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	<title>Prats-de-Mollo-la-Preste - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-11-22T16:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Prats-de-Mollo-la-Preste&lt;br /&gt;
|nomlocale= Prats de Molló i la Presta&lt;br /&gt;
|armoiries= &lt;br /&gt;
|région= [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Pyrénées-Orientales|Pyrénées-Orientales]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Céret|Céret]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Le Canigou|Le Canigou]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Haut Vallespir|Haut Vallespir]]&lt;br /&gt;
|insee= 66150&lt;br /&gt;
|cp= 66230&lt;br /&gt;
|longitude= 02/28/45/E&lt;br /&gt;
|latitude= 42/24/14/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 575&lt;br /&gt;
|alt maxi= 2693&lt;br /&gt;
|km²= 145.09&lt;br /&gt;
|image= Prats-de-Molló-la Preste, Eglise Saintes Juste et Ruffine-PM 47092.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Prats-de-Mollo – Ortsansicht&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.mairie-pratsdemollolapreste.com/ mairie-pratsdemollolapreste.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prats-de-Mollo-la-Preste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{caS|Prats de Molló i la Presta}}, {{deS|„Wiesen von Mollo“}}) ist ein Ort und eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;(commune)&amp;#039;&amp;#039; mit {{EWZT|FR|66150}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|66150}}) im [[Département]] [[Département Pyrénées-Orientales|Pyrénées-Orientales]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Les Plus Beaux Villages de France&amp;#039;&amp;#039; wurde der Ort 2023 zu einem der &amp;#039;&amp;#039;[[Die schönsten Dörfer Frankreichs|schönsten Dörfer Frankreichs]]&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.les-plus-beaux-villages-de-france.org/fr/nos-villages/prats-de-mollo-la-preste/ Prats-de-Mollo-la-Preste] auf &amp;#039;&amp;#039;Les plus Beaux Villages de France&amp;#039;&amp;#039; (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Prats-de-Mollo liegt in einer Höhe von etwa {{Höhe|740|FR|link=1}} am Fluss [[Tech]] etwa 10 km (Luftlinie) südlich des [[Pic du Canigou]] im oberen [[Vallespir]]-Tal nahe dem [[Col d’Ares]] und der [[Grenze zwischen Frankreich und Spanien|spanischen Grenze]]. [[Perpignan]], die Hauptstadt des Roussillon, ist knapp 60 km (Fahrtstrecke) in nordöstlicher Richtung entfernt. Etwa 8 km westlich des Ortes befindet sich der kleine Kurort &amp;#039;&amp;#039;La Preste &amp;#039;&amp;#039; mit seinen [[Schwefel]]thermen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 9. und 10. Jahrhundert wurden &amp;#039;&amp;#039;Prats&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mollo&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt; seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert finden sie sich häufig gemeinsam (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Vallis de Pratis de Mollone&amp;#039;&amp;#039;). Der abseits gelegene Ort &amp;#039;&amp;#039;La Preste&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1956 eingemeindet. Im 13. Jahrhundert gab es südlich des heutigen Ortes eine Burg der [[Grafschaft Besalú|Grafen von Besalú]]. Im folgenden Jahrhundert erhielt der Ort eine [[Stadtmauer]] &amp;#039;&amp;#039;(remparts)&amp;#039;&amp;#039;, die jedoch beim Erdbeben von 1428 teilweise einstürzte. Wieder ein Jahrhundert später grassierte die Pest und dezimierte die Bevölkerung. Das 16. Jahrhundert sah einen wirtschaftlichen Aufschwung des Ortes aufgrund zahlreicher Webereien, aber auch anhaltende Gebietsstreitigkeiten zwischen Spanien und Frankreich, die mit dem [[Pyrenäenfrieden]] des Jahres 1659 ein Ende fanden. Aber nur wenige Jahre später (1661–1673) revoltierte die Bevölkerung gegen die ihr von [[Ludwig XIV.]] auferlegte Salzsteuer &amp;#039;&amp;#039;([[gabelle]])&amp;#039;&amp;#039;. In den Jahren 1674 bis 1682 entstand nördlich des Ortes das [[Fort Lagarde]] zur besseren Kontrolle des oberen [[Vallespir]]-Tales; Ort