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	<title>Prasthan Dachauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:27:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prasthan_Dachauer&amp;diff=2350809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kontrollstellekundl: Sankt &gt; St.</title>
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		<updated>2025-12-29T15:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sankt &amp;gt; St.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfram „Prasthan“ Dachauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1940]] in [[Linz]]; † [[9. Oktober]] [[2016]]) war ein [[österreich]]ischer [[Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und künstlerische Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Wolfram Dachauer war der Sohn einer in [[Wien]] geborenen [[Jurist]]in und eines in [[Oberösterreich]] geborenen [[Germanistik|Germanisten]]. Zu seinen Verwandten zählen mütterlicherseits sein Großneffe, der Maler [[Karl Friedrich Gsur]] und väterlicherseits sein Großonkel, der Maler [[Wilhelm Dachauer]]. Sein zeichnerisches Talent wurde bereits im Kindergartenalter erkannt und sowohl von seinen Eltern als auch dem Schriftsteller [[Bruno Brehm]], der häufig mit ihm zeichnete, erkannt und gefördert. Seinen Künstlernamen Prasthan trug er seit seinem Aufenthalt in Indien 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dachauer hatte zwei Geschwister und verbrachte die ersten vier Lebensjahr in Linz. Nach dem ersten Bombenangriff 1944 zog die Familie ins [[Innviertel]] nach Gumpling bei [[Pramet]]. 1950 zog die Familie nach [[Wagrain (Pongau)|Wagrain]]. Dachauer besuchte in [[St. Johann im Pongau]] zunächst die [[Hauptschule]] und dann das [[Gymnasium]]. Nächster Wohnort war [[Trofaiach]] in der [[Steiermark]], wo er in [[Leoben]] die [[Allgemein bildende Pflichtschule|Pflichtschule]] an der Hauptschule in Trofaiach abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1958 besuchte Dachauer die Klasse für [[Fresko]] und [[Sgraffito]] der [[Kunstgewerbeschule Graz|Kunstgewerbeschule]] in [[Graz]] bei [[Rudolf Spohn]] (1905–1975), wo er die Grundausbildung im Zeichnen und in den Techniken der Freskomalerei, der Sgraffitos und der Mosaiks erhielt, die er jedoch nie anwendete, da er sich von Anfang mit dem [[Porträtmalerei|Porträtieren]] beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1958 studierte er an der [[Akademie der Bildenden Künste Wien]] bei [[Sergius Pauser]] und gewann während des Studiums zwei Meisterschulpreise und 1963 den Abgangspreis. Während der Ableistung des [[Wehrdienst|Präsenzdienstes]] gestaltete er in der Kapelle der Kaserne [[Ebelsberg]] den [[Kreuzweg]]. Aus seiner ersten Ehe stammt seine Tochter Mischa, die 1966 zur Welt kam und aus seiner zweiten Ehe stammt Dagmar, die 1988 geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Oktober 2016 starb er einen Tag nach seinem 76. Geburtstag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tips.at/news/waldhausen-strudengau/kultur/374275-in-memoriam-prasthan-dachauer|titel=In memoriam Prasthan Dachauer|werk=Tips Online|zugriff=2016-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Arbeiten in den 1960er-Jahren sind von einem malerischen [[Expressionismus]] gekennzeichnet, daneben arbeitete er in Wien und Linz als [[Dekorateur|Auslagendekorateur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dachauer ist seit 1962 im nationalen und internationalen Ausstellungsbetrieb präsent. 