<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prettau</id>
	<title>Prettau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prettau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prettau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T13:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prettau&amp;diff=1630823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:01 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prettau&amp;diff=1630823&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T14:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Prettau&lt;br /&gt;
| AndereNamen=italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Predoi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Pustertal (Bezirksgemeinschaft){{!}}Pustertal&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=605&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch=98,59&lt;br /&gt;
| ProzItal={{0}}1,41&lt;br /&gt;
| ProzLad={{0}}0,00&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47/02//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12/06//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 1325&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 3499&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1475&lt;br /&gt;
| Fläche= 86,49&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=2,7&lt;br /&gt;
| Fraktionen=&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Ahrntal (Gemeinde)|Ahrntal]], [[Brandberg (Tirol)|Brandberg]] ([[Österreich|A]]), [[Krimml]] (A), [[Prägraten am Großvenediger]] (A), [[Sand in Taufers]], [[Sankt Jakob in Defereggen]] (A)&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde= &lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39030&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0474&lt;br /&gt;
| ISTAT=021068&lt;br /&gt;
| Steuernummer=81001720218&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Robert Alexander Steger&lt;br /&gt;
| Karte=Prettau in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=Predoi-Stemma2.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prettau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|prɛˈtaʊ̯}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Predoi&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] Gemeinde mit {{EWZ|IT|021068}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021068}}) und ein Dorf im [[Ahrntal]] in [[Südtirol]]. Sie liegt im hintersten Abschnitt des Ahrntales und bildet die nördlichste Gemeinde Italiens an der Grenze zu den [[österreich]]ischen Bundesländern [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] und [[Land Salzburg|Salzburg]]. 70 % des Gemeindegebietes befinden sich im [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]]. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptdorf Prettau und dem Weiler [[Kasern (Prettau)|Kasern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name des Dorfes Prettau leitet sich nach [[Egon Kühebacher]] von „breiter Au“ ab; die ältesten urkundlichen Nennungen sind &amp;#039;&amp;#039;Braittenowe&amp;#039;&amp;#039; (im Jahr 1250), &amp;#039;&amp;#039;Pratau&amp;#039;&amp;#039; (1278) und &amp;#039;&amp;#039;Praitawe&amp;#039;&amp;#039; (1338).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Bozen: Athesia 1995, S. 334f. ISBN 88-7014-634-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kasern ist gemäß Kühebacher auf das althochdeutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;kasari&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; lat. &amp;#039;&amp;#039;casarium&amp;#039;&amp;#039;) mit der Bedeutung „Alm-“ bzw. „Sennhütte“ zurückzuführen – bezogen auf das dort befindliche Rasthaus Kasern, heute [[Berghotel Kasern]]; es ist bezeugt als &amp;#039;&amp;#039;ze Chesern&amp;#039;&amp;#039; (1315/25) und &amp;#039;&amp;#039;Käsrer&amp;#039;&amp;#039; (1577).&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Kühebacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Bozen: Athesia 1995, S. 186. ISBN 88-7014-634-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters gehören zu Prettau noch der Ortsteil Weiher (&amp;#039;&amp;#039;auf der Wyer&amp;#039;&amp;#039;, 1534)&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Kühebacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Bozen: Athesia 1995, S. 530. ISBN 88-7014-634-0&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie die Almsiedlungen Prastmann (mit der Wallfahrtskirche Hl. Geist) und Trinkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Demonym]] für Prettaus