<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prerow</id>
	<title>Prerow - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prerow"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prerow&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T17:27:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prerow&amp;diff=1701802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prerow&amp;diff=1701802&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-15T05:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/26/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/34/04/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Prerow in VR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
|Amt               = Darß/Fischland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 3&lt;br /&gt;
|PLZ               = 18375&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038233&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13073067&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Chausseestr. 68a&amp;lt;br /&amp;gt;18375 Born a. Darß&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.prerow.darss-fischland.de/instanz_1/index.htm prerow.darss-fischland.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Seidlitz&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Seebad|Ostseebad]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prerow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈpreːroː}}] ({{Audio|GT Prerow.ogg|Anhören}}) ist eine Gemeinde des [[Amt Darß/Fischland|Amtes Darß/Fischland]] mit Sitz in [[Born a. Darß]] im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie befindet sich zum größeren Teil auf dem [[Darß]], ein kleinerer Teil liegt auf der Halbinsel [[Zingst]], beides sind Teile der Halbinsel [[Fischland-Darß-Zingst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prerow ist ein Seebad an der [[Ostsee]] zwischen den Städten [[Rostock]] und [[Stralsund]]. Das [[Seebad|Ostseebad]] Prerow wird umgeben vom [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Prerow liegt in einer geologisch sehr jungen Landschaft, deren Entstehungsprozess mit dem Ende der [[Weichseleiszeit]] vor zirka 12.000 Jahren begann. Diese hinterließ hier eine [[Alt- und Jungmoräne|Jungmoränenlandschaft]]. Durch das abtauende Inlandeis hob sich das darunter liegende Land, und die Senken wurden mit Wasser gefüllt; der Vorgänger der späteren Ostsee, der [[Ancylussee]], entstand. So blieben nur noch die herausragenden Höhenrücken als Inseln bestehen. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die [[Littorina-Transgression]] vor etwa 7000 bis 2500 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 5000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau, die Kerne des heutigen Darß und Zingst wurden zu Inseln. Vor 4500&amp;amp;nbsp;Jahren wurde der Salzwasserzustrom aus der Nordsee stark eingeschränkt. Die Ostsee süßt seitdem langsam aus. Durch die [[Küstenerosion]] (Landabtragung, Verdriftung und Ablagerung) erlangten die damaligen Inseln im Laufe der Zeit ihre heutige Gestalt. Vor etwa 1500 Jahren kam es durch die immer länger werdenden [[Nehrung]]en zur Abschnürung der dahinter liegenden Buchten, sodass die [[Darß-Zingster Boddenkette]] entstand. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde der Darß zur Halbinsel, als südlich und nördlich des Fischlands bis dahin bestehende Meeresarme geschlossen wurden. Im Jahr 1874 wurde der Prerower Strom zwischen dem Darß und dem Zingst künstlich geschlossen. Der Prozess der Landbildung geht auch heute weiter. Prerow liegt zwischen den Anlandungsgebieten [[Darßer Ort]] und [[Bock (Insel)|Bock]]. Dadurch findet in West-Ost-Richtung ein Sedimenttransport statt und der Strand vor Prerow verliert jährlich an Land. Der Verlust wurde aber meist durch Sturmhochwasser verursacht, sodass dieser Prozess heute durch [[Küstenschutz]]maßnahmen stark abgeschwächt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordstrand an der Seebrücke Prerow.jpg|mini|Nordstrand an der Seebrücke Prerow, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebruecke Prerow 001.jpg|mini|Alte Seebrücke Prerow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Prerow Eröffnung 2024-10-16 (2).JPG|mini|Ostseebad