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	<title>Prager Deutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prager_Deutsch&amp;diff=1414762&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-65056-0: /* Charakteristik */</title>
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		<updated>2026-01-30T09:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Charakteristik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prag-totale.jpg|mini|Die Goldene Stadt Prag vom [[Prager Pulverturm|Pulverturm]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prager Deutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tschechische Sprache|tschechisch]]: &amp;#039;&amp;#039;pražská němčina&amp;#039;&amp;#039;) wird jene Form der [[Deutsche Sprache|deutschen Schriftsprache]] bezeichnet, die in [[Böhmen]] und dort vor allem in [[Prag]], der heutigen Hauptstadt der [[Tschechische Republik|Tschechischen Republik]], gepflegt wurde. In der [[Deutsche Sprachgeschichte|deutschen Sprachgeschichte]] spielt es eine bedeutende Rolle durch seine Ausgleichsfunktion zwischen den [[bairisch]] und [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] geprägten [[oberdeutsch]]en Schreibformen in [[Österreich]] und [[Süddeutschland]] und den in [[Mitteldeutschland]] angesiedelten [[ostmitteldeutsch]]en Sprachformen, aus denen letztlich die moderne [[neuhochdeutsch]]e Schriftsprache entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Neben der [[Tschechische Sprache|tschechischen Sprache]] existierten in [[Böhmen]] seit dem [[Mittelalter]] verschiedene [[deutsche Dialekte]], die im Süden und Südwesten [[mittelbairisch]] geprägt und mit den angrenzenden Mundarten in [[Oberösterreich|Ober-]] und [[Niederösterreich]] sowie dem [[Böhmerwald]] eng verbunden waren. Im [[Egerland]] rund um die Stadt [[Cheb|Eger]] wurden nordbairische Mundarten gesprochen, im Norden und Nordosten hingegen [[ostmitteldeutsch]]e Dialekte, die den Mundarten in [[Sachsen]] und [[Schlesien]] ähnelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Historische Schreibsprachen – Internetbibliographie: [http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/Schreibsprachen/Oberdeutsch/Boehmisch.htm Sonderfall: Böhmisch und Mährisch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gab es noch die ebenfalls aus dem westgermanischen [[Dialektkontinuum]] entstandene [[jiddische Sprache]] der [[Juden in Tschechien|jüdischen]] Bevölkerung. Schriftlich wurde deshalb in Böhmen eine Form des Deutschen gepflegt, die einen Kompromiss zwischen diesen unterschiedlichen [[Varietät (Linguistik)|Varietäten]] darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prager Deutsch ist stark an der [[Standardvarietät|Schriftsprache]] orientiert. Dialektale Einflüsse sind kaum feststellbar. [[Linguist]]en zweifeln daher an, dass sich das Prager Deutsch von den in der Region von alters her gesprochenen Dialekten ableitet. Vielmehr dürfte das Prager Deutsch dadurch entstanden sein, dass Deutsch in den [[Habsburgermonarchie|Habsburger Ländern]] zur [[Bildungssprache]] der Juden wurde und sie dieses Deutsch zunächst über die Schriftsprache erlernten. Jüdische Schulen durften nämlich in den Habsburger Ländern neben Religion auch Fächer wie Mathematik und Geografie oft nur in deutscher Sprache unterrichten. So wurde Deutsch für viele Juden zur Bildungssprache und für die nachfolgenden Generationen oft auch zur [[Muttersprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich [[Deutsches Reich|Deutschland]] im 19. Jahrhundert für die kleindeutsche Lösung ohne [[Kaisertum Österreich|Österreich]] entschieden hatte, entstand eine Bewegung, die sich gegen deutsche Modelle für die österreichische Schriftsprache wandte und innerhalb der Habsburger Länder nach einem neuen Modell für die österreichische Schriftsprache suchte. Bald fand man dieses im Prager Deutsch. Nun begannen sich auch Nicht-Juden an diesem Deutsch zu orientieren. Da der [[Antisemitismus]] aber schon damals stark war, begann man zugleich, eine Kontinuität mit den seit langem in der Region gesprochenen Dialekten zu unterstellen und damit herunterzuspielen, dass es ein von Juden geprägtes Deutsch war. Für Linguisten ist aber klar: Bestünde diese Kontinuität, wäre Prager Deutsch ein stark dialektal gefärbtes Deutsch. Es ist aber relativ dialektfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den großen Städten, allen voran in Prag, wurde dieses Prager Schriftdeutsch immer mehr auch zur mündlich verwendeten Sprache des Bürgertums und der Verwaltung. Es bildete so eine Brücke zwischen den