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	<title>Prabowo Subianto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:40:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Prabowo_Subianto&amp;diff=466547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J. Patrick Fischer am 11. Oktober 2025 um 13:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-11T13:28:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prabowo Subianto 2024 official portrait.jpg|mini|Wahlporträt von Prabowo Subianto (2024)[[Datei:Prabowo Subianto signature.svg|rahmenlos|klasse=skin-invert-image|Signatur]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prabowo Subianto Djojohadikusumo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1951]] in [[Jakarta]]) ist ein [[Indonesien|indonesischer]] Politiker, ehemaliger General der [[Streitkräfte Indonesiens|indonesischen Armee]] und Schwiegersohn des langjährigen Diktators [[Suharto]]. Bis zu seiner Entlassung im Mai 1998 nach Suhartos Rücktritt war Prabowo Subianto einer der mächtigsten Militärs in Indonesien und in dieser Rolle verantwortlich für diverse Menschenrechtsverletzungen während der Suharto-Diktatur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Rippert  |url=https://www.wsws.org/de/articles/1998/05/kog-m27.html |titel=Kohl zollt Suharto „großen Respekt und Zustimmung“ |werk=wsws.org |datum=1998-05-27 |abruf=2019-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2024 ist er [[Präsident von Indonesien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Barkhausen |url=https://www.rnd.de/politik/indonesiens-kuenftiger-praesident-mit-terrorhintergrund-wer-ist-prabowo-ubianto-4XVCZBJO55FGBNE6TOS77MX4GY.html |titel= Indonesiens künftiger Präsident mit Terrorhintergrund: Wer ist Prabowo Subianto? |titelerg= |werk=RND.de |hrsg= |datum= 15. Februar 2024 |abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Prabowo Subiantos Vater [[Sumitro Djojohadikusumo]], ein Professor für Wirtschaft, musste 1957 nach einer missglückten Revolte, die trotz der Unterstützung des US-amerikanischen Geheimdienstes [[Central Intelligence Agency|CIA]] fehlgeschlagen war, aus dem Land fliehen. Prabowo verbrachte seine Kindheit in [[Singapur]], [[Kuala Lumpur]], in der [[Schweiz]] und in Großbritannien, bis die Familie 1968 nach Indonesien zurückkehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoT&amp;quot;&amp;gt;Masters of Terror: [https://web.archive.org/web/20210309172253/https://www.villagechief.com/mot/Prabowo.htm &amp;#039;&amp;#039;LtGen (ret) Prabowo Subianto Djojohadikusumo&amp;#039;&amp;#039;], Version vom 1. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sumitro gilt in Indonesien als Architekt der wirtschaftlichen Entwicklung nach der Unabhängigkeit, diente als Minister sowohl unter [[Sukarno]] als auch unter [[Suharto]] und gründete die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Indonesien; er vertrat eine pragmatische, evidenzbasierte Wirtschaftspolitik, die strikte Problemdiagnose und institutionelle Kapazitäten in den Mittelpunkt stellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Economist2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.economist.com/asia/2025/08/14/indonesias-new-president-has-daddy-issues |titel=Indonesia’s new president has daddy issues |werk=The Economist |datum=14. August 2025 |abruf=17. August 2025 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Sinne warb er etwa die Ford Foundation dafür, Studierende an die University of California zu schicken, woraus die Technokratengruppe der „Berkeley Mafia“ hervorging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Economist2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prabowo in East Timor.jpg|mini|Prabowo Subianto (mit T-Shirt), zusammen mit timoresischen Milizionären in [[Osttimor]] (1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn und Mitverantwortung für Verbrechen in Timor ===&lt;br /&gt;
Prabowo Subianto schloss 1974 die Tidar Valley Military Academy in [[Magelang]] ab und ging zwei Jahre später zu der Eliteeinheit &amp;#039;&amp;#039;Tim Nanggala X&amp;#039;&amp;#039; nach [[Osttimor]], in das Indonesien gerade einmarschiert war (siehe [[Operation Seroja]]). Er gehörte zu den Kopassandha-Truppen (später [[Kopassus]]). Das erste Spezialtraining erhielt er 1980 in [[Fort Bragg (North Carolina)|Fort Bragg]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]) und etwa 1981 in [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Westdeutschland]] mit Angehörigen der [[GSG 9 der Bundespolizei|GSG9]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter von Suharto, &amp;#039;&amp;#039;Siti Hediati Harijadi&amp;#039;&amp;#039;, mit Spitzname „Titiek“, heiratete Prabowo Subianto 1983.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Hansen |url=https://taz.de/Indonesiens-kuenftiger-Präsident-Prabowo/!5992455/&lt;br /&gt;
