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	<title>Prachtmantel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:55:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prachtmantel&amp;diff=1438236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: Entfernte den Schutz von „Prachtmantel“: Entsperrung nach Benutzersperre</title>
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		<updated>2025-03-17T15:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entfernte den Schutz von „&lt;a href=&quot;/index.php/Prachtmantel&quot; title=&quot;Prachtmantel&quot;&gt;Prachtmantel&lt;/a&gt;“: Entsperrung nach Benutzersperre&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prachtmantel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine besonders [[Repräsentativität|repräsentative]] Form des [[Mantel|Rechteckmantels]], der von der [[Hallstattzeit]] bis in das [[Frühes Mittelalter|frühe Mittelalter]] im [[Germanen|germanischen]] Bereich verbreitet war. Ähnlich wie das [[Römisches Reich|römische]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sagum]]&amp;#039;&amp;#039; wird der Prachtmantel etwa in der Mitte umgeschlagen (halbiert), dekorativ über die Schultern drapiert und mit einer [[Fibel (Kunstgeschichte)|Fibel]], meist auf der rechten Schulter, verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das &amp;#039;&amp;#039;Sagum&amp;#039;&amp;#039; besteht der Prachtmantel aus einem rechteckigen Stück feinem [[Wolle|Wollstoff]], das durch aufwändige [[Muster (Textil)|Webmuster]] bunt verziert war. Durch die gezielte Verwendung von rechts- oder linksgezwirnten Webfäden wird außerdem ein zusätzlicher optischer Effekt auf der Stoffoberfläche erzielt. Ein Merkmal aller Prachtmäntel sind die auf allen vier Gewebeseiten umlaufenden, farblich abgesetzten [[Bordüre|Borten]] in [[Brettchenweben|Brettchenwebtechnik]] zur Dekoration und Verstärkung der Gewebeabschlusskante. Die Borten werden meist in unterschiedlichen Breiten während des [[Weberei|Webvorgangs]] am [[Gewichtswebstuhl]] eingewebt und können besonders an den außen sichtbar getragenen Kanten des Mantels eine beachtliche Breite erreichen. Diese Borten sind wie der Mantelstoff selbst in der Farbe und Webmuster auffällig gestaltet. Viele Mäntel tragen an ihrer Gewebeabschlusskante oder zusätzlich an weiteren [[Webkante]]n [[Franse]]n. Die Fransen werden auf verschiedene Weise gebildet, durch das [[Flechten (Tätigkeit)|Verflechten]] der an dem Gewebeabschluss heraushängenden [[Kettfaden|Kettfäden]], oder durch das Zurückführen der Kettfäden in das Gewebe. Bei einigen Mänteln bilden die in das Gewebe zurückgeführten Kettfäden kleine Schlaufen, in die wiederum neue Fäden eingehängt und zu Fransen geflochten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Experimentelle Archäologie|experimentalarchäologische]] Versuchen auf historischen Webgeräten wurden durchgeführt, um den Zeitaufwand für die Herstellung eines einzigen Mantels zu ermitteln. Für den Thorsberger Prachtmantel benötigen zwei geübte Weberinnen etwa ein Jahr für das Aufbereiten der Wolle, das [[Spinnen (Garn)|Spinnen]] der Fäden, [[Färben]] und schließlich das Weben. Dies veranschaulicht den hohen Wert, den ein solches Kleidungsstück darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Darstellungen auf römischen Mosaiken sind zahlreiche Prachtmäntel aus [[Archäologischer Fund|archäologischen Funden]] wie zum Beispiel aus dem [[Thorsberger Moor]], [[Vaalermoor]] und dem [[Vehnemoor]] erhalten. Den Begriff „Prachtmantel“ prägte die schleswig-holsteinische [[Liste von Altertumswissenschaftlern und Archäologen|Altertumswissenschaftlerin]] [[Johanna Mestorf]] Ende des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Schlabow]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Prachtmantel Nr. 2 aus dem Vehnemoor in Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Berichte / Staatliches Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Nr. 2&amp;#039;&amp;#039;. Dieckmann, Oldenburg 1953 S. 160–201.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Karl Schlabow|Titel=Der Thorsberger Prachtmantel|Reihe=Veröffentlichungen des Fördervereins Textilmuseum Neumünster e.V.|BandReihe=5|Verlag= Wachholtz|Ort=Neumünster|Jahr=1962|ISBN=3529017051}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Karl Schlabow|Titel=Der Thorsberger Prachtmantel: Schlüssel zum altgermanischen Webstuhl|Ort=Neumünster|Jahr=1965}}&lt;br /&gt;
*  {{Literatur|Autor=Karl Schlabow|Titel=Textilfunde der Eisenzeit in Norddeutschland|Reihe=Göttinger Schriften zur Vor- und Frühgeschichte|BandReihe=15|Verlag= Wachholtz|Ort=Neumünster|Jahr=1976|ISBN=3529015156}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Häßler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ur- und Frühgeschichte in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0495-0. mit Bild (Vehnemoormantel) S. 241&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wardenburg.de/geschich/mantel.htm Prachtmantel aus dem Vehnemoor]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Fabienne Meiers|titel=Versuch einen Prachtmantel nachzuweben nach Art des Thorsberger und Vehnemoorer Fundes|url=http://www.grubenhaus.com/Anleitungen/Projekt%20Prachtmantel.pdf|abruf=2022-07-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde der Ur- und Frühgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Frühmittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulteraufliegendes Deckenkostüm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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