denn es war damals selbstverständlich, Wissen nicht als [[Gemeingut]] zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Babylonien waren die Priester „die berufenen Vertreter der Sternkunde. In der Spätzeit bildeten sich Schulen mit eigener Tradition, in denen das astronomische Wissen gelehrt wurde. In den meisten dieser Schulen tritt nach dem Zeugnis [[Strabon]]s die Astrologie schon stark in den Hintergrund, und aus den Texten dieser Zeit spricht häufig echtes wissenschaftliches Bemühen…“&amp;lt;ref&amp;gt;F. Becker 1968, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit entstand die Vorstellung, dass sich der Planeten- und [[Sternhimmel]] aus konzentrischen Kristallschalen zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Astronomen begannen sich die ionischen [[Naturphilosoph]]en von der Mythologie zu lösen und suchten nach gedanklichen Erklärungen vieler Naturphänomene. Dabei schöpften sie zunächst aus dem&lt;br /&gt;
hohen Wissensstand, den die [[babylonische Astronomie]] aufwies—insbesondere um 600 v.&amp;amp;nbsp;Chr. der berühmte Naturforscher [[Thales von Milet]]. Er hatte Kenntnis vom [[Saros-Zyklus]] der Finsternisse und war dadurch imstande, die [[Sonnenfinsternis vom 28. Mai 585 v. Chr.|Sonnenfinsternis 585 v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] vorherzusagen, was dem lydischen Heer den entscheidenden Vorteil in einer Schlacht der [[Perserkriege]] verschafft haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Zeitenwende sind nur wenige Wissenschaftler aus dem Priesterstand bekannt. Einer davon war [[Plutarch]] (45–125 n. Chr.), der Priester in [[Delphi]] und gleichzeitig Astronom war.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Wälchli: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu den literarischen Beziehungen zwischen Plutarch und Lukian.&amp;#039;&amp;#039; München/Leipzig 2003, S. 159 ({{Google Buch|BuchID=2HVXiPKYHU8C|Seite=159}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Römische Priesterastronomen sind nicht direkt überliefert, doch durchzogen babylonische [[Sterndeuter]] das Reich, und ihr geheimnisvolles Wissen stand in hohem Ansehen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Becker 1968, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Matthäusevangelium]] ({{B|Mt|2}}) als „Magoi“ – also der geheimnisvollen Wissenschaften kundig – apostrophierten „[[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]] aus dem Morgenland“, die dem [[Stern der Weisen]] nach [[Jerusalem]] und später nach [[Bethlehem]] folgten, sind sicherlich die bekanntesten Vertreter der Kunst, [[Konstellation|Planetenkonstellationen]] mit irdischen Ereignissen zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mithraismus]] steht im Gegensatz zum [[Christentum]] für die Verbindung von Religion und Astrologie im [[Römisches Reich|Römischen Reich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Link zur römischen Mythologie: [https://www.univie.ac.at/latein/kultur/myth.htm Latein-Seite der Uni Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hingegen waren die [[Chaldäische Orakel|Chaldäischen Orakelsprüche]], die ab der Spätantike bis in das 19. Jahrhundert den Glauben vermittelten, es gebe ein uraltes, orientalisches Geheimwissen, gegen jede Art von „[[Wahrsagen|Wahrsagerei]]“, also auch gegen die Astrologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den drei [[Abrahamitische Religionen|abrahamitischen Religionen]] ergibt vor allem die [[Kalenderrechnung]] weitere Verbindungen zwischen Priestern und der Astronomie—z.&amp;amp;nbsp;B. für die Festlegung des [[Pessach]]-Festes oder des [[Osterdatum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalter ==&lt;br /&gt;
Ein Knotenpunkt, über den die astrologischen Vorstellungen der Antike in die [[Renaissance]] kommen, ist [[Harran]].&lt;br /&gt;
Der dortige Mond- und [[Steinkult]] der [[Sabier]] soll bei der Übermittlung antiken Wissens zu den [[islam]]ischen Arabern sehr bedeutsam gewesen sein – über [[Simplikios]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mischa Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Das andere Zeitalter Justinians: Kontingenzerfahrung und Kontingenzbewältigung im 6. Jahrhundert n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2003, S. 207 f., Fußnote 512 ({{Google Buch|BuchID=m965O33A_T0C|Seite=207}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dschābir ibn Hayyān]] und die [[Hermetik|hermetische Lehre]], aus der die [[Alchemie]] und letztlich die [[Pharmazie]] und [[Chemie]] hervorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priesterastronomen der Neuzeit ==&lt;br /&gt;
Eine Verknüpfung von christlich religiösen und astronomischen Tätigkeiten findet sich bei vielen historischen Persönlichkeiten der Neuzeit.&lt;br /&gt;
Exemplarisch genannt seien&lt;br /&gt;
* [[Johannes Kepler]], 1571–1630 (war evang. Theologe)&lt;br /&gt;
* [[Christoph Scheiner]], 1573–1650&lt;br /&gt;
* [[Pierre Gassendi]], 1592–1655&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Riccioli]], 1598–1671&lt;br /&gt;
* [[Anton Maria Schyrleus de Rheita]], 1604–1660&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Verbiest]], 1623–1688, Peking&lt;br /&gt;
* [[Rugjer Josip Bošković]], 1711–1787&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Hell]], 1720–1792&lt;br /&gt;
* [[Placidus Fixlmillner]], 1721–1781&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Piazzi]], 1746–1826&lt;br /&gt;
* [[Angelo Secchi]], 1818–1878&lt;br /&gt;
* [[Anton Thraen]], 1843–1902&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Hagen]], 1847–1930&lt;br /&gt;
* [[Teilhard de Chardin]], 1881–1955, und&lt;br /&gt;
* [[Georges Lemaître]], 1894–1966, Begründer der Urknalltheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil davon sind [[Jesuiten]], andere sind den frühen Universitäten ([[Universität La Sapienza|Rom]], [[Universität Bologna|Bologna]], [[Universität Wien|Wien]], [[Universität von Paris|Paris]]) oder der [[Vatikansternwarte]] zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Archäoastronomie]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Astronomie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Becker (Astronom)|Friedrich Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Astronomie&amp;#039;&amp;#039;. BI-Hochschultaschenbücher Band 298, 3. Auflage, Bibliogr. Inst., Mannheim – Wien – Zürich 1968&lt;br /&gt;
* [[Volker Bialas]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Himmelsmythos zum Weltgesetz. Eine Kulturgeschichte der Astronomie.&amp;#039;&amp;#039; Iber-Verlag, Wien 1998&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Foerster]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erforschung des Weltalls&amp;#039;&amp;#039; (286 p.), Band III von [[Hans Kraemer (Industrieller)|Hans Kraemer]] (Hrsg.) „Weltall und Menschheit“, Verlag Bong&amp;amp;Co., Berlin und Leipzig 1903&lt;br /&gt;
* Brian M. Fagan: &amp;#039;&amp;#039;Die siebzig großen Geheimnisse der Alten Kulturen&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „Rätsel der Steinzeit“ (S. 96–131) und „Alte Kulturen“ (S. 151–202). Verlag Zweitausendeins, Frankfurt 2001/02.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=25776845 |Titel=Der Kult der Sternenmagier |Jahr=2002 |Nr=48 |Datum=2002-11-25 |Seiten=192–206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Astronomie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babylonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Astrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnenkult]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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