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	<title>Praetoria Augusta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Praetoria_Augusta&amp;diff=2823799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-23T09:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das römische Kastell in Dakien. Siehe auch: [[Augusta Praetoria]], Kastell in Aosta.}}&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=right}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Limeskastell&lt;br /&gt;
|Name = Praetoria Augusta&lt;br /&gt;
|Antiker Name = Kastell Inlăceni&lt;br /&gt;
|Limes = Dakischer Limes&lt;br /&gt;
|Abschnitt = A / VII / 35&amp;lt;ref&amp;gt;Strecke/Abschnitt/Kastellnummer (nach [[Nicolae Gudea]], 1997).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Belegung von bis = 2. bis 3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Kastelltyp = Auxiliarkastell&lt;br /&gt;
|Truppenteil = A) [[Cohors VIII Raetorum]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;COHVIIIRAE&amp;quot;&amp;gt;{{AE|1960|00375}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;B) [[Cohors IIII Hispanorum]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;COHIVHIS&amp;quot;&amp;gt;{{CIL|03|00945}}, {{CIL|03|00946}}, {{CIL|03|00947}}, {{CIL|03|00948}}, {{CIL|03|06257}}, {{AE|1988|00970}}, {{AE|1988|00971}}, {{AE|1988|00973}}, {{AE|1975|00721}}, {{AE|1967|00417}}, {{AE|1958|00309}}, {{AE|1978|00698}}, {{AE|1958|00310}}, {{AE|1988|00974}} und {{AE|1975|00722}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = A) 140&amp;amp;nbsp;m × 142&amp;amp;nbsp;m = 2&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;br /&amp;gt;B) 142&amp;amp;nbsp;m × 146&amp;amp;nbsp;m = 2,1&amp;amp;nbsp;ha&lt;br /&gt;
|Verwendetes Material = A) Holz-Erde-Lager&amp;lt;br /&amp;gt;B) Steinkastell&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung = sichtbare Spuren&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Inlăceni]], Gemeinde [[Atid (Harghita)|Atid]]/[[Kreis Harghita]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46.4322&lt;br /&gt;
|Längengrad = 25.1210&lt;br /&gt;
|Region-ISO = RO-HR&lt;br /&gt;
|Höhe = 703&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorher liegendes Kastell = [[Kastell Sărățeni]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(nordnordwestlich, A / VII / 34)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf nachfolgendes Kastell = [[Kastell Odorheiu Secuiesc]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(südöstlich, A / VII / 36)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf rückwärtiges Kastell = &lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorgelagertes Kastell = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Limes6.png|mini|300px|Die dakischen Limites]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praetoria Augusta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der antike Name des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastells Inlăceni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eines [[Römisches Reich|römischen]] [[Auxiliartruppen|Hilfstruppenlagers]] auf dem Dorfgebiet von [[Inlăceni]], Gemeinde [[Atid (Harghita)|Atid]], [[Kreis Harghita]] in der [[Rumänien|rumänischen]] Region [[Siebenbürgen]]. Gemeinsam mit insgesamt 277 Stätten des Dakischen Limes wurde das Kastell Inlăceni 2024 zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im heutigen Siedlungsbild liegt das [[Bodendenkmal]] nur wenige hundert Meter östlich des Dorfes Inlăceni in der Flur „Vir“. Die Relikte lassen sich im Gelände als Erhöhung mit rechteckigem Grundriss wahrnehmen. Topographisch befand sich das Kastell auf einer abfallenden Bergnase des Firtoshügels. In antiker Zeit hatte seine Besatzung die Aufgabe, zwei Übergänge über die Flüsse [[Târnava Mare]] und [[Târnava Mică]] zu kontrollieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 59&amp;quot;&amp;gt;[[Nicolae Gudea]]: &amp;#039;&amp;#039;Der dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz 44 (1997), S.&amp;amp;nbsp;59, ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/44010/37471 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Befunde ==&lt;br /&gt;
{{Veraltet | dieses Kapitels | Seit 2016 fanden umfangreiche archäologische Untersuchungen statt, durch die sich der Informationsstand zu den Befunden des Kastells grundlegend geändert haben dürfte (siehe Diskussionsseite dieses Artikels). | seit=2016}}&lt;br /&gt;
