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	<title>Prämie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-26T12:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prämie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|praemium|de=Auszeichnung}}, ‚Belohnung‘, ‚Preis‘) ist ein Allgemeinbegriff für jeden geldlichen oder nicht-finanziellen [[Anreiz]], mit dem [[Erfolg]] oder [[Leistung (Rechnungswesen)|Leistung]] [[Verstärkung (Psychologie)|belohnt]] werden soll oder als [[Gegenleistung]] für eine erbrachte Leistung erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der [[Begriffsinhalt]] des Begriffs „Prämie“ richtet sich nach dem jeweiligen [[Fachgebiet]] und fällt deshalb unterschiedlich aus. Als Fachgebiete kommen insbesondere [[Bankwesen]], [[Börse]], [[Lotterie]], [[Personalwesen]], [[Sport]], staatliche [[Subvention]]en oder das [[Versicherungswesen]] in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankwesen ==&lt;br /&gt;
Das Bankwesen kennt den Prämienbegriff in vielfältiger Form.&lt;br /&gt;
* Beim [[Prämiensparen]] ist die &amp;#039;&amp;#039;Sparprämie&amp;#039;&amp;#039; ein zusätzlich zur [[Verzinsung]] ausgeschütteter Geldbetrag. Das von [[Genossenschaftsbank|Volks- und Raiffeisenbanken]] sowie [[Sparkasse]]n eingeführte Prämiensparen – auch als [[Gewinnsparen]] bezeichnet – ist eine [[Spareinlage|Sparform]], bei welcher der Sparer innerhalb einer Periode einen bestimmten Spar- und einen Auslosungsbetrag einzahlt. Die Auslosungsbeträge fließen in einen Prämienfonds, der nach Abzug der [[Rennwett- und Lotteriesteuer]] durch [[Lotterie|Los]] an die Sparer ausgeschüttet wird. Als Prämiensparen (&amp;#039;&amp;#039;Bonussparen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zuschlagssparen&amp;#039;&amp;#039;) wird eine Sondersparform der [[Kreditinstitut]]e bezeichnet, bei der der Sparer einen längerfristigen [[Sparvertrag]] abschließt, regelmäßig Sparbeträge einzahlt und am Ende der [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeit]] eine Prämie als Zusatzverzinsung erhält.&lt;br /&gt;
* [[Prämienanleihe]] ist ein anderes Wort für die [[Losanleihe]], die keine [[Standardanleihe]] darstellt.&lt;br /&gt;
* Beim [[Zinscap und Zinsfloor|Zinscap]] erhält der [[Verkäufer]] (meist ein Kreditinstitut) bei Vertragsabschluss eine einmalige Prämie, die von der Höhe des Caps, dem aktuellen [[Marktzins]]satz, der Laufzeit und der [[Volatilität]] des [[Referenzzinssatz]]es abhängt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=xDCvBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA102&amp;amp;dq=pr%C3%A4mie+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjlmq_FmOflAhWNw8QBHajvCIg4FBDoAQhfMAg#v=onepage&amp;amp;q=pr%C3%A4mie%20&amp;amp;f=false Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 102]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sichert ein [[Zinsänderungsrisiko]] ab.&lt;br /&gt;
* Die [[Risikoprämie]] ist allgemein die Entschädigung für ein vom [[Risikoträger]] übernommenes [[Finanzrisiko]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Klos/Martin Weber, &amp;#039;&amp;#039;Equity Premium Puzzle&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Speziell bei der [[Kapitalanlage]] müssen [[risikoscheu]]e [[Anleger (Finanzmarkt)|Anleger]] eine Risikoprämie in ihre Erwartungen des [[Realzins]]es einbauen, wenn [[Unsicherheit]] über die [[Inflation]]sentwicklung besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=xfTNBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1343&amp;amp;dq=Risikopr%C3%A4mie+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjJ34HgvOnlAhWQ-aQKHXx_ABIQ6AEINTAC#v=onepage&amp;amp;q=Risikopr%C3%A4mie%20lexikon&amp;amp;f=false Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 513]&amp;lt;/ref&amp;gt; So setzt sich beispielsweise die erwartete Gleichgewichtsrendite einer [[Aktie]] aus dem risikolosen Basiszinssatz und der Risikoprämie zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 570&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Außenwirtschaftstheorie]] ist die Risikoprämie die Differenz zwischen der erwarteten [[Rendite]] einer Kapitalanlage in [[Fremdwährung]] und der Rendite einer vergleichbaren Anlage in Inlandswährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 931&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Börse ==&lt;br /&gt;
An der Börse muss der [[Stillhalter]] (Käufer) einer [[Option (Wirtschaft)|Option]] bei Vertragsabschluss dem Verkäufer ([[Emittent (Finanzmarkt)|Emittent]]) eine Prämie („Optionsprämie“) bezahlen, um seine Rechte aus der Option ausüben zu können. Die Optionsprämie ist der Preis, den die [[Long-Position]] (Stillhalter) an die [[Short Position]] zu entrichten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=yqoDBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA984&amp;amp;dq=Optionspr%C3%A4mie+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjGw_O0yenlAhUE6aQKHcCjCMcQ6AEIMDAB#v=onepage&amp;amp;q=Optionspr%C3%A4mie%20lexikon&amp;amp;f=false Jürgen Krumnow/Ludwig Gramlich/Thomas A. Lange/Thomas M. Dewner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Bank-Lexikon: Bank – Börse – Finanzierung&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 989]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lotterie ==&lt;br /&gt;
[[Lotterie]]n und [[Gewinnspiel]]e schütten als Anreiz zusätzlich zu den regulären Gewinnchancen auch Gewinnprämien in Sonderauslosungen oder Prämienziehungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marketing ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kunden werben Kunden}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Netzwerk-Marketing}}&lt;br /&gt;