Prerow, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebruecke-Prerow-2025.jpg|mini|Neue Seebrücke Prerow 2025]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Prerow&amp;#039;&amp;#039; bedeutet so viel wie „Graben“ oder „Durchbruch“, ist vom [[Slawische Sprachen|slawischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;prerova&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet und galt zunächst dem [[Prerow-Strom]], der bereits im 14. Jahrhundert eine wichtige Rolle als Wasserstraße zwischen [[Barth]] und der Ostsee spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostseebad-prerow.de/de/geschichte-tradition/prerows-geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Prerow – Darß – Geschichte &amp;amp; Tradition – Prerows Geschichte&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ostseebad-prerow.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fischer- und Seefahrerdorf Prerow wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Östlich von Prerow, auf der jetzigen Halbinsel Zingst, befinden sich am [[Prerower Strom]] die Überreste einer mittelalterlichen Burg, genannt die „Hertesburg“. Die Hertesburg wurde in der Regierungszeit des rügischen Fürsten [[Wizlaw III. (Rügen)|Wizlaws III.]] zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war im Verlauf des 14. Jahrhunderts mehrfach Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen mecklenburgischen, pommerschen und rügischen Truppen. Als Teil Pommerns war Prerow vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bis zum [[Wiener Kongress]] [[Schwedisch-Pommern|schwedisch]] und kam am 23. Oktober 1815 als „Neuvorpommern“ zur preußischen [[Provinz Pommern]]. In den Jahren 1715 bis 1720 gehörte Prerow bis Ende des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] zum [[Königreich Dänemark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert betrieben die Prerower Seefahrt. Im Ort entstanden auch drei Segelschiff-[[Werft]]en. Gebaut wurden [[Schoner]], [[Jacht]]en, [[Brigg]]s, [[Bark (Schiffstyp)|Barken]] und andere Schiffstypen. Im Jahre 1872 setzte das schwere [[Ostseesturmhochwasser 1872|Ostseesturmhochwasser]] ganz Prerow weit unter Wasser. In der Folge beschloss man, den [[Prerower Strom]], der östlich von Prerow die Ostsee mit dem [[Bodstedter Bodden]] verband, zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Niedergang der Segelschifffahrt Ende des 19. Jahrhunderts wurde Prerow ein bedeutender Bade- und Kurort. Die Abgeschiedenheit des Ortes sowie der weite, flache Strand aus weißem, steinfreiem Sand leisteten einen wichtigen Beitrag dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und 20. Jahrhundert siedelten sich Künstler von regionaler, dann auch überregionaler Bedeutung an:&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Die Halbinseln Darß und Zingst&amp;#039;&amp;#039;. Ahrenshoop 1998, S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marianne von Werefkin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Fäthke: &amp;#039;&amp;#039;Marianne Werefkin&amp;#039;&amp;#039;. München 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Alexej von Jawlensky|Alexej Jawlensky]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Fäthke: &amp;#039;&amp;#039;Jawlensky und seine Weggefährten in neuem Licht&amp;#039;&amp;#039;. München 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;, die der [[Neue Künstlervereinigung München|Neuen Künstlervereinigung München]] angehörten, wohnten im Sommer 1911 in der „Villa Seestern“ in der Waldstraße. Nur wenig entfernt hielt sich zur gleichen Zeit der [[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke-Maler]] [[Erich Heckel]] mit der Tänzerin [[Sidi Riha]] im „Landhaus Dorneneck“ in der Grünen Straße auf. Diese drei [[Expressionismus|expressionistischen Maler]] machten Prerow einem internationalen Kunstpublikum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pädagoge [[Fritz Klatt]] gründete von 1921 an in mehreren Schritten das [[Landvolkshochschule|Volksschulheim]] Prerow. Dort rief er zum Jahreswechsel 1924/25 seinen Kreis zusammen, um eine Denkschrift zur [[Lehrerbildung]] zu verfassen, da er zum Beraterkreis des preußischen Kultusministers [[Carl Heinrich Becker]] gehörte. 