Bei den schon einige Zeit zurückliegenden, geringfügigen [[Archäologie|archäologischen]] [[Ausgrabung]]en unter der Leitung von [[Zoltán Szekely (Archäologe)|Zoltán Székely]] (1947) und [[Mihai Macrea]] (1950) konnten zwei Bauphasen und eine Reparaturphase differenziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 59&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz-Erde-Lager ===&lt;br /&gt;
Von diesem Lager sind nur die vermutlichen Umrisse von 140&amp;amp;nbsp;m mal 142&amp;amp;nbsp;m bekannt, was einer Grundfläche von knapp zwei Hektar entspricht. Das Kastell wurde in der frühen Okkupationszeit (106/110) errichtet. Als Stammeinheit diente die [[Cohors VIII Raetorum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;COHVIIIRAE&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus ist in der Phase des Holz-Erde-Lagers auch noch die Präsenz einer [[Vexillation]] der [[Legio XIII Gemina]] durch Ziegelstempel&amp;lt;ref&amp;gt;{{EDCS|11300610}}, {{EDCS|11300611}}, {{EDCS|11300612}} und {{EDCS|11300613}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachgewiesen. Möglicherweise war sie als Bautrupp an der Errichtung des Lagers beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 59f&amp;quot;&amp;gt;Nicolae Gudea: &amp;#039;&amp;#039;Der dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz 44 (1997), S.&amp;amp;nbsp;59f., ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/44010/37471 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinkastell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nicolae Gudea]] (1997) differenziert bei dem Steinkastell zwei verschiedene Bauphasen. Die erste Phase falle in die spät[[Hadrian (Kaiser)|hadrianische]] (117–138) oder [[Antoninus Pius|antoninische]] (138–161) Zeit. Die zweite Phase, die er als Reparatur- oder Wiederaufbauphase charakterisiert, setzt er in der Zeit des [[Caracalla]] (211–217) an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 60&amp;quot; /&amp;gt; Durch den Fund einer Bauinschrift konnte die Errichtung der vermutlich ersten Bauphase des Steinlagers in das Jahr 149 n. Chr. (beziehungsweise einen gewissen Zeitraum rund um dieses Jahr) datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zsolt Visy]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Inschrift der cohors VIII Raetorum aus Inlăceni/Énlaka.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Marietta Horster]], Olga Pelcer-Vujačić, Snežana Ferjančić (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studia epigraphica et militaria in memoriam Miroslava Mirković&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Inscriptionum Latinarum]], Auctarium. Series Nova.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2024, ISBN 978-3-11-142789-8, S. 155–164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwehrung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Steinkastell hatte einen unregelmäßigen, viereckigen Grundriss mit abgerundeten Ecken (Spielkartenform). Die Achsen maßen 142&amp;amp;nbsp;m mal 146&amp;amp;nbsp;m, was einer bebauten Fläche von rund 2,1&amp;amp;nbsp;ha entspricht. Die Kastellseiten waren nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Umgeben war das Militärlager von einer, in [[Opus incertum|Opus-incertum]]-Technik hochgezogenen, 1,30&amp;amp;nbsp;m mächtigen Mauer. Die östliche, gegen den Hang gerichtete Mauer wurde zusätzlich durch einige [[Strebepfeiler]] verstärkt. Vor der Umwehrung verlief als Annäherungshindernis ein einfacher [[Römischer Spitzgraben|Spitzgraben]]. Die Kastellecken besaßen keine Türme, die insgesamt vier Tore waren von leicht vorspringenden Tortürmen mit einem Grundriss von 4,50&amp;amp;nbsp;m mal 5,50&amp;amp;nbsp;m flankiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Innenbebauung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des Kastells wurden drei größere Steingebäude freigelegt und dokumentiert. Bei dem ersten handelt es sich unzweifelhaft um die [[Principia (Stabsgebäude)|Principia]], die jedoch einen vom üblichen Schema stark abweichenden [[Grundriss]] aufweist. Sie besteht nur aus einem rückwärtigen Gebäudetrakt und einer [[Basilika (Bautyp)|Basilika]]. Das gesamte Bauwerk hat auch ungewöhnliche Abmessungen, 26,50&amp;amp;nbsp;m mal 35&amp;amp;nbsp;m (= 927,50&amp;amp;nbsp;m²), wovon 26,50&amp;amp;nbsp;m mal 20,00&amp;amp;nbsp;m (= 530&amp;amp;nbsp;m²) auf die Basilika entfallen. Weiterhin ist auffällig, dass es nur vier rückwärtige Räume gibt, von denen die &amp;#039;&amp;#039;[[Tempel#Tempel der Römer|Aedes]]&amp;#039;&amp;#039; oder das &amp;#039;&amp;#039;[[Sacellum]]&amp;#039;&amp;#039; (Fahnenheiligtum) zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Es