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	<title>Praetorius-Bock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T17:05:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Praetorius-Bock&amp;diff=2212235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Komma ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-09T21:14:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PraetoriusBock.jpg|miniatur|Neubau eines Praetorius-Bocks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Syntagma 07 XI half.png|miniatur|Abbildung aus Praetorius’ Theatrum Instrumentorum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praetorius-Bock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großer Bock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Sackpfeife]] mit einer Spielpfeife, einer Bordunpfeife und großen Rinderhörnern an den Pfeifenenden, die im &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039; (1619)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PraetoriusSyntagma&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Praetorius]]: &amp;#039;&amp;#039;Syntagma musicum Band II De Organographia.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1619, S. 42 Faksimile-Nachdruck in: Wilibald Gurlitt (Hg.), Documenta Musicologica XIV, Bärenreiter Kassel / Basel / London / New York / Prag, 7. Auflage 1996, ISBN 3-7618-0183-1&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Michael Praetorius]] beschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abbildung befindet sich in dem ergänzenden &amp;#039;&amp;#039;Theatrum Instrumentorum seu Sciagraphia&amp;#039;&amp;#039; von 1620&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Praetorius]]: &amp;#039;&amp;#039;Theatrum Instrumentorum Seu Sciagraphia.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1620, Tafel XI Faksimile-Nachdruck in: Wilibald Gurlitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Documenta Musicologica XIV&amp;#039;&amp;#039;, Bärenreiter Kassel / Basel / London / New York / Prag, 7. Auflage 1996, ISBN 3-7618-0183-1&amp;lt;/ref&amp;gt;, das als Anhang zum vorher genannten Werk konzipiert wurde. Wie von den meisten anderen Sackpfeifen, die Praetorius erwähnt, ist auch hier kein Originalinstrument erhalten. Während das Instrument bei Praetorius einfach &amp;#039;&amp;#039;Bock&amp;#039;&amp;#039; hieß, werden heutzutage die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Praetorius-Bock&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Großer Bock&amp;#039;&amp;#039; verwendet zur Unterscheidung von den mittelosteuropäischen Sackpfeifen, die [[Bock (Dudelsack)|Bock]] genannt werden. Zahlreiche Abbildungen im 16. und 17. Jahrhundert mit unterschiedlichen Sackpfeifen, die hornförmige Fortsätze an Bordun und/oder Spielpfeife haben, und Schriftquellen belegen, dass die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bock&amp;#039;&amp;#039; offensichtlich für Instrumente verschiedenen Aussehens verwendet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Eugen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Sein polnisch Duday dises war...&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; in: Bayerischer Verband für Heimatpflege e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dudelsack in Europa mit besonderer Berücksichtigung Bayerns&amp;#039;&amp;#039; Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung, München 1996, S. 35, ISBN 3-931754-02-2 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Den Tonumfang der Spielpfeife gibt Praetorius an&amp;lt;ref &amp;gt;[[Michael Praetorius]]: &amp;#039;&amp;#039;Syntagma musicum Band II De Organographia.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1619, S. 25 Faksimile-Nachdruck in: Wilibald Gurlitt (Hg.), Documenta Musicologica XIV, Bärenreiter Kassel / Basel / London / New York / Prag, 7. Auflage 1996, ISBN 3-7618-0183-1&amp;lt;/ref&amp;gt; vom [[Leitton]] H über die [[Oktave|kleine Oktave]] bis hinauf zum c&amp;#039;. Die [[Bordun]]pfeife war entweder in C, also eine Oktave unter der Spielpfeife, oder noch eine Quart tiefer in ‚G, dann wurde das Instrument &amp;#039;&amp;#039;Großer Bock&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;PraetoriusSyntagma&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zylindrisch gebohrten Spielpfeifen werden heute entweder mit barocker [[Blockflöte#Griffweise|Blockflötengriffweise]] oder mit offener oder geschlossener Griffweise gebaut. Bei modernen Instrumenten ist der Tonumfang der Spielpfeife mitunter durch zwei Klappen um bis zu zwei Ganztöne nach oben erweitert. Sowohl einfaches [[Rohrblatt]] als auch [[Doppelrohrblattinstrument|Doppelrohrblatt]] sind als Tonerzeuger möglich – Praetorius macht dazu keine Angaben. John Henry van der Meer&amp;lt;ref&amp;gt;John Henry van der Meer: &amp;#039;&amp;#039;Sackpfeife.&amp;#039;&amp;#039; in: Friedrich Blume (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]] - Allgemeine Enzyklopädie der Musik&amp;#039;&amp;#039;. Elektronische Ausgabe der ersten Auflage (1949-1986) Band 16, S. 1616, Directmedia Berlin 2004, ISBN 3-89853-460-X &amp;lt;/ref&amp;gt; ordnet den Praetorius-Bock in die Kategorie der Instrumente mit einfachem Rohrblatt. Heutige Instrumente gibt es aber auch mit Doppelrohrblatt in der Spielpfeife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Instrumente verwenden oft einen aus mehreren Sektionen bestehende Bordun, der durch Entfernen einzelner Sektionen und ggf. den Einsatz eines Austauschrohrblatts auf mehrere Töne gestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Zusammenspiel mit anderen Holzblasinstrumenten wie etwa [[Blockflöte]]n oder [[Krummhorn|Krummhörnern]] werden heute Instrumente gebaut, die mit einer Spielpfeife in Altlage mit einem Tonumfang (Töne mit Klappen in Klammern) von f⁰&amp;amp;nbsp;g⁰&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;g¹&amp;amp;nbsp;(–&amp;amp;nbsp;h¹) oder Tenorlage mit einem Tonumfang (Töne mit Klappen in Klammern) von c⁰&amp;amp;nbsp;d⁰&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;d¹&amp;amp;nbsp;(–&amp;amp;nbsp;f♯¹) ausgestattet sind. Der Bordun dieser Instrumente kann mindestens auf die Töne C oder D und mit Austauschrohrblatt auf die Töne F oder G gestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Sackpfeife)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Musikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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