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	<title>Prellung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prellung&amp;diff=66506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martinus KE: /* Lokalisationen */ Vor- vor Nachname</title>
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		<updated>2025-05-25T01:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lokalisationen: &lt;/span&gt; Vor- vor Nachname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = S00-S90&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Prellungen bestimmter Körperregionen&lt;br /&gt;
| 03-CODE = T14.0&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Oberflächliche Verletzung an einer nicht näher bezeichneten Körperregion&lt;br /&gt;
| 05-CODE = T00.9&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Multiple oberflächliche Verletzungen, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Contusio}}), genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontusionsverletzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die Schädigung von [[Organ (Biologie)|Organen]] oder Körperteilen durch Gewalt von außen, die nicht mit sichtbaren [[Haut]]verletzungen einhergehen muss. Die Folge sind [[Ödem]]e des Gewebes und Blutaustritt aus beschädigten [[Kapillare (Anatomie)|Kapillaren]] in das umliegende Gewebe, was als [[Hämatom|Bluterguss]] oder [[Prellmarke]] sichtbar werden kann und mit Schmerzen und Schwellung der betroffenen Region verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=S. Grüne |Titel=Anamnese – Untersuchung – Diagnostik |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2007 |ISBN=3-540-32866-1 |Seiten=342}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Häufig werden Prellungen durch Sturzereignisse verursacht, auch der Anprall eines Körperteils gegen ein starres Hindernis kann Prellungen verursachen. Des Weiteren finden sich Prellungen als Folge körperlicher Gewalt, sei es im Rahmen von [[Misshandlung]]en oder körperlichen Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdekuss.jpg|mini|Ein „[[Pferdekuss]]“, typisches [[Hämatom]] nach einer Prellung im Bereich des Oberschenkels durch einen stumpfen Gegenstand.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Quetschung oder Prellung DSC03443.JPG|mini|Zeh nach Prellung von oben]]&lt;br /&gt;
[[File:Blåmärken.jpg|thumb|Die Prellungen einer Frau nach einem schweren Sturz.]]&lt;br /&gt;
Die Diagnose einer Prellung ist, bei entsprechender [[Anamnese|Vorgeschichte]], eine [[Ausschlussdiagnose]]; Schwellung, Druck- und Bewegungsschmerz sowie gegebenenfalls sichtbare Bildung eines Blutergusses können auch Symptome von [[Knochenbruch|Knochenbrüchen]], [[Gelenk (Anatomie)|Gelenkverletzungen]] oder – im Bauchbereich – Verletzungen innerer Organe&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa A. Blecher: &amp;#039;&amp;#039;Über Kontusionsverletzungen der Bauchspeicheldrüse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen auf dem Gebiete des Militärsanitätswesens.&amp;#039;&amp;#039; Heft 35, 1906, S. 253 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; sein. Daher kann eine Prellung erst nach Ausschluss einer solchen schwereren Verletzung durch geeignete Methoden ([[Röntgen]]untersuchung, [[Sonographie]] etc.) diagnostiziert werden. Bei Prellungen des Schädels muss eine Gehirnbeteiligung ([[Schädel-Hirn-Trauma]]) sicher, also im Zweifelsfall mittels [[Computertomographie]] oder [[Magnetresonanztomographie]], ausgeschlossen werden, da insbesondere bei Patienten, die mit [[Antikoagulation|Antikoagulanzien]] behandelt werden, vermeintlich harmlose Prellmarken mit [[Intrakraniale Blutung|intrakranialen Blutungen]] einhergehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalisationen ==&lt;br /&gt;
Prellungen durch Sturz finden sich in der Regel an exponierten Körperstellen wie den Knie-, Hüft-, Ellenbogen- und Schultergelenken, den Schienbeinvorderkanten sowie dem Schädel. In diesen Regionen liegen knöcherne Strukturen vergleichsweise dicht unter der Haut, so dass sich die stumpfe Gewalteinwirkung auf ein relativ kleines Areal beschränkt und die geringere Druckverteilung zu deutlicheren Schädigungen führt als im Bereich guter „Polsterung“ durch Unterhautfettgewebe und Muskulatur. Prellungen außerhalb dieser Zonen, also beispielsweise im Bereich des Brustkorbes oder Bauches, sind vermehrt Folgen von Schlägen oder Stößen sowie Verkehrsunfällen („Gurtmarken“, Anprall von Brust und/oder Bauch gegen das Lenkrad). Auch bei bestimmen Sportarten sind exponierte Bereiche des Körpers gehäuft betroffen. So finden sich beispielsweise bei Wettkämpfen in der Sportart [[Taekwondo]] vermehrt Prellungen im Bereich des Vorfußes.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Braun: &amp;#039;&amp;#039;Verletzungen bei hochklassigen Taekwondo-Turnieren – eine Standortbestimmung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 239 ff., {{ISSN|0344-5925}}, [http://www.sportmedizin.org/download/Verletzungen%20Kampfsport%20Taekwondo.doc sportmedizin.org] ([[MS Word]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stumpfe Prellung des [[Auge|Augapfels]], bspw. durch einen Faustschlag oder Tennisball, führt häufig zu einer [[Orbitabodenfraktur]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Kaufmann (Mediziner, 1941)|Herbert Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Strabismus&amp;#039;&amp;#039;. 5. vollständig überarbeitete Auflage mit Heimo Steffen. Georg Thieme Verlag 2020, ISBN 978-3-13-241330-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differentialdiagnose ==&lt;br /&gt;