befindet sich jedoch entgegen der gängigen Praxis nicht in der Mittelachse, sondern weicht davon einen Meter nach Süden ab. Auch sind die Räume seitlich des Fahnenheiligtums unproportional angeordnet. Während sich nördlich der &amp;#039;&amp;#039;Aedes&amp;#039;&amp;#039; zwei Räume von 4,90&amp;amp;nbsp;m mal 4,70&amp;amp;nbsp;m und 4,90&amp;amp;nbsp;m mal 3,70&amp;amp;nbsp;m befinden, gibt es auf der Südseite lediglich einen großen Raum von 4,90&amp;amp;nbsp;m mal 9,00&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marcu 140f&amp;quot;&amp;gt;Felix Marcu: &amp;#039;&amp;#039;The Internal Planning of Roman Forts of Dacia&amp;#039;&amp;#039;. (= Bibliotheca Mvsei Napocensis XXX), Mega Publishing House, Cluj-Napoca 2009, ISBN 978-606-543-058-7, S.&amp;amp;nbsp;140f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Gebäude wurden noch von Nicolae Gudea (1997) als [[Horreum|Horrea]] (Speichergebäude) angesprochen. Felix Marcu wies jedoch 2009 darauf hin, dass diese Zuweisung allein durch die Lage der Gebäude zustande gekommen sei und es keinerlei architektonische Elemente gäbe, die eine solche Bestimmung rechtfertigen würden. Ferner fiel ihm auf, dass die Achslage der Gebäude nicht der Achse der &amp;#039;&amp;#039;Principia&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Via Principalis&amp;#039;&amp;#039; (Lagerquerstraße) entsprach. Schließlich warf Marcu die Frage auf, warum zwei Gebäude, die doch eine gleichartige Funktion haben sollten, so unterschiedlich proportioniert worden seien. Während das östliche Bauwerk mit seinen Abmessungen von 20,00&amp;amp;nbsp;m mal 13,00&amp;amp;nbsp;m eine Fläche von 260&amp;amp;nbsp;m² bedeckte und – folgt man dem Grabungsplan – dickere Mauern besaß, war das westliche Bauwerk mit Seitenlängen von 20&amp;amp;nbsp;m mal 7,70&amp;amp;nbsp;m nur 154&amp;amp;nbsp;m² groß und wies deutlich dünneres Mauerwerk auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marcu 140f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Truppen ====&lt;br /&gt;
Lange wurde im Anschluss an Nicolae Gudea angenommen, dass die Cohors VIII Raetorum noch zur Zeit des Holz-Erde-Kastells das Lager verlassen habe und durch die [[Cohors IIII Hispanorum]] ersetzt worden sei, die dann das Steinkastell erbaut habe. Durch den Fund der Bauinschrift des Steinlagers aus dem Jahr 149, in dem noch die alte Besatzungstruppe als ausführende Einheit auftritt, ist aber klar geworden, dass die Cohors VIII Raetorum noch mindestens bis zum Umbau des Steinlagers in Inlăceni verblieb und erst danach in das [[Kastell Teregova]] verlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zsolt Visy]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Inschrift der cohors VIII Raetorum aus Inlăceni/Énlaka.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Marietta Horster]], Olga Pelcer-Vujačić, Snežana Ferjančić (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studia epigraphica et militaria in memoriam Miroslava Mirković&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Inscriptionum Latinarum]], Auctarium. Series Nova.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2024, ISBN 978-3-11-142789-8, S. 155–164, hier S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab einem nicht genauer bekannten Zeitpunkt (frühestens 149 n. Chr.) diente dann die Cohors IIII Hispanorum als Stammbesatzung&amp;lt;ref name=&amp;quot;COHIVHIS&amp;quot; /&amp;gt;, die durch zahlreiche Inschriften belegt ist. Sie ist bis ins dritte Jahrhundert hinein mit den Beinamen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antoniniana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1988|00971}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; (211 bis 222),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Severiana Alexandriana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1988|00970}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; (211 bis 222),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gordiana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1978|00698}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (238 bis 244) und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philippiana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1988|00973}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (244 bis 249)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gab es noch [[Epigraphik|epigraphische]] Funde der [[Cohors I Alpinorum (Dacia)|Cohors I Alpinorum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{EDCS|11300616}}, {{EDCS|11300614}}, {{EDCS|11300615}}, {{EDCS|11300617}}, {{EDCS|11300618}}, {{EDCS|11300619}} und {{EDCS|11300620}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in den benachbarten Lagern [[Kastell Sărățeni]] und [[Kastell Călugăreni]]&lt;br /&gt;
