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	<title>Prajnaparamita - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:22:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prajnaparamita&amp;diff=254026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marko Kafé: /* Siehe auch */ + Zen-Glossar</title>
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		<updated>2024-07-22T17:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; + Zen-Glossar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prajnaparamita Java Front.JPG|mini|Prajnaparamita-Bodhisattva (Java, Indonesien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prajnaparamita&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], f., प्रज्ञापारमिता, Prajñāpāramitā; aus &amp;#039;&amp;#039;[[prajna]]&amp;#039;&amp;#039;: „Weisheit“ und &amp;#039;&amp;#039;[[paramita]]&amp;#039;&amp;#039;: wörtl. „anderes Ufer“ im Sinn von „Transzendenz/Vollkommenheit“, also: „transzendente/vollkommene Weisheit“) bezeichnet im [[Mahayana]]-[[Buddhismus]] die Höchste der sechs [[Paramita]]s (transzendenten Tugenden), die den Pfad eines [[Bodhisattva]]s zum [[Nirwana]] charakterisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ta-prohm.jpg|mini|[[Ta Prohm]], ein der Prajnaparamita geweihter Kloster-Tempel ([[Angkor]], 12.–13. Jh.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Entstehungsgeschichte als Sammlung von Kommentaren und Erläuterungen der [[Suttapitaka]] ist wenig bekannt. Ihre besondere Bedeutung ergibt sich aus den zahlreichen Übersetzungen in ostasiatische Sprachen und weitere Kommentierungen im Verlauf der letzten 2000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mahaprajnaparamita-Hridaya-Sutra ([[Herz-Sutra]]) und das Vajraccheddika-Prajnaparamita-Sutra ([[Diamant-Sutra]]) sind die bekanntesten und am häufigsten übersetzten Texte aus dem Prajnaparamita-Sutra. [[Xuanzang]] (W.G. Hsüan-tsang) übersetzte die Texte in den Jahren 660 bis 663 in 600 Faszikeln ins Chinesische (im Umfang etwa 80 mal das Neue Testament, 25 mal die ganze Bibel). Erläuterungen sind im &amp;#039;&amp;#039;Mahāprajñāpāramita Sūtra&amp;#039;&amp;#039; (大般若經; jp.: &amp;#039;&amp;#039;Daihannya(haramitta)-kyō&amp;#039;&amp;#039;; [[Pinyin]]: &amp;#039;&amp;#039;bōrě-bōluómìduō&amp;#039;&amp;#039;) überliefert. Die japanische Übertragung wurde um 712 in der Ära ([[Nengō]]) Wadō erstellt. Sie enthält die &amp;#039;&amp;#039;16 (Predigten der) Versammlungen an den vier Orten&amp;#039;&amp;#039; (jap.: &amp;#039;&amp;#039;shisho jūroku-e&amp;#039;&amp;#039;), wobei die im Buddhismus symbolisch bedeutsamen Zahlen 16 und 4 nicht zufällig gewählt scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Rezeption im Westen wurde insbesondere durch Übersetzungen von [[Edward Conze]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodhisattva ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Maler um 1080 001.jpg|mini|Prajnaparamita (indische Buchmalerei, ca. 1080)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Prajñā&amp;#039;&amp;#039; bedeutet nicht nur höchste Weisheit, also das Wissen um die „Leere“ ([[Shunyata|śūnyatā]]) bzw. die Substanzlosigkeit aller Phänomene, sondern gilt als [[Ontologie|ontologisches]] Prinzip, synonym mit [[Bodhichitta]] und [[Trikaya#Dharmakāya|Dharmakāya]]. [[Buddha]]s &amp;#039;&amp;#039;haben&amp;#039;&amp;#039; dieses Wissen nicht nur im konventionellen Sinne, sondern &amp;#039;&amp;#039;sind&amp;#039;&amp;#039; dieses Wissen, manifestiert in menschlicher Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Prajnaparamita&amp;#039;&amp;#039; wird in Form einer weiblichen [[Bodhisattva]] verkörpert. Sie gilt als die Inkarnation der Worte des Buddha und Sinnbild der Vollendung höchster Weisheit und Erkenntnis. Im Herz-Sutra wird sie als „Mutter aller Buddhas aller Zeiten“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prajnaparamita ist in den meisten Regionen, in denen der Mahayana-Buddhismus Verbreitung fand, bekannt. Neben dem Sanskrit-Namen Prajnaparamita trägt sie dort unter anderem folgende Namen: &amp;#039;&amp;#039;Haramitsu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hannya Bosatsu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dai Hannya&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Sprache|Japanisch]]), &amp;#039;&amp;#039;Shes-rab-pha-rol-phyin&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Yumchenmo&amp;#039;&amp;#039; ([[Tibetische Sprache|Tibetisch]]), &amp;#039;&amp;#039;Bilig-un Chinadu Kichaghar-a Kürük-sen&amp;#039;&amp;#039; ([[Mongolische Sprache|Mongolisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung erlangte Prajnaparamita bereits in den frühen buddhistischen Ländern [[Südostasien]]s – dem Reich von [[Angkor]] (heute [[Kambodscha]]) und der [[Java (Insel)|javanischen]] [[Sailendra]]-Dynastie. Bevor der [[Theravada]]-Buddhismus, der als einzigen Bodhisattva [[Maitreya]] anerkennt, am Festland zur vorherrschenden buddhistischen Schule wurde und der [[Islam]] den Buddhismus auf den indonesischen Inseln verdrängte, war sie dort neben [[Avalokiteshvara]] (auch „Lokeshvara“) die bedeutendste Bodhisattva und wurde manchmal auch als eine seiner Erscheinungsformen angesehen. Als weibliche Gottheit wurde sie, neben [[Manjushri|Mañjuśrī]] und [[Tara (Bodhisattvi)|Tara]] schon im [[Indien|indischen]] [[Singarasi]]-Tempel verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildnisse ===&lt;br /&gt;
