<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prager_Plempe</id>
	<title>Prager Plempe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Prager_Plempe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prager_Plempe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T14:40:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prager_Plempe&amp;diff=216830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: Siehe http://www.zeno.org/Literatur/M/Schmidt,+Johann+Georg/Werk/Die+gestriegelte+Rocken-Philosophie/Band+1/Das+Andere+Hundert/Das+39.+Capitel?hl=plempe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prager_Plempe&amp;diff=216830&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-07-29T14:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe http://www.zeno.org/Literatur/M/Schmidt,+Johann+Georg/Werk/Die+gestriegelte+Rocken-Philosophie/Band+1/Das+Andere+Hundert/Das+39.+Capitel?hl=plempe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Mensur auf Plempe.jpg|mini|Mensur auf Plempe in Prag zwischen Carolina (links) und Albia (rechts), der Sekundant ist Mitglied des [[Corps Austria Frankfurt am Main|Corps Austria]], um 1877]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prager Plempe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[studentische Fechtwaffe]], die nur über einen kurzen Zeitraum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Austragung von [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] bei den deutschsprachigen [[Student]]en in [[Prag]] Verwendung fand. Sie kann am ehesten mit einem [[Glockenschläger]] ohne Steg&amp;lt;ref&amp;gt;Harmann, &amp;#039;&amp;#039;Die Prager Plempe&amp;#039;&amp;#039;, Kap. B.2. (das Buch ist ohne Seitenzahlen, deshalb wird nach Kapiteln zitiert)&amp;lt;/ref&amp;gt; verglichen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Plempe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete in der deutschen Sprache etwa seit dem 18. Jahrhundert einen [[Säbel]]. Heute wird es umgangssprachlich ([[Studentenverbindung|korporationsstudentisch]]) für den [[Korbschläger]] verwandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Als Prager Besonderheit bestand diese Waffe aus einer Schlägerklinge und einem &amp;quot;französischen&amp;quot; Säbelkorb. Als französischer Säbel wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in [[Habsburgermonarchie|Österreich]] der österreichische Muschelsäbel bezeichnet. Vergleichende Untersuchungen&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd-G. Harmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Prager Plempe. Bestandsaufnahme und Versuch einer Rekonstruktion&amp;#039;&amp;#039; (= Arbeit zur Erlangung des Grades eines Fechtmeisters VdF), Hamburg (Privatdruck) 1995, Kap. C., insbes. C.5.a.)&amp;lt;/ref&amp;gt; haben ergeben, dass die Schlägerklinge in die Körbe österreichischer Kavalleriesäbel Modell M 1850 und vermutlich ab 1869 in Modell M 1861 gezogen wurde. &lt;br /&gt;
Entstanden ist diese Kombination durch den Anfang der 1860er Jahre in Prag unterrichtenden französischen [[Fechtmeister]] Le Gros. Dieser weigerte sich, akademisches Schlägerfechten zu unterrichten, so dass auf Basis des von Le Gros weiterhin vermittelten französischen Säbelfechtens der deutsche Stil nach bestem Wissen kopiert wurde. Hierfür verwendete man den gewohnten Säbelkorb und zog eine gerade Schlägerklinge ein. Unterstützt wurde die Entwicklung durch enge Beziehungen einiger Korporationen zu Glockenschläger fechtenden Korporationen, was auch fast zu einer Einführung des Glockenschläger als Prager Commentwaffe geführt hätte. Das dort jedenfalls verwendete vergleichsweise offene Gefäß ähnelte dem Säbelgefäß und erlaubte eine Übertragung des Fechtstils und wohl auch die Nutzung gleicher Bandagen. Dies führte auch dazu, dass in einigen Fällen die Hälfte jeder Mensur mit Glockenschläger und die andere Hälfte mit Plempe gefochten wurde. Das Ende der Plempe kam durch den Wechsel des Fechtmeisters Hergsell nach Prag, der dort auch im Korbschläger unterrichtete sowie durch den aufgrund überörtlicher Zusammenschlüsse bedingten Zwang zum Korbschläger als einheitliche altösterreichische Commentwaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste historisch belegte [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensur]] auf &amp;quot;Prager Plempe&amp;quot; wurde am 6. Juni 1861 zwischen den Studenten Troeger (Burschenschaft Albia) und Liberda (Burschenschaft Carolina) gefochten. Schon wenige Jahre später schafften die Prager [[Corps]] die Plempe ab und führten im Jahre 1877 mit einer Partie zwischen [[Josef Neuwirth (Kunsthistoriker)|Neuwirth]] ([[Corps Austria Frankfurt am Main|Corps Austria]]) und Eckstein (Corps Moldavia)&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Partie ist durch einen Bericht des „rasenden Reporters“ [[Egon Erwin Kisch]] über „Alt-Prager Mensurlokale“ sogar in die Weltliteratur eingegangen (vgl. E. E. Kisch, Aus Prager Gassen und Nächten, Berlin, Weimar, 5. Aufl. 1992, S. 172, 397)&amp;lt;/ref&amp;gt; den Korbschläger ein. Die Prager [[Burschenschaft]]en taten dies im Jahre 1880.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul von Portheim|von Portheim]] ([[Burschenschaft Teutonia Prag|Teutonia]]) mit Gerson (Hilaria; ab Juni 1880 &amp;quot;[[Liste der Studentenverbindungen in Prag#Burschenbunds-Convent (BC)|Alemannia]]&amp;quot;); Egon Erwin Kisch: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke in Einzelausgaben: Bd. 1 Aus Prager Gassen und Nächten. Prager Kinder. Die Abenteuer in Prag.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Verlag 1968, S. 188; &amp;quot;Einst und Jetzt&amp;quot; Bd. 21–23, 1976, S. 107&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Mensur (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd-G. Harmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Prager Plempe. Bestandsaufnahme und Versuch einer Rekonstruktion&amp;#039;&amp;#039; (= Arbeit zur Erlangung des Grades eines [[Verband der Fechtmeister|Fechtmeisters VdF]]), Hamburg (Privatdruck) 1995&lt;br /&gt;
* Peter Reeh: &amp;#039;&amp;#039;Mensur auf Prager Plempe um 1877. Zur Geschichte und Rekonstruktion eines verschollenen Ölgemäldes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Einst und Jetzt. Jahrbuch 2005 des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; 50, 2005, {{ISSN|0420-8870}}, S. 153–159.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Plempe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mensur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentengeschichte (Österreich-Ungarn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
	</entry>
</feed>