1931 wurde schließlich die „Prerower Formel“ zur freien [[Erwachsenenbildung]] verabschiedet. 1934 musste er das Volksschulheim in „Freizeit- und Erholungsheim“ umbenennen, das unter Verzicht auf politische Themen bis 1939 bestehen bleiben durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1949 galt das Ostseebad Prerow als &amp;#039;&amp;#039;[[Mallorca]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Strände waren in sechs Reihen&amp;lt;!--von was? von Strandkörben? von Liegestühlen? Menschen!--&amp;gt; auf mehreren Kilometern Länge gefüllt. Im Sommer bevölkerten 20-mal so viele Urlauber wie Einwohner den Ort. Allein der [[Zeltplatz]], das heutige Regenbogen Camp Prerow, beherbergte zeitweise über 10.000 Gäste. Für seine zahlreichen [[Diskothek]]en wie das traditionsreiche &amp;#039;&amp;#039;Dünenhaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Helgoland&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Seestern&amp;#039;&amp;#039; war Prerow in der ganzen DDR bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mdr.de/zeitreise/campen-in-prerow100.html |titel= Prerow - das &amp;quot;Mallorca der Ostsee&amp;quot; |  abruf=2020-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten unterhielt der &amp;#039;&amp;#039;[[Mansfeld (Unternehmen)|VEB Walzwerk Hettstedt]]&amp;#039;&amp;#039; für die Kinder seiner Betriebsangehörigen ein [[Ferienlager|Zeltlager]] als Ferienunterkunft. Außerdem gab es im Ort ein Lager der [[Gesellschaft für Sport und Technik]] (GST). Auch die [[Volkswerft Stralsund]] betrieb in Prerow das [[Zentrales Pionierlager|Pionierferienlager]] „[[Kim Il Sung]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prerow war ursprünglich eine [[Streusiedlung]]. Ausgangspunkt der Besiedlung war der am Hafen gelegene „Drümpel“. Die sich im Westen anschließenden Ortsteile sind jüngeren Datums und folgten zunächst den höchsten Dünenrücken der weiter westlich im Darßwald noch deutlich sichtbaren Neulandbildung. Typisch für den Ort, wie auch für die Dörfer [[Wieck a. Darß|Wieck]] und Born, ist der bis heute erhalten gebliebene alte Baumbestand aus Eichen, Buchen, Eschen, [[Bergahorn]] und anderen, der den Siedlungen einen parkartigen Charakter verleiht. Als der Fremdenverkehr an Bedeutung zunahm, wurden Schritt für Schritt Baulücken mit touristischer Infrastruktur bebaut. Die Gemeinde Prerow hofft, durch Tiefbohrungen zum [[Thermalbad]] zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 2014 stürzte der von der [[DRF Luftrettung]] betriebene Offshore-Rettungshubschrauber &amp;#039;&amp;#039;Air ambulance 02&amp;#039;&amp;#039; bei einer [[Abseilen (Fluggerät)#Seilwinde|Windenübung]] mit dem DGzRS-Seenotrettungskreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Theo Fischer (Schiff)|Theo Fischer]]&amp;#039;&amp;#039; vor der Gemeinde in die Ostsee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Team www.rth.info |url=http://rth.info/news/news.php?id=1721 |titel=rth.info {{!}} Nachbetrachtung: Untersuchungsbericht der BFU zum Absturz bei Prerow (ergänzt) |zugriff=2017-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben, nur der Copilot überlebte leicht verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Bulletins/2014/Bulletin2014-02.pdf?__blob=publicationFile |titel=Unfälle und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge |werk=Februar 2014 |hrsg=Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung |datum=2014-03-01 |zugriff=2017-11-03 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschlandweite Beachtung erfuhr die Gemeinde im Sommer 2020 durch eine Rede des Abiturienten Fiete Korn. Korn übte Kritik am Schulleiter der örtlichen Schule (Freie Schule Prerow / „Darsser Schulzentrum“), Gerald Schaarschmidt, dem er die Aufforderung zur Bespitzelung der eigenen Schülerschaft vorwarf. Die gegen Korn daraufhin erstattete Anzeige wegen [[Üble Nachrede (Deutschland)|übler Nachrede]] wurde durch die Staatsanwaltschaft Stralsund eingestellt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/panorama/bildung/boehmermann-praktikant-fiete-korn-aus-prerow-staatsanwalt-stellt-ermittlungen-wegen-abi-rede-ein-a-97ba032b-baf4-49e8-808d-f8909f11bfe8 |titel=Böhmermann-Praktikant Fiete Korn aus Prerow: Staatsanwalt stellt Ermittlungen wegen