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	<title>Prasad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:30:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prasad&amp;diff=559237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jürgen Engel: /* Beschreibung */ Stilistisch bearbeitet.</title>
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		<updated>2025-12-31T17:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Stilistisch bearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Prasada was cooked by Sampa Rani Deb Fandauk.jpg|thumb|Mahaprasad of Lord Krishna and Radha Rani Sampa Rani Deb (Fandauk)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prasad-u65fe65.jpg|mini|Vegetarische Suppe, sabji, Halva – Karotte – Perlen in Kokos – Chips]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]] प्रसाद &amp;#039;&amp;#039;{{IAST|Prasāda}}&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich „Barmherzigkeit“, „Gnade“) oder (in Südindien) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prasadam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt man im [[Buddhismus]] oder [[Hinduismus]] vor allem die Opferspeisen im Tempel oder im häuslichen Bereich. Im weiteren Sinne bezeichnet Prasad auch andere mit göttlicher Segenskraft behaftete Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Puja (Hinduismus)|Puja]], der hinduistischen rituellen Verehrung der Gottheit, oder während einer kurzen Andacht stellt der Priester oder der Gläubige Speisen als [[Opfer (Religion)|Opfergaben]] auf den Altar. Diese müssen bestimmte Reinheitsvorschriften erfüllen: So sind sie normalerweise strikt vegetarisch, dürfen keine Eier, weder Zwiebeln noch Knoblauch enthalten und müssen frisch unter besonders reinen Bedingungen in Bezug auf Küche, Geschirr sowie auf Koch oder Hausfrau zubereitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tempelbesucher bringen Speisen mit, besonders Süßigkeiten und Früchte, die sie dem Priester zur Opferung reichen. Anschließend gibt der Priester das nun gesegnete &amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039; zurück. In vielen Tempeln verteilt man &amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039; an alle oder aber nur an Mönche oder an die Armen, je nach den jeweiligen Bräuchen. Die Gläubigen essen davon im Vertrauen auf Gottes besondere Gnade und Segen durch diese „Heilige Speise“. Wer den Tempel besucht, bringt oftmals den daheim gebliebenen Personen etwas davon mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im häuslichen Bereich ist &amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039; für viele Hindus ein wichtiger Teil der religiösen Praxis: Zum täglichen [[Gebet]] stellt man Speisen auf den Altar, entweder Früchte, Süßigkeiten oder gekochte Speisen und opfert sie mit Gebet und Gesang. Jedes Familienmitglied erhält einen Teil davon. In manchen Familien ist es üblich, eine kleine Portion jeder Mahlzeit zuerst zu opfern und diese anschließend mit dem Rest zu vermischen. Auf diese Weise nimmt man jedes Essen als &amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039; zu sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes &amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;Charanamrita&amp;#039;&amp;#039;, ebenso &amp;#039;&amp;#039;Mahasnana-jala&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Panchamrita&amp;#039;&amp;#039;. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Amrita&amp;#039;&amp;#039;, „Nektar“, macht die Wertschätzung deutlich: Traditionell „badet“ man im Tempel die [[Bilderverehrung|Statue]] des Göttlichen täglich, meist nur symbolisch mit einigen Tropfen. Dieses „Badewasser“, &amp;#039;&amp;#039;Mahasnana-jala&amp;#039;&amp;#039;, schätzt man als besonders segensreich. Dasselbe gilt für &amp;#039;&amp;#039;Charanamrita&amp;#039;&amp;#039;, das Wasser mit dem die Füße &amp;#039;&amp;#039;(Charan)&amp;#039;&amp;#039; des Göttlichen rituell gewaschen wurden. Hindus trinken davon in kleinen Mengen zur spirituellen Reinigung. In jeder Puja opfert man &amp;#039;&amp;#039;Panchamrita&amp;#039;&amp;#039;, ein Gemisch aus fünf &amp;#039;&amp;#039;(panch)&amp;#039;&amp;#039; Zutaten: Milch, Joghurt, Butter, Honig, Zucker. Auch von diesem &amp;#039;&amp;#039;Nektar&amp;#039;&amp;#039; trinken die Gläubigen einige Tropfen aus ihrer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter besonders religiösen Hindus, wie den Anhängern der [[ISKCON|Hare-Krishna-Bewegung]], gilt es als erstrebenswert, sich ausschließlich von Prasad zu ernähren. Bei der Umarmung durch [[Mata Amritanandamayi]] erhält jeder Umarmte von ihr ein Bonbon als &amp;#039;&amp;#039;Prasad&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Anhänger verkaufen [[Sari (Kleidung)|Saris]], die Mata Amritanandamayi selbst getragen hat, als „Amma&amp;#039;s Prasad“, ebenso Bettwäsche, [[Tulsi]]-Ketten und Steine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Essen und Trinken)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jürgen Engel</name></author>
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