südlichen [[Oberdeutsche Schreibsprache|oberdeutschen Schreibgewohnheiten]] und den ostmitteldeutschen Formen der [[Sächsische Kanzleisprache|sächsischen Kanzleisprache]] im Norden. Die Sprachform der in Prag gedruckten Werke erfreute sich sowohl im Süden als auch im Norden großer Beliebtheit, während besonders vom 16. bis zum 18. Jahrhundert oberdeutsche Bücher im Norden massiv abgelehnt oder ignoriert und umgekehrt ostmitteldeutsche Werke im Süden angefeindet wurden. Bis ins 20. Jahrhundert hinein behielt das Prager Deutsch diese Ausgleichsfunktion, wo es mit den Schriftstellern [[Rainer Maria Rilke]], [[Franz Kafka]], [[Max Brod]], [[Franz Werfel]], [[Egon Erwin Kisch]], [[Friedrich Torberg]], [[Oskar Baum]], [[Johannes Urzidil]], [[Felix Weltsch]], [[Paul Leppin]] und [[Lenka Reinerová]] eine letzte Blüte erlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Český rozhlas 7 – Radio Praha: [https://www.radio.cz/de/artikel/39028 Goethemedaille an Lenka Reinerova]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei|Besetzung der Tschechoslowakei]] durch das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] 1939 und der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei]] nach 1945 wurde die Prager Deutsche Literaturproduktion unterbunden und konnte nur noch im Exil weiter existieren. Das Prager Deutsch als eigenständige Variante der deutschen Sprache hörte dadurch weitgehend auf zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsch und Tschechisch ==&lt;br /&gt;
Beide Sprachen, die deutsche und die tschechische, existierten in Böhmen seit dem Mittelalter in gesprochener Form nebeneinander. In dieser Zeit fungierte jedoch stets das [[Latein]]ische als Schriftsprache der Gebildeten, der Kurie und der kaiserlichen Verwaltung, und bis auf einzelne wenige Werke existierte sowohl Deutsch als auch Tschechisch hauptsächlich als gesprochene Sprache der bäuerlichen Bevölkerung in verschiedenen regionalen Varianten. Erst durch das Wirken von [[Jan Hus]] begann die tschechische Sprache, eine erste Hochblüte zu entwickeln, wurde jedoch ab dem 15. Jahrhundert nach den [[Hussitenkriege]]n und besonders in der Zeit der Gegenreformation nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] als ketzerische Sprache diskriminiert und in den Untergrund gedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit begann sich das Deutsche immer mehr vom Latein zu emanzipieren, und so wurde es auch in Böhmen zunehmend zur Bildungssprache. Das Prager Deutsch entwickelte sich dabei zur regionalen Standardvarietät und genoss ab dem 17. Jahrhundert im ganzen deutschsprachigen Raum ein hohes Prestige. Es galt als besonders „reines“ Deutsch, ohne regionale Färbung, was an der erwähnten Mittelstellung zwischen oberdeutschen und ostmitteldeutschen Schreib- und Sprechgewohnheiten lag.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter von Polenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Band III. de Gruyter, Berlin (u.&amp;amp;nbsp;a.) 1999, ISBN 3-11-014344-5, S.&amp;amp;nbsp;134 ({{Google Buch |BuchID=5knnEiI--zQC |Seite=134 |Hervorhebung=&amp;quot;Prager Deutsch&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem unter Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] die rechtliche Stellung der jüdischen Bevölkerung mit [[Toleranzpatent]]en verbessert worden war, begannen viele, sich in die deutschsprachige Gesellschaft Böhmens zu integrieren, und viele Juden gehörten im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu den bedeutendsten Vertretern des Prager Deutsch. Daneben gaben sie die [[jiddische Sprache]] zusehends auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Tschechen begann sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Widerstand gegen die erzwungene [[Bilingualismus|Zweisprachigkeit]] zu regen, bei der das Tschechische die klar benachteiligte Sprache war. Durch die Bewegung der [[Jungtschechen]] und unter dem Einfluss des [[Slawenkongresse]]s von 1848 in Prag forderte die tschechischsprachige Bevölkerung nun ihrerseits mehr politische Mitsprache und Anerkennung der Sprache. Auch die [[tschechische Literatur]] begann wieder zu florieren und die Sprache wurde in den folgenden Jahrzehnten stark ausgebaut. Es konnte jedoch, trotz vieler Kompromisse wie der [[Kasimir Felix Badeni#Badenische Sprachenverordnung|Badenischen Sprachenverordnung]] und der Einrichtung der von der [[Karls-Universität]] abgetrennten [[Deutsche Universität Prag|Deutschen Universität Prag]], keine zufriedenstellende Lösung zwischen den Volks- und Sprachgruppen erzielt werden; diese Situation trug