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	<title>Prentice Mulford - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AsepTisch: Answers.com ist keine geeignete Quelle für Wikipedia.</title>
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		<updated>2025-12-15T21:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Answers.com ist keine geeignete Quelle für Wikipedia.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prentice Mulford.jpg|mini|Prentice Mulford, 1877]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prentice Mulford&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1834]] in [[Sag Harbor (New York)|Sag Harbor]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]; † [[27. Mai]] [[1891]] in [[Long Island]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Journalist]], [[Philosoph]] und [[Schriftsteller]], der als einer der bedeutendsten Vertreter der [[Neugeist-Bewegung]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulford starb im Alter von 57 Jahren, alleine in einem Segelboot vor Long Island treibend. Er gab zuvor an, mit dem Boot nach Sag Harbor, heute zur „Region der [[Hamptons]]“ gehörend, genauer im Bereich der dortigen Städte [[East Hampton (New York)|East Hampton]] und [[Southampton (New York)|Southampton]] liegend, reisen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Prentice Mulford, dessen deutschstämmige Eltern Besitzer eines Hotels in Sag Harbor waren, wurde im gleichnamigen Ort am 5.&amp;amp;nbsp;April 1834 geboren. Seine Großmutter förderte seine Liebe zur Natur. Bei ihr lernte er die deutsche Sprache. Sein Vater starb, als Mulford 14 Jahre alt war. Von nun an gab er sich regelmäßig dem Alkoholkonsum hin. Mit 17 verließ er seine Heimat und heuerte als Matrose an. In den folgenden Jahren verdiente er sein Geld als Schiffskoch und Walfänger. Er gelangte zu der Erkenntnis, dass der Alkohol seinen freien Willen zerstöre (seiner Meinung nach das „Höchste im Menschen“), und beschloss, mit dem Trinken aufzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1857 beendete Mulford seine Karriere zur See und begab sich nach [[Kalifornien]], wo er die nächsten 16 Jahre verbrachte. Dort verdiente er seinen Lebensunterhalt als Goldgräber. Doch auch diese Beschäftigung erfüllte ihn nicht; 1863 ließ er sich in [[Sonora (Kalifornien)|Sonora]], [[Tuolumne County]], nieder. Als er, ermutigt durch seine Lebensgefährtin, unter dem [[Pseudonym]] „Dogberry“ humoristische Geschichten im &amp;#039;&amp;#039;Union Democrate&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen begann, erlangte er unter den Goldgräbern dort eine gewisse Bekanntheit. Im Laufe der Zeit war er als Erzieher, [[Petroleum]]händler und [[Sheriff (Vereinigte Staaten)|Sheriff]] aktiv. Mit der Erschließung der ersten Petroleumquellen 1858 in [[Pennsylvania]] und den damit einhergehenden Konflikten lernte Mulford [[John D. Rockefeller]] kennen, den er wegen seiner materialistischen Einstellung bedauerte und missbilligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1866 wurde Mulford von [[Joseph E. Lawrence]], dem Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Golden Era (Zeitschrift)|Golden Era]]&amp;#039;&amp;#039;, nach [[San Francisco]] gerufen. Er verfasste nun Kurzgeschichten für die &amp;#039;&amp;#039;Golden Era&amp;#039;&amp;#039;, eine wöchentliche Zeitung mit literarischem Schwerpunkt, und knüpfte erste Kontakte zu damaligen Vertretern der amerikanischen Literatur wie [[Mark Twain]], [[Artemus Ward]] und [[Adah Isaacs Menken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Blatts verließ auch Mulford dieses und schrieb von nun an gelegentlich für die &amp;#039;&amp;#039;Dramatic Chronicle&amp;#039;&amp;#039; in [[Stockton (Kalifornien)|Stockton]], die er 1868 für wenige Monate als Herausgeber leitete. Aus gesundheitlichen Gründen musste er diese Stellung aufgeben. Er begab sich nach San Francisco, um dort als freier Journalist tätig zu sein. Hier begann Mulford seine Zusammenarbeit mit dem &amp;#039;&amp;#039;San Francisco