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	<title>Prestel Verlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prestel_Verlag&amp;diff=501144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Archivbotlink geprüft</title>
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		<updated>2025-12-04T10:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivbotlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verlag&lt;br /&gt;
|Name = Prestel Verlag&lt;br /&gt;
|Logo = &amp;lt;!--Logo Prestel Verlag.svg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründungsdatum = [[18. Juli]] [[1924]]&lt;br /&gt;
|Sitz = [[München]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Leitung = Christian Rieker&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/artikel-personalia.390197.html |titel=Prestel: Christian Rieker übernimmt internationales Geschäft |werk=Börsenblatt |datum=2010-07-19 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Verlagsnummer = 7814, 7913&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adb-online.de/ |titel=Adressbuch für den deutschsprachigen Buchhandel |hrsg=[[Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels]] |abruf=2016-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Verlagsgruppe = [[Penguin Random House Verlagsgruppe|Penguin Random House]]&lt;br /&gt;
|Gattung = [[Bildband]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kunstbuchverlag|Kunstbuch]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kinderbuch]]&lt;br /&gt;
|Homepage = [https://www.penguin.de/verlage/prestel www.penguin.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prestel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bildband]]-, [[Kunstbuchverlag|Kunstbuch-]] und [[Kinderbuch]]verlag mit Sitz in [[München]]. Seine Geschichte geht zurück auf die seit 1774 bestehende Kunsthandlung F. A. C. Prestel. Der Verlag wurde 1924 von [[Hermann Loeb]] in [[Frankfurt am Main]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Kiermeier-Debre, Fritz Franz Vogel |Titel=Kunst kommt von Prestel |Verlag=Böhlau |Ort=Frankfurt, London |Datum=2008 |ISBN=978-3-412-20249-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2008 gehört Prestel zur Verlagsgruppe Random House (heute [[Penguin Random House Verlagsgruppe]] genannt) des [[Bertelsmann|Bertelsmann-Konzerns]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchmarkt.de/meldungen/verlage/random-house-kauft-prestel/ |titel=Random House kauft Prestel |werk=Buchmarkt |datum=2008-06-11 |abruf=2016-10-20}}; {{Literatur |Titel=Random House übernimmt Kunstbuch-Verlag Prestel |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum=2008-06-14 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Teil der Bertelsmann Content Alliance. Für seine gestalterische und lektorische Arbeit wurde der Verlag mehrfach ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Austria Presse Agentur |Titel=80 Jahre Prestel Verlag |TitelErg=Kostbarkeiten und Raritäten zum Jubiläum |Datum=2004-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1774 gründete [[Johann Gottlieb Prestel]] in [[Nürnberg]] eine Kunsthandlung, die sich zur Kunstgalerie entwickelte und 1783 nach [[Frankfurt am Main]] verlegt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts wandelte einer seiner Erben den Betrieb in ein [[Auktionshaus]] um, das 1910 der Antiquar Albert Voigtländer-Tetzner erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die älteste Galerie des Kontinents |Sammelwerk=Frankfurter Rundschau |Datum=1999-06-10 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er Jahren wurde schließlich der Prestel Verlag vom restlichen Unternehmen getrennt. Der Kunsthistoriker [[Hermann Loeb]] kaufte seine Bestände und ließ am 18. Juli 1924 die &amp;#039;&amp;#039;Prestel-Verlags GmbH&amp;#039;&amp;#039; ins [[Handelsregister]] eintragen. 1933 zwangen die Nationalsozialisten Loeb, den Verlag an einen seiner Mitarbeiter zu verkaufen. Im Schweizer Exil gründete er den Holbein Verlag, der eng mit Prestel kooperierte und ebenfalls Werke in dessen Namen veröffentlichte. Das Frankfurter Stammhaus, dessen Inhaber als Offizier reaktiviert wurde, geriet Ende der 1930er Jahre in gravierende wirtschaftliche Schwierigkeiten. Der Betrieb konnte nur mit finanzieller Unterstützung einer Augsburger Papiergroßhandlung aufrechterhalten werden.&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde der Prestel Verlag an den [[Aachen]]er Juristen Paul Capellmann veräußert, der das Unternehmen 1940 in eine [[Kommanditgesellschaft (Deutschland)|Kommanditgesellschaft]] mit Sitz in München umwandelte. Die in Leipzig gelagerten Bücherbestände und das Büro in München fielen dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Am 15. Februar 1945 verfügte die [[Reichsschrifttumskammer]] die Schließung des Prestel Verlags.