wesentlich zum Zerfall [[Österreich-Ungarn]]s bei und führte 1918 zur [[Tschechoslowakische Unabhängigkeitserklärung|tschechoslowakischen Unabhängigkeitserklärung]]. Bereits seit etwa 1860 hatte es aufgrund der [[Geschichte Prags#Industrialisierung und Bevölkerungszuwachs|Industrialisierung]] mit der einhergehenden [[Urbanisierung]] keine deutschsprachige Mehrheit mehr in der Bevölkerung Prags gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen den politischen Turbulenzen erlebte das Prager Deutsch sowohl vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als auch in der [[Zwischenkriegszeit]], als in Österreich und Deutschland immer mehr nationalistische und faschistische Kreise die Politik zu dominieren begannen, in der demokratischen [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]] eine neue Blütephase. Vor allem böhmisch-jüdische Schriftsteller und nach Prag geflüchtete Emigranten aus Österreich und Deutschland trugen wesentlich dazu bei. Mit der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]] und der Besetzung Prags im März 1939 und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde diese letzte Blütephase jedoch abrupt beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war die deutsche Sprache in Böhmen lautlich stark von [[bairisch]]-österreichischen Einflüssen geprägt. In der Zeit des [[Humanismus]] und der [[Reformation]] verstärkten sich die ostmitteldeutschen Einflüsse auf die Schriftsprache, vor allem durch die sprachliche Wirkung der [[Lutherbibel|Bibelübersetzung]] [[Martin Luther]]s. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] kam es zur vermehrten Zuwanderung deutschsprachiger Siedler in die vom Krieg verwüsteten böhmischen Gebiete, was zur weiteren Dialektvermischung führte. Religiös motivierte Vertreibungen nach und aus Böhmen verstärkten im Zuge der [[Gegenreformation]] diese Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Oberdeutsche Schreibsprache|oberdeutschen Schreibsprache]], wie sie im 17. und 18. Jahrhundert in Österreich und dem heutigen Süddeutschland verwendet wurde, entwickelte sich das Prager Deutsch so zunehmend in Richtung der sächsischen Schreibweise. Schon frühzeitig wurde die typisch oberdeutsche Unterscheidung von &amp;#039;&amp;#039;ei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ai&amp;#039;&amp;#039; aufgegeben. Ebenso wurden die oberdeutschen Diphthonge &amp;#039;&amp;#039;ue, iu, uo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;eu&amp;#039;&amp;#039; zugunsten der mitteldeutschen Schreibkonvention getilgt. Die für den bairischen Schriftdialekt typische Verwechslung von &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;b,&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039; ging zurück, ebenso die aus dem Kärntnerischen und Tirolerischen stammende Schreibung des [[Aspiration (Phonetik)|aspirierten]] &amp;#039;&amp;#039;kh.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Glück]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkssprachen als Lerngegenstand im Mittelalter und in der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2002, ISBN 3-11-017541-X, S.&amp;amp;nbsp;62 ({{Google Buch |BuchID=G0inECJdvhoC |Seite=62 |Hervorhebung=&amp;quot;Prager Deutsch}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angleichungen an die ostmitteldeutsche Schreibweise betrafen vor allem die Rechtschreibung, weniger das verwendete Vokabular, [[Semantik]] und [[Grammatik]]. Hier bewahrten sich die oberdeutschen Formen weitgehend. Dadurch klang das Prager Deutsch etwa für österreichische und bayerische Ohren in Wortwahl und Erzählweise weiterhin sehr vertraut, während es im Norden leichter zu lesen war, da es annähernd dieselbe Rechtschreibung benutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war Böhmen Kriegsschauplatz im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] zwischen Preußen und Österreich, wodurch es in Böhmen zu Zerstörungen und Bevölkerungsverlusten kam. Durch die darauffolgende Neuansiedlung deutschsprachiger Personen aus verschiedenen Regionen außerhalb Böhmens kam es zu einem weiteren Ausgleich des Prager Deutsch zwischen den zwei sprachlichen Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das Prager Deutsch zunehmend von der typischen österreichischen Verwaltungssprache beeinflusst. Der Staat übernahm zunehmend Verwaltungskompetenz und bestimmte somit die dafür verwendeten sprachlichen Begriffe. Aus dieser Zeit stammt ein Vokabular, das etwa für Bayern typisch österreichisch klingt, wie Tischler für Schreiner oder Fleischhacker für Metzger. Das [[Böhmische Küche|böhmische