Einwohner lautet &amp;#039;&amp;#039;Prettauer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Prettau.jpeg|mini|hochkant=1.5|Prettau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Flurnamen und archäologische Funde deuten darauf hin, dass das Gemeindegebiet erst durch die [[Bajuwaren]] im [[Frühmittelalter]] dauerbesiedelt und [[Urbarmachung|urbar]] gemacht wurde. Auf den Berghängen finden sich saisonale Rastplätze von prähistorischen Jägern und Sammlern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet war historisch gesehen ein wichtiges Bergbaugebiet. Erste Berichte über [[Kupfererz]]abbau am &amp;#039;&amp;#039;Ignazstollen&amp;#039;&amp;#039; gibt es aus dem 15. Jahrhundert, obwohl er wohl deutlich früher begann.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Tramberger: &amp;#039;&amp;#039;Von der Geschichte des Bergwerkes in Prettau.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Schlern]] 2, 1921, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1893 schloss das Bergwerk, ehe es Mitte des 20. Jahrhunderts noch einmal probeweise in Betrieb genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prettau gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]] und damit zu [[Österreich-Ungarn]]. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] kam das Dorf 1919/20 zusammen mit dem Großteil Tirols südlich des [[Alpenhauptkamm]]s zu Italien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Carlo Moos |Hrsg=[[Georg Grote (Historiker)|Georg Grote]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Südtirol im St. Germain-Kontext |Sammelwerk=A Land on the Treshold. South Tyrolean Transformations, 1915–2015 |Verlag=Peter Lang |Ort=Oxford-Bern-New York |Datum=2017 |ISBN=978-3-0343-2240-9 |Seiten=27–39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 wurde Prettau mit weiteren Dörfern des Tals von der [[Italienischer Faschismus|faschistischen]] Administration zur Gemeinde [[Ahrntal (Gemeinde)|Ahrntal]] zusammengeschlossen. 1958 wurde Prettau als eigenständige Gemeinde wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Prettau, die nördlichste Gemeinde Italiens, liegt im äußersten Nordosten Südtirols im hintersten Abschnitt des [[Ahrntal]]s. Dieser ist durch eine &amp;#039;&amp;#039;Klamm(e)&amp;#039;&amp;#039; genannte Engstelle vom übrigen Ahrntal abgetrennt und wird deshalb gelegentlich als eigenständige [[Talung (Geomorphologie)|Talung]] aufgefasst. Auch die administrative Grenze zur Gemeinde [[Ahrntal (Gemeinde)|Ahrntal]] verläuft dort. Im Norden, Osten und Südosten ist Prettau von der [[Grenze zwischen Italien und Österreich|italienisch-österreichischen Staatsgrenze]], hinter der sich [[Nordtirol]], [[Land Salzburg|Salzburg]] und [[Bezirk Lienz|Osttirol]] befinden, eingerahmt. Von diesen Gebieten getrennt ist das Gemeindegebiet allerdings durch hohe Gebirgskämme der [[Zillertaler Alpen]] und der [[Venedigergruppe]]. Für den Straßenverkehr erschlossen ist die Gemeinde lediglich durch die [[Strada Statale 621 della Valle Aurina|SS&amp;amp;nbsp;621]], die im [[Pustertal]] im Raum [[Bruneck]] ihren Anfang nimmt und Prettau von Südwesten her erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsflächen des 86,49&amp;amp;nbsp;km² großen Gemeindegebiets konzentrieren sich im Talboden, insbesondere im Hauptort Prettau (1450–{{Höhe|1490|IT|link=true}}) sowie im Weiler [[Kasern (Prettau)|Kasern]] (1570–{{Höhe|1610}}) im Talschluss, nahe den Quellen der [[Ahr (Rienz)|Ahr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordgrenze Prettaus bildet der von Westen herüberstreichende, zum [[Alpenhauptkamm]] zählende [[Zillertaler Hauptkamm]] bis zur [[Birnlücke]] ({{Höhe|2665}}), dem Übergang zur Venedigergruppe. Bedeutende Gipfel im Prettauer Anteil des Zillertaler Hauptkamms sind etwa der [[Rauhkofel]] ({{Höhe|3251}}) und der [[Dreiecker]] ({{Höhe|2829}}). Östlich der [[Krimmler Tauern]] ({{Höhe|2634}}) buchtet der Kammverlauf etwas nach Norden aus: Hier befinden sich mit dem [[Klockerkarkopf]] ({{Höhe|2911}}), dem [[Westliches Zwillingsköpfl|Westlichen]] ({{Höhe|2835}}) und dem [[Östliches Zwillingsköpfl|Östlichen Zwillingsköpfl]] ({{Höhe|2841}}) die nördlichsten Punkte Italiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten und Süden ist Prettau von Bergen der Venedigergruppe eingerahmt, die zum [[Tauernhauptkamm]], [[Rosshufkamm]], [[Umbalkamm]], [[Prettaukamm]] und zur [[Durreckgruppe]] gerechnet werden. Die Ostgrenze wird von einer Linie gebildet, die von der [[Dreiherrnspitze]] ({{Höhe|3499}}) über den [[Hoher Rosshuf|Hohen Rosshuf]] ({{Höhe|3199}}) und den [[Ahrner Kopf]] ({{Höhe|3051}}) zur [[Rötspitze]] ({{Höhe|3496}}) reicht; Dreiherrnspitze und Rötspitze sind die höchsten Gipfel auf Gemeindegebiet. Im Süden bildet die [[Ochsenlenke]] ({{Höhe|2614}}) einen Übergang ins [[Reintal (Taufers)|Reintal]] (Gemeinde [[Sand in Taufers]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 70 % des Gemeindegebietes sind im [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]] unter Schutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1958:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef Zitturi: 1958–1967&lt;br /&gt;