und Fort wurden als Nebenschauplatz des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Neunjährigen Krieges]] von spanischen Truppen erfolglos belagert. In den Revolutionsjahren 1793/94 war Prats-de-Mollo zeitweise von spanischen Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juni 1956 hieß die Gemeinde nur &amp;#039;&amp;#039;Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;, seitdem trägt sie den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;La Preste&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanischer Bürgerkrieg und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] befand sich in Prats-de-Mollo ein Stützpunkt der [[War Resisters’ International]] (WRI), zu dem auch ein Heim zur Aufnahme spanischer Kindern gehörte, die hier Zuflucht gefunden hatten. Gegen Ende des Bürgerkriegs wollte die Londoner WRI-Zentrale das Heim schließen, „sobald alle dort versammelten Kinder einen endgültigen Bestimmungsort gefunden hätten“. Allerdings entschloss sich der spanische WRI-Ableger, das Heim angesichts von dessen Nähe zur Grenze geöffnet zu halten, um Flüchtenden beim Grenzübertritt behilflich sein zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.graswurzel.net/gwr/1996/05/was-wurde-ich-machen-ware-ich-heute-in-spanien/ Xabier Agirre Aranburu (Übersetzung: Gerd Büntzly): „Was würde ich machen, wäre ich heute in Spanien?“ Der spanische BürgerInnenkrieg – Eine Herausforderung für die antimilitaristische Bewegung], in: [[Graswurzelrevolution]], 1. Mai 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1939 strömten Zehntausende [[Spanischer Bürgerkrieg|Flüchtlinge aus dem Spanischen Bürgerkrieg]] über die [[Pyrenäen]] in den Süden Frankreichs. Seitens der [[Französische Regierung|französischen Regierung]] waren hierfür offenbar keine Vorkehrungen getroffen worden, wie und wo die Flüchtenden untergebracht werden könnten. So entstanden improvisierte Lager, die anfangs aus nicht mehr bestanden, als aus einem mit Stacheldraht umzäumten Gelände. Eines dieser ersten &amp;#039;&amp;#039;Centres d’acceil&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Centres de recueil&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aufnahmezentren&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sammelstellen&amp;#039;&amp;#039;) befands sich in Prats-de-Mollo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;C-Eggers&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 37&amp;quot;&amp;gt;Christian Eggers: &amp;#039;&amp;#039;Unerwünschte Ausländer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Allerdings besteht das im Januar 1939 in Betrieb genommene Prats-de-Mollo ebenso wie [[Amélie-les-Bains-Palalda#Internierungslager für spanische Bürgerkriegsflüchtlinge|Amélie-les-Bains]], [[Arles-sur-Tech#Lager für Flüchtlinge aus dem Spanischen Bürgerkrieg|Arles-sur-Tech]], [[Latour-de-Carol#Internierungslager Latour-de-Carol|Latour-de-Carol]] oder [[Mont-Louis]] lediglich aus einem mit Stacheldraht umzäunten Feld mit einigen von den spanischen Flüchtlingen aus Tannenzweigen und Decken notdürftig errichteten Hütten. Lager sind es nur dem Namen nach. Und doch haben hier Zehntausende Männer, Frauen und Kinder, Greise und Verwundete bei winterlichen Temperaturen oft mehrere Wochen verbracht.&lt;br /&gt;
 |Autor=Christian Eggers&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Unerwünschte Ausländer&amp;#039;&amp;#039;, S. 37}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Coll d Ares 2014 07 09 13 IR M8.jpg|mini|Col d’Ares (2014)]]&lt;br /&gt;
