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	<title>Priel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T03:05:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Priel&amp;diff=22093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norbsch: /* Bedeutung für den Menschen */ Begriff &quot;Strom&quot; gelöscht. Ein Strom ist anders definiert, ein Priel wird nicht in wenigen Minuten zu einem Strom (es bleibt ja ein Priel, ein Strom ist anders defninert (Länge von mindestens 500 km)). Wasserstand und Strömung steigen aber stark an.</title>
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		<updated>2026-02-11T13:16:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung für den Menschen: &lt;/span&gt; Begriff &amp;quot;Strom&amp;quot; gelöscht. Ein Strom ist anders definiert, ein Priel wird nicht in wenigen Minuten zu einem Strom (es bleibt ja ein Priel, ein Strom ist anders defninert (Länge von mindestens 500 km)). Wasserstand und Strömung steigen aber stark an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Priel im Sahlenburger Watt.jpg|mini|Prielwurzel im Sahlenburger Watt bei Cuxhaven, mit Blick auf die Insel Neuwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buesum fahrwasser suederpiep 20.10.2008 11-13-37.JPG|mini|Großer Priel: [[Piep|Süderpiep]] vor der Büsumer Küste bei niedrigstem Wasserstand, im Hintergrund der Wattsockel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-05-13 Nordsee-Luftbilder DSCF8510.jpg|mini|Priel im Wattenmeer an der Nordseeküste]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Priel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein natürlicher, oftmals [[Mäander|mäandrierender]] [[Wasserlauf]] im [[Watt (Küste)|Watt]], in der [[Marschland|Marsch]] oder in [[Moor|Küstenüberflutungsmooren]]. Er kann die Fortsetzung eines [[Fluss]]arms von Land im [[Wattenmeer]] sein oder aber verschiedene bei [[Niedrigwasser]] voneinander getrennte [[Meer]]esteile miteinander verbinden. Tiefe, auch bei Niedrigwasser noch beschiffbare Priele werden regional &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baljen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, und zwar auch dann, wenn sie durch den Menschen stark verändert wurden (wie z.&amp;amp;nbsp;B. das Fahrwasser der [[Innenjade#Fluss oder Priel?|Innenjade]]). Der seichte, zeitweilig trocken fallende Oberlauf eines Priels wird &amp;#039;&amp;#039;Wattrinne&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Begriffen Priel und [[Tief (Fließgewässer)|Tief]] gibt es eine gewisse Überlappung, aber keine Deckungsgleichheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priele gibt es auch dort, wo [[Salzwiese]]n nicht in Wattgebiete übergehen, z.&amp;amp;nbsp;B. in den [[Bodden]] der [[Ostsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nationalparkamt Vorpommern: {{Webarchiv |url=http://www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de/vbl/index.php?article_id=161 |wayback=20180612140641 |text=&amp;#039;&amp;#039;Küstenvogelbrutgebiete. Insel Kirr. Ausgedehntes Prielsystem&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mecklenburg-Vorpommern Dienstleistungsportal: [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-VogelSchVMVpAnlage1-G8&amp;amp;st=lr &amp;#039;&amp;#039;DE 1747-402 Greifswalder Bodden und südlicher Strelasund&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Priele im Sandwatt verlaufen meist relativ geradlinig, während Priele im Schlickwatt oft stark [[Mäander|mäandrieren]].&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Witez: &amp;#039;&amp;#039;Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben MTK 0608 (03 KIS 3160): Programme zur langfristigen Erhaltung des Wattenmeers – Prowatt.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Laboe 2002 S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Priele des Wattenmeers der Nordsee bilden nicht nur einen Lebensraum für die allgegenwärtigen [[Nordseegarnele]]n, sondern auch für diverse Fischarten. Die Individuendichte nimmt dabei generell vom offenen Meer zur Küste hin zu, ebenso wie sie in und bei Flussmündungen besonders hoch ist. In allen Prielen vorhanden sind [[Scholle (Fisch)|Scholle]] und [[Sandgrundel]], einige andere Arten haben sich jedoch auf bestimmte Priele und Prielabschnitte spezialisiert. So finden sich in den flachen Prielen und Prielwurzeln vor allem Fische, die der Tidenwanderung folgen und bei Hochwasser auf das Watt ausschwärmen, hier finden sich die typischen Wattenmeerarten. Die tieferen Priele bilden einen Übergangsbereich zur offenen Nordsee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breckling&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Priellebensräume sind [[ästuar]]geprägte Priele in der Nähe von Flussmündungen, Sandwattpriele und zwei verschiedene Arten der Mischwattpriele. Auf dem Sandwatt hat die Sandgrundel ihre größte Ausbreitung, aber auch Arten wie [[Tobiasfisch|Kleiner Sandaal]] und [[Glattbutt]] kommen hier verstärkt vor. In Ästuarnähe kommen vor allem typische Flussmündungsbewohner vor, wie [[Stint]], [[Finte (Fisch)|Finte]] und ebenfalls die Sandgrundel. Der Mischwatttyp, der weit entfernt von Flussmündungen liegt, hat eine hohe Anzahl von Arten, aber geringe Individuenmengen und signifikant andere Arten als in den Flussmündungen. Hier kommen beispielsweise eher [[Aalmutter]]n vor. Zwischen den Ästuaren und den entfernter liegenden Mischwatttypen treten Zwischenbereiche auf, die mehr Individuen aber weniger Arten als die reinen Mischwattbereiche aufweisen und Übergangsphänomene vom Mündungsbereich zum reinen Watt aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breckling&amp;quot;&amp;gt;Peter Breckling: &amp;#039;&amp;#039;Lebensraum für Fische.&amp;#039;&amp;#039; In: Umweltbundesamt und Nationalparkverwaltungen Niedersächsisches Wattenmeer/Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umweltatlas Wattenmeer. Bd. 1, Nordfriesisches und Dithmarsches Wattenmeer.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 1998/1999, ISBN 3-8001-3491-8, S. 110–111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:11-09-04-fotoflug-nordsee-by-RalfR-024.jpg|mini|Priele zwischen den Inseln [[Nigehörn]] (links) und [[Scharhörn]]]]&lt;br /&gt;
Als [[Fahrwasser]] für die Schifffahrt sind Priele für die Küstenorte am Wattenmeer unentbehrlich. Andererseits stellen sie auf [[Wattwanderung]]en eine ernst zu nehmende Gefahr dar, die mehrere Todesfälle jährlich verursacht: Die auflaufende Flut füllt als erstes die Priele, während das umliegende Watt noch trocken bleibt. In einem Priel mit zunächst nur knöcheltiefem Wasser kann der Wasserstand in wenigen Minuten stark ansteigen, der damit verbundenen starken Strömung sind auch beste Schwimmer nicht gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Balge (Arm der Weser)|Große Balge]], ein Weserarm in Bremen&lt;br /&gt;
* [[Balge (Arm der Weser)|Kleine Balge]], ein Weserzulauf in Bremen&lt;br /&gt;
* [[Seegatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Priele|Priele}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Priel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluviale Landform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wattenmeer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ephemeres Gewässer|!Priel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norbsch</name></author>
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