 |titel=Sieger mit dunkler Vergangenheit |titelerg= |werk=taz |hrsg= |datum=15. Februar 2024 |abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war Prabowo Subianto fest in das Machtnetz der Herrschenden eingebunden. Im selben Jahr übernahm er die Führung der Kopassus-Einheit D81 in Osttimor. Er gründete die [[Team Alfa]]-[[Wanra|Miliz]] in [[Lospalos (Verwaltungsamt)|Lospalos]] und war im August 1983 an einem [[Kraras-Massaker|Massaker in Kraras]] beteiligt, einer Vergeltungsaktion an Dorfbewohnern nach einem Überfall der [[Forças Armadas de Libertação Nacional de Timor-Leste|FALINTIL]], bei dem 16 [[Streitkräfte Indonesiens|indonesische Soldaten]] starben. Bei der Vergeltungsaktion starben fast 300 Menschen. Zudem kam es zu Folterungen und Vergewaltigungen. Die Bewohner der Nachbarorte wurden zwangsumgesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem weiteren Trainingsausflug 1985 nach [[Fort Benning]] im [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|US-Bundesstaat]] [[Georgia]] hielt sich Subianto wieder verstärkt in Osttimor auf. 1988/1989 kommandierte er das Bataillon 328 des strategischen Heereskommandos [[Kostrad]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoT&amp;quot; /&amp;gt; neben Kopassus eines der beiden Machtzentren der indonesischen Armee und gründete 1989 die paramilitärische Miliz [[Gada Paksi]]. Nur Tage vor dem [[Santa-Cruz-Massaker]] (über 500 Menschen starben, bzw. verschwanden spurlos) im November 1991 wurde Subianto in der osttimoresischen Hauptstadt [[Dili]] gesehen, um [[Sjafrie Sjamsoeddin]] zu besuchen, mit dem er zusammen die [[Akademi Tentara Nasional Indonesia|Militärakademie]] besuchte. Beide Militärs gelten als mögliche Hintermänner des Massakers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre später wechselte Prabowo Subianto wieder zu Kopassus und kommandierte ab 1993 die Gruppe III in [[Batujajar]] bei [[Bandung]], die für Trainingsaufgaben zuständig ist. In den folgenden zwei Jahren war er Stellvertreter bei der Sondereinheit und ab Dezember 1995, nach der Neustrukturierung von Kopassus, als Brigadegeneral dessen Oberbefehlshaber, bis er im März 1998 an die Spitze der Kostrad wechselte und damit eine der wichtigsten Positionen der TNI innehatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Letjen Prabowo Subianto.jpg|mini|Prabowo Subianto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den anti-chinesischen Unruhen in Jakarta mit 1200 Toten im Mai 1998 in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, die schließlich zum Abgang von Präsident [[Suharto]] führten, setzte Verteidigungsminister [[Wiranto]] General Subianto am 25. Mai als Kostrad-Kommandant ab. Er sah sich Anklagen wegen der Unruhen gegenüber. Man warf ihm vor, verantwortlich für Entführungen von Suharto-Gegnern im Anfang des Jahres zu sein. Im August wurde er nach einer internen Untersuchung aus der Armee entlassen. Prabowo Subianto verließ Indonesien und ging in ein selbstgewähltes Exil zu seinem wohlhabenden Bruder in [[Jordanien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;John Braithwaite, Hilary Charlesworth, [[Adérito de Jesus Soares|Adérito Soares]]: [https://www.jstor.org/stable/j.ctt24h2jz.14?seq=2#metadata_info_tab_contents &amp;#039;&amp;#039;Networked Governance of Freedom and Tyranny: Peace in Timor-Leste&amp;#039;&amp;#039;, S. 108], [[Australian National University|ANU press]] 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere ===&lt;br /&gt;
2008 gründete Prabowo die Partei [[Partei der Bewegung Großes Indonesien|Gerindra]] (&amp;#039;&amp;#039;Partai Gerakan Indonesia Raya&amp;#039;&amp;#039; – „Partei der Bewegung Großes Indonesien“), die bei den [[Parlamentswahlen in Indonesien 2009|Parlamentswahlen]] am 9. April 2009 etwa 4,3 % der Stimmen erhielt. Daraufhin machte [[Megawati Sukarnoputri]]s Partei [[Demokratische Partei des Kampfes Indonesiens|PDI-P]] Subianto zu ihrem Vize-Präsidentschaftskandidat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subianto betrachtet den [[Türkei|türkischen]] Staatsgründer und Militär [[Mustafa Kemal Atatürk]] als sein Vorbild.