Abi-Rede ein – Der Spiegel |abruf=2020-09-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 übernahm die Stiftung für Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern das Gelände des Campingplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1864&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 1820&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1805&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1648&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1615&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1498&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1486&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1490&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1283&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1269&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Prerow besteht aus 10 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ris.darss-fischland.de/%C3%9Cbersicht%20Wahlergebnisse%20Kommunalwahl%202024%20-%20ADF%20(V1.10-1806-0830).pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024, S. 23]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;w2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ribnitz-damgarten/wahlkrimi-auf-dem-darss-bot-viele-facetten-XEKLZH7S4DL7AQV7XSZ4N67UIQ.html |titel=Wahlkrimi auf dem Darß bot viele Facetten |werk=[[Ostsee-Zeitung]] |datum=2019-05-27 |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Mo!n Prerow || – || – || || 79,7 % || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jörn-Henning Padderatz || – || – || || 20,3 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Prerows Zukunft || . || 7 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Gewerbeverein Darß || . || 3 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf den Einzelbewerber Padderatz zwei Sitze. Daher bleibt in der Gemeindevertretung ein Sitz unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2014–2024: René Roloff (Prerows Zukunft)&lt;br /&gt;
* seit 2024: Christian Seidlitz (Einzelbewerber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 wurde Roloff ohne Gegenkandidat mit 82,1 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;w2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde Seidlitz mit 51,1 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ris.darss-fischland.de/%C3%9Cbersicht%20Wahlergebnisse%20Kommunalwahl%202024%20-%20ADF%20(V1.10-1806-0830).pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE OSTSEEBAD PREROW“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sitzungsdienst-darss-fischland.de/ris/ti-darss-4/listen/Anlage_sE0ABDDBDB6F8280676A091E5F02E0B9B.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.1] (PDF; 373 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KTB2©FG.jpg|mini|Tourist-Information am Gemeindeplatz]]&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Prerow Hafen abends (Kugelpanorama).jpg|Prerows Hafen abends (Kugelpanorama)}}&lt;br /&gt;
In Prerow spielt der [[Tourismus]] auch heute eine große Rolle. Direkt am Ort liegt ein fünf Kilometer langer und bis zu 80 Meter breiter feinsandiger Strand mit nur allmählich abfallendem Ufer. Hier befindet sich einer der größten [[Freikörperkultur|FKK]]-Strände Deutschlands. Westlich von Prerow liegt der urwüchsige [[Darßwald]] mit seiner nördlichsten Spitze [[Darßer Ort]] und seinem [[Leuchtturm]] und mit dem Weststrand, der weniger von Badegästen aufgesucht wird. Prerow hat einen Sportboothafen am Prerower Strom mit Zugang zum [[Saaler Bodden]]. Von diesem hochseegeschützten Hafen am östlichen Ortsrand fahren regelmäßig Ausflugsboote zu Boddenrundfahrten hinaus. Auch die Rastplätze der [[Kranich]]e zwischen Zingst und der Insel [[Bock (Insel)|Bock]] werden während der Saison angefahren.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Leuchtturm Darßer Ort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prerowkirche.jpg|mini|[[Seemannskirche Prerow]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotospot Prerow Strom©Franziska Gorisch.jpg|mini|[[Prerower Strom|Prerow Strom]]]]&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Prerow]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die 1728 erbaute [[Seemannskirche Prerow]] besitzt ein Kirchenschiff aus Backstein und einen Holzturm. Hier findet der Besucher zahlreiche Modellschiffe ([[Votiv]]schiffe), welche den Prerowern zumeist von geretteten Schiffsmannschaften gestiftet wurden.&lt;br /&gt;
