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	<title>Preith - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preith&amp;diff=1758639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: /* Pfarrkirche St. Brigida */ BKL-Link</title>
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		<updated>2026-02-16T16:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pfarrkirche St. Brigida: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pollenfeld&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/55/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/12/05/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   =&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 891&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.pollenfeld.de/aktuelles/| titel=Daten zur Gemeinde| autor=| hrsg=Gemeinde Pollenfeld| seiten=| datum=| archiv-url=https://web.archive.org/web/20170521175543/http://www.pollenfeld.de/aktuelles/| archiv-datum=2017-05-21| zugriff=2017-07-16| offline=ja| archiv-bot=2024-04-18 18:41:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85131&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08421&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Bild                   =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil der Gemeinde [[Pollenfeld]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt 5&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Eichstätt]] auf der Hochfläche der [[Frankenalb]] an der Straße von Eichstätt über Pollenfeld und [[Altdorf (Titting)|Altdorf]] nach [[Kinding]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Preith (früher auch Breydt, Preyd, Breit, Breith, Preit oder Preut) ist eine Ansiedlung an der ehemaligen, von Südosten nach Nordwesten verlaufenden Verbindungsstraße der [[Römer]] zwischen dem [[Römisches Militärlager|Kastell]] von [[Kastell Pfünz|Pfünz]] und dem [[Kastell Weißenburg|Kastell von Weißenburg]]. Ein „Römerstein“ nordwestlich des Dorfes erinnert daran. An der Stelle der heutigen Kirche soll ein römischer Signalturm gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist erstmals 1178 urkundlich erwähnt, als Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] dem [[Domkapitel]] Eichstätt Besitzungen in Preith bestätigte. 1302 veräußerte Ritter Heinrich von Muhr von Chunenstein, Burgbesitzer von [[Konstein (Wellheim)|Konstein]], seine [[Hofmark]] „Breid“ an das Eichstätter Domkapitel; damit gingen das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]], das Dorfgericht sowie alle [[Zehnt|Zehentabgaben]] an die Domherren über. 1378 ist ein weiterer Verkauf des Dorfes aktenkundig: Dorf, Patronat, Gericht und [[Vogt|Vogtei]] gingen von Burkhard von [[Seckendorff (Adelsgeschlecht)|Seckendorf]] an Heinrich [[Regeldorf (Adelsgeschlecht)|Regeldorfer]] über. 1429 erwarb Hans Mair, Bürger zu [[Eichstätt]], das halbe Dorf. 1466 ging das Dorf mit dem zugehörigen Wald aus dem Besitz der Frau des Hutzelmayer zum Stein an das Eichstätter [[Kloster St. Walburg]] über, das bereits 1414 den großen Zehent zu Preith von Michael Regeldorfer zu [[Obereichstätt]] erworben hatte. Von diesem Zeitpunkt an ist Preith bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1806 ein Klosterdorf. Nach der Säkularisation war Preith für kurze Zeit im Besitz des [[Herzog von Leuchtenberg|Leuchtenbergischen Herzoggeschlechts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1962 wurde eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] die Gemeinde Preith aufgelöst. Der Ort Preith wurde in die Gemeinde Pollenfeld eingegliedert. Die anderen Ortsteile der ehemaligen Gemeinde, [[Häringhof]], [[Lüften (Eichstätt)|Lüften]], [[Wimpasing (Eichstätt)|Wimpasing]] und [[Ziegelhof (Eichstätt)|Ziegelhof]], kamen zur Stadt [[Eichstätt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=599}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohnerzahl lag im Jahr 2008 bei 899 (1855: 356; 1900: 280). Das Dorf hat ein reiches weltliches und kirchliches Vereinsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrkirche St. Brigida ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehrkirche von Preith im Landkreis Eichstätt.jpg|mini|Die Wehrkirche von Preith]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inneres der Wehrkirche von Preith im Landkreis Eichstätt.jpg|mini|Blick in die Wehrkirche St. Brigida]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der hl. [[Brigida]] geweihte katholische Pfarrkirche ist eine [[Mittelalter|mittelalterliche]] [[St. Brigida (Preith)|Wehrkirche]], die noch heute von einer (nicht mehr in ursprünglicher Höhe erhaltenen) Mauer umgeben wird und an der Südwestseite dieses Berings einen zweigeschossigen Torturm mit [[Satteldach]] aufweist. Innerhalb des Berings befand sich der 1994 aufgelassene Friedhof; Grabsteine des 18. und frühen 19. Jahrhunderts stehen noch. Während der 1708 von Hofbaumeister [[Jakob Engel (Baumeister)|Jakob Engel]] erhöhte, mit abgeschnittenem Ziegel[[Helm (Architektur)|helm]] und vierseitiger offener [[Laterne (Architektur)|Laterne]] versehene Kirchturm und der Bering noch aus dem Mittelalter stammen, wurde das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] 1727 neu erbaut und 1935 unter dem [[Architekt]]en [[Friedrich Ferdinand Haindl]] nach Westen unter Abbruch der dortigen Friedhofsmauer verlängert, verbreitert und erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]][[schrein]] von 1510/20 stammt wohl aus dem [[Kloster St. Walburg]] und ersetzte einen [[Barock]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;altar von 1727, der heute in der Wallfahrtskirche von [[Freystadt]] in der Oberpfalz steht. Dessen Altarbild in Öl von 1700 verblieb aber in Preith und hängt an der Nordwand des Langhauses. Es zeigt die Kirchenpatronin und die Eichstätter Diözesanheiligen [[Willibald von Eichstätt|Willibald]] und [[Walburga]]. Der Hochaltar hat als Figurenschmuck [[Katharina von Alexandrien]], Maria mit dem Jesuskind, [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], [[Apollonia (Heilige)|Apollonia]] und [[Othmar|Otmar]], die beiden Letzteren als Halbplastiken, und an der Außenseite Gemälde, die die Heiligen Barbara und Apollonia sowie zwei Szenen aus der Katharinenlegende zeigen. Vor dem Hochaltar steht ein Holzrelief „[[Marientod|Tod Mariens]]“ von ca. 1480.