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verlagsgeschichte und Bibliographie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Jürgen Tesch |Titel=Prestel: 1924–1999 |TitelErg=Verlagsgeschichte und Bibliographie |Verlag=Prestel |Ort=München |Datum=1999 |ISBN=3-7913-2213-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm das Ehepaar Paul Capellmann und Georgette, geb. Talbot, den Verlagsbetrieb in [[Gmund am Tegernsee]] wieder auf. 1946 wurde [[Gustav Stresow]] zum Leiter des Prestel Verlags berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gustav Stresow zum 85. Geburtstag |Sammelwerk=Deutscher Drucker |Datum=1995-08-24 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Wiederaufbau beriet ihn unter anderem auch Hermann Loeb. 1950 verließ der Prestel Verlag Gmund und bezog Geschäftsräume einer Druckerei in München. Nach ersten Misserfolgen entwickelte sich Prestel unter Gustav Stresow zu einem bedeutenden Verlag für [[Reiseliteratur]], die [[Kunstwissenschaft]] und [[bildende Kunst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verlagsgeschichte und Bibliographie&amp;quot; /&amp;gt; 1977 trat Jürgen Tesch als Gesellschafter und Verlagsleiter in das Unternehmen ein. Unter seiner Führung entstanden die Tochtergesellschaften in London und New York City, außerdem erweiterte er das Programm beispielsweise um Architekturführer und Ausstellungskataloge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche Zeitung 2011-07-07&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottfried Knapp |Titel=Der Anreger |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Datum=2011-07-07 |Seiten=20 |Kommentar=Ausgabe München}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche Zeitung 2013-04-08&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Wiedemann |Titel=Die Sinnlichkeit des Buches |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Datum=2013-04-08 |Kommentar=Ausgabe München}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 kam es zu einer Veränderung der Gesellschafterstruktur des Verlags: Die [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] (FAZ) übernahm die Anteile von [[Nadine Capellmann|Nadine Capellmann Biffar]] und [[Gina Capellmann-Lütkemeier]], den Enkelinnen von Paul Capellmann, sowie einen Teil der Anteile von Jürgen Tesch. Letzterer blieb zunächst als [[Geschäftsführung (Deutschland)|geschäftsführender]] [[Gesellschafter]] und verantwortlicher Verleger mit 40 % an der &amp;#039;&amp;#039;Prestel-Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=F.A.Z. GmbH erwirbt Mehrheitsanteile am Prestel-Verlag |Sammelwerk=Deutscher Drucker |Datum=1999-01-07 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Puff-Trojan |Titel=FAZ bereinigt Portefeuille |Sammelwerk=Tages-Anzeiger |Datum=2002-10-04 |Seiten=63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 kaufte die FAZ Tesch auch seine restlichen Anteile am Prestel Verlag ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchmarkt.de/meldungen/verlage/faz-ubernimmt-jetzt-auch-restliche-prestel-anteile-von-jurgen-tesch-spekulationen-dass-die-faz-verlage-weiter-zum-verkauf-stehen-sind-wohl-falsch/ |titel=FAZ übernimmt jetzt auch restliche Prestel-Anteile von Jürgen Tesch |werk=Buchmarkt |datum=2005-01-11 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170831181231/https://www.buchmarkt.de/meldungen/verlage/faz-ubernimmt-jetzt-auch-restliche-prestel-anteile-von-jurgen-tesch-spekulationen-dass-die-faz-verlage-weiter-zum-verkauf-stehen-sind-wohl-falsch/ |archiv-datum=2017-08-31 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche Zeitung 2013-04-08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2005 entschied die FAZ, sich von ihren Buchverlagen zu trennen. Die [[Deutsche Verlags-Anstalt]] sowie die Verlage [[Kösel Verlag|Kösel]] und [[Manesse Verlag|Manesse]] wurden an die zu [[Bertelsmann]] gehörende Verlagsgruppe Random House veräußert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Isabell Hülsen]] |Titel=FAZ verkauft Buchverlage an Bertelsmann |Sammelwerk=Financial Times Deutschland |Datum=2005-09-14 |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Güntner |Titel=Wachstumszwänge einer Branche |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2005-09-23 |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Prestel und die Beteiligung am [[dtv Verlagsgesellschaft|dtv]]-Verlag blieben zunächst bei der FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.horizont.net/medien/nachrichten/-FAZ-trennt-sich-von-Buchverlagen-59237 |titel=FAZ trennt sich von Buchverlagen |werk=Horizont |datum=2005-09-14 |abruf=2016-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 verkaufte die FAZ den Prestel Verlag schließlich auch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/2551233/FAZ-Gruppe-verkauft-Buchverlag-Prestel |titel=FAZ-Gruppe verkauft Buchverlag Prestel |werk=Der Standard |datum=2006-08-20 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neue Gesellschafter wurden die Verleger des Christian Verlags, von Frederking &amp;amp; Thaler und area, Martin Dort und Johannes Heyne und der Prestel-Geschäftsführer Jürgen Krieger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchmarkt.de/meldungen/verlage/f-a-z-gruppe-verkauft-den-prestel-verlag-an-jurgen-krieger-martin-dort-und-johannes-heyne/ |titel=F.A.Z-Gruppe verkauft den Prestel Verlag an Jürgen Krieger, Martin Dort und Johannes Heyne |werk=Buchmarkt |datum=2006-08-14 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170831183244/https://www.buchmarkt.de/meldungen/verlage/f-a-z-gruppe-verkauft-den-prestel-verlag-an-jurgen-krieger-martin-dort-und-johannes-heyne/ |archiv-datum=2017-08-31 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 2008 gab die Verlagsgruppe Random House des Bertelsmann-Konzerns dann die Übernahme des Prestel Verlags bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.boersenblatt.net/artikel-verlage_.200835.html |titel=Random House kauft Prestel |werk=Börsenblatt |datum=2008-06-11 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchreport.de/2008/06/11/verlagsgruppe-random-house-kauft-prestel/ |titel=Verlagsgruppe Random House kauft Prestel |werk=Buchreport |datum=2008-06-11 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Martin Dort und Johannes Heyne schieden aus dem Unternehmen aus, Jürgen Krieger blieb als Verleger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://diepresse.com/home/kultur/literatur/390732/Random-House-ubernimmt-KunstbuchwbrVerlag-Prestel |titel=Random House übernimmt Kunstbuch-Verlag Prestel |werk=Die Presse |datum=2008-06-13 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Krieger forcierte die Internationalisierung des Verlags. Er trennte die Verkaufsbüros in London und New York City vom Verlag ab und gliederte sie in kleine selbstständige Verlagseinheiten aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchmarkt 2010-07-20&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchmarkt.de/meldungen/prestel-jurgen-krieger-geht-christian-rieker-ubernimmt/ |titel=Prestel: Jürgen Krieger geht, Christian Rieker übernimmt |werk=Buchmarkt |datum=2010-07-20 |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Integration von Prestel in die Verlagsgruppe Random House wurde die &amp;#039;&amp;#039;Prestel-Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; 2009 aus dem Handelsregister gelöscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unternehmensregister.de/ |titel=Unternehmensregister |hrsg=Bundesanzeiger Verlag |abruf=2016-10-20 |kommentar=Amtsgericht München, HRA 15437}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Random House erklärte, der Verlag solle unter dem Dach der Verlagsgruppe weitgehend selbstständig arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.penguin.de/Verlage.rhs |titel=Unsere Verlage |hrsg=Verlagsgruppe Random House |abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 übernahm Christian Rieker die Leitung von Prestel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchmarkt 2010-07-20&amp;quot; /&amp;gt; Er stärkte das Kinderbuch- und Geschenkbuchprogramm und richtete das Verlagsprogramm verstärkt auf Lifestyle-Themen aus. Nachdem bereits der Katalog zur ersten [[documenta]] 1955 bei Prestel erschienen war, arbeitete der Verlag 2017 wieder mit der Kasseler Kunstschau zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hna.de/kultur/documenta/prestel-verlag-kuendigt-buecher-documenta-7299889.html |titel=Prestel-Verlag kündigt zwei Bücher zur documenta an |werk=Hessische Niedersächsische Allgemeine |datum=2017-01-17 |abruf=2017-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/artikel-kunstbuch.1297471.html |titel=Prestel arbeitet nach 62 Jahren wieder mit der documenta zusammen |werk=Börsenblatt |datum=2017-03-16 |abruf=2017-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendstil (Norbert Wolf, 2011).png|mini|hochkant|Cover von „Jugendstil“ ([[Norbert Wolf (Kunsthistoriker)|Norbert Wolf]], 2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alben und Kunstmappen waren Anfang des 20. Jahrhunderts stark gefragt. Herman Loeb erwarb die Bestände von F. A. C. Prestel, um