<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Praden</id>
	<title>Praden - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Praden"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Praden&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:32:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Praden&amp;diff=591188&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Link auf Langwies GR</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Praden&amp;diff=591188&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-21T22:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Langwies GR&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Praden&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Praden.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Chur&lt;br /&gt;
| BFS = 3914&lt;br /&gt;
| BILD = Praden2.jpg&lt;br /&gt;
| PLZ = 7063&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.824786&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.581628&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1161&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.42&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 106&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [http://www.tschiertschen-praden.ch Praden]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-Prada.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Prada&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine in der [[Kanton Graubünden|Bündner]] Gemeinde [[Chur]] liegende Ortschaft. Bis zum 31. Dezember 2008 bildete sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]], von 2009 bis 2024 gehörte sie zur Gemeinde [[Tschiertschen-Praden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Praden Kirche.jpg|mini|links|Reformierte Kirche Praden und daneben das alte Schulhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Praden2.jpg|mini|links|Praden, Blick nach Norden]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde liegt fünf Kilometer (Luftlinie) südöstlich von [[Chur]] auf der linken Talseite des [[Schanfigg]]s. Das Territorium erstreckte sich südlich der tief eingeschnittenen [[Plessur]] (rund {{Höhe|700|CH-m}}), die auf vier Kilometer Länge zwischen den Mündungen von &amp;#039;&amp;#039;Pajüeltobel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Steinbachtobel]]&amp;#039;&amp;#039; die Gemeindegrenze bildet, am Nordhang des &amp;#039;&amp;#039;Gürgaletsch&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen dessen Gipfel und dem &amp;#039;&amp;#039;Joch&amp;#039;&amp;#039;, das als Saumweg ins [[Churwaldnertal]] hinüber führt, wurde der mit 2075&amp;amp;nbsp;m höchste Punkt erreicht. Das Dorf Praden, etwa 400&amp;amp;nbsp;m über dem Flusslauf am Hang gelegen, besteht aus dem westlichen Teil &amp;#039;&amp;#039;Ausserpraden&amp;#039;&amp;#039; (1135&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) und dem östlichen Teil &amp;#039;&amp;#039;Innerpraden&amp;#039;&amp;#039; (1161&amp;amp;nbsp;m), die durch das &amp;#039;&amp;#039;Sagentobel&amp;#039;&amp;#039; getrennt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 642&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] sind 436&amp;amp;nbsp;Hektar von Wald und Gehölz bedeckt. Immerhin 168&amp;amp;nbsp;Hektar können landwirtschaftlich genutzt werden (vorwiegend Maiensässe). Nebst 31&amp;amp;nbsp;Hektar unproduktiver Fläche&amp;amp;nbsp;– meist Gebirge&amp;amp;nbsp;– gibt es noch sieben Hektar Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden vor der Gemeindefusion waren [[Churwalden]], [[Maladers]], [[Calfreisen]], [[Castiel]], [[Lüen]] und [[Tschiertschen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Praden3.jpg|mini|links|Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Praden 2008.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
Die Siedlung findet sich in deutscher Sprache 1488 als &amp;#039;&amp;#039;Praden&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, früher (und heute noch) [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Prada&amp;#039;&amp;#039; (von lateinisch pratum «Wiese»). Um 1300 siedelten sich deutschsprachige [[Walser]] von [[Langwies GR|Langwies]] dauerhaft auf der von [[Romanen]] gerodeten Waldlichtung an. Praden war im [[Mittelalter]] Erb[[Lehnswesen|lehen]] des Churer Klosters [[St. Luziuskirche (Chur)|St. Luzi]] und des [[Domkapitel]]s. Landesherren waren bis 1338 die [[Freiherren von Vaz|Vazer]], dann die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] und von 1363 an die [[Toggenburger]]. Praden bildete eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]] Langwies mit Anteil am [[Niedere Gerichtsbarkeit|niederen Gericht]] samt freier [[Amtmann #Geschichte|Ammannwahl]]; ein eigener Vorsteher für Praden wird 1488 erwähnt. Neue Landesherren waren ab 1437 die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montforter]], nach 1471 die [[Matsch (Adelsgeschlecht)|Matscher]] und ab 1479 Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Praden zu St. Georg in Castiel, später zur 1405 bezeugten Kapelle St. Jakob und Christoph in Tschiertschen. Die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] wurde um 1530 eingeführt, die Kirche 1629 bis 1642 erstellt. Der Auskauf der Herrschaftsrechte erfolgte 1652, der bischöflichen Lehensrechte 1657. Die Bewohner züchteten Vieh, betrieben etwas Ackerbau und exportierten Obst, vor allem Kirschen. 