Ab dem 27. Januar 1939 hatten während der [[Retirada (Rückzug)|Retirada]] in nur zwei Wochen etwa 100.000 spanische Flüchtlinge den an der spanisch-französischen Grenze liegenden [[Col d’Ares]] überquert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mairie-Prats&amp;quot;&amp;gt;Mairie de Prats-de-Mollo-la-Preste: Histoire&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{coordinate|simple=y|NS=42.36801367447501|EW=2.456615010843888|type=landmark|region=FR-66|name=Col d’Ares, Pyrenäen}}) Um diese Flüchtlinge unterzubringen, wurden im Tal des [[Tech]] vier &amp;#039;&amp;#039;Camps de concentration&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Dieser Begriff, der sich in Frankreich für diese Auffanglager sehr schnell durchsetzte, hatte hier jedoch eine völlig andere Bedeutung als im Deutschen. Er hatte nichts mit [[Vernichtungslager]]n zu tun, sondern bezeichnete lediglich die aus der Überforderung der Behörden geborene Idee der Konzentrierung der ankommenden Flüchtlinge in Lagern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;C-Eggers&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 37, S. 40 f. &amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Angst vor Übergriffen stellte der französische Staat die Lager unter militärische Kontrolle. Die Flüchtlinge&amp;amp;nbsp;– Männer, Frauen und Kinder&amp;amp;nbsp;– lebten unter schlechten hygienischen Bedingungen und waren in der Folge einer Kältewelle gezwungen, die Bäume in der Umgebung der Caınps&amp;lt;!--???--&amp;gt; zu fällen, um Brennholz zu gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cami&amp;quot;&amp;gt;Prats-de-Mollo-La-Preste, „Cami de la Retirada“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Februar 1939 riegelten die [[Franco]]-Truppen die Grenze ab. Zu dem Zeitpunkt befanden sich 35.000 Flüchtlinge in den Lagern von Prats-de-Mollo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mairie-Prats&amp;quot; /&amp;gt; Am 16. März veranlasste die französische Regierung die Evakuierung der Lager von Prats-de-Mollo. Die Flüchtlinge wurden auf verschiedene andere Lager verteilt, wobei häuig auch Familien auseinandergerissen und an unterschiedlichen Orten untergebracht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cami&amp;quot; /&amp;gt; Ende März 1939 waren die Flüchtlingslager endgültig geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs war Prats-de-Mollo einer der vielen Stützpunkte bei der Flucht über die Pyrenäen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mairie-Prats&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 2002 wurde auf dem Col d’Ares ein Gedenkstein eingeweiht, der an die Flucht der 100.000 spanischen Flüchtlinge erinnern soll, die 1939 hier durchzogen. Fünf Jahre später, am 17. November 2007, wurde der &amp;#039;&amp;#039;Cami de la Retirada&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht. Er verläuft vom Col d’Ares nach Prats-de-Mollo und symbolisiert den früheren Fluchtweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mairie-Prats&amp;quot; /&amp;gt; In der Region gibt es heute mehrere Wanderwege, die den früheren „Wegen des Exils“ folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mapfox.de/9788494516931-a-Wege-des-Exils---Camprodon---Prats-de-Moll---Wanderkarte-1-25-000---Editorial-Piolet---Spanien--Camins-de-l-acute-exili---Camprodon---Prats-de-Moll--- Wanderkarte: Wege des Exils – Camprodon – Prats de Molló]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Coll d Ares 2014 07 09 06 M6.jpg|Der Gedenkstein am Col d’Ares&lt;br /&gt;
 Coll d Ares 008.jpg|Inschrift des Gedenksteins&lt;br /&gt;
 Coll d Ares 027.jpg|Infotafel über den Cami de la Retirada&lt;br /&gt;
 Coll d Ares 026.jpg|Wegweiser zum Cami de la Retirada&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1800&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1850&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1901&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1954&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 3190 || 3270 || 2525 || 1608 || 1190 || 1080 || 1074&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der zunehmenden [[Mechanisierung der Landwirtschaft]] und des daraus resultierenden Verlustes an Arbeitsplätzen ist die Zahl der Einwohner seit dem Ende des 19. Jahrhunderts kontinuierlich zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es beim Ort Marmorsteinbrüche und kleinere Manufakturen zur Herstellung von Schokolade sowie Kleinwebereien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1940 verwüstete ein vier Tage andauernder Dauerregen, der ein Hochwasser des Tech