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=T. Friend|Titel=Indonesian Destinies|Jahr=2003|Verlag=Harvard University Press|ISBN=0-674-01137-6|Seiten=323}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2011 kündigte er an, bei den [[Präsidentschaftswahl in Indonesien 2014|Präsidentschaftswahlen 2014]] anzutreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Jimmy Hitipeuw |url=http://english.kompas.com/read/2011/11/22/10510072/Prabowo.Runs.for.President |titel=Prabowo Runs for President |werk=kompas.com |datum=2011-11-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111125013819/http://english.kompas.com/read/2011/11/22/10510072/Prabowo.Runs.for.President |archiv-datum=2011-11-25 |abruf=2019-01-21 |sprache=en |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei unterlag er mit 46,85 % seinem Konkurrenten [[Joko Widodo]] von der [[Demokratische Partei des Kampfes Indonesiens|PDI-P]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andy Budimann: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dw.de/gro%C3%9Fe-herausforderungen-f%C3%BCr-joko-widodo/a-17871751 Große Herausforderungen für Joko Widodo.]&amp;#039;&amp;#039; DW.de, 22. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Präsidentschaftswahl in Indonesien 2019|Präsidentschaftswahlen 2019]] trat er erneut gegen Amtsinhaber Widodo an und unterlag erneut mit einem ähnlichen Ergebnis (ca. 45 %), welches er aber nicht anerkannte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3119109/ |titel=Indonesien: Amtsinhaber Joko laut Hochrechnung voran |werk=orf.at |datum=2019-04-17 |abruf=2019-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/indonesien-wahl-widodo-101.html |titel=Nach Wahl in Indonesien Widodo erklärt sich zum Sieger |werk=tagesschau.de |datum=2019-04-18 |abruf=2019-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 2019 ernannte ihn Präsident Widodo zum Verteidigungsminister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/3141799/ &amp;#039;&amp;#039;Indonesischer Präsident holt erbitterten Gegner ins Kabinett.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;. 23. Oktober 2019, abgerufen am 23. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaft und Wirtschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 gewann Subianto mit 58 Prozent der Stimmen die [[Präsidentschaftswahl in Indonesien 2024|indonesische Präsidentschaftswahl]]. Am 20. Oktober 2024 wurde er als Staatsoberhaupt vereidigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dw.com/de/ex-general-prabowo-in-indonesien-als-pr%C3%A4sident-vereidigt/a-70545870&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl betonte Subianto, lang gehegte „Programme von Papi“ fortführen zu wollen und verwies damit auf die wirtschaftspolitischen Vorstellungen seines Vaters Sumitro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Economist2025&amp;quot; /&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;[[Economist]]&amp;#039;&amp;#039; sieht darin jedoch eine selektive Berufung auf dessen Erbe. Sumitro habe eine pragmatische, faktenbasierte Politik verfolgt, die vor überhasteten staatlichen Eingriffen bei schwacher Umsetzungskapazität warnte, während sein Sohn seine Ausgabenprioritäten eher populistisch setze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Economist2025&amp;quot; /&amp;gt; Als Leuchtturmprojekt kündigte Subianto kostenlose Schulmahlzeiten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Till Fähnders&amp;quot;&amp;gt;Till Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;Sündenpfuhl Nusantara. Noch ist Indonesiens Zukunfsthauptstadt eine riesige Baustelle. In ihrem Umfeld haben sich Prostitution, Glücksspiel und Ratten breitgemacht. Die Zweifel an dem kostspieligen Projekt wachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 23. Juli 2025, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Januar 2025 führte Subianto Indonesien als zehntes Vollmitglied in die [[BRICS]]-Staatengemeinschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/brics-beitritt-indonesiens-geopolitischer-durchbruch-fuer-den-globalen-sueden-li.2287365&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.dw.com/en/what-will-change-with-indonesia-entering-brics/a-71240863&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2025 stellte Subianto zudem „rot-weiße Genossenschaften“ (&amp;#039;&amp;#039;red-white cooperatives&amp;#039;&amp;#039;) vor, ein zentralistisch vorgegebenes Einheitsmodell für landesweit rund 80.000 Genossenschaften; Beobachter bewerteten dies als Abkehr vom genossenschaftlichen Selbsthilfeprinzip hin zu einer Ausweitung zentraler Kontrolle und Patronage