1851, als die heutigen Kreise geschaffen wurden, wurde Praden von Langwies dem [[Kreis Churwalden]] zugeteilt. Die Fahrstrasse Chur–Praden–Tschiertschen wurde 1887 bis 1894 angelegt. Dank gezielter Ansiedlungspolitik verdoppelte sich die Einwohnerzahl Pradens zwischen 1980 und 2000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1. Januar 2009 fusionierte Praden mit der damaligen Nachbargemeinde [[Tschiertschen]] zur neuen Gemeinde [[Tschiertschen-Praden]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Wappen Praden.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = Gespalten von Gold und Blau, in Gold [[Pfahl (Heraldik)|pfahlgestellte]] blaue [[Keule (Heraldik)|Keule]], in Blau sechsstrahliger goldener [[Stern (Heraldik)|Stern]].&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die Keule verweist auf die frühere Zugehörigkeit zum Gericht [[Langwies GR|Langwies]], der Stern auf den Kreis Churwalden. Die Farben sind die des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walserhäuser Praden.jpg|mini|Inner Praden, Häuserzeile an der Tschiertscherstrasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergtocht van Churwalden Mittelberg (1500 meter) via Ranculier en Praden naar Tschiertschen 06.jpg|mini|Reformierte Kirche in Praden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Praden Stall.jpg|mini|Stall oberhalb des Dorfes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803|| 1850 || 1900 || 1950  || 1980 || 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; || 2004|| 2007&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 150 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 144 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 131 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 98 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 51 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 101 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 113 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 106&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 113 Bewohnern waren 106 Schweizer Staatsangehörige (Stand: Ende 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Früher lebten die Pradner fast ausschliesslich von der Landwirtschaft, wobei die klimatischen Bedingungen neben der dominierenden Viehzucht auch Acker- und Obstbau erlaubten. Nachdem die Einwohnerzahl seit über hundert Jahren rückläufig war, konnte das Dorf in den 1980er Jahren den Trend umkehren. Seither hat es sich zu einer beliebten Wohngemeinde im Einzugsbereich der Kantonshauptstadt entwickelt. Am touristischen Aufschwung der Umgebung ([[Arosa Lenzerheide]], Tschiertschen) hat Praden kaum Anteil; der Ort selbst bietet nur 21 Arbeitsplätze (Stand 2000–01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Praden verläuft die [[Tschiertscherstrasse]]. Das Dorf ist durch die Postautolinie Chur–Tschiertschen ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Praden|reformierte Dorfkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Aus Praden stammte der Architekt [[Meinrad Lorenz]], der viele Bahnbauten der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] prägte, die vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gebaut wurden. Ebenfalls in Praden aufgewachsen ist [[Oliver Fuchs]], der ehemalige Unterhaltungschef beim [[Zweites Deutsches Fernsehen|Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aroser Zeitung]] vom 8. November 2013, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* Carl Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner &amp;amp; Cie., Chur 1905.&lt;br /&gt;
* Peter Masüger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alträtoromanischen zum «Tschalfiggerisch».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Grischuna,&amp;#039;&amp;#039; 48. Jahrgang, Heft 1, Terra Grischuna Verlag, Chur 1990, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* Christian Patt: &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walservereinigung Graubünden, Chur 1986.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1585|Praden|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016-12-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://tschiertschen-praden.ch/ Offizielle Website der ehemaligen Gemeinde Tschiertschen-Praden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1585|Praden|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schanfigg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1157]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
	</entry>
</feed>