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	<title>Pribilof-Inseln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:54:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pribilof-Inseln&amp;diff=407993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Toben: St. George Island hat ebenfalls einen Flughafen mit Linienflügen</title>
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		<updated>2024-09-01T00:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;St. George Island hat ebenfalls einen Flughafen mit Linienflügen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Inselgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Pribilof Islands&lt;br /&gt;
|BILD1= PribilofIslands.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Karte der Inselgruppe&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Beringmeer]]&lt;br /&gt;
|ARCHIPEL=&lt;br /&gt;
|INSELN=4&lt;br /&gt;
|HAUPTINSEL=[[Sankt-Paul-Insel (Alaska)|Sankt-Paul-Insel]]&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 200&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 600&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=56/50//N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=170/00//W&lt;br /&gt;
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|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|MARK=&lt;br /&gt;
|MARKSIZE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pribilof-Inseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Pribilof Islands&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Aleutische Sprache|aleutisch]] &amp;#039;&amp;#039;Amiq&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Inselgruppe]] vulkanischen Ursprungs im US-amerikanischen Bundesstaat [[Alaska]]. Sie liegen nördlich der [[Aleuten]] in der [[Beringsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Pribilof Islands gehören politisch zu Alaska und bestehen im Wesentlichen aus den beiden bewohnten Inseln [[Sankt-Paul-Insel (Alaska)|St. Paul]] und [[St. George Island (Alaska)|St. George]]. Daneben gibt es noch drei kleine unbewohnte Inseln, die nahe der Sankt-Paul-Insel liegen: [[Otter Island (Alaska)|Otter Island]], [[Walrus Island (Pribilof Islands)|Walrus Island]] und [[Sea Lion Rock (Alaska)|Sea Lion Rock]]. Auf der größeren Insel St. Paul leben rund 450 Menschen, auf St. George etwa 125 Menschen. Die Pribilof Islands sind nur mit dem Schiff oder über die Flughäfen auf St. Paul sowie auf St. George Island zu erreichen. Aufgrund der Lage der Inseln herrscht etwa 300 Tage im Jahr Nebel vor, was Flugzeuglandungen erschwert. Die Inseln bedecken eine Fläche von etwa 200&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Choris, Saint Paul.jpg|thumb|left|Die „Rurik“ vor St. Paul (gezeichnet [[Ludwig Choris]], einem Teilnehmer der  [[Rurik-Expedition]], im Jahr 1817)]]&lt;br /&gt;
Schon vor ihrer Sichtung 1767 durch [[Joan Synd]] und den Besuch 1788 von [[Gawriil Loginowitsch Pribylow|Gawriil Pribylow]] wurden die Inseln durch die [[Aleuten (Volk)|Aleuten]] als Stützpunkt für die Jagd benutzt; dies belegen archäologische Funde z.&amp;amp;nbsp;B. auf der Insel St. Paul. Man findet noch heute Spuren einfacher Hütten, deren Dächer aus Walknochen und Tierfellen bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pribilof berichtete nach seiner Rückkehr über die große Anzahl von [[Nördlicher Seebär|Nördlichen Seebären]]. In der Folge wurden Angehörige des Volks der Aleuten durch die Russen zur Pelztierjagd von [[Umnak]] und [[Unalaska (Insel)|Unalaska]] auf die Pribilof Islands umgesiedelt. 1825 bzw. 1830 wurden die beiden Orte [[Saint Paul (Alaska)|St. Paul]] bzw. [[St. George (Alaska)|St. George]] gegründet. 1867 kauften die [[USA]] die Inselgruppe von [[Russland]] zusammen mit Alaska ([[Alaska Purchase]]). Zwischen 1890 und 1910 hatte die Gesellschaft [[Alaska Commercial Company|&amp;#039;&amp;#039;North American Commercial Company&amp;#039;&amp;#039;]] das Monopol auf die Robbenjagd und rottete dabei die Bestände an Seebären fast völlig aus; der Bestand an [[Seeotter]]n wurde ausgelöscht. Erst 1966 wurde der kommerzielle Robbenfang verboten. Nur noch den hier wohnenden Indigenen ist die Jagd und die Tötung von etwa 1000 Tieren pro Jahr gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Hauptwirtschaftszweig ist die Fischerei und hierbei insbesondere der Fang von [[Heilbutt]] und [[Königskrabbe]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopex lagopus cub (summer coat).jpg|thumb|Ein Polarfuchs auf St. Paul]]&lt;br /&gt;