Küchenvokabular]] mit vielen aus dem Tschechischen stammenden Begriffen breitete sich zur selben Zeit in die andere Richtung, sowohl nach Österreich als auch nach Altbayern, aus, wodurch kulinarische Begriffe in den drei Regionen meist identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prager deutschsprachige Zeitungen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste deutschsprachiger Zeitungen in Tschechien#Prag|titel1=Liste deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften in Prag}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- vollständig übertragen und weiter ergänzt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prager Oberpostamts-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Prager Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pag K. K. priv. Prager Zeitung – online bei ANNO]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Libussa (Vierteljahrschrift)|Libussa]]&amp;#039;&amp;#039; (1802–1804), eine vaterländische Vierteljahrschrift&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitung)|Bohemia]]&amp;#039;&amp;#039; (1828–1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Libussa&amp;#039;&amp;#039; (1851–1860)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kramerius.nkp.cz/kramerius/MShowMonograph.do?id=21748 Libussa – online bei NKP]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Jahrbuch für&amp;amp;nbsp;…&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lotos (Zeitschrift)|Lotos]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/lotoszeitschrift01deut#page/n3/mode/2up Erster Jahrgang – online bei Archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1851–1942), Naturwissenschaftliche Zeitschrift&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ärztliches Correspondenzblatt für Böhmen]]&amp;#039;&amp;#039;, Organ des Vereines Deutscher Ärzte in Prag (1864–1865&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kramerius.medvik.cz/search/i.jsp?pid=uuid:MED00012241-693c4d86-178b-4a90-adf2-fb64921682b0]&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1873–1875)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kramerius.medvik.cz/search/i.jsp?pid=uuid:MED00167090-aaab6367-2a6f-416c-a6f2-9a79ec9d199b]&amp;lt;/ref&amp;gt;, später &amp;#039;&amp;#039;[[Prager medizinische Wochenschrift]]&amp;#039;&amp;#039; (1876–1915)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kramerius.medvik.cz/search/handle/uuid:MED00012241-b53df73a-1e6f-4362-af7f-9b2cc1126e23]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (1876–1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (1867–1918)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pab Prager Abendblatt – online bei ANNO]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Presse]]&amp;#039;&amp;#039; (1921–1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokrat&amp;#039;&amp;#039; (1925–1938), Zentralorgan der [[Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik|DSAP]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beilage zu Rudý prapor (Rote Fahne)&amp;#039;&amp;#039; (1927–1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prager Rundschau&amp;#039;&amp;#039; (1931–1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Welt im Wort&amp;#039;&amp;#039; (1933–1934), Wochenschrift für Literatur, Kunst und Kultur&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;, von 1934 bis 1938 im Prager Exil erschienen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rote Fahne&amp;#039;&amp;#039; (1934–1938), kommunistisches Tagblatt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volks-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, (1936–1938), Sprachrohr der deutschsprachigen Kommunisten in der Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Tag (Prag)|Der Neue Tag]]&amp;#039;&amp;#039; (1939–1945)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nm.cz/publikace/publikace-download.php?name=File1&amp;amp;dir=archiv&amp;amp;table=tabPublikaceArchiv&amp;amp;id=4104 |wayback=20160304112755 |text=Barbara Köpplová: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Tag – jeden z konců německého tisku v Čechách a na Moravě&amp;#039;&amp;#039;. In: Sborník Národního muzea v Praze, řada C - Literární historie 57 (4): 31-36. |archiv-bot=2019-05-08 02:29:36 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Tageszeitung für Böhmen und Mähren: amtliches Veröffentlichungsorgan des Reichsprotektors für Böhmen und Mähren und der nachgeordneten deutschen Dienststellen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prager