* Auf dem zugehörigen Friedhof finden sich noch alte Kapitänsgräber aus der Zeit um 1800. Eine [[Hochwassermarke|Flutmarke]] an der Friedhofsmauer und ein Hinweisschild am Eingang erinnern an das furchtbare [[Ostseesturmhochwasser 1872]], bei dem der ganze Ort überflutet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostseebad-prerow.de/fileadmin/op_website/filelib/05_Download_Dateien/Der_Darsser/Darsser_Ausgabe36_2022.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Darsser&amp;#039;&amp;#039;] PDF, Ausgabe 36, Juni 2022, Seite 15 &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch der Laura Mathilde Ziemssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Ort ist – wie auch die Darß-Dörfer [[Born a. Darß|Born]] und [[Wieck a. Darß|Wieck]] – geprägt durch viele alte, meist [[Reet|rohrgedeckte]] Kapitänshäuser. Diese zieren oft geschnitzte und bunt bemalte [[Darßer Türen|Darßer Haustüren]] mit symmetrischen, meist floralen Motiven.&lt;br /&gt;
* Im [[Darß-Museum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerta Anders: &amp;#039;&amp;#039;Das Prerower Heimatmuseum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Darß, Zingst, Fischland. Unser kleines Wanderheft&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1955, S. 32 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden Geologie, Flora und Fauna der Halbinsel sowie die Geschichte der Segelschifffahrt und der Fischerei dargestellt. Im Museumsgarten sind alte Fischerboote ausgestellt. Bootsbauer weisen dort Feriengäste auch in alte Handwerkstechniken ein.&lt;br /&gt;
* Westlich Prerows befindet sich der [[Darßer Ort]] mit dem alten [[Leuchtturm Darßer Ort|Leuchtturm]] und der Naturausstellung [[Natureum Darßer Ort|&amp;#039;&amp;#039;Natureum&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;Eschenhaus&amp;#039;&amp;#039; von 1779 in der &amp;#039;&amp;#039;Grünen Straße&amp;#039;&amp;#039; Nummer 8 lebte der Maler [[Theodor Schultze-Jasmer]]&lt;br /&gt;
* Eine 394 Meter lange und 3,5 Meter breite [[Seebrücke]] wurde 1993 gebaut und bestand fast 30 Jahre. Seit 2022 entstand für den [[Nothafen Darßer Ort|Nothafen]] ein Inselhafen mit der neuen 720 m langen [[Seebrücke Prerow]], deren Einweihung und Eröffnung am 16. Oktober 2024 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.instagram.com/kurbetriebostseebadprerow/p/C8CIHiiNdjz/?img_index=1 &amp;#039;&amp;#039;Baufortschritt an der neuen Seebrücke&amp;#039;&amp;#039;] Aktuelle Drohnenaufnahmen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.inselhafen-prerow.de/ |titel=Inselhafen Prerow: Ersatzhafen für den Nothafen &amp;quot;Darßer Ort&amp;quot; |abruf=2024-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Turmhügel Prerow – Flurname: „Hertesburg“ (Alter Burgwall), Frühdeutsch mit doppeltem Graben, 3,3 km östlich – am Prerow-Strom&lt;br /&gt;
* Vogels Warte: auffälliges Haus mit Turm in der Heinestraße 2, das der Berliner Gerichtsadministrator Vogel 1910 als Sommerresidenz und Pension errichten ließ und nach seinem Familiennamen benannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der dominierende Wirtschaftsfaktor in Prerow ist der [[Fremdenverkehr|Tourismus]]. Durch den Bau zahlreicher Ferienhäuser und einiger Hotels stieg die Zahl der Übernachtungen seit der [[Wende (DDR)|Wende]] stetig an. Zwei Zeltplätze befinden sich auf der Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 wurde auf dem Gelände des früheren &amp;#039;&amp;#039;Internationalen [[Pionierlager]]s „[[Kim Il Sung]]“&amp;#039;&amp;#039; die „Barmer Ostseeklinik“ der [[Barmer GEK|Barmer Ersatzkasse]] eröffnet. Die Fachklinik für Erkrankungen der Atemwege, der Haut, des Bewegungsapparates, Allergien und Schlafstörungen ist für Prerow ein nicht unwesentlicher Wirtschaftsfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals sehr wichtige Wirtschaftszweige, wie die Land- und Fischereiwirtschaft, spielen nur noch eine unbedeutende Rolle. Auch durch die Auflösung des Kinderferienlagers „Kim Il Sung“ gingen Arbeitsplätze verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prerow Luftbild von Westen 2017.jpg|mini|Prerow Luftbild von Westen 2017]]&lt;br /&gt;
