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	<title>Priepert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:43:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Priepert&amp;diff=1423350&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27212-39: Es handelt sich um eine fehlerhafte Behördenbezeichnung</title>
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		<updated>2025-09-30T11:32:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Es handelt sich um eine fehlerhafte Behördenbezeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Priepert Wappen.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/13/6/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/02/20/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Priepert in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Mecklenburgische Kleinseenplatte&lt;br /&gt;
|Höhe              = 66&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17255&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039828&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071119&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rudolf-Breitscheid-&amp;lt;br /&amp;gt;Straße 24 in 17252 Mirow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.priepert.de/ www.priepert.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Manfred Giesenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Priepert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Süden des [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]] im Süden [[Mecklenburg-Vorpommern]]s. Die Gemeinde wird vom [[Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte]] mit Sitz in [[Mirow]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Priepert wurde am 7. Mai 1990 aus der damaligen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Strasen-Priepert&amp;#039;&amp;#039; herausgelöst ([[Strasen]] ist inzwischen ein Ortsteil der Stadt [[Wesenberg (Mecklenburg)|Wesenberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Havel-bei-Priepert-11-IV-2007-314.jpg|miniatur|links|Havel bei Priepert]]&lt;br /&gt;
Priepert liegt etwa 17 Kilometer südlich von [[Neustrelitz]]. Die Gemeinde wird vom [[Ellbogensee]] im Süden und dem  [[Großer Priepertsee|Großen Priepertsee]] im Norden eingerahmt. Durch beide Seen und den Ort fließt die [[Havel]]. Im Norden des Gemeindegebietes liegt der [[Großer Wangnitzsee|Große Wangnitzsee]] mit mehreren Inseln. Die Hälfte des Gemeindegebietes ist von Wald bedeckt. Zur Gemeinde Priepert gehören 585 Hektar Wasserfläche. Weiterhin gehören noch der Zerlingsee und der Kleine Wangnitzsee zur Gemarkung.&lt;br /&gt;
Der Große und der Kleine Wangnitzsee wurden im Jahr 2002 von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsdirektion Ost (in Magdeburg) im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
ins Eigentum der Gemeinde Priepert übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortsteils [[Radensee]] liegt der [[Ziernsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Priepert von den Nachbargemeinden [[Godendorf]] im Nordosten, [[Fürstenberg/Havel]] im Osten und Süden sowie [[Wesenberg (Mecklenburg)|Wesenberg]] im Westen und Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1351 wurde Priepert erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Pripart&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde erwähnt. Willich vermutet dahinter einen derben [[Polabische Sprache|slawischen]] Spottnamen (rekonstruiert &amp;#039;&amp;#039;*Prepirdy&amp;#039;&amp;#039;), in etwa „die Herumfurzer“.&amp;lt;ref&amp;gt;Willich, Cornelia: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen in Mecklenburg-Strelitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Mecklenburg-Strelitz. Beiträge zur Geschichte einer Region, Bd. 2 (2002), S. 6–23, hier S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Etymologien vermuten eine Ableitung von einem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;*Prepart&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|415|Priepert-See}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigentümer waren die Vettern Otto und Ulrich von Dewitz, Grafen von Fürstenberg, Herren zu Wesenberg und Strelitz. 1501 erhoben die mecklenburgischen Herzöge Anspruch auf Teile von Priepert. 1589 wurde das erste Gutshaus als großes, eingeschossiges Wohnhaus aus Steinen erwähnt. Nach der Landesteilung Mecklenburgs in  [[Mecklenburg-Schwerin]] und [[Mecklenburg-Güstrow]] gehörte Priepert 1621 zum Güstrowschen Landesteil und wurde von [[Güstrow]] aus regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde im Jahr 1649 nur noch ein Bauer gezählt. 1702 erwarb [[Adolf Friedrich II. (Mecklenburg)|Herzog Adolf Friedrich II.]] den Ort durch Kauf. 1712 vernichtete ein Brand das Residenzschloss in Strelitz, das Herzogenpaar hielt sich deshalb mehrfach in Priepert auf. 1716 wurde das Herrenhaus als zweigeschossiger Fachwerkbau neu errichtet und 1719 das Kirchenschiff ebenfalls als Fachwerk neu aufgebaut. 1752 ordnete man das Gut der Herzoglichen Kammer (= Oberbehörde) zu. Von 1850 bis 1905 bestand an der Nordseite des großen Priepertsees eine Ziegelei. 