* [[Hans Benedikter]]: 1967–1971&lt;br /&gt;
* Josef Steger: 1971–1990&lt;br /&gt;
* Alois Brugger: 1990–2010&lt;br /&gt;
* Robert Alexander Steger: seit 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Prettau ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 98,84 %&lt;br /&gt;
| 98,75 %&lt;br /&gt;
| 98,70 %&lt;br /&gt;
| 97,33 %&lt;br /&gt;
| 98,59 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 1,16 %&lt;br /&gt;
| 1,25 %&lt;br /&gt;
| 1,30 %&lt;br /&gt;
| 2,67 %&lt;br /&gt;
| 1,41 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fonderia Predoi.jpg|mini|hochkant|Ruine des ehemaligen Schmelzofens außerhalb des heutigen Besucherbergwerks]]&lt;br /&gt;
Wichtige Wirtschaftszweige sind die [[Landwirtschaft|Land-]] und [[Forstwirtschaft]] und der [[Fremdenverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Prettau darüber hinaus für das [[Klöppeln]] und die Maskenschnitzerei. Nachdem das Bergwerk 1893 geschlossen worden war, kehrte Armut in das Dorf ein und die Bevölkerung musste sich um eine neue Erwerbsmöglichkeit umsehen. Der damalige Pfarrer Franz Kleinlechner schickte drei junge Prettauer Mädchen nach [[Wien]], um das Klöppelhandwerk zu erlernen. Nachdem diese zurückgekehrt waren, richtete Rosa Kofler-Mittermair eine Klöppelschule ein, welche heute noch besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kam durch den aufkeimenden [[Tourismus]] wieder ein gewisser Wohlstand zurück ins Dorf. Heute ist Prettau mit seiner Fraktion Kasern dank seiner begünstigten Lage am Talschluss ein beliebter Ausgangspunkt für [[Skitouren]] und mit seiner „Sonnenloipe“ ein geschätztes Langlaufgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Prettau befindet sich eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]], die dem deutschsprachigen [[Schulsprengel]] der Nachbargemeinde Ahrntal angeschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1002660|hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]]|titel=Schulsprengel Ahrntal|zugriff=2014-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Prettau|Liste der Naturdenkmäler in Prettau}}&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche von Prettau ist dem Hl. [[Valentin von Terni]] geweiht. Der spätgotische Kirchenbau mit dreiseitigem Chorabschluss, spitzbogigen Maßwerkfenstern und Schlingrippengewölbe wurde 1489 errichtet und später nach Westen verlängert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Talschluss Ahrntal mit Heiliggeistkapelle.jpg|mini|Der Talschluss des Ahrntales mit der [[Heilig-Geist-Kirche (Kasern)|Heilig-Geist-Kapelle]]]]&lt;br /&gt;
Das [[Heilig-Geist-Kirche (Kasern)|Knappenkirchlein Hl. Geist]], im Talschluss von [[Kasern (Prettau)|Kasern]] gelegen, wurde am 22. Juni 1455 von Kardinal [[Nikolaus von Kues|Nikolaus Cusanus]], dem damaligen [[Hochstift Brixen|Bischof von Brixen]], geweiht; dabei legte er das [[Kirchweihfest]] am Sonntag vor St. Laurentius (10. August) fest.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Helmrath]], Thomas Woelki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Lieferung 4. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2018. ISBN 978-3-7873-3344-8, S. 974–975, Nr. 4402.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gotteshaus wurde auch von Kardinal [[Benedikt XVI.|Josef Ratzinger]] besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Klimastollen}} Möglicherweise schon in der [[Bronzezeit]], wie ein in Prettau aufgefundenes und am [[British Museum]] verwahrtes prähistorisches Kupferbeil nahezulegen scheint&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.britishmuseum.org/collection/object/H_WG-1042 The British Museum, Collection Nr. WG 1042 („Copper alloy winged axe“)], aus der Sammlung von Rev. William Greenwell (1820–1918).