Die felsigen Inseln sind baumlos und mit Gras oder anderen Pflanzen der [[Tundra]]zone bewachsen. Häufig sind hier [[Lupinen]] zu finden, an den Stränden trifft man regelmäßig auf wilde [[Arnika (Gattung)|Arnika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
[[File:Polarfuchs2.jpg|thumb|Polarfuchsweibchen]]&lt;br /&gt;
Neben der etwa 1 Million Individuen zählenden Population an Seebären sind vor allem die reichen Vogelvorkommen ([[Schopfalk]]e, [[Rotschnabelalk]], [[Hornlund]], [[Dreizehenmöwe]]n, [[Schneeeule]]) von Bedeutung. Bisher wurden 120 verschiedene Vogelarten identifiziert und jährlich kommen etwa 2 Millionen Seevögel, um hier zu brüten. Des Weiteren kann auf den Inseln regelmäßig der [[Polarfuchs]] bei der Jagd in den Vogelkolonien beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Pelzrobbe1.jpg|thumb|Pelzrobbenmännchen]]&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist der seltene [[Pribilof-Sandpieper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sankt-Paul-Insel, die nach der letzten Eiszeit vor 13.000&amp;amp;nbsp;Jahren von Alaska durch das steigende Meerwasser getrennt wurde, entdeckte man eine Population des [[Wollhaarmammut]]s, die noch bis ins mittlere Holozän dort überlebt hatte. Es handelt sich um relativ kleine Wollhaarmammuts, deren geringe Körpergröße jedoch nicht als eine vollständige [[Inselverzwergung]] wie auf der [[Wrangel-Insel]] angesehen wird. Die jüngsten Daten aus der Qagnax-Höhle von Sankt Paul liegen bei 5.725 BP (&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;C-Jahre), also etwa 3700 v. u. Z.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enk&amp;quot;&amp;gt;J. M. Enk, D. R. Yesner, K. J. Crossen, D. W. Veltre und D. H. O’Rourke: &amp;#039;&amp;#039; Phylogeographic Analysis of the mid-Holocene Mammoth from Qagnax Cave, St. Paul Island, Alaska.&amp;#039;&amp;#039; Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 273 (1–2), 2009, S. 184–190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas W. Veltre, David R. Yesner, Kristine J. Crossen, Russell W. Graham und Joan B. Coltrain: &amp;#039;&amp;#039;Patterns of faunal extinction and paleoclimatic change from mid-Holocene mammoth and polar bear remains, Pribilof Islands, Alaska.&amp;#039;&amp;#039; [[Quaternary Research]] 2008, S. 40–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfred H. Osgood, Edward A. Preble, and George H. Parker: &amp;#039;&amp;#039;The Fur Seals and other Life of the Pribilof Islands, Alaska, in 1914&amp;#039;&amp;#039;, Bullentin of the Bureau of Fisheries, Volume XXXIV, 1915, Document No. 820, Ausgabe 19. Juni 1915, Washington, [[United States Government Printing Office]]&lt;br /&gt;
* Rohina Celeste Rubicz: &amp;#039;&amp;#039;Evolutionary Consequences of Recently Founded Aleut Communities in the Commander and Pribilof Islands&amp;#039;&amp;#039;. ProQuest, 2007. ISBN 0549334475&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pribilof Islands}}&lt;br /&gt;
* Helen D. Corbett and Susanne M. Swibold: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.amiq.org/aleuts.html The Aleuts of the Pribilof Islands, Alaska]&amp;#039;&amp;#039;. amiq.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4415826-9|VIAF=234761136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Nordamerika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Alaska)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Beringmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pribilof-Inseln| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Toben</name></author>
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