in ländlichen Räumen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Economist2025&amp;quot; /&amp;gt; Besondere Aufmerksamkeit erhielt der neue staatliche Investitionsfonds &amp;#039;&amp;#039;Danantara&amp;#039;&amp;#039; im behaupteten Umfang von etwa 900&amp;amp;nbsp;Milliarden US-Dollar, der unmittelbar dem Präsidentenamt unterstellt sei, vom früheren Wahlkampfleiter Prabowos geführt werde und nur geringe externe Aufsicht kenne. Der &amp;#039;&amp;#039;Economist&amp;#039;&amp;#039; ordnete dies als Beispiel für die von Sumitro bereits 1998 kritisierte „institutionelle Krankheit“ ein, nämlich die Aushöhlung öffentlicher Politik durch Partikularinteressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Economist2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subianto praktiziert einen autoritären Herrschaftsstil. Er lässt die [[Meinungsfreiheit|Redefreiheit]] und die [[Pressefreiheit]] einschränken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Till Fähnders&amp;quot; /&amp;gt; [[Menschenrechtsaktivist|Menschenrechtler]] sind über die Ausweitung des Einflusses der Militärs besorgt und von Subiantos Bestrebungen, die Geschichte seines Landes umschreiben zu lassen und den Diktator Suharto zu rehabilitieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Till Fähnders&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 begannen in Indonesien landesweite Demonstrationen, die sich zunächst gegen die Abgeordnetengehälter richteten. Als ein Polizeifahrzeug einen Motorradfahrer erfasst und getötet hatte, weiteten sich die Demonstrationen zu Unruhen aus. So wurden im August 2025 Parlamentsgebäude in Brand gesetzt und Parlamentsbüros geplündert, wodurch mehrere Menschen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/ausland/indonesien-brandanschlaege-auf-parlament-bei-protesten-praesident-sagt-china-reise-ab-a-93a96d4c-16d6-4020-ba85-4b9b8024f789 |titel=Brandanschläge auf das Parlament in Indonesien – Präsident sagt Chinareise ab |werk=spiegel.de |datum=30.08.2025 |abruf=31.08.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang September 2025 verkündete Subianto, dass das Präsidium des Parlaments nach Protesten der Bevölkerung angekündigt habe, mehrere Privilegien für Parlamentarier zu streichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/ausland/indonesien-streicht-privilegien-fuer-abgeordnete-nach-schweren-protesten-und-ausschreitungen-a-b75a2006-dacb-4499-bc15-3171614f0e04 |titel=Indonesien streicht Privilegien für Abgeordnete nach Protesten |werk=spiegel.de |datum=01.09.2025 |abruf=03.09.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prabowo Subianto Djojohadikusumo|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Indonesien: Umstrittener Prabowo Subianto bei Präsidentschaftswahl vorn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.asiaweek.com/asiaweek/97/0418/nat4.html Interview bei Asiaweek 1997] (engl.)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://research.yale.edu:8084/etimor/result.jsp?xml=TBIO/20.xml&amp;amp;database=TBIO | wayback=20060901132155 | text=Genocide Studies Program}} (engl.)&lt;br /&gt;
* Jungle World: {{Webarchiv | url=http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_98/34/20b.htm | wayback=20070930034957 | text=Ein aufgeklärter Offizier – Der indonesische General Prabowo mit GSG 9-Ausbildung steht vor einem militärischen Ehrengericht (1998)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1319535232|LCCN=n98930073|VIAF=26389864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten von Indonesien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Subianto, Prabowo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (Indonesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Indonesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtierendes Staatsoberhaupt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtierender Regierungschef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (indonesische Besatzungszeit Osttimors)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Indonesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indonesier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Subianto, Prabowo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Subianto Djojohadikusumo, Prabowo (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=indonesischer Militär und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jakarta]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J. Patrick Fischer</name></author>
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