1966 erhielt er ein Stipendium für [[Rom]] und 1969 eines für [[Norwegen]]. Seine künstlerische Neuorientierung zum [[Surrealismus]] und [[Symbolismus (Bildende Kunst)|Symbolismus]] fällt zeitlich mit dem Zerbrechen seiner Ehe zusammen. Vorbilder und künstlerische Wegweiser sind [[Diego Rodríguez de Silva y Velázquez]] und auch [[Jan Vermeer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 zog er nach [[Waldhausen im Strudengau]] und renovierte dort ein kleines Häuschen in völliger Abgeschiedenheit. Zwischen 1970 und 1973 unternahm er mehrere Malreisen nach [[Tunesien]], [[Marokko]] und [[Spanien]] gemeinsam mit dem norwegischen Surrealisten [[Bjarne Holst]] (* 1944), mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verband und mit dem er sich eine Zeit lang ein Atelier in Wien teilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 folgte ein mehrjähriger [[Indien]]aufenthalt, wo er [[Osho]] begegnete, der ihm seinen spirituellen Namen gab. Er begann sich mit [[Keramik]] auseinanderzusetzen und gestaltete [[Vase]]n mit [[Mystik|mystischen]] Köpfen und [[Plastik (Kunst)|Kleinplastiken]] mit phantastischen Figuren. 1987 unternahm er eine Studienreise nach [[Gran Canaria]] und 1990 erhielt er zum zweiten Mal ein Stipendium für Norwegen. Ab 1997 nahm er immer wieder an internationalen [[Tagung|Künstlersymposien]] teil. 2005 reiste er nach [[Nukus]] in [[Usbekistan]] und leitete dort eine Meisterklasse für Porträt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke von ihm befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, u.&amp;amp;nbsp;a. in:&amp;lt;ref&amp;gt;Verbund Oberösterreichischer Museen, Info-Blatt Nr. 3/2005, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Graphische Kunstsammlung [[Albertina (Wien)|Albertina]], Wien&lt;br /&gt;
* Graphische Kunstsammlung Stadtmuseum [[Nordico]], Linz (mehr als 200 Arbeiten)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.linz.at/presse/2006/200609_9641.asp |wayback=20080918085524 |text=Graphikausstellungen 2006 im Nordico }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lentos Kunstmuseum Linz]]&lt;br /&gt;
* Oberösterreichische Landesregierung&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur]]&lt;br /&gt;
* Kulturamt der Stadt Wien&lt;br /&gt;
* Stadt Linz&lt;br /&gt;
* Stadt Innsbruck&lt;br /&gt;
* [[Museum Innviertler Volkskundehaus]] in Ried im Innkreis&lt;br /&gt;
* [[Harvard University]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ==&lt;br /&gt;
Dachauer nahm seit 1962 regelmäßig an Ausstellungen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://prasthandachauer.com/ausstellungen.php |wayback=20150217185703 |text=Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ausstellungen außerhalb Österreichs waren u.&amp;amp;nbsp;a. in:&lt;br /&gt;
* [[Rom]] (Galerie II Capitello, [[Österreichisches Kulturforum|Österreichisches Kulturinstitut]], Galerie Hermes), Florenz (Grafikbiennale),&lt;br /&gt;
* [[Lausanne]] (Galerie Villamont),&lt;br /&gt;
* [[Moss]] (Galerie Kunstverein),&lt;br /&gt;
* [[Honningsvåg]] (Galerie Kunstverein),&lt;br /&gt;
* [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] (Galerie Kunstverein),&lt;br /&gt;
* [[Oslo]] (Galerie Kunstverein),&lt;br /&gt;
* [[Elingaard]] (Galerie Schloss Elingaard),&lt;br /&gt;
* [[Hafslund]] (Galerie Hafslund Hovegard),&lt;br /&gt;
* [[Hamburg]] (Galerie Situation 2),&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (Galerie Villinger),&lt;br /&gt;
* [[Bogen (Stadt)|Bogen]] (Galerie Hartnack),&lt;br /&gt;
* [[Iași]] (Complexul Muzeal National Moldova),&lt;br /&gt;
* [[Timișoara]] (Galerie der Akademie für bildende Künste, Galerie Pygmalion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ausstellungen in Österreich waren u.&amp;amp;nbsp;a. in:&lt;br /&gt;
* [[Linz]] (Galerie Otto Bejvl, Hypo-Galerie, Galerie Feichtinger, Das andere Kino, Atelier HaRoKo, BVO-Landeskulturzentrum [[Ursulinenkirche (Linz)|Ursulinenhof]], Galerie Luger, [[Nordico]]),&lt;br /&gt;