Abend&amp;#039;&amp;#039; (1939–1944)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (1940–1945), Blatt des Reichsprotektors&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welt Studenten Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; (1947–1990), Zeitschrift des Internationalen Studentenbundes&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Frieden&amp;#039;&amp;#039; (1951–1965)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radio.cz/de/rubrik/geschichte/60-jahre-deutschsprachige-publikationen-in-der-tschechoslowakei-von-aufbau-und-frieden-zur-prager-zeitung Marco Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre deutschsprachige Publikationen in der Tschechoslowakei: Von „Aufbau und Frieden“ zur „Prager Zeitung“&amp;#039;&amp;#039;] Radio Prag, 1. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.collegium-carolinum.de/fileadmin/Veranstaltungen/BohemistenTreffen_Exposes/Exposes_2013/2013-15-Pasch-Schalek.pdf Ralf Pasch, Marco Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle von Journalisten der Zeitung Aufbau und Frieden/Prager Volkszeitung bei der Identitätssuche der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei nach 1945 – eine Projektskizze&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wochenblatt der deutschen Werktätigen in der Tschechoslowakei, später &amp;#039;&amp;#039;Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; (1966–1968), später &amp;#039;&amp;#039;Prager Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; (1969–2005), Das Wochenblatt der Deutschen in der ČSSR / Wochenblatt der deutschen Bürger in der Tschechischen Republik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tschechoslowakei&amp;#039;&amp;#039; (1953–1960), Organ des Ministeriums für Information und Aufklärung, später &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Tschechoslowakei&amp;#039;&amp;#039; (1961–1990)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Herzen Europas&amp;#039;&amp;#039; (1958–1971), &amp;#039;&amp;#039;Tschechoslowakische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Tschechoslowakisches Leben&amp;#039;&amp;#039; (1972–1992), später &amp;#039;&amp;#039;Tschechisches Leben heute&amp;#039;&amp;#039; (1993–1993)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Informationsbulletin des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei&amp;#039;&amp;#039; (1978–1989)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Prager Presse&amp;#039;&amp;#039; (1981–1990), Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Sport&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;IOJ Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; (1985–1991), Zeitung der Internationale Journalistenorganisation&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; (1990)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (1990)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (1991–)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pragerzeitung.cz/ Prager Zeitung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Blatt&amp;#039;&amp;#039;, Beilage der Zeitung „[[Lidové noviny]]“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aussenhandel der Tschechischen Republik&amp;#039;&amp;#039; (1993), später &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft und Handel in der Tschechischen Republik&amp;#039;&amp;#039; (1994–2009)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Länder der böhmischen Krone&amp;#039;&amp;#039; (1994–1997), Revue für Gesellschaft und Kultur&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plus&amp;#039;&amp;#039; (1994–)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://tschechien.ahk.de/publikationen/ |wayback=20150927133337 |text=Wirtschaftsmagazin Plus |archiv-bot=2019-05-08 02:29:36 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Magazin der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landes-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; (1995–1998), Informationsblatt der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien, später &amp;#039;&amp;#039;Landes-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039;) (1999–2014)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radio.cz/de/rubrik/medien/neuer-wind-in-der-landes-zeitung Silja Schultheis: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Wind in der Landes-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;] Radio Prag, 14. Februar 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;, Zeitung der Deutschen in der Tschechischen Republik, später &amp;#039;&amp;#039;[[Landesecho – Zeitschrift