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	<title>Preseka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preseka&amp;diff=1520509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Habadagus: ü</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ü&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Gemeinde in [[Kroatien]] siehe [[Preseka (Kroatien)]]. Zum Ort in [[Nordmazedonien]] siehe [[Preseka (Nordmazedonien)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preseka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Hag&amp;#039;&amp;#039;; {{plS|Przesieka Śląska, auch Osek}}; {{csS|Přeseka, auch Hvozd}}; {{laS|Indago}}) war ein breiter [[Grenzwald]]gürtel, der der Verteidigung [[Slawen|altslawischer]] Stammesgebiete diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Przesieka slaka.jpg|mini|Preseka]]&lt;br /&gt;
Die Anlage des als „Preseka“ bezeichneten Grenzwaldes erfolgte im Frühmittelalter. Erstmals urkundlich erwähnt wird er in einem Bericht des [[Kloster Heinrichau|Heinrichauer]] Gründungsbuches aus der Zeit um 1270. Dort heißt es, der Grenzwald habe „das ganze Land [[Herzogtum Schlesien|Schlesien]]“ umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grenzwald, dessen Rodung verboten war, wurde durch ein [[Gebück]] aus Bäumen errichtet, die in Mannshöhe eingekerbt und niedergebogen und deren Äste miteinander verschlungen wurden. Zusätzlich wuchs zwischen den Bäumen ein Dornengestrüpp, so dass ein Durchdringen des Waldes kaum möglich war. Die durch das Gestrüpp nach auswärts führenden [[Saumpfad]]e konnten in Gefahrenzeiten durch mehrere Tore verschlossen werden. Einer der wenigen Pässe bzw. Saumpfade, auf dem der Grenzwald überschritten werden konnte, war die [[Kamienna Góra|Landeshuter]] Passlandschaft. Sie benutzte der polnische Herzog [[Bolesław III. Schiefmund]] im Jahre 1110 für einen Raubzug nach [[Böhmen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosius Rose: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Grüssau&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1974, ISBN 3-8062-0126-9, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zur Instandhaltung und Verteidigung des Verhaus waren die polnischen Bauern verpflichtet. Die Verpflichtung hieß ebenfalls Preseka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Preseka in einzelnen Gebieten im Rahmen der mittelalterlichen [[Deutsche Ostsiedlung|Ostsiedlung]] von außen gerodet worden war, verlor sie allmählich ihre Bedeutung. Im nordostböhmischen Bereich erfolgte an der Außenseite des Grenzwaldes eine Kolonisierung weiter Gebiete durch das [[Police nad Metují|Benediktinerkloster Politz]]. Den Auftrag hierzu erteilte König [[Ottokar I. Přemysl|Ottokar I.]] Anfang des 13. Jahrhunderts mit der Schenkung des Politzer Sprengels an das [[Stift Břevnov|Kloster Břevnov]]. Zur Vermeidung von Gebietsverlusten erfolgte deshalb durch die schlesischen Herzöge eine Gegenkolonisation auf der Innenseite des Grenzwalls. Auf dem dadurch gewonnenen Siedlungsraum entstand ein Gürtel von [[Waldhufendorf|Waldhufendörfern]], bewehrten Städten und Burgen. Die erste Gegenkolonisation leitete Herzog [[Heinrich I. (Polen)|Heinrich I.]] um 1225 im Gebiet von [[Nowogrodziec|Naumburg am Queis]] ein. Durch die Heirat seines Sohnes [[Heinrich II. (Polen)|Heinrich II.]] mit Ottokar I. Přemysls Tochter [[Anna von Böhmen († 1265)|Anna]] im Jahre 1217 verbesserte sich zudem das politische Verhältnis zwischen [[Herzogtümer in Schlesien|Schlesien]] und den böhmischen [[Přemysliden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das 13. Jahrhundert ist die Preseka für folgende Gebiete urkundlich belegt:&lt;br /&gt;
* bei [[Wołczyn|Konstadt]]&lt;br /&gt;
* östlich von [[Nysa|Neisse]]&lt;br /&gt;
* bei [[Kamieniec Ząbkowicki|Kamenz]] auf dem Gebiet des Dorfes [[Budzów (Stoszowice)|Schönwalde]]&lt;br /&gt;
* südlich von [[Stare Bogaczowice|Altreichenau]] und&lt;br /&gt;
* westlich von [[Lwówek Śląski|Löwenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum System der Grenzsicherung gehörten auch die [[Dreigräben]] bei [[Żagań|Sagan]]. Weitere Gebiete des [[Herzogtum Breslau|Herzogtums Breslau]] wurden durch Flussgrenzen gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Landwehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 416–417.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Přemysliden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schlesien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Habadagus</name></author>
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