* [[Wien]] (Internationaler Künstlerclub, Österreichisches Kulturzentrum Österreich-Haus im [[Palais Pálffy (Josefsplatz)|Palais Pálffy]], Galerie Synthese, Raumkunst-Galerie Mensshengen-Thernverg, Galerie auf der Stubenbastei, Galerie Peithner-Lichtenfels, Galerie Pressehaus, Galerie Pferdestall, Atelier Weber, Galerie Kalksburg)&lt;br /&gt;
* [[Enns]] (Stadthalle Enns, Galerie im Gewölbe)&lt;br /&gt;
* [[Kaltenleutgeben]] (Galerie am Doktorberg)&lt;br /&gt;
* [[Ried im Innkreis]] (Galerie Mobiliar, Bildungszentrum Sankt Franziskus, Volkskundehaus Ried im Innkreis)&lt;br /&gt;
* [[Innviertel]] ([[Innviertler Künstlergilde]] mit Ausstellungen in Ried im Innkreis, [[Schloss Hackledt]], [[Eggerding]] bei [[Schärding]], Pfarrgalerie [[Wilhering|Schönering]], [[Braunau am Inn]])&lt;br /&gt;
* [[Waldhausen im Strudengau]] (Raiffeisenkasse Waldhausen)&lt;br /&gt;
* [[Deutschlandsberg]] (Kulturzentrum Deutschlandsberg)&lt;br /&gt;
* [[Graz]] (Citygalerie Graz)&lt;br /&gt;
* [[Waidhofen an der Ybbs]] (Raiffeisenbank Waidhofen an der Ybbs)&lt;br /&gt;
* [[St. Pölten]] (art promotion)&lt;br /&gt;
* [[Amstetten]] ([[Johann Pölz]] – Halle)&lt;br /&gt;
* [[Freistadt]] (Oberbank Galerie, Brauhaus Galerie)&lt;br /&gt;
* [[Landeck (Tirol)]] (Gymgalerie)&lt;br /&gt;
* [[Perg]] (Johannas kleine Galerie)&lt;br /&gt;
* [[Wels (Stadt)|Wels]] (Galerie Forum)&lt;br /&gt;
* [[St. Nikola an der Donau]] (Galerie im Mauthaus)&lt;br /&gt;
* [[Wallsee-Sindelburg]] (Kulturzentrum Uferstöckl)&lt;br /&gt;
* [[Buchkirchen]] (Kulturzentrum Buchkirchen bei Wels)&lt;br /&gt;
* [[Hagenberg im Mühlkreis]] (Malersymposium, [[Schloss Hagenberg]])&lt;br /&gt;
* [[Pram (Oberösterreich)]] (Galerie im Troadkasten, [[Schloss Feldegg]] bei Pram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Christine Hammer]]: &amp;#039;&amp;#039;Prasthan Dachauer – Biographie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudi Hörschläger: &amp;#039;&amp;#039;Prasthan Dachauer – Ein großer Zaubauberer&amp;#039;&amp;#039;, Eröffnungsrede zur Ausstellung in der BVOÖ September 2005, in: BVOÖ, Berufsvereinigung Bildender Künstler Oberösterreich, Jahresschrift 2005, Linz 2005 [http://www.xn--bvo-una.at/bilder/jahresschriften/bvooe_js05.pdf BVOÖ-Jahresschrift 2005] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungskatalog der Einzelausstellung in Bad Kreuzen, Würzenberg 6&amp;#039;&amp;#039;, November 2009 bis Mai 2010 [http://issuu.com/b2-grafik/docs/ausstellung_dachauer_nov._09.indd Prasthan Dachauer]&lt;br /&gt;
* Elisabeth Christine Geirhofer: &amp;#039;&amp;#039;Prasthan Dacher – Das Graphische Werk&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog, Magistrat der Landeshauptstadt Linz (Hrsg.), Nordico -Museum der Stadt Linz, 22. September 2006 bis 29. Oktober 2006, ISBN 978-3-85484-087-9&lt;br /&gt;
* Irene Judmayer: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Haarfön Bilder zeichnen&amp;#039;&amp;#039;, in: Oberösterreichische Nachrichten, Kultur, vom 14. September 2006 [http://www.basis-wien.at/avdt/htm/076/00073036.htm OÖN/Kultur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.prasthandachauer.com/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132228505|VIAF=47917130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dachauer, Prasthan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertler Künstlergilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Linz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Waldhausen im Strudengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Surrealismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Symbolismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dachauer, Prasthan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dachauer, Wolfram (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kontrollstellekundl</name></author>
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