In den Bildnissen der Prajnaparamita drücken sich zwei Bedeutungen ihrer Erscheinung aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Darstellungen der Prajnaparamita zeigen sie &amp;#039;&amp;#039;in menschlicher Gestalt&amp;#039;&amp;#039;, mit nacktem Oberkörper, bekleidet mit einem [[Sarong]] und geschmückt mit einem verzierten Gürtel sowie einer dreistufigen Krone die oft mit einem Abbild des Buddha [[Amitabha]] versehen ist. Meist trägt sie in der rechten Hand die Texte der Prajnaparamita-Sutras und in der linken eine [[ Lotosblumen|Lotosknospe]]. In [[Tibet]] ist sie in die vollständige Kleidung eines Bodhisattva gehüllt und hält in beiden Händen je einen Lotos, rechts einen weißen oder blauen, links einen blauen (manchmal stattdessen auch die Sutras). Ihre Hautfarbe in den tibetischen Abbildungen ist weiß oder gelb und statt des Buddha Amitabha trägt sie manchmal ein Bildnis des [[Akshobhya]] in ihrem Haarknoten. Die Hände hält sie üblicherweise in der Geste der [[Dharmachakra]]-[[Mudra]] und unterstreicht damit ihre Rolle als Verkörperung der Lehre Buddhas, des [[Dharma]] (Dharmachakra ist das „Rad/Chakra der Lehre/Dharma“). Neben dieser Hauptform gibt es in Tibet Bildnisse, die sie mit vier Armen zeigen. In diesen Fällen hält sie den Lotos und die Sutras in zwei Händen und führt mit den beiden anderen die Dharmachakra-Mudra aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite, vor allem in Tibet verbreitete, Form der Prajnaparamita drückt &amp;#039;&amp;#039;ihre [[Tantrayana|tantrische]] Bedeutung&amp;#039;&amp;#039; aus. Hier wird sie mit elf Köpfen und 22 Armen dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Japanische und chinesische Abbildungen, meist als [[Thangka]]s (Rollbilder) oder Teil eines [[Mandala]]s umgesetzt, nur selten als Skulpturen, zeigen Prajnaparamita meist mit zwei oder sechs Armen. Dabei hält sie die Sutras in der linken (Haupt-)Hand und führt mit der rechten die [[Abhaya]]-[[Mudra]] (Geste des Schutzes, Wohlwollens und Friedens) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bedingtes Entstehen]]&lt;br /&gt;
* [[Skandha]]&lt;br /&gt;
* [[Zen-Glossar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Louis Frédéric]]: &amp;#039;&amp;#039;Buddhismus – Götter, Bilder und Skulpturen.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Flammarion, Paris 2003. ISBN 2-08-021001-7&lt;br /&gt;
* Cowell, E. G.; &amp;#039;&amp;#039;Vagaakkedikā or Diamond Cutter;&amp;#039;&amp;#039; in: Sacred Books of the East (XLIX, S. 109–144); Oxford 1894 (Clarendon), reprint: New York 1969 (Dover).&lt;br /&gt;
* Gemmell, William (transl.): The Diamond Sutra, Trübner, London 1912 [http://ia700508.us.archive.org/8/items/cu31924022914588/cu31924022914588.pdf Digitalisat] (PDF 2,5 MB)&lt;br /&gt;
* Edward Conze, The Large Sutra on Perfect Wisdom, University of California 1985. ISBN 0-520-05321-4&lt;br /&gt;
* Edward Conze, Perfect Wisdom, The Short Prajnaparamita Texts, Buddhist Publishing Group, Totnes 2003. ISBN 0-946672-28-8 (Luzac reprint)&lt;br /&gt;
* [[Donald Sewell Lopez Jr.]]: &amp;#039;&amp;#039;Elaborations on Emptiness.&amp;#039;&amp;#039; Princeton199. ISBN 0-691-00188-X (Herz-Sutra mit 8 indischen/tibetischen Kommentaren)&lt;br /&gt;
* Müller, F. Max (trans) Buddhist Mahâyâna texts Vol.2: The larger Sukhâvatî-vyûha, the smaller Sukhâvatî-vyûha, the Vagrakkedikâ, the larger Pragñâ-pâramitâ-hridaya-sûtra, the smaller Pragñâ-pâramitâ-hridaya-sûtra. The Amitâyur dhyâna-sûtra, translated by J. Takakusu. Oxford, Clarendon Press 1894. [https://archive.org/details/buddhistmahy02cowe Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Qing, Fa: &amp;quot;The development of Prajna in Buddhism from early Buddhism to the Prajnaparamita system: With special reference to the Sarvastivada tradition&amp;quot;, Dissertation, University of Calgary 2001 [https://dspace.ucalgary.ca/jspui/bitstream/1880/40730/1/64836Qing.pdf PDF], abgerufen am 24. August 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://users.rcn.com/dante.interport/prajna.html | wayback=20120129205655 | text=Webseite von Dante Rosati}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lotsawahouse.org/topics/prajnaparamita/ lotsawahouse.org: Prajnaparamita Series]&lt;br /&gt;
* [http://www.visiblemantra.org/prajnaparamita.html visiblemantra.org: Prajñāpāramitā (Calligraphy)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodhisattva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahayana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vajrayana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibetische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marko Kafé</name></author>
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