der Deutschen in der Tschechischen Republik|LandesECHO]]&amp;#039;&amp;#039; (2014–)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesecho.cz/ LandesECHO]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Zeitschrift der Deutschen in der Tschechischen Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere deutschsprachige Zeitungen aus Böhmen erschienen in [[České Budějovice|Budweis]] &amp;#039;&amp;#039;(Südböhmische Volkszeitung, Waldheimat)&amp;#039;&amp;#039;, in [[Prachatitz]] &amp;#039;&amp;#039;(Der Böhmerwald)&amp;#039;&amp;#039; und [[Klattau]] &amp;#039;&amp;#039;(Der Bote aus dem Böhmerwalde)&amp;#039;&amp;#039;. In [[Mähren]] hingegen waren die Städte [[Brünn]] und [[Olmütz]] bedeutende eigenständige Zentren für Presse und Literatur, die sich jedoch im 19. Jahrhundert oft mehr nach Wien hin orientierten als nach Prag.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]]: {{Webarchiv |url=http://www.uni-giessen.de/zeitungen/laender.php |wayback=20080219103702 |text=Deutschsprachige Zeitungen von den Anfängen bis 1945}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem sendet [[Radio Prag|Tschechischer Rundfunk Radio Prag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radio.cz/de Radio Prag]&amp;lt;/ref&amp;gt;.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Wiesinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Frühneuhochdeutschen – Emil Skála zum 60. Geburtstag am 20. November 1988&amp;#039;&amp;#039;. Unter Mitarb. von [[Franz Patocka]] et al. Kümmerle, Göppingen 1988, ISBN 3-87452-712-3.&lt;br /&gt;
* Jaromír Povejšil: &amp;#039;&amp;#039;Das Prager Deutsch des 17. und 18. Jahrhunderts – ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Schriftsprache&amp;#039;&amp;#039;. Buske, Hamburg 1980, ISBN 3-87118-349-0.&lt;br /&gt;
* [[Emil Skála]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Kanzleisprache in Eger 1310 bis 1660&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur, 35: Reihe&amp;amp;nbsp;B. Bausteine zur Sprachgeschichte d. Neuhochdeutschen). Akademie-Verlag, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* Armin R. Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;Das gesprochene Prager Deutsch in seiner letzten Phase&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch als Sprache der (Geistes)Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Tribun EU, Brünn 2013, ISBN 978-80-263-0376-3, S. 11–19 [https://d-nb.info/1105034720/34 PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Minderheit in Tschechien]]&lt;br /&gt;
* [[Deutschböhmen und Deutschmährer]]&lt;br /&gt;
* [[Sudetendeutsche]]&lt;br /&gt;
* [[Sudetenland]]&lt;br /&gt;
* [[Böhmische Hofkanzlei]]&lt;br /&gt;
* [[Prager Kreis]]&lt;br /&gt;
* [[Neues Deutsches Theater]]&lt;br /&gt;
* [[Deutschsprachige Kultur in Prag]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Schule Prag]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Universität Prag]]&lt;br /&gt;
* [[Böhmakeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DZaFsITh1BA Hörbeispiel: Frau Machleit: Deutsche Kultur in Prag/Praha]&lt;br /&gt;
* Österreichische Bibliotheken im Ausland: [https://www.oesterreich-bibliotheken.at/austr_2.php?ord=wa_austriaca&amp;amp;catid=&amp;amp;&amp;amp;catid=&amp;amp;page=24 Akademische Arbeiten zum Prager Deutsch]&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Fetz]]: {{Toter Link |date=2022-12-28 |url= http://vdeutsch.eduhi.at/vorlesungen/fetz_prag.doc |text=Vorlesung zur Prager Deutschen Literatur }} (.doc Datei)&lt;br /&gt;
* Universität Bonn: [http://www.kafka.uni-bonn.de/cgi-bin/kafka?Rubrik=prager_deutsche_literatur Prager Deutsche Literatur]&lt;br /&gt;
* Österreich am Wort – Österreichische Mediathek: [http://www.mediathek.at/atom/09145565-29C-000C2-00000F4C-0913B7E6 Interview mit dem Prager Dichter Johannes Urzidil vom 12. September 1960]&lt;br /&gt;
* Boris Blahak: [http://www.letnapark-prager-kleine-seiten.com/brods-prager-deutsch.html &amp;#039;&amp;#039;Konstruktion einer „Idealnorm“. Max Brods sprachlich-exklusive Stilisierung des Prager Kreises.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Brünner Hefte zu Deutsch als Fremdsprache&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 8, Nummer 2, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachvarietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Prags|Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-tschechische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Böhmen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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