1885 gab es in Priepert keine Bauern mehr, nur noch Büdner und Landarbeiter im Tagelohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gutsbesitzerfamilie Karl Hübner übernahm 1921 das Gut. Im Jahr 1924 ließ sie eine Begräbnisstätte anlegen und weihen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges verließ die letzte Gutsbesitzerin, Hildegard Sack, geb. Hübner, das enteignete Gut. Im Zuge der Bodenreform wurden Land und Güter aufgeteilt. 1954 übernahm die Gemeinde Priepert das Gutshaus, das 1985 vollständig renoviert wurde, wobei das Bild des Hauses durch Verzicht auf die Seitenflügel völlig verändert wurde. Es entstanden sechs Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Sabine Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), [[Thomas Helms Verlag]] Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 715–719.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1969 wurde Priepert zusammen mit Strasen zur neuen Gemeinde Strasen-Priepert zusammengeschlossen. Am 7. Mai 1990 wurde der Ort wieder zu einer selbstständigen Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 feierte die Gemeinde das 650-jährige Jubiläum der Ersterwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bundeswettbewerb vom &amp;#039;&amp;#039;Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)&amp;#039;&amp;#039;  wurde die Gemeinde von Horst Seehofer mit einer Silbermedaille auf Bundesebene geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dorfwettbewerb.bund.de/fileadmin/redaktion/dokumente/unser_dorf_ES.pdf Abschlussbericht „Unser Dorf hat Zukunft 2007“ – Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde zeigt in der oberen Hälfte ein rotes Steuerrad auf silbernen Grund. Es symbolisiert die Schifffahrt des früheren Schifferdorfs. Die untere Hälfte zeigt sieben silberne Fische auf blauem Grund. Der blaue Grund symbolisiert den Wasserreichtum der Gemeinde. Jeder der Fische steht für einen zur Gemeinde gehörendem See. Die offizielle Überreichung des Wappenbriefes durch den Innenminister des Landes erfolgte am 9. Juli 2020. Der entwerfende [[Wappenkünstler|Heraldiker]] war Heinz Kippnick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordkurier.de/neustrelitz/priepert-ist-mit-fischen-und-rad-fuer-die-zukunft-gewappnet-1537039910.html |titel=Heraldik: Priepert ist mit Fischen und Rad für die Zukunft gewappnet {{!}} Nordkurier.de |datum=2019-10-15 |sprache=de |abruf=2022-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
* Die Dorfkirche Priepert ist ein [[Fachwerk]]bau von 1719. Anlage und Konstruktion zeigen mitteldeutsche Einflüsse. Der Grundriss ist ein angenähertes Quadrat mit angefügtem halben [[Zwölfeck]]s - [[Chor (Architektur)|Chor]]. Der Glockenturm befindet sich mittlerweile nicht mehr auf der Kirche, da er in den 1960er Jahren wegen Einsturzgefahr entfernt wurde. Die Visualisierung zeigt also die Kirche wie sie ursprünglich mal ausgesehen hat. Von 2000 bis 2001 wurde sie umfassend saniert.&lt;br /&gt;
* In jedem Sommer findet auf der Festwiese am Badestrand das Havelfest statt, das jährlich mehrere tausend Besucher anlockt. Das Höhenfeuerwerk über dem Priepertsee, abgefeuert von einem Ponton, stellt dabei die Hauptattraktion dar.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Priepert}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Visualisierung Kirche.jpg|Visualisierung der Dorfkirche aus dem Jahre 1351, einer Fachwerkkirche mit der charakteristischen [[Mann (Fachwerk)|„Wilder-Mann“]]-Rune&lt;br /&gt;
Priepert Kirche 2010-04-07 175.jpg|Dorfkirche (2010)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Es gibt in Priepert eine Reihe an Wassersportmöglichkeiten, einen [[Wasserwanderrastplatz]], zwei Wohnmobilparks, einen Campingplatz (C&amp;amp;nbsp;46), einen Yachthafen, zwei Kanu- und Bootsverleihstationen und einen Kanushop. Am Ostufer des Großen Priepertsees befindet sich an der Festwiese, die jedes Jahr auch Veranstaltungsort für das im Juli stattfindende Havelfest ist, der Badestrand und auf dem Großen Priepertsee liegt eine der wenigen Wasserskistrecken der Mecklenburgischen Seenplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Von der sieben Kilometer entfernten [[Bundesstraße 96]] verläuft eine Landstraße über Priepert nach [[Rheinsberg]] bzw. [[Wesenberg (Mecklenburg)|Wesenberg]]. Die Anbindung an Wesenberg und Neustrelitz wird unter der Woche mit den [[Linienbus]]sen der [[Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft|MVVG]] sichergestellt, der nächste Bahnhof befindet sich erst in der brandenburgischen Stadt [[Fürstenberg/Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priepert liegt an der Verbindung von [[Obere-Havel-Wasserstraße|Oberer Havel-Wasserstraße]] (OHW) und [[Müritz-Havel-Wasserstraße]] (MHW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Ahlgrimm]] (1867–1927), DDP-Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|priepert}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-mecklenburgische-kleinseenplatte.de/amt-gemeinden/priepert Ortsinformationen zu Priepert auf der Amtshomepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.priepert.de/ www.priepert.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4754555-0|VIAF=236134605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priepert| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1351]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
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