Bulletin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus finanziellen Gründen versuchte er, sich 1872 als „[[Propaganda|Propagator]]“ für die Kaufleute der Goldgräberstadt zu profilieren. Er wurde schließlich nach [[England]] entsendet, um dort von Kaliforniens Vorzügen zu berichten und vor dem schlechten Einfluss des [[Monopolist]]en Rockefeller zu warnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070626195155/http://www.bautz.de/bbkl/m/mulford_p.shtml |autor=Leonore Bazinek|artikel=MULFORD, Prentice|band=18|spalten=943-951}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Reise zur Weltausstellung in [[Wien]] 1873, wo er sich dank seiner Deutschkenntnisse gut verständigen konnte, lernte er Maria Berka kennen, die sich ihm anschloss und nach San Francisco folgte. Maria Berka heiratete später jedoch Teddy Burton, einen Freund von Mulford, da sie in ihrer Beziehung zu Mulford keine Zukunft sah. Er arbeitete zunächst als freier Autor und als Sonntagsprediger, konnte dieser Tätigkeit nach einer Konfrontation mit der Kirche jedoch nicht mehr nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1876 war Mulford als Korrespondent für das &amp;#039;&amp;#039;San Francisco Bulletin&amp;#039;&amp;#039; in [[Philadelphia]] bei der Ausstellung zur Feier des 100.&amp;amp;nbsp;Jahrestags der [[Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten|amerikanischen Unabhängigkeitserklärung]] tätig. 1877 erhielt er eine Festanstellung beim New Yorker &amp;#039;&amp;#039;Graphic&amp;#039;&amp;#039;, wo er die tägliche [[Kolumne]] &amp;#039;&amp;#039;History of the Day&amp;#039;&amp;#039; etablierte, die maßgeblich zum Erfolg der Zeitung beitrug. Für das &amp;#039;&amp;#039;San Francisco Bulletin&amp;#039;&amp;#039; reiste Mulford 1878 nach Paris, wo er den Großhändler J.&amp;amp;nbsp;Morgan kennenlernte, der ihn über die Persönlichkeit Rockefellers aufklärte. So sah Rockefeller nach der Ansicht von Morgan seinen Erfolg als Gnade Gottes an. Es gelang Mulford, Morgan von seiner spirituellen Ideologie zu überzeugen und ihn als [[Adept (Schüler)|Adepten]] und [[Mäzen]] für sich zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kehrte nach New York zurück und sah seine Texte durch den Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Graphic&amp;#039;&amp;#039; wegen [[Ökonomie|ökonomischer]] und politischer Kritik zensiert. Nach sechs Jahren im festen Arbeitsverhältnis ging es ihm gesundheitlich derart schlecht, dass er in die Sümpfe von [[New Jersey]] auswanderte, um dort in einem Baumhaus zu wohnen. Weiterhin beim &amp;#039;&amp;#039;Graphic&amp;#039;&amp;#039; angestellt, begann er hier eines seiner bekanntesten Werke: eine Reihe von Aufsätzen unter dem Sammelbegriff &amp;#039;&amp;#039;White Cross Library&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bibliothek vom weißen Kreuze&amp;#039;&amp;#039;). Die Sammlung erschien später als &amp;#039;&amp;#039;Your forces and how to use them&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Deine Kräfte und ihre Nutzung&amp;#039;&amp;#039;). Nur mit Schwierigkeiten gelang es ihm, die Verlegung der ersten 1000 Bücher zu finanzieren. Entgegen der üblichen Vorgehensweise verzichtete Mulford darauf, den Vertrieb über Verleger vorzunehmen oder durch Werbemaßnahmen anzukurbeln. Lediglich durch Mundpropaganda erfuhren seine Werke eine Verbreitung. Die Reihe war bald sehr erfolgreich, drei Jahre nach der Erstauflage konnte Mulford positive Bilanz ziehen: „Wir werden nun in allen Weltteilen gelesen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg drängte ihn zur Rückkehr nach New York. Anfang 1891 reiste Mulford in den Ort seiner Kindheit, nach Sag Harbor. Als er im Mai des Jahres erneut mit dem Segelboot nach Sag Harbor reisen wollte, verstarb er auf der Überfahrt. Man fand ihn, eingewickelt in Decken, in seinem Segelboot, vor der Küste treibend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschsprachige Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