Auf dem Straßenweg ist Prerow über die Landesstraße 21 zu erreichen. Diese verläuft von [[Ribnitz-Damgarten]] über Prerow entlang der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst bis nach [[Barth]]. Die Stadt Ribnitz-Damgarten ist 38 Kilometer und die Stadt Barth 14 Kilometer von Prerow entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Prerow führt der [[Ostseeküstenroute (D2)|Ostseeküsten-Radweg]]. Der Deich entlang der Ostsee bzw. in dessen Rücklage ist als Fuß- und Radweg ausgewiesen. Radwege führen zum [[Darßer Ort]] mit dem alten Leuchtturm und der zugehörigen Naturausstellung „[[Natureum Darßer Ort|Natureum]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prerow ist über die [[Regionalbus]]linie 210 (Ribnitz-Damgarten – Born a. Darß – Barth – Stralsund) der [[Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen]] erreichbar. In den Sommermonaten verkehren auch [[Fernbus]]se aus verschiedenen Großstädten Deutschlands nach Prerow. Von 1911 bis 1947 war Prerow über die [[Bahnstrecke Velgast–Prerow|Darßbahn]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Das Bahnhofsgebäude existiert noch, aber die [[Gleis]]e wurden als [[Reparation]]sleistungen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zurückgebaut. Im Jahr 1954 verkehrte in Prerow zwischen dem Bernsteigweg und dem Dünenhaus eine [[Pioniereisenbahn Prerow|Pioniereisenbahn]]. Die nächstliegende Zugverbindung wird durch die [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regionalbahn|RB 25]], die von Barth im Zwei-Stunden-Takt bis zum [[Bahnhof Velgast]] verkehrt, hergestellt. Dort besteht Anschluss an [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehrs]]-Züge der Linien [[Liste der Intercity-Express-Linien#Linie 26|ICE 26]] bzw. [[Liste der Intercity-Linien (Deutschland)#Linie 39|IC 30]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem am [[Prerower Strom]] liegenden kleinen Hafen werden Schifffahrtslinien nach [[Hiddensee#Vitte|Vitte]] ([[Hiddensee]]), [[Ahrenshoop]], Barth und Stralsund betrieben.&lt;br /&gt;
Ein neuer Hafen an der Ostseeseite mit [[Marina (Hafen)|Marina]] für 400 Liegeplätze an der Prerower Hohen Düne wurde am 16. September 2010 von der Gemeindevertretung abgelehnt. Er sollte als Alternative zu dem unter ständiger [[Versandung]] leidenden [[Nothafen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Darßer Ort]]&amp;#039;&amp;#039; im Nationalpark dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/nothafen123.html |wayback=20100918144746 |text=Endgültiges Aus für die Marina Prerow}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ersatz für den Nothafen Darßer Ort soll die [[Seebrücke]] in Prerow auf 530 Meter Länge verlängert werden, an ihrem Nordende soll ein mit Steinwällen geschützter „Inselhafen“ mit dem Liegeplatz für den [[Seenotrettungskreuzer]], sowie bis zu 13 Liegeplätzen für Sportboote entstehen. Als Kosten wurden zunächst zwölf Millionen Euro genannt. Eine im April 2015 durchgeführte Einwohnerversammlung stimmte dem Bauvorhaben mit 52,5 % zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.focus.de/regional/mecklenburg-vorpommern/schifffahrt-buergerentscheid-in-prerow-hafen-kann-gebaut-werden_id_4640491.html |titel=Bürgerentscheid in Prerow: Hafen kann gebaut werden |datum=2015-04-26 |zugriff=2017-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2018 wurden dann Kosten von 20–28&amp;amp;nbsp;Millionen Euro genannt, auch weil die Anzahl der Sportboot-Liegeplätze auf bis zu 30 erhöht werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfhart Fabarius: &amp;#039;&amp;#039;Inselhafen Prerow wird deutlich teurer als geplant · Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium veranschlagt jetzt Kosten in Höhe von 20 bis 28 Millionen Euro&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Täglicher Hafenbericht]]&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Januar 2018, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis Ende 2023 sollen neben dem Inselhafen mit Steganlagen und Hafengebäude auch die ca. 720 m lange Seebrücke, die dann Längste im Ostseeraum, sowie ein Fahrgastschiffanleger entstehen. Der neue landeseigene Inselhafen wird somit zukünftig den Nothafen Darßer Ort ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.inselhafen-prerow.de/ |wayback=20230802130039 |text=Aktueller Stand Inselhafen und Seebrücke |archiv-bot=2024-04-18 21:55:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seebrücke Prerow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Barth befindet sich der [[Flughafen Barth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rettungsstation der DGzRS ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo DGzRS neu.svg|75px|links|DGzRS-Logo]]&lt;br /&gt;
