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	<title>Predlitz-Turrach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:26:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Predlitz-Turrach&amp;diff=307413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Bot Pinki: weblinkfix</title>
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		<updated>2025-03-03T12:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;weblinkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{überarbeiten|grund=Dieser Artikel beschreibt eine Gemeinde, die von Anfang 1969 bis Ende 2014 existiert hat. Alles was davor war, gehört in die Vorläufergemeinden [[Predlitz]] und Einach.}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Wappen                  = AUT Predlitz-Turrach COA.jpg&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
|Hauptort                = &lt;br /&gt;
|Bundesland              = Steiermark&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT226&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Murau&lt;br /&gt;
|Kfz                     = MU&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Murau&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Stadl-Predlitz]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 61445&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = &lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = &lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = &lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Predlitz&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 000&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 47/04/01/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 13/54/47/E&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 971&lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|Fläche                  = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = &lt;br /&gt;
|Adr-Stand               = &lt;br /&gt;
|PLZ                     = 8863&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = Predlitz&lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = 3533&lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort             = &amp;lt;small&amp;gt;Predlitz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bild1                   = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Turrach - Ortsansicht.JPG|mini|Ortseinfahrt von Turrach, Montanmuseum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Predlitz-Turrach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit 810 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Land Steiermark: [https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/dokumente/12543474_141979459/a400e530/ST-Bevzahl%2031.10.2013%20f%C3%BCr%20Finanzjahr%202015.xls &amp;#039;&amp;#039;Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013&amp;#039;&amp;#039;] (Excel-Datei, 72 KB; abgerufen am 3. Februar 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
im [[Gerichtsbezirk Murau|Gerichtsbezirk]] bzw. [[Bezirk Murau]] in der [[Steiermark]]. Im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform in der Steiermark]] ist sie seit 2015 mit der Gemeinde [[Stadl an der Mur]] zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeindestrukturreform.steiermark.at/cms/beitrag/11558627/69294537 Steiermärkische Gemeindestrukturreform]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die daraus entstandene neue Gemeinde führt den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stadl-Predlitz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Grundlage dafür war das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;7 Z&amp;amp;nbsp;3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark ([https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblAuth/LGBLA_ST_20140402_31/LGBLA_ST_20140402_31.pdfsig Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz] – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. {{ZDB-ID|705127-x}}. S. 3.&amp;lt;!-- in der Fassung der hier irrelevanten Berichtigung (Ergänzung der Einleitungsklausel) durch LGBl. Nr. 36/2014 vom 8. April 2014.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde wurde 1969 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Predlitz-Turrach liegt im oberen Murtal in den [[Gurktaler Alpen]]. Predlitz und Einach liegen am Ufer der [[Mur (Fluss)|Mur]], von Predlitz aus führt die [[Turracher Straße]] B&amp;amp;nbsp;95 entlang des Turrach-Bachs in Richtung Süden über die Ortschaft Turrach hinauf bis zur [[Turracher Höhe]] in einer Seehöhe von {{Höhe|1763}}. Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt auf {{Höhe|890}} Seehöhe an der Mur bei Einach, der höchste ist der Gipfel des [[Eisenhut (Berg)|Eisenhuts]] in {{Höhe|2441}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gesehen bildete die Gemeinde den südwestlichen Abschluss des Bundeslandes Steiermark: Westlich der Gemeinde verlief die Grenze zwischen den Bundesländern Steiermark und [[Land Salzburg|Salzburg]], die benachbarten Salzburger Gemeinden waren [[Thomatal]] und [[Ramingstein]] im Westen und [[Tamsweg]] im Norden. Im Süden grenzte Predlitz-Turrach an die Gemeinden [[Albeck (Kärnten)|Albeck]], [[Reichenau (Kärnten)|Reichenau]] und [[Krems in Kärnten]]. Nachbargemeinden im Osten waren die steirische Gemeinde [[Stadl an der Mur]] und [[Deutsch-Griffen]] in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasste folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einach ({{EWZ|AT Ortschaft|16013}})&lt;br /&gt;
* [[Predlitz]] ({{EWZ|AT Ortschaft|16014}})&lt;br /&gt;
* Turrach ({{EWZ|AT Ortschaft|16015}})&lt;br /&gt;
* Turracherhöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bestand aus den [[Katastralgemeinde]]n Einach ({{Fläche AT KG|65203}}) und Predlitz ({{Fläche AT KG|65216}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl war seit langem rückläufig; zählte man 1869 noch 1369 Menschen, waren es 2001 nur noch 899, davon 449 in Predlitz, 250 in Einach und 200 in Turrach. Der nördliche Teil der Turracher Höhe gehörte zum Gebiet des Ortsteils Turrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren die [[Katastralgemeinde]]n Einach und Predlitz, die ursprünglich jeweils eigenständige [[Ortsgemeinde (Österreich)|Ortsgemeinden]] waren. Per 1. Jänner 1969 waren sie zur Gemeinde Predlitz-Turrach vereint worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgm&amp;amp;datum=1968&amp;amp;page=179&amp;amp;size=45 Gesetz vom 3. Dezember 1968 über die Gebietsveränderung von Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ende des [[6. Jahrhundert]]s siedelten Slawen am Oberlauf der Mur, in diese Zeit fällt die Gründung der Siedlung Predlitz. Der Ortsname entstand aus slawischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;prědělъ&amp;#039;&amp;#039;, was Pass oder Wasserscheide bedeuten kann, und wohl ein Hinweis auf einen Weg über die Turracher Höhe ist. Der Ortsname für Turrach leitet sich von der alten Bezeichnung „Durrach“ für eine Waldgegend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Gemeinde Predlitz wurde 1849/50 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turrach - Kirche.JPG|mini|Pfarrkirche hl. Josef in Turrach]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA|Stadl-Predlitz}}&lt;br /&gt;
* Das [[Montanmuseum Turrach|Montanmuseum „Holz und Eisen“]] in Turrach mit Ausstellungsstücken aus der 250-jährigen Bergbaugeschichte des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Turrachbach-Klause]], Engstelle der [[Turrach (Fluss)|Turrach]] südlich von Predlitz ([[Liste der Naturdenkmäler im Bezirk Murau#1038|Listeneintrag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das Gebiet führt die Turracher Straße B&amp;amp;nbsp;95, die Predlitz-Turrach mit den Bundesländern Salzburg (in Richtung Westen) und Kärnten (im Süden) verbindet. In Predlitz zweigt von der B&amp;amp;nbsp;95 die [[Murauer Straße]] B&amp;amp;nbsp;97 in östliche Richtung nach [[Murau]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich in Predlitz eine Station der [[Murtalbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet besteht zu 58 % aus Wäldern und zu 27 % aus [[Alm (Bergweide)|Almen]], etwa 8 % werden landwirtschaftlich genutzt. Der ab 1660 in Turrach betriebene Bergbau erlebte Mitte des 19. Jahrhunderts seine Blütezeit und war lange Zeit der bedeutendste Wirtschaftsfaktor der Gemeinde, er wurde jedoch 1909 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort Turrach erfreut sich der alt-ehrwürdige Gasthof „Zum Bergmann“ (Küchenchef Georg Meier) großer Beliebtheit. Es ist das höchstgelegene Haubenlokal der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenhut und Wintertalernock 25102013 659.jpg|mini|Eisenhut ({{Höhe|2441}}) und [[Wintertalernock]] ({{Höhe|2394}})]]&lt;br /&gt;
[[Datei:U11 im Bahnhof Predlitz-Ladin.jpg|mini|U11 der [[Murtalbahn]] durchfährt mit einem Dampfbummelzug den Bahnhof [[Predlitz]]-Ladin]]&lt;br /&gt;
=== Das Eisenwerk Turrach ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1662 ließ Johann Adolf Graf zu Schwarzenberg einen [[Floßofen]] im Ort erbauen. Dieser stellte damals eine Besonderheit neben den sonst gebräuchlichen „Stucköfen“ dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwierige Verschmelzung der „streng-flüssigen“ Turracher Erze stellte jedoch ein großes Problem dar. Einen Aufschwung brachte 1826 ein neu gebauter Ofen der bessere Schmelzleistungen und geringeren Holzkohlenverbrauch ermöglichte. 1838 wurde der Turracher Hochofen als erster in der Steiermark mit einem Winderhitzer ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das örtliche Werk war lange Zeit Roheisenlieferant für die Schwarzenbergischen Stahlhütten in Paal, Murau, Katsch und Niederwölz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Johann Adolf II. zu Schwarzenberg|Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg]] 1861 beschloss, in Turrach ein [[Bessemerbirne|Bessemer]]-Stahlwerk zu errichten, bedeutete dies eine weitere Pionierleistung im Eisenhüttenwesen. Mit Hilfe eines kippbaren Konverters („Bessemer Birne“) konnte im Jahr 1863 der erste recht gute Bessemerstahl Österreichs in Turrach erzeugt werden. 1866 wurde das Werk sogar um zwei Konverter erweitert. In den darauffolgenden Jahren wirkte sich die abgeschiedene Lage jedoch immer nachteiliger aus. Durch die Bildung größerer Gesellschaften wurde der Konkurrenzdruck schließlich zu groß und es kam 1898 zur Stilllegung der ältesten Bessemerhütte Österreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1973: [[Hannes Bammer]] (1922–2017), Landesrat&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit (18. Oktober 1973), S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980: [[Anton Peltzmann]] (1920–2000), Landesrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Gustav Kuhn]] (* 1945), Dirigent, Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Predlitz-Turrach verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Tunner der Ältere]] (1786–1844), Montanist&lt;br /&gt;
* [[Peter Tunner]] (1809–1897), Montanist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Brunner (Historiker)|Walter Brunner]]: &amp;#039;&amp;#039;Einach. Geschichte einer obersteirischen Bergbauerngemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Predlitz-Turrach 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Turrach}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Stadl-Predlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nockberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Stadl-Predlitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Bot Pinki</name></author>
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