verursachte, einen Teil von Prats und des Tals. Die Fluten rissen die Pont d’Espagne (auch Pont de la Calç, Kalkbrücke) und weitere Einrichtungen mit. Diese Katastrophe, durch die ein großer Teil der Landschaft zerstört wurde, führte zu Veränderungen der lokalen Wirtschaft. In der Folge gewannen [[Tourismus in Frankreich|Tourismus]] und das Kurgeschäft an Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mairie-Prats&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute spielt der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen &amp;#039;&amp;#039;([[Gîtes de France|gîtes]])&amp;#039;&amp;#039; eine nicht unerhebliche Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PDM1.jpeg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Église Saintes Juste et Ruffine&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prats-de-mollo-eglise-interieur.JPG|mini|Kirchenschiff]]&lt;br /&gt;
* Der [[Dolmen von Castelló]] befindet sich in der Nähe des Col de Castelló, nordwestlich von Prats-de-Mollo-la-Preste im oberen [[Vallespir]].&lt;br /&gt;
* Die mittelalterlichen, aber im 17. Jahrhundert von [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] instandgesetzten Stadtmauern von Prats-de-Mollo mit der &amp;#039;&amp;#039;Porte d’Espagne&amp;#039;&amp;#039; sind seit 1930 bzw. 1922 als &amp;#039;&amp;#039;Monuments historiques&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00104103|&amp;#039;&amp;#039;Remparts, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00104102|&amp;#039;&amp;#039;Porte d’Espagne, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern des Orts und der Umgebung gehört die [[spätgotisch]]e Kirche &amp;#039;&amp;#039;Saintes [[Justa und Rufina|Juste et Ruffine]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem 13. Jahrhundert mit Erweiterungen aus dem 17. Jahrhundert. Weitgehend ursprünglich ist der auf quadratischem Grundriss erbaute [[Glockenturm]], der sich am [[Lombardischer Stil|lombardischen Stil]] mehrerer Türme in der Umgebung wie zum Beispiel der Abteikirchen [[Abbaye Saint-Michel-de-Cuxa|Saint Michel de Cuxa]] oder [[Abbaye Saint-Martin du Canigou|Saint-Martin du Canigou]] orientiert. Die hölzerne Eingangstür zeigt noch originale Eisenbeschläge mit [[Spirale|Spiralmotiven]]. Der [[Rippengewölbe|rippengewölbte]] Kirchenraum ist einschiffig und wird durch&amp;amp;nbsp;– zwischen die äußeren [[Strebepfeiler]] eingefügte&amp;amp;nbsp;– Seitenkapellen stabilisiert; in der [[Apsis]] befindet sich ein spätbarockes [[Altarretabel]] mit [[Säule#Salomonische Säulen|gedrehten Säulen]] im [[Churriguerismus|churrigueresken Stil]]. Der Kirchenbau ist seit dem Jahr 1921 als &amp;#039;&amp;#039;[[Monument historique]]&amp;#039;&amp;#039; anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00104100|&amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Juste-et-Sainte-Ruffine, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das als Museum genutzte, von Vauban errichtete Fort Lagarde dominiert den Ort. In seiner Mitte steht die Ruine eines mittelalterlichen [[Bergfried]]es &amp;#039;&amp;#039;([[donjon]])&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde im Jahr 1926 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00104101|&amp;#039;&amp;#039;Fort Lagarde, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umgebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Der nur etwa 100 Einwohner zählende Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;La Preste&amp;#039;&amp;#039; bietet Kurhotels etc.; die kleine Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Saint-Isidore&amp;#039;&amp;#039; ist ein hübsch restaurierter Bruchsteinbau unbekannten Alters.&lt;br /&gt;