unter anderem [[Faksimile]]s [[Alte Meister|alter Meister]] herstellen und verkaufen zu können. Bei der ersten Publikation des Prestel Verlags handelte es sich um eine Mappe mit Niederländer-Zeichnungen der [[Hamburger Kunsthalle]]. Derartige Werke waren vor allem für Sammler und Wissenschaftler in Deutschland und den Vereinigten Staaten bestimmt. Um einbrechenden Verkaufszahlen zu begegnen, startete Hermann Loeb 1933 schließlich eine neue preiswerte Kunstbuchreihe. Der erste Band der Prestel-Bücher war das Zeichnungsbuch „Altdeutsche Meister“ von [[Edmund Schilling]]. Dadurch öffnete sich der Verlag einem breiteren Publikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Stresow setzte nach dem Zweiten Weltkrieg die für den Verlag charakteristische Gestaltungsarbeit fort. Mit Reisebänden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eka von Merveldt |Titel=Wieder „verrottete“ Reisebände |Sammelwerk=Die Zeit |Datum=1976-09-03 |Online=http://www.zeit.de/1976/37/wieder-verrottete-reisebaende |Abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Landschaftsbüchern, Städtemonographien und Faksimiles mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Buchkunstwerke steigerte Prestel sowohl Ansehen als auch Absatz. Die 1956 von [[Ludwig Grote]] gestartete Reihe „Bilder aus deutscher Vergangenheit“ kam auf mehr als 30 Bände, „Studien und Materialien zur Kunst des 19. Jahrhunderts“ (ab 1965) sogar auf über 80.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verlagsgeschichte und Bibliographie&amp;quot; /&amp;gt; Stresows Nachfolger Jürgen Tesch erweiterte das Programm vor allem im Bereich der Architektur. 1985 erschien anlässlich der Eröffnung des [[Paris]]er [[Musée Picasso]] der erste Museumsführer. Da große Museen immer häufiger Ausstellungen anboten, wurden deren Kataloge ein fester Bestandteil des Programms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche Zeitung 2011-07-07&amp;quot; /&amp;gt; In Zusammenarbeit mit renommierten Kunstwissenschaftlern entstanden mehrere Werkkataloge, beispielsweise von [[Caspar David Friedrich]] in Kooperation mit dem [[Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft|Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verlagsgeschichte und Bibliographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren gehören auch [[Kinderbuch|Kinder-]] und [[Jugendbuch|Jugendbücher]] zum Angebot von Prestel, die unter dem Label Prestel Junior erscheinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verlagsgeschichte und Bibliographie&amp;quot; /&amp;gt; Seit den 2010er Jahren hat der Verlag sein Profil zunehmend um Lifestyle-Themen wie Mode, populäre Fotografie, Genuss und Design erweitert. Gleichzeitig blieben Kunstkataloge aber eine zentrale Säule des Verlages, um die sich Bildbände zu Fotokunst und Architektur sowie Museumsführer gruppieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefanie Stadel |url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/literatur-markt-klein-handlich-und-gar-nicht-teuer-die-neuen-kunstbuch-reihen-120236.html |titel=Klein, handlich und gar nicht teuer – die neuen Kunstbuch-Reihen |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2001-06-02 |abruf=2016-10-20 |kommentar=Feuilleton}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=In Eile Teile berühmter Gebäude finden |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum= |Online=http://www.nzz.ch/article8LUGK-1.197364 |Abruf=2016-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa die Hälfte der rund 200 Novitäten im Jahr erscheinen auf Englisch und werden von &amp;#039;&amp;#039;Prestel Publishing&amp;#039;&amp;#039; weltweit vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lutz Jahre |Titel=Verlagsgeschichte ist Mediengeschichte. 75 Jahr Prestel und 25 Jahre Schirmer/Mosel |Sammelwerk=AKMB-news |Band=6 |Nummer=1 |Datum=2000 |Sprache=de |DOI=10.11588/ARTDOK.00000136 |URN=nbn:de:bsz:16-artdok-1364 |Seiten=15–18 |Online=http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/id/eprint/136 |Abruf=2023-05-31}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Jürgen Tesch |Titel=Prestel: 1924–1999 |TitelErg=Verlagsgeschichte und Bibliographie |Verlag=Prestel |Ort=München |Datum=1999 |ISBN=3-7913-2213-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2179043-7}}&lt;br /&gt;
* [https://www.penguin.de/verlage/prestel Prestel Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2179043-7|LCCN=n85059203|VIAF=155670960}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Penguin Random House Verlagsgruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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