&amp;lt;/ref&amp;gt;, sicher aber seit dem späten [[Mittelalter]] wurde in Prettau [[Kupferbergbau|Kupferabbau]] betrieben. Teile des 1960 aufgegebenen [[Bergwerk]]s dienen heute als [[Schaubergwerk]] des [[Südtiroler Bergbaumuseum]]s. Außerdem wurde ein &amp;#039;&amp;#039;[[Heilklimastollen]]&amp;#039;&amp;#039; für Atemtherapien (Speläotherapie) gegen [[Asthma]] und andere Atemwegserkrankungen eingerichtet. Sein spezielles Mikroklima kann Personen mit Atemwegsproblemen Linderung verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einstige [[Knappenhaus]] im Ortsteil Kasern wurde 2019 dank eines neuartigen [[Metallhydridspeicher]]s zum [[energieautark]]en Wohnhaus umgestaltet, dessen gesamter Energiehaushalt [[CO2-neutral]] ausgelegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.osttirol-heute.at/wirtschaft/im-ahrntal-steht-das-weltweit-erste-energieautarkes-wasserstoff-wohnhaus/|titel=Im Ahrntal steht das weltweit erste energieautarke Wasserstoff-Wohnhaus - osttirol-heute.at|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=osttirol-heute.at|seiten=|datum= |zugriff=2020-06-14|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://baubiologie-magazin.de/wasserstoff-wohnhaus/|titel=Wasserstoff-Wohnhaus – baubiologie magazin|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=baubiologie-magazin.de|seiten=|datum= |zugriff=2020-06-14|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.openpr.de/news/1055644/Erstes-Energiesparhaus-mit-Proton-Motor-Fuel-Cell-und-Hy2green-Speicher-von-GKN.html|titel=Erstes Energiesparhaus mit Proton Motor Fuel Cell und Hy2green-Speicher von GKN - openPR|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=openpr.de|seiten=|datum= |zugriff=2020-06-14|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prettauer Maske.JPG|mini|hochkant|Typische geschnitzte Prettauer Holzmaske]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1967 verliehen. Die Bergmannshämmer stehen in Bezug zum uralten Kupferbergbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
* 1970: 540 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1990: 600 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 620 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2009: 596 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2017: 551 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Benedikter]] (* 1940), Politiker, Bürgermeister 1967–1971&lt;br /&gt;
* [[Bruno Nöckler]] (1956–1982), Skirennläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Tramberger: &amp;#039;&amp;#039;Von der Geschichte des Bergwerkes in Prettau&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Schlern]], 1921, S. 61–63 [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.02.1921/256056/11 (online)].&lt;br /&gt;
* [[Karl Gruber (Kunsthistoriker)|Karl Gruber]]: &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Kirche Prettau.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Pfarramt Prettau. Bruneck: dipdruck 1989.&lt;br /&gt;
*  Rudolf Tasser, Norbert Scantamburlo: &amp;#039;&amp;#039;Das Kupferbergwerk von Prettau.&amp;#039;&amp;#039; Bozen, Verlagsanstalt Athesia 1991, ISBN 88-7014-574-3.&lt;br /&gt;
* Stefan Steinhauser, Eduard Tasser: &amp;#039;&amp;#039;Prettau: Bilder, Fakten, Geschichten – 50 Jahre Gemeinde Prettau.&amp;#039;&amp;#039; Prettau: Gemeinde Prettau 2008.&lt;br /&gt;
* Stefan Steinhauser: &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Prettau: Festschrift zur feierlichen Übergabe des neuen Feuerwehrhauses.&amp;#039;&amp;#039; Prettau: Gemeinde Prettau 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ersten 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Prettau&amp;#039;&amp;#039;. Prettau 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prettau}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Prettau}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.prettau.bz.it Website der Gemeinde Prettau]&lt;br /&gt;
* [http://www.prettau.it/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=220468230&amp;amp;detailonr=220467782 Dorfbuch Prettau von 2008 zum Download (PDF-Datei, 25 MB)]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|70|Prettau}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210068}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Pustertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4116100-2|VIAF=235071090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prettau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Rieserferner-Ahrn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venedigergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1958]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
	</entry>
</feed>