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	<title>Prellträger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:00:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prelltr%C3%A4ger&amp;diff=2517991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lukas Jaedicke: /* Auslegung und Einbau */ Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-15T14:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auslegung und Einbau: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prellträger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Prellbalken&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; ist ein Bauteil, das die Aufgabe hat, den Weg des [[Förderkorb]]es oder der [[Gefäßförderung|Fördergefäße]] und des Gegengewichtes im [[Übertreiben|Störungsfall]] nach oben hin zu begrenzen. Prellträger sind im deutschen [[Bergbau]] bei Hauptseilfahrtanlagen und Güterförderanlagen mit einer Fahrgeschwindigkeit von mehr als 4&amp;amp;nbsp;m/s vorgeschrieben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im österreichischen Bergbau sind Prellträger bei Seilfahrtanlagen vorgeschrieben, die eine Fahrgeschwindigkeit von mehr als 2&amp;amp;nbsp;m/s haben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notwendigkeit ==&lt;br /&gt;
Im Normalfall werden die Förderkörbe vor den Anschlägen rechtzeitig abgebremst, sodass sie spätestens an der [[Hängebank]] oder an der tiefsten [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] zum Stillstand kommen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings kann es bei der [[Schachtförderung]] durch einen Fehler dazu kommen, dass die Förderkörbe nicht an den entsprechenden Anschlägen zum Stillstand kommen. Kommt es durch ein Über- oder Untertreiben dazu, dass der Förderkorb über den obersten Anschlag (Hängebank) hinwegfährt, so fährt er, wenn er nicht vorher daran gehindert wird, unweigerlich bis unter die [[Seilscheibe]]n.&amp;lt;ref name= &amp;quot;CZ74984&amp;quot; /&amp;gt; Damit die Bewegungsenergie des Förderkorbes vorher reduziert wird, werden entsprechende Sicherheitsvorrichtungen wie [[Endschalter]] und [[Übertreibsicherung]]en im [[Förderturm]] und im [[Schachtsumpf]] eingebaut.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl der Korb aufgrund dieser Sicherheitsvorrichtungen vor den Seilscheiben abgebremst wird, muss auch eine Sicherung für den [[Worst Case]] vorhanden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Diese Sicherung bildet der zum Schutz der Seilscheiben angebrachte Prellträger.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslegung und Einbau ==&lt;br /&gt;
Prellträger dienen dem Schutz der Seilscheiben vor Beschädigung durch die Fördermittel.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Sie müssen so konstruiert und dimensioniert sein, dass sie beim Übertreiben das Fördermittel oder das Gegengewicht sicher aufhalten können.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Sie werden unterhalb der Seilscheiben angebracht.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Die Prellträger müssen unterhalb der Seilscheiben so angebracht werden, dass die [[Zwischengeschirr]]e und [[Seileinband|Seileinbände]] freien Durchgang haben. Der Abstand der Prellträger von den Seilscheiben muss dabei so groß sein, dass die Seileinbände auch dann nicht auf den [[Seilträger]] oder auf die Seilscheiben auflaufen können, wenn das Fördermittel oder das Gegengewicht an den Prellträger anstoßen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Für größere Seilfahrtanlagen beträgt die erforderliche „freie Höhe“&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Fritsche&amp;quot; /&amp;gt; mindestens zehn Meter. Für kleinere Seilfahrtanlagen ist eine freie Höhe von mindestens drei Metern [[Bergbehörde|bergbehördlich]] vorgeschrieben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die Berechnung der Prellträger erfolgt gemäß der DIN 4118, &amp;#039;&amp;#039;Fördergerüste und Fördertürme für den Bergbau; Lastannahmen, Berechnungs- und Konstruktionsgrundlagen&amp;#039;&amp;#039;. Zusätzlich ist bei der Dimensionierung der Prellträger die &amp;#039;&amp;#039;Anpassungsrichtlinie Stahlbau&amp;#039;&amp;#039; zu berücksichtigen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings sind die Prellträger nicht elastisch, sodass der [[Förderkorb]] bei einem Aufprall schlagartig abgebremst wird.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Um die Wucht des Aufpralls zu mindern, werden auf der Unterseite des Prellträgers als energieverzehrende Einrichtung sogenannte Prellhölzer angebracht. Diese Hölzer müssen eine Mindestdicke von 20 Zentimetern haben.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Es kann erforderlich sein, dass die Prellträger zusätzlich nach oben hin verstärkt werden müssen, um das Fördergefäß bzw. den Förderkorb sicher durch den Prellträger stoppen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Durch einen Aufprall auf den Prellträger kann es zu Schäden am Förderkorb kommen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;CZ74984&amp;quot; /&amp;gt; Die Wucht des Aufpralls auf die Prellträger kann sogar so stark sein, dass es zu einem [[Seilbruch]] kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=439858C| Titel=Übertreibsicherung für Schachtförderung| A-Datum=1925-01-24| V-Datum=1927-01-20| Anmelder=Westfalia-Dinnendahl A.G}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Dies birgt erhebliche Gefahren für die [[Seilfahrt|fahrenden]] [[Bergmann|Bergleute]]. Damit der Korb bei einem Seilbruch nicht in den Schacht stürzt, werden unterhalb der Prellträger mehrere [[Fangstützen]] angebracht.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Technische Anforderungen an Schacht- und Schrägförderanlagen (TAS).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Bellmann, Dortmund 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Carl Hellmut Fritzsche: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, 10. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;CZ74984&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=CZ| V-Nr=74984| Titel=Übertreibsicherung für die Schachtförderung| A-Datum=1940-05-22| V-Datum=1944-09-15| KeinLink=Ja| Kommentar=[[Protektorat Böhmen und Mähren]], Patentamt Prag: Online: (pdf) [https://isdv.upv.cz/doc/FullFiles/Patents/FullDocuments/73/73616.pdf 73616.pdf]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Gesamte Rechtsvorschrift für Bergpolizeiordnung für die Seilfahrt, in der Fassung vom 18. Mai 2011 [https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10006273 Online] (abgerufen am 13. Januar 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Horst Roschlau, Wolfram Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Bergmaschinentechnik.&amp;#039;&amp;#039; Erzbergbau, Kalibergbau. Mit 333 Bildern und 54 Tabellen, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Hans Bansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bergwerksmaschinen.&amp;#039;&amp;#039; Vierter Band, &amp;#039;&amp;#039;Die Schachtförderung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Julius Springer, Berlin 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Andreas Hachmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Sanierung eines Fördergerüstes aus dem Jahre 1944 (Stahlbau).&amp;#039;&amp;#039; In: Hossein H. Tudeshi (Hrsg.) AMS Online GmbH: Advanced Mining Solutions. 2014, Nr. 3, S. 6–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Fritsche&amp;quot;&amp;gt;Als freie Höhe wird der Abstand des Förderkorbes, in seiner höchsten Betriebsstellung, zum Prellträger bezeichnet. (Quelle: Carl Hellmut Fritzsche: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Bergbaukunde.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prelltrager}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fördertechnik im Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lukas Jaedicke</name></author>
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