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden zweisäuligen Seitenaltäre mit späteren [[Altarretabel|Altarblättern]] um 1870 von [[Alois Süßmeier]], die [[Kanzel]] mit [[polygon]]alem [[Korpus (Möbel)|Korpus]] mit [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelistenbildern]] von Süßmeier und die [[Rosenkranzfest|Rosenkranzmadonna]] sind [[Barock]]schöpfungen (um 1700); eine Plastik der Kirchenpatronin von etwa 1500 steht an der südlichen Langhauswand. In den alten [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospekt]] wurde 1985 eine neue Orgel des Münchener Unternehmens [[WRK Orgelbau]] eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Südwand des Torturms ist ein Sandstein-[[Ölberggruppe|Ölbergrelief]] von 1480 eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pfarrei]] umfasste zum 1. Juni 2008 792 Katholiken. Zu ihr gehört ein Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der in [[Ingolstadt]] ansässige Hersteller von Spezial- und Sonderwerkzeugen &amp;#039;&amp;#039;Cartool&amp;#039;&amp;#039; hatte einen Produktionsstandort in Preith. Cartool wurde 2005 von der [[SPX Corporation]] übernommen. Das Unternehmen wurde in &amp;#039;&amp;#039;SPX Service Solutions Germany GmbH&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und 2008 der Sitz des Unternehmens nach Preith verlegt. 2010 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 136,9 Mio. Euro und neben Preith noch Standorte in [[Hainburg]], [[Mönchengladbach]], [[Köln]] und [[Garching bei München|Garching]].&amp;lt;ref&amp;gt;SPX Service Solutions Germany GmbH – Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010, im [[Elektronischer Bundesanzeiger|elektronischen Bundesanzeiger]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2012 wurde das Unternehmen mit dem Standort in Preith an [[Robert Bosch GmbH|Bosch]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-vollzieht-uebernahme-von-spx-service-solutions-42008.html |wayback=20181001182215 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bosch vollzieht Übernahme von SPX Service Solutions&amp;#039;&amp;#039;, auf www.bosch-presse.de}}, abgerufen am 1. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Preith ===&lt;br /&gt;
* [[Alois Brems]] (1906–1987), ehemaliger Bischof von Eichstätt.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Weigl]] (1878–1952), deutscher Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Preith verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Bovius]]  (1677–1725), deutscher katholischer Priester und Hersteller von Sonnenuhren.  Von 1723 bis 1725 Pfarrer in Preith.&lt;br /&gt;
* [[Markus Buchheit]] (* 1983), deutscher Politiker der Alternative für Deutschland (AfD). Wuchs ab 1988 in Preith auf.&lt;br /&gt;
* [[Antonellus Elsässer]] [[Franziskaner (OFM)|OFM]] (1930–2014), deutscher katholischer Theologe. Von 1982 bis 2010 Pfarradministrator in Preith.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Schneider (Schriftsteller)|Hans-Peter Schneider]] (* 1981), deutscher Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Dauer: &amp;#039;&amp;#039;Dorfbuch von Preith.&amp;#039;&amp;#039; 1967. In: Bert Braun: &amp;#039;&amp;#039;Großgemeinde Pollenfeld mit den Gemeindeteilen&amp;#039;&amp;#039;. 1984, ab S. 333&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. II. Bezirksamt Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;. München 1928 (Nachdruck 1982), S. 296–300&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wehrkirche Preith&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl Zecherle (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser&amp;#039;&amp;#039;. Kipfenberg o. J. (1983?): Hercynia, S. 20f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Eichstätt 1984: Sparkasse, S. 270f. (mit Bibliographie)&lt;br /&gt;
* Prof. Dr. Antonellus Elsässer: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrei Preith. Gemeinde Pollenfeld. Pfarrkirche St. Brigida&amp;#039;&amp;#039;. [Faltblatt], Stand 6/2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pollenfeld.de/index.asp?NAVIID=%7B9E0591B1-0BDE-4739-A50E-018DBDFA97AF%7D Preith auf der Website von Pollenfeld]&lt;br /&gt;
* [http://www.glockenklaenge.de/orte/ei/preith.html Glockengeläute von Preith]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Preith|val=5582|zugriff=2021-02-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Pollenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4839114-1|VIAF=238151386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pollenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1178]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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