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	<title>Preisdruck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:51:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Preisdruck&amp;diff=102079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelte Satzzeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-01-08T17:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Satzzeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Um &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preisdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Preisrückgang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Preisverfall&amp;#039;&amp;#039;) handelt es sich in den [[Wirtschaftswissenschaft]]en, wenn der [[Marktpreis]] [[tendenz]]iell sinkt, weil ein [[Angebotsüberhang]] besteht oder weil eine hohe [[Wettbewerbsintensität]] vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Preisdruck ist ein Indiz dafür, dass das [[Marktgleichgewicht]] durch [[Angebot und Nachfrage]] nicht funktioniert. Es leuchtet ein, dass von einem Angebotsüberhang ein Druck auf den Preis nach unten verursacht wird, was auf den [[Marktmechanismus]] zurückzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Umwelt%C3%B6konomie/h038vihQ_mIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+Angebots%C3%BCberhang&amp;amp;pg=PA329&amp;amp;printsec=frontcover Alfred Endres/Jörn Martiensen, &amp;#039;&amp;#039;Umweltökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 329]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Einem Preisdruck können zwei unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Grundz%C3%BCge_der_landwirtschaftlichen_Mark/l2RfcBVeJwIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+Angebots%C3%BCberhang&amp;amp;pg=PA207&amp;amp;printsec=frontcover Ulrich Koester, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der landwirtschaftlichen Marktlehre&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 207]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Smart_Energy/bEFa4nbzMVIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+wettbewerbsintensit%C3%A4t&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;printsec=frontcover Dirk Rohlfing/Hans-Gerd Servatius/Uwe Schneidewind, &amp;#039;&amp;#039;Smart Energy&amp;#039;&amp;#039;, 2012,  S. 83]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beim &amp;#039;&amp;#039;Angebotsüberhang&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Güterangebot]] größer als die [[Güternachfrage]], so dass dieses Ungleichgewicht zur Preissenkung auf den niedrigeren [[Gleichgewichtspreis]] führt. Auch eine [[Nachfragelücke]] kann Preisdruck erzeugen, wenn das Güterangebot kurzfristig nicht gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
* Gibt es auf einem Markt einen [[Preisführerschaft|Preisführer]] und dieser senkt einen Preis, so müssen sich seine Konkurrenten bei hoher Wettbewerbsintensität an diesen Preis [[Anpassung (Betriebswirtschaftslehre)|anpassen]], damit sie keine [[Marktanteil]]e verlieren.&lt;br /&gt;
In den Fällen des Angebotsüberhangs und der Nachfragelücke ist die [[Verhandlungsmacht]] der Güternachfrager so groß, dass ein [[Käufermarkt]] entsteht, der mit Preisdruck verbunden ist. Bei Preisführerschaft eines Wettbewerbers können die anderen Anbieter als [[Preisanpasser]] reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
[[Wirtschaftszweig]]e, wo das Güterangebot kurzfristig nicht durch die Unternehmer gesteuert werden kann, sind besonders von Preisdruck bedroht. So wird in der [[Landwirtschaft]] das Güterangebot an [[Agrarprodukt]]en insbesondere durch [[Witterung]]seinflüsse bestimmt. Sind diese hervorragend, fallen [[Ernte]]n üppig aus, was bei gegebener Güternachfrage zu einer Reduzierung der [[Agrarpreise]] führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gablers_Wirtschafts_Lexikon/ue3MBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+agrarpreise&amp;amp;pg=PA95&amp;amp;printsec=frontcover Helmut Sellien/Reinhold Sellien, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1980, Sp. 95]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nachfrage nach [[Nahrungsmittel]]n ist weitgehend preisunelastisch, so dass bei positiven Fortschrittsraten der Preisdruck zunimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Koester, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der landwirtschaftlichen Marktlehre&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 214&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann sinken die Agrarpreise. Sollen jedoch die [[Faktoreinkommen]] in der Landwirtschaft genau so stark steigen wie in anderen Wirtschaftszweigen, müssen der Faktoreinsatz auf dem [[Agrarmarkt]] verringert und [[Überkapazität]]en abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere auf Märkten mit Produkten/Dienstleistungen mit reifem [[Produktlebenszyklus]] nimmt die Wettbewerbsintensität zu und führt zu [[oligopol]]istischen oder [[polypol]]istischen Wettbewerbsstrukturen, durch die der Preisdruck spürbar zunimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Produktlebenszyklus_und_Wettbewerbsdynam/2xdTITb_p8AC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+wettbewerbsintensit%C3%A4t&amp;amp;pg=PA10&amp;amp;printsec=frontcover Marc Fischer, &amp;#039;&amp;#039;Produktlebenszyklus und Wettbewerbsdynamik&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 10]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Nash-Gleichgewicht]] liefert die formale Erklärung für den durch Wettbewerb ausgelösten Preisdruck in Oligopolen. Befindet sich unter den Güteranbietern ein Preisführer, der aufgrund seiner günstigen [[Kostenstruktur]] Preissenkungen vornehmen kann, so kommt es zu einem Preiskampf bis auf das Niveau der [[Herstellungskosten]] ([[Bertrand-Wettbewerb]]) oder zum &amp;#039;&amp;#039;Preiskrieg&amp;#039;&amp;#039;, wenn keiner der Wettbewerber ein [[Grenzanbieter]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/40_Jahre_Duales_Studium_Festschrift/b6SnCgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+wettbewerbsintensit%C3%A4t&amp;amp;pg=PA100&amp;amp;printsec=frontcover Jürgen Werner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Duales Studium. Festschrift&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Band 1: Beiträge aus der Fakultät Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 100]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Preiskrieg ist ein [[Verdrängungswettbewerb]] mit dem Ziel, Konkurrenten aus dem Markt zu verdrängen; es findet eine [[Marktbereinigung]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geraten Produkte oder Dienstleistungen unter Preisdruck, so ist in der [[Preispolitik]] die Kenntnis der [[Preisuntergrenze]] von entscheidender Bedeutung. Kurzfristig kann auf die [[Deckung (Wirtschaft)|Deckung]] der [[Fixkosten]] verzichtet werden ([[kurzfristige Preisuntergrenze]]), langfristig muss [[Kostendeckung]] der [[Gesamtkosten]] angestrebt werden ([[langfristige Preisuntergrenze]]). Unterschreiten die Preise diese Preisuntergrenzen, so sollte auf das hiervon betroffene Güterangebot verzichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Einf%C3%BChrung_in_die_Kostenrechnung/CR7QBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Preisdruck+Preisuntergrenze&amp;amp;pg=PA285&amp;amp;printsec=frontcover Wolfgang Kilger, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Kostenrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 285]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist selbstverständlich nur bei [[Mehrproduktunternehmen]] möglich. Das unter Preisdruck geratene Güterangebot verringert – [[ceteris paribus]] – die [[Gewinn]]e der betroffenen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Preisdruck entsteht im Regelfall für bestimmte Güter/Dienstleistungen; gerät jedoch das gesamte [[Preisniveau]] unter Druck, spricht man von [[Deflation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Preisdruck|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preistheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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