Auswahl, freie Bearbeitung und Übersetzung der Essays: [[Bertha Eckstein-Diener]]&lt;br /&gt;
* 1913 &amp;#039;&amp;#039;Der Unfug des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.projekt-gutenberg.org/mulford/unfugleb/unfugleb.html online]&lt;br /&gt;
* 1919 &amp;#039;&amp;#039;Der Unfug des Sterbens.&amp;#039;&amp;#039; [https://archive.org/details/derunfugdessterb00mulf/page/n5/mode/2up online]&lt;br /&gt;
* 1925 &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Unfugs.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.projekt-gutenberg.org/mulford/endunfug/endunfug.html online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Bertha Eckstein-Diener|Sir Galahad:]] „Prentice Mulford ist ein Heiliger »full of go«, einer von der Rasse [[Johannes Vilhelm Jensen|Johannes V. Jensens]], ein Durchschiffer spiritueller Ozeane, einer, der in geistigem Kosmos so taghell sieht, mit solchen Falkensinnen wie Jensen auf unserer Erde! Er ist das &amp;#039;&amp;#039;Genie der Pietätlosigkeit!&amp;#039;&amp;#039; Seine Weisheit wuchert wild wie ein Dornbusch – der brennende Dornbusch seiner Weisheit! Nie wird ihm eine Erkenntnis aus zweiter Hand. Wollte unser Herr Jesus Christus ihn in eine längere Offenbarung verwickeln, er würde vielleicht höflich, jedenfalls entschieden ablehnen und zöge es vor, sich seine Informationen vom lieben Gott direkt zu holen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sir Galahad: &amp;#039;&amp;#039;Vorrede.&amp;#039;&amp;#039; In: Prentice Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Unfug des Lebens und des Sterbens.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen übertragen und bearbeitet von Sir Galahad. [[Henry Goverts|Goverts]] Krüger Stahlberg-Verlag, Stuttgart 1973, {{Falsche ISBN|3-7740-6247}}, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070626195155/http://www.bautz.de/bbkl/m/mulford_p.shtml |autor=Leonore Bazinek|band=18|spalten=943-951}}&lt;br /&gt;
* Prentice Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Die Möglichkeit des Unmöglichen.&amp;#039;&amp;#039; EP Tal &amp;amp; Co.-Verlag, Wien 1918.&lt;br /&gt;
* Prentice Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Unfug des Lebens und des Sterbens&amp;#039;&amp;#039;, neu aufgelegt bei Fischer-Taschenbuch-Verlag (14. November 2011), ISBN 978-3-596-21890-5&lt;br /&gt;
* Prentice Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken sind real&amp;#039;&amp;#039;, CreateSpace Independent Publishing Platform (29. Juni 2014), ISBN 978-1-5003-5131-1&lt;br /&gt;
*  Schmidt, Karl O.: &amp;#039;&amp;#039;Einer, der es wagt : Leben u. Werk d. Prentice Mulford&amp;#039;&amp;#039;,  	Pfullingen : Baum-Verl. , 1961, 3. Auflage&lt;br /&gt;
* Prentice Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Unfugs&amp;#039;&amp;#039;, Ausgewählte Essays von Prentice Mulford, Sehr frei bearbeitet und aus dem Englischen übertragen von Sir Galahad, Albert Langen München, 1. bis 10. Tausend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118735187}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|mulford}}&lt;br /&gt;
* Prentice Mulford: &amp;#039;&amp;#039;Life by land and sea.&amp;#039;&amp;#039; F.J. Needham, New York 1889. In Originalsprache aus der [http://lcweb2.loc.gov/cgi-bin/query/r?ammem/calbkbib:@OR(@field(AUTHOR+@3(Mulford,+Prentice,+1834+1891++))+@field(OTHER+@3(Mulford,+Prentice,+1834+1891++))) Library of Congress]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118735187|LCCN=n/81/56650|VIAF=45097343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mulford, Prentice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugeist-Bewegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mulford, Prentice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Schriftsteller und Vertreter der Neugeist-Bewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sag Harbor (New York)|Sag Harbor]], New York&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=vor [[Long Island]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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