<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Preu%C3%9Flitz</id>
	<title>Preußlitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Preu%C3%9Flitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preu%C3%9Flitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T15:37:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preu%C3%9Flitz&amp;diff=416067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 4. März 2026 um 14:26 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preu%C3%9Flitz&amp;diff=416067&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-04T14:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bernburg (Saale)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.73303&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.81028&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 67&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.17&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 599&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bernburg.de/de/statistiken.html |titel=Stadt Bernburg (Saale) – Einwohnerentwicklung in den Ortsteilen bis 2022 |format=PDF; 33 KB |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06406 und 06408&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034722&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Preußlitz in Bernburg.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preußlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Bernburg (Saale)]] im [[Salzlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
[[Datei:PreußlitzHauptstr.JPG|mini|Preußlitzer Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Preußlitz liegt südöstlich von Bernburg (Saale) an der [[Fuhne]]. Das Gemeindegebiet gehört historisch zu [[Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ortsteile der ehemaligen Gemeinde waren [[Leau]] und [[Plömnitz]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sieben Steine - panoramio.jpg|mini|Die [[Sieben Steine von Preußlitz]].]]&lt;br /&gt;
Auf die ehemals hohe dreistellige Anzahl frühgeschichtlicher Hügelgräber, die im 18. Jahrhundert und vor allem im 19. Jahrhundert im Raum Bernburg und Köthen der landwirtschaftlichen Nutzung zum Opfer fielen, verweisen auch die [[Sieben Steine von Preußlitz]]. Diese [[Menhire]] wurden lange vor 1800 von den eingeebneten Hügeln und Hügelgräbern der Preußlitzer Flur zusammengetragen. Einer der Steine wurde in den letzten Jahrzehnten entfernt. Bei einer Untersuchung durch [[Waldtraut Schrickel]] in den 1950er Jahren waren aber noch alle sieben vorhanden. Die ungewöhnliche Menhirsammlung regte Anfang des 19. Jahrhunderts zur Entstehung einer lokalen anhaltischen Sage an (1844 gedruckt).&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Stahmann, Ludwig Züllich (Hrsg.): [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/Anhalts_Sagen_Maerchen_und_Legenden.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anhalt’s Sagen, Märchen und Legenden.&amp;#039;&amp;#039;] Verlag der F. W. Gröning’schen Buchhandlung, Bernburg 1844, S. 198–199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung Preußlitz ist slawischen Ursprungs und wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt. Lange Zeit gehörte Preußlitz dem [[Benediktiner]]-[[Kloster Nienburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bernburg.de/de/ortschaften/ortschaften-20000326.html Datei über Preußlitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Preußlitz und seine heutigen Ortsteile Leau und Plömnitz gehören historisch zu [[Anhalt]]. Die Gerichtsbarkeit über Leau lag jedoch bei den [[Krosigk (Adelsgeschlecht)|Herren von Krosigk]] zu (Neu-)[[Beesenlaublingen|Beesen]] im [[Erzstift Magdeburg]] bzw. späteren preußischen [[Herzogtum Magdeburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vogel-soya.de/Adel/Krosigkinfo.html#Grundbesitz |titel=Aus der Familiengeschichte Krosigk |abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese hatten die von Krosigk ursprünglich als [[Lehen]] der Grafschaft [[Alsleben (Saale)|Alsleben]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1863 lagen Preußlitz und Plömnitz im [[Landkreis Köthen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?anhalt/koethen.htm |titel=Der Landkreis Köthen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-09-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210302172446if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?anhalt/koethen.htm |archiv-datum=2021-03-02 |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, während Leau zum [[Landkreis Bernburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/anhalt/bernburg.htm |titel=Kreis Bernburg |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-31| archiv-url=https://web.archive.org/web/20240719025629if_/https://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/anhalt/bernburg.htm| archiv-datum=2024-07-19 |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Fürstentum Anhalt]] gehörte, das 1918 zum [[Freistaat Anhalt]] wurde. Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1925 wurde das Preußlitzer Land durch den Abbau von [[Braunkohle]] landschaftlich verändert. Zahlreiche heute mit Wasser gefüllte Tagebaurestlöcher laden heute zum Baden und Angeln ein. Der bedeutendste Tagebau war die 1890 getäufte „Grube Marie“, der heutige „Mariensee“. Eine Brikettfabrik produzierte bis 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Leau&amp;#039;&amp;#039; und im benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Plömnitz&amp;#039;&amp;#039; wurden auf Beschluss der [[Jägerstab]]es unter Beteiligung des [[Walter Schlempp|Ingenieurbüros Schlempp]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenhausen, Buchenwald.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-52963-1, S. 392.&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1944 unter der Tarnbezeichnung „Leopard“ zwei [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]] eingerichtet für 1.000 bis 2.000 Häftlinge, dazu in Plömnitz seit Februar 1945 ein Frauenlager für 150 [[Juden in Ungarn|ungarische Jüdinnen]], die für die [[Solvay]]-Werke und die [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]]-Werke schwere [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verrichten mussten, die zahlreiche Opfer forderte. Von den auf dem Friedhof Begrabenen sollen nach 1945 allein 450 exhumiert und am [[Sowjetisch]]en Ehrenmal [[Bernburg]] beigesetzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 kamen Preußlitz und Plömnitz zum [[Landkreis Dessau-Köthen]], der 1950 in [[Landkreis Köthen]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Plömnitz nach Preußlitz eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Preußlitz mit Plömnitz dem [[Kreis Bernburg]] im [[Bezirk Halle]] zugeteilt, zu dem auch Leau im bisherigen Landkreis Bernburg kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1957 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Leau nach Preußlitz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Leau |val=object_1077795 |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der deutschen Wiedervereinigung kam Preußlitz im Jahr 1990 zum [[Landkreis Bernburg]], der 2007 im Salzlandkreis aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Preußlitz gehörte ab dem 1. Januar 2005 der [[Verwaltungsgemeinschaft Nienburg (Saale)]] an. Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde zusammen mit den Gemeinden [[Baalberge]], [[Biendorf (Bernburg)|Biendorf]], [[Gröna]], [[Peißen (Bernburg)|Peißen]], [[Poley]] und [[Wohlsdorf (Bernburg)|Wohlsdorf]] in die Stadt Bernburg (Saale) eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PreußlitzKrüger2.JPG|mini|Gutshaus des Krügerschen Gutes]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Preußlitz Kirche 2024.jpg|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
* Krügersches Gut mit dem auch als Schloss Preußlitz bezeichneten Gutshaus&lt;br /&gt;
* die [[Gedenkstätte]] auf dem Leauer Friedhof (ehemaliges [[KZ-Außenlager]] Leopard des [[KZ Buchenwald]] – auch Codename: „Leau“).&lt;br /&gt;
* Evangelische Dorfkirche, Kirchenschiff im Kern 1681, Rest 1893/95 überformt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Nördlich der Gemeinde verläuft die [[Bundesstraße 185]] ([[Bernburg (Saale)]]–[[Köthen (Anhalt)]]). Die [[Bundesautobahn 14]], die von [[Halle (Saale)]] nach [[Magdeburg]] führt, liegt südlich von Preußlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft der [[Europaradweg R1]], der das [[Frankreich|französische]] [[Boulogne-sur-Mer]] mit [[Sankt Petersburg]] in [[Russland]] verbindet. Auf derselben Routenführung verläuft auf diesem Abschnitt ebenfalls der [[Radweg Deutsche Einheit]] sowie der [[Ostsee–Oberbayern (D11)|D11]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Herre]] (1864–1921), Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die sieben Steine bei Preußlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=274 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bernburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7530882-4|VIAF=235254120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Preusslitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bernburg (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>