Da an der gefährlichen Landspitze am [[Darßer Ort]] immer wieder Schiffe strandeten, hatte die staatliche Regierung von [[Preußen]] schon sehr früh im 19. Jahrhundert eine Rettungsstation in Prerow eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der DDR parallel der [[Seenotrettungsdienst der DDR]] aufgebaut. Erst mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] im Jahr 1990 wurde diese durch die [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] übernommen. Seit 1991 hat die Gesellschaft den alten Rettungsschuppen wieder in Betrieb genommen. Für die Seenotrettung im Bodden steht den freiwilligen Seenotrettern ein [[Seenotrettungsboot]] im Hafen von [[Wieck a. Darß|Wieck]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seenotrettungsstation Darßer Ort/Prerow}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seenotrettungsstation Prerow/Wieck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Prerow existiert eine [[Integrierte Gesamtschule]] mit gymnasialer Oberstufe und Grundschulteil in freier Trägerschaft. Sie umfasst eine Kindertagesstätte, Grundschule, Gesamtschule und ein Gymnasium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
In Prerow wird &amp;#039;&amp;#039;[[Westpommersch]]&amp;#039;&amp;#039; – heute auch &amp;#039;&amp;#039;Vorpommersch&amp;#039;&amp;#039; genannt – gesprochen, ein [[Dialekt]] der [[Ostniederdeutsche Sprache|ostniederdeutschen Sprache]]. Das Westpommersche weist einige westslawische Einflüsse auf. Typisch ist eine harte, knappe Aussprache. Beispiele finden sich in der deutschsprachigen Literatur insbesondere in den beiden Märchen der [[Brüder Grimm]] „Von dem Fischer un syner Fru“ und „Von dem Machandelboom“ sowie in dem später vertonten Gedicht „Mine Heimat“ &amp;#039;&amp;#039;(Wo die Ostseewellen trecken an den Strand …)&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Barther Dichterin [[Martha Müller-Grählert]] ihre vorpommersche Heimat beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Gottfried Danckwardt]] (1759–1825), Pastor der Kirchgemeinde von 1815 bis 1825, Theologe und Hauslehrer&lt;br /&gt;
* [[Johann Segebarth]] (1833–1919), Gemeindevorsteher und plattdeutscher Heimatdichter, wohnte ab 1861 in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Marianne von Werefkin]] (1860–1938), verbrachte den Sommer 1911 zusammen mit [[Alexej Jawlensky]] in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Erich Heckel]] (1883–1970), malte im Sommer 1911 in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Theodor Schultze-Jasmer]] (1888–1975), Maler und Fotograf, lebte ab 1921 in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Albert Schaefer-Ast]] (1890–1951), Zeichner, lebte bis 1945 in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Edith Klatt]] (1895–1971), Ärztin und Schriftstellerin, gründete 1921 in Prerow ein Kindererholungsheim&lt;br /&gt;
* [[Otto Schommartz]] (1909–1964), Sohn des Apothekers, Kapitän und Kap Hoornier&lt;br /&gt;
* [[Jo Schulz]] (1920–2007), Schriftsteller, Lyriker und Kabarettist, lebte viele Jahre in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Datei:Darß Museum Prerow.jpg|mini|Darß-Museum Prerow]][[Gerhard Vontra]] (1920–2010), Maler und Grafiker, lebte und malte in den Sommermonaten in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Volker Noth]] (* 1941), Grafiker, verbrachte die Kindheit in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bohmbach]] (* 1944), Historiker, wurde in Prerow geboren&lt;br /&gt;
