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	<title>Preititz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T10:08:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preititz&amp;diff=899581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: reicht bei der ortschaft vollkommen aus.</title>
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		<updated>2026-03-14T14:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;reicht bei der ortschaft vollkommen aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Preititz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = {{lang|hsb|Přiwćicy}}&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Malschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/13/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/32/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 152&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.997&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141498 |titel=Gemarkung 141498Preititz, Gemeinde Malschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Kleinbautzen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035932&lt;br /&gt;
| Bild                  = Preititz 001.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Luftaufnahme (2017)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preititz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Přiwćicy|Audio=Hsb-Přiwćicy.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1994 [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Malschwitz]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Es gehört zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile [[Kleinbautzen]] und Preititz bilden die [[Ortschaft]] Kleinbautzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malschwitz.de/fileadmin/img/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Malschwitz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Preititz liegt etwa 9 km nordöstlich von [[Bautzen]] am Albrechtsbach auf {{Höhe|152|DE-NN}}. Es ist eine erweiterte [[Gutssiedlung]]; der Gutshof befindet sich im nördlichen Teil des Ortes. Westlich befindet sich der [[Teufelsstein (Pließkowitz)|Teufelsstein]] (1,5 km) und südwestlich erheben sich die [[Kreckwitzer Höhen]] (3 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preititz hat ein gemäßigtes Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,9 °C, was für die [[Oberlausitz]] relativ warm ist. Der kälteste Monat ist Januar (1,1 °C), der wärmste Juli (19,2 °C). Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 585 mm. Der meiste [[Niederschlag]] fällt im Juli mit durchschnittlich 81&amp;amp;nbsp;mm, der geringste im Dezember mit durchschnittlich 33&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landwirtschaft.sachsen.de/Wetter09/asp/inhalt.asp?seite=twerte |titel=Agrarmeteorologisches Messnetz Sachsen – Wetterdaten |hrsg=[[Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie]] |zugriff=2014-02-09|kommentar=Angaben für Wetterstation Preititz (L12)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Preititzer Gegend wird in historischen Jahrbüchern bemerkenswert häufig im Zusammenhang mit heftigen sommerlichen Gewitterstürmen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen III b 009.jpg|mini|Das Preititzer Schloss um 1859]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20120610200MDR Preititz (Malschwitz) Herrenhaus.jpg|mini|Herrenhaus Preititz (2012)]]&lt;br /&gt;
Um 1000 gehörten die Ländereien zwischen Preititz und [[Niederkaina]] zum der [[Ortenburg (Bautzen)|Ortenburg]] angeschlossenen Gut, das die jeweiligen Herrscher versorgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Schuster-Šewc]]: &amp;#039;&amp;#039;Bautzen/Budyšin und seine Ortenburg. Eine kurze Namensgeschichte&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Von Budissin nach Bautzen&amp;#039;&amp;#039;, Lusatia Verlag, Bautzen 2002, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort wird schon 1250 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Priwiticz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Preititz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Schreibweise ist erstmals 1791 verzeichnet. Der aus dem Sorbischen stammende Ortsname leitet sich vom Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Priwit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Priwět&amp;#039;&amp;#039; ab (vgl. alttschechisch &amp;#039;&amp;#039;Přívět&amp;#039;&amp;#039;, altpolnisch &amp;#039;&amp;#039;Przywit&amp;#039;&amp;#039;) und bedeutet also „Siedlung der Leute des Priwět“.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Hussitenkriege]]n wurde die Gutssiedlung mehrmals zerstört, da die Hussiten ihr Lager bei [[Baruth bei Bautzen|Baruth]] aufgeschlagen hatten. 1655 kam das Rittergut und die umliegenden Ländereien in den Besitz der Familie [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Nostitz]], der es bis etwa 1700 gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poenicke&amp;quot;&amp;gt;Otto Moser: &amp;#039;&amp;#039;Preititz.&amp;#039;&amp;#039; In: Gustav Adolf Poenicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; III. Section: Markgrafenthum Oberlausitz, Expedition des Albums Sächsischer Rittergüter und Schlösser, Leipzig 1859 ([[s:Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Preititz|Volltext]] in [[Wikisource]], [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/500/23/ Digitalisat] der [[SLUB|SLUB Dresden]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] wurde das Dorf mehrmals von Preußen und Österreichern geplündert und beschädigt. Am 20. und 21. Mai 1813 lag Preititz im Zentrum des Hauptkampfgebietes der [[Schlacht bei Bautzen]], als die französischen Truppen gegen Preußen und Russen kämpften. Der Ort lag an strategisch entscheidender Position und wurde bei heftigen Kämpfen zwischen den Truppen der Marschälle [[Michel Ney|Ney]] und [[Friedrich von Kleist|Kleist]] vollständig zerstört. 1838 war der sächsische König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August II.]] anlässlich einer Hochzeit in Preititz zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. April 1936 war Preititz eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach [[Kleinbautzen]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Preititz ein Dorf mit [[Sorben|sorbisch]]-protestantischer Bevölkerungsmehrheit. Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den 1880er Jahren eine Bevölkerungszahl von 272 Einwohnern; davon waren 254 [[Sorben]] (93 %) und 18 Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Tschernik]] |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1900 hatte es etwa 400 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist das Sorbische als Umgangssprache praktisch verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der gläubigen Preititzer Einwohner ist traditionell evangelisch-lutherisch. Der Ort gehört seit dem 17. Jahrhundert zur Kirchgemeinde [[Kleinbautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gegend ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt; die Böden sind fruchtbar. Südwestlich von Preititz betreibt die &amp;#039;&amp;#039;Budissa AG&amp;#039;&amp;#039; eine große [[Milchviehanlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]] führt etwa einen Kilometer südlich am Ort vorbei. Die nächste Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;(Bautzen-Ost)&amp;#039;&amp;#039; ist etwa 9&amp;amp;nbsp;km entfernt. Lokalstraßen verbinden Preititz mit Kleinbautzen (2&amp;amp;nbsp;km), Malschwitz (3&amp;amp;nbsp;km), [[Gleina (Malschwitz)|Gleina]] (4&amp;amp;nbsp;km) und [[Wurschen]] (4&amp;amp;nbsp;km). Eine Betonplattenstraße führt nach Baruth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das im Norden des Dorfes gelegene barocke Gutshaus wurde 1789 im Auftrag von Ferdinand Rudolf [[Ziegler und Klipphausen (Adelsgeschlecht)|Ziegler und Klipphausen]] errichtet, in dessen Besitz der Hof seit 1759 war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1919&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von den Nostitzern erbaute alte Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert wurde erst 1853 abgetragen. Heute dient das Gutshaus als Wohngebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|32|229|42|Preititz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Preititz/Přiwćicy}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Preititz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.malschwitz.de/kurzportrait-und-ortsteile/ortsteile#anchor-21 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Preititz&amp;#039;&amp;#039;] In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Malschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1153027321|VIAF=764151965357200470004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malschwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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