stationiert war und möglicherweise von dort – bei notwendigen Reparaturmaßnahmen oder anderen Arbeiten – Vexillationen zur Verstärkung der Garnison in Inlăceni entsandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur singulär war hingegen der Fund einer Inschrift&amp;lt;ref&amp;gt;{{EDCS|11300621}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Cohors II Gallorum (Moesia)|Cohors II Gallorum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Marcu: &amp;#039;&amp;#039;The Internal Planning of Roman Forts of Dacia&amp;#039;&amp;#039;. (= Bibliotheca Mvsei Napocensis XXX), Mega Publishing House, Cluj-Napoca 2009, ISBN 978-606-543-058-7, S.&amp;amp;nbsp;141f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vicus ===&lt;br /&gt;
Westlich des Kastells erstreckte sich ein [[Vicus]], die zivile Siedlung, die bei nahezu jedem römischen Militärlager anzutreffen ist und in der sich die Wohnquartiere der Angehörigen von Soldaten, der Veteranen, Handwerker, Händler, Schankwirte, Prostituierten und anderer Dienstleister befanden. Innerhalb des Vicus, nur etwa 60 Meter westlich des Militärlagers konnten die [[Thermen]] identifiziert und zum Teil untersucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 60&amp;quot;&amp;gt;Nicolae Gudea: &amp;#039;&amp;#039;Der dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz 44 (1997), S.&amp;amp;nbsp;60, ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/44010/37471 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Limesverlauf ==&lt;br /&gt;
Zwischen dem Kastell Inlăceni und dem folgenden Kastell Odorheiu Secuiesc gibt es, rund 24&amp;amp;nbsp;km bzw. 27&amp;amp;nbsp;km Luftlinie ostsüdöstlich von Inlăceni und neun bzw. elf Kilometer ostnordöstlich von Odorheiu Secuiesc zwei nach Osten vorgeschobene Kleinkastelle, die offenbar die Aufgabe hatten, die nach Osten ins [[Barbaricum]] führenden Verbindungswege zusätzlich zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.limesromania.ro/en/articole/situri-arheologice/?id=2&amp;amp;page=1 Fundstellen RO204 und RO205] auf der Webseite limesromania.ro des Nationalen Limesprogramms (englisch, rumänisch), abgerufen am 14. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFF5D1;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color:#FFFFFF; background:#C70631;&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color:#FFFFFF; background:#C70631;&amp;quot;|Name/Typ&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color:#FFFFFF; background:#C70631;&amp;quot;|Ort&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color:#FFFFFF; background:#C70631;&amp;quot;|Beschreibung/Zustand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| RO202 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastell Inlăceni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || ||&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;siehe oben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=RO204|NS=46/20/53.30/N|EW=25/24/31.70/E|type=landmark|region=RO-HR|name=Kleinkastell RO204}} || Kleinkastell || [[Satu Mare (Harghita)|Satu Mare]], Cekend || Vermutetes, quadratisches Kleinkastell mit einer Seitenlänge von 36&amp;amp;nbsp;m und einem einzelnen Tor. Es ist nicht gesichert, dass das Bauwerk römisch ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=RO205|NS=46/20/23.80/N|EW=25/26/32.70/E|type=landmark|region=RO-HR|name=Kleinkastell RO205}} || Kleinkastell || [[Băile Homorod]] || Die Steinstrukturen wurden teilweise in den 1970er Jahren ausgegraben. Die Authentizität der Fundstelle ist in Frage gestellt, da große Mengen Zement auf ihr abgelagert wurden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=RO203|NS=46/18/42.10/N|EW=25/18/11.30/E|type=landmark|region=RO-HR|name=Kastell RO203}} || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastell Odorheiu Secuiesc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || [[Odorheiu Secuiesc]] ||&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel [[Kastell Odorheiu Secuiesc]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundverbleib und Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Die archäologischen Funde wurden den Museen &amp;#039;&amp;#039;Muzeul Judetean Covasna&amp;#039;&amp;#039; in [[Sfântu Gheorghe]], &amp;#039;&amp;#039;Muzeul de Istorie a Transilvaniei&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Webauftritt des [https://www.mnit.ro/ Muzeul de Istorie a Transilvaniei] (rumänisch), abgerufen am 14. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Cluj-Napoca]] und &amp;#039;&amp;#039;Muzeul Oräsenesc&amp;#039;&amp;#039; in [[Cristuru Secuiesc]] überlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea 60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte archäologische Stätte und im Speziellen das Kastell stehen nach dem 2001 verabschiedeten Gesetz Nr. 422/2001 als historische Denkmäler unter Schutz und sind mit dem [[LMI-Code]] HR-I-s-B-12670 in der nationalen Liste der historischen Monumente ([[Lista Monumentelor Istorice]]) eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cultura.ro/lista-monumentelor-istorice Liste der historischen Monumente auf den Internetseiten des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuständig ist das Ministerium für Kultur und nationales Erbe (Ministerul Culturii şi Patrimoniului Naţional), insbesondere das Generaldirektorat für nationales Kulturerbe, die Abteilung für bildende Kunst sowie die Nationale Kommission für historische Denkmäler sowie weitere, dem Ministerium untergeordnete Institutionen. Ungenehmigte Ausgrabungen sowie die Ausfuhr von antiken Gegenständen sind in Rumänien verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Limeskastelle in Dakien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Radu Ardevan: &amp;#039;&amp;#039;Une inscription martelée d’INLĂCENI (Dacie).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anuari de Filologia. Antiqua et Mediaeualia&amp;#039;&amp;#039; 8/2018, S.&amp;amp;nbsp;101‐114, ([http://revistes.ub.edu/index.php/AFAM/article/view/27099/28137 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Nicolae Gudea]]: &amp;#039;&amp;#039;Castrul roman de la Inlăceni.&amp;#039;&amp;#039; ActaMP 3 (1979), S.&amp;amp;nbsp;149–273.&lt;br /&gt;
* Nicolae Gudea: &amp;#039;&amp;#039;Der dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz 44 (1997), S.&amp;amp;nbsp;59f., ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/44010/37471 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Felix Marcu: &amp;#039;&amp;#039;The Internal Planning of Roman Forts of Dacia&amp;#039;&amp;#039;. (= Bibliotheca Mvsei Napocensis XXX), Mega Publishing House, Cluj-Napoca 2009, ISBN 978-606-543-058-7, S.&amp;amp;nbsp;140–142.&lt;br /&gt;
* Florian Matei-Popescu: &amp;#039;&amp;#039;Trupele auxiliare pe limesul estic al Daciei. Stadiul problemei&amp;#039;&amp;#039;. ANGVSTIA, Studii şi cercetări de Arheologie 17–18 (2014), S.&amp;amp;nbsp;205–216, hier S.&amp;amp;nbsp;207f., ([https://s3.amazonaws.com/academia.edu.documents/36154093/Matei-Popescu_2014_Angustia-17-18.pdf?AWSAccessKeyId=AKIAIWOWYYGZ2Y53UL3A&amp;amp;Expires=1550966011&amp;amp;Signature=mj6CylGRqyNRUvED%2F9dK3dgbPR8%3D&amp;amp;response-content-disposition=inline%3B%20filename%3DTrupele_auxiliare_pe_limesul_estic_al_Da.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Florian Matei-Popescu und Ovidiu Ţentea: &amp;#039;&amp;#039;The Eastern Frontier of Dacia. A Gazetteer of the Forts and Units&amp;#039;&amp;#039;. In: Vitalie Bârcă (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orbis Romanus and Barbaricum. The Barbarians around the Province of Dacia and Their Relations with the Roman Empire&amp;#039;&amp;#039;. Mega Publishing House, Cluj‑Napoca 2016, ISBN 978-606-543-755-5, S.&amp;amp;nbsp;7–24, insbesondere S. 10f., ([https://s3.amazonaws.com/academia.edu.documents/57015284/Vitalie_-_Orbis_Romanus.pdf?AWSAccessKeyId=AKIAIWOWYYGZ2Y53UL3A&amp;amp;Expires=1547428755&amp;amp;Signature=TvGZDXr8SO1GJ%2FT84fyU62l0sRI%3D&amp;amp;response-content-disposition=inline%3B%20filename%3DVitalie_Barca_Ed._Orbis_Romanus_and_Barb.pdf#page=7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.net4u.ro/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=98%3Ainlaceni&amp;amp;lang=ro Kastell Inlăceni] im Repertoriul Arheologic Naţional (RAN) (rumänisch), abgerufen am 15. Januar 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kastelle des Dakischen Limes – Abschnitt A VII}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Dacia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Harghita]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Rumänien]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erbaut im 2. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Rumänien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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