* Der nur im Rahmen einer etwa 4 km langen Wanderung zu erreichende &amp;#039;&amp;#039;Tour de Mir&amp;#039;&amp;#039; ist ein westlich des Ortes auf einer 1540 m hohen Bergkuppe stehender [[Wachturm]], der im 13. Jahrhundert im Auftrag des  [[Königreich Mallorca|mallorquinischen Königs]] [[Jakob I. (Aragón)|Jaume I.]] errichtet wurde. Er ist seit 2002 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA66000013|&amp;#039;&amp;#039;Tour de Mir, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Ermitage Notre-Dame-du-Coral&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus mehreren Gebäuden bestehender, an einem Berghang gelegener Baukomplex aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie befindet sich etwa 11 km südlich von Prats-de-Mollo und ist seit dem Jahr 1990 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA104184|&amp;#039;&amp;#039;Ermitage Notre-Dame-du-Coral, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nahe der Passhöhe des Col d’Ares erhebt sich die kleine, aus [[Bruchstein]]en gemauerte, apsislose Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Sainte Margarite du Col d’Ares&amp;#039;&amp;#039;, die ehemals zu einem [[Hospiz]] gehörte, welches aber schon im ausgehenden 17. Jahrhundert aufgelöst wurde und von dem nur noch spärliche Ruinen erhalten sind. Der kleine Bau mit seinem grasbewachsenen Dach hat ein Portal auf der Südseite; das Innere ist [[Tonnengewölbe|tonnengewölbt]]. Die Kapelle und die Reste des Hospizes wurden im Jahr 2009 als &amp;#039;&amp;#039;Monuments historiques&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA66000024|&amp;#039;&amp;#039;Chapelle Sainte-Marguerite et Hospice Sainte-Marie ou Notre-Dame du col d’Ares, Prats-de-Mollo&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prats de mollo porta d&amp;#039;espanya.jpg|Porte d’Espagne&lt;br /&gt;
Prats de mollo remparts.jpg|Stadtmauer&lt;br /&gt;
Torre de Mir - arribant-hi.JPG|Tour de Mir&lt;br /&gt;
Sta Margarida de Colldares.JPG|Chapelle Sainte-Marguerite du Col d’Ares&lt;br /&gt;
Prats-de-Molo - Fort Lagarde et tour centrale.jpg|Fort Lagarde&lt;br /&gt;
Dolmen de Castello.jpg|Dolmen von Castelló&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carles Bosch de la Trinxeria]] (1831–1897), katalanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Eggers: &amp;#039;&amp;#039;Unerwünschte Ausländer. Juden aus Deutschland und Mitteleuropa in französischen Internierungslagern 1940–1942&amp;#039;&amp;#039;, Metropol Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-932482-62-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
 Bitte nur max. fünf Weblinks gem. WP:WEB&lt;br /&gt;
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{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mas-la-tardosse.com/prats_de_mollo.php &amp;#039;&amp;#039;Tourismusseite Prats-de-Mollo-la-Preste – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.pratsdemollolapreste.com/fr/content/fort-lagarde-1 &amp;#039;&amp;#039;Fort Lagarde – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.pratsdemollolapreste.com/fr/decouvrir/ville-royale/tour-de-mir &amp;#039;&amp;#039;Tour de Mir – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.pratsdemollolapreste.com/fr/content/ermitage-notre-dame-du-coral &amp;#039;&amp;#039;Ermitage Notre-Dame-du-Coral – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://ww2postalhistory.fr/Intern_39_40_01_fr.php?cat=camps&amp;amp;activ=04 Réfugiés et internés civils en France en 1939-40: Camp de Prats-de-Mollo] &lt;br /&gt;
* [http://www.bddm.org/int/details.php?id=62558&amp;amp;display=0 FMD – Fondation pour la Mémoire de la Déportation: Camp d’internement : Prats-de-Mollo-la-Preste]&lt;br /&gt;
* [https://www.mairie-pratsdemollolapreste.com/decouvrir/histoire/ Mairie de Prats-de-Mollo-la-Preste: Histoire]&lt;br /&gt;
* [https://app.evasionenpayscatalan.fr/histoire/c/0/i/40454238/prats-de-mollo-la-preste-cami-de-la-retirada Prats-de-Mollo-La-Preste, „Cami de la Retirada“] auf der Seite von &amp;#039;&amp;#039;Evasion en Pays Catalan&amp;#039;&amp;#039; (mit sehr viel Bildmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Céret}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=30148570716824312504}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pratsdemollolapreste}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prats-de-Mollo-la-Preste| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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