* [[Detlev Mohr]] (* 1954), Wasserretter und Vizepräsident der DLRG, gründete die Ortsgruppe der DLRG&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Bartsch]] (* 1958), Politiker (Die Linke), lebt in Prerow&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Hämer]] (* 1979), Sänger, wuchs in Prerow auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Geschichte und Kultur&lt;br /&gt;
* Gerta Anders, Käthe Miethe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Halbinsel Darß und Zingst&amp;#039;&amp;#039;. Hinstorff, Rostock, ISBN 3-356-00860-9.&lt;br /&gt;
* Heinz Kiecksee, P. Thran, H. Kruhl: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostseesturmflut 1872&amp;#039;&amp;#039;. Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums. Bd. 2. Westholstein. VA, Heide, ISBN 3-8042-0116-4&lt;br /&gt;
* Daniel Nösler: &amp;#039;&amp;#039;Die Hertesburg bei Prerow, Lkr. Nordvorpommern, und der Orden des Neuen Tempels&amp;#039;&amp;#039;. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 47, 2006, 103–116&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schulz (Publizist)|Friedrich Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Prerow auf dem Darss. Ein vorpommersches Ostseebad und seine Nachbardörfer Wieck und Born&amp;#039;&amp;#039;. Ahrenshoop 1992&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Konrad Billwitz, [[Haik Thomas Porada]] im Auftrag [[Leibniz-Institut für Länderkunde]] und [[Sächsische Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Barther Land&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Wustrow, Prerow, Zingst und Barth&lt;br /&gt;
   |Reihe=Landschaften in Deutschland. [[Werte der deutschen Heimat]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=71&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-412-09806-3}}&lt;br /&gt;
* Antje Hückstädt, René Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Der Friedhof in Prerow&amp;#039;&amp;#039;. Verein zur Förderung der Heimatpflege und des Darß-Museums e. V. 2012, ISBN 978-3-9810791-8-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Karten&lt;br /&gt;
* Fischland, Darß, Zingst (Doppelkarte), 1:30.000, [[grünes herz]], Ilmenau/Ostseebad Wustrow, ISBN 978-3-929993-33-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Natur&lt;br /&gt;
* Ernst Duis: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen auf dem Darß&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Pommerland]]&amp;#039;&amp;#039; [http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/doccontent?id=532 Band XI, 1926, S. 217–220]&lt;br /&gt;
* Harald Benke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Darß-Zingster Bodden. Monographie einer einzigartigen Küstenlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Meer und Museum. Bd. 16. Deutsches Meeresmuseum, Stralsund 2001&lt;br /&gt;
* Günter Schlungbaum, Henning Baudler, Mathias Krech, Bernd Kwiatkowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Darß-Zingster Bodden. Eine Studie&amp;#039;&amp;#039;. Korrigierte 2. Fassung. Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, Güstrow 2001,1, {{ISSN|0944-0836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Reiseführer und Bildbände&lt;br /&gt;
* Frank Thamm: &amp;#039;&amp;#039;Darß, Fischland und Zingst&amp;#039;&amp;#039;. Ellert und Richter, Hamburg, ISBN 3-89234-815-4.&lt;br /&gt;
* Roland Buchwald: &amp;#039;&amp;#039;Fischland, Darß und Zingst. Landschafts- und Reiseführer für Wanderer, Wassersportler, Rad- und Autofahrer&amp;#039;&amp;#039;. [[grünes herz]], Ilmenau, ISBN 3-929993-52-X.&lt;br /&gt;
* Horst Prignitz, Thomas Grundner: &amp;#039;&amp;#039;Fischland, Darß, Zingst&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hinstorff, Rostock 2004, ISBN 3-356-01056-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostseebad-prerow.de/ Offizielle Homepage der Gemeinde Prerow]&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232639361}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4263506-8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fischland-darss-zingst.net/fdz/prerow/stranduebergaenge-prerow.php »Strandabschnitt-Finder« Prerow] – mit Filterfunktion zur Barrierefreiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Seebäder in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4263506-8|VIAF=235592082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
</feed>