Aus Lokalisation, Ausdehnung und Form der vorgefundenen Prellmarken lassen sich Rückschlüsse auf die Art des erlittenen Traumas ziehen, falls der Unfallhergang unklar oder nicht plausibel ist. Beispielsweise weisen lange, gerade, doppelstreifenförmige Prellmarken – [[Striemen]] – auf Schläge mit Stöcken oder ähnlichen Gegenständen hin. Im Zusammenhang mit sturzuntypischer Lokalisation an Ober- und Unterarmen (Abwehrverletzungen), Rücken, Oberschenkel oder Gesäß kann auf körperliche Misshandlung geschlossen werden. Die exakte Dokumentation vor allem mehrfacher Prellungen kann bei solchen Fällen von grundlegender [[Rechtsmedizin|forensischer]] Bedeutung sein, insbesondere wenn der Verdacht einer [[Kindesmisshandlung]] vorliegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. Herrmann, S. Banaschak, R. Dettmeyer, U. Thyen |Titel=Kindesmisshandlung: Medizinische Diagnostik, Intervention und Rechtliche Grundlagen |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2010 |ISBN=3-642-10206-9 |Seiten=51 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|PECH-Regel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhigstellen, Kühlung, Anlegen eines Kompressionsverbandes und Hochlagerung können die Ausbildung von Schwellung und Hämatom begrenzen. Ein elastischer Verband ist im weiteren Verlauf der Behandlung sinnvoll. Salben und Gele wirken hauptsächlich durch ihren Kühleffekt. Kontrollen sind erforderlich, um die [[Resorption]] des Hämatoms zu beobachten. Größere, nicht resorbierte Blutergüsse müssen chirurgisch eröffnet, ausgeräumt und [[Drainage (Medizin)|drainiert]] werden, um eine mögliche [[Infektion]] zu vermeiden. Auch beim [[Kompartmentsyndrom]] nach (schweren) Prellungen ist in entsprechenden Fällen ein operatives Vorgehen indiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
* Schwere Prellungen der Extremitäten können, vor allem im Bereich der Wade, zum [[Kompartmentsyndrom]] führen, das unverzüglich chirurgisch behandelt werden muss, da sonst die Extremität in ihrer Funktion hochgradig gefährdet ist bis hin zur Amputation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Oberringer, T. Pohlemann |Hrsg=H.-P. Scharf, H. Rüter et al. |Titel=Kompartmentsyndrom |Sammelwerk=Orthopädie und Unfallchirurgie |Auflage=1. |Verlag=Elsevier – Urban &amp;amp; Fischer |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-437-24400-1 |Seiten=11–15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prellungen des Bauches (&amp;#039;&amp;#039;[[Abdominaltrauma|Stumpfes Bauchtrauma]]&amp;#039;&amp;#039;) können Rupturen der [[Milzruptur|Milz]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. R. Siewert, R. B. Brauer |Titel=Basiswissen Chirurgie |Auflage=2. |Verlag=Springer |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2010 |ISBN=3-642-12379-1 |Kapitel=Kap. 7.17 &amp;#039;&amp;#039;Milz&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=330 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Niere]]n, [[Leber]] oder [[Bauchspeicheldrüse]] zur Folge haben, die auch verzögert nach 24–48 Stunden auftreten können (&amp;#039;&amp;#039;zweizeitige Ruptur&amp;#039;&amp;#039;). Auch in diesen Fällen ist eine rechtzeitige chirurgische Intervention erforderlich.&lt;br /&gt;
* Bei [[Thoraxprellung|Prellungen des Brustkorbes]] kann durch die Schmerzen bei Bewegung die Atmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
* Prellungen mit Beteiligung der Muskulatur können auf mittelfristige Sicht zur Ausbildung von Weichteilverknöcherungen („&amp;#039;&amp;#039;[[Heterotope Ossifikation]]&amp;#039;&amp;#039;“) führen mit der Folge chronischer Schmerzen und/oder funktioneller Einbußen.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heterotope Ossifikationen&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel 18.2.3. In: Bernhard Weigel, Michael Nerlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praxisbuch Unfallchirurgie&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, S. 1086–1088, Springer-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-540-41115-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei Knochenprellungen (&amp;#039;&amp;#039;bone bruise&amp;#039;&amp;#039;) kann es zu einem [[Knochenmarködem]] kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.sportaerztezeitung.de/konservative-therapie-abo/articles/bone-bruise|titel=Bone Bruise und Knochenmarködem beim Sportler|werk=Sportärztezeitung|zugriff=2018-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4369782-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Sportmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martinus KE</name></author>
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