Im [[Marketing]] können Prämien zur [[Verkaufsförderung]] eingesetzt werden. Kunden können als „Kaufprämie“ die (kostenlose) [[Produktzugabe]] eines [[Produkt (Wirtschaft)|Produkts]], ein [[Geschenk]] oder einen [[Gutschein]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 438 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergabe von Prämien ist auch essentieller Bestandteil vieler [[Bonussystem]]e wie [[Miles &amp;amp; More]] und [[Payback (Bonusprogramm)|Payback]]. Dort kann der Kunde für die gesammelten [[Guthaben#Arten|Bonuspunkte]] Prämien erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personalwesen ==&lt;br /&gt;
Im Personalwesen gibt es einen [[Prämienlohn]], der zusätzlich zum [[arbeitsvertrag]]lich geregelten [[Arbeitsentgelt]] vom [[Arbeitgeber]] für besonders herausragende [[Arbeitsleistung]]en des [[Arbeitnehmer]]s gezahlt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 355&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kann für quantitative („Mengenprämie“) oder qualitative Mehrleistungen („Güteprämie“) gezahlt werden. Der [[Akkordlohn]] ist eine Mengenprämie, bei der eine strenge Bindung zwischen Lohnhöhe und Mengenleistung besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wCKbBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA140&amp;amp;dq=G%C3%BCtepr%C3%A4mie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjDpqGRzenlAhUSMewKHf4KCJEQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=G%C3%BCtepr%C3%A4mie&amp;amp;f=false Fritz Bisani, &amp;#039;&amp;#039;Personalführung&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 139]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mengenprämie wird dagegen gewährt, wenn der [[Arbeitsablauf]] aus zu hohen Anteilen unbeeinflussbarer [[Arbeitszeit]]en besteht, was sich aber nicht auf die Prämie auswirken soll. Güteprämien haben das Ziel, die [[Produktqualität]]/[[Dienstleistungsqualität]] zu verbessern und damit [[Fehlproduktion|Ausschuss]], [[B-Ware]] oder [[Nacharbeit]] zu verringern oder zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Bisani, &amp;#039;&amp;#039;Personalführung&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Betriebliches Vorschlagswesen|betrieblichen Vorschlagswesen]] werden Verbesserungsvorschläge des Arbeitnehmers durch Prämien honoriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1984, S. 782&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwertete Verbesserungsvorschläge muss der Arbeitgeber dem [[Bundesarbeitsgericht]] (BAG) zufolge prämieren, sofern der Arbeitnehmer eine &amp;#039;&amp;#039;Sonderleistung&amp;#039;&amp;#039; erbracht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 30. April 1965, Az.: 3 AZR 291/63 = {{Rspr|BAGE 17, 151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesem Urteil ist eine besondere Leistung des Arbeitnehmers, insbesondere eine Leistung schöpferischer Art, die über die übliche Arbeitsleistung hinausgeht und eine echte Sonderleistung darstellt, auch ohne besondere Vereinbarung nach [[Treu und Glauben]] zusätzlich zu vergüten, wenn sie dem Arbeitgebern einen nicht unerheblichen Vorteil bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Dienst (Deutschland)|öffentlichen Dienst]] gibt es eine [[Ermächtigung (Recht)|Ermächtigung]] in {{§|42a|bbesg|juris}} Abs. 1 [[BBesG]], &amp;#039;&amp;#039;Leistungsprämien&amp;#039;&amp;#039; und [[Leistungszulage]]n zur Abgeltung herausragender besonderer Leistungen an [[Beamter (Deutschland)|Beamte]], [[Richter]] (die ihr Amt nicht ausüben), [[Soldat]]en und [[Staatsanwalt|Staatsanwälte]] zu gewähren. Die Leistungsprämie ist eine Einmalzahlung und dient der [[Anerkennung]] einer herausragenden besonderen Leistung; sie soll in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Leistung stehen ({{§|4|blbv|juris}} [[Bundesleistungsbesoldungsverordnung|BLBV]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ausnahmslos sind die Prämienzahlungen an Arbeitnehmer nicht [[ruhegehalt]]sfähig, werden also nicht in den Rentenberechnungen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im Sport – meist im [[Profisport]] – bezeichnet man als Prämie eine bestimmte Geldsumme oder auch einen Sachpreis, die vom [[Veranstalter]] als Belohnung für den Gewinn eines [[Sportwettkampf]]s [[Auslobung|ausgelobt]] werden („Siegprämie“). Die Siegprämie für ein einzelnes Spiel ist [[Arbeitsentgelt]], während Prämien für die gesamte Saison (etwa Gewinn der [[Meisterschaft (Sport)|Meisterschaft]]) eine Einmalzahlung darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Rolfs, &amp;#039;&amp;#039;Sport und Sozialversicherung&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Werden bei einem Wettbewerb für mehrere Endpositionen Prämien ausgezahlt, sind die zu gewinnenden Summen nach einem vom Veranstalter festgelegten Schema für jede Position gestaffelt festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Antrittsprämie“ steht für einen Geldbetrag, der von dem Veranstalter an den Sportler gezahlt wird, damit dieser an dem Wettkampf teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.t-online.de/sport/leichtathletik/id_58980356/ohne-usain-bolt-geht-nichts-in-der-leichtathletik-.html &amp;#039;&amp;#039;Ohne Superstar Usain Bolt geht nichts in der Leichtathletik&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutsche Presse-Agentur|dpa]], 24. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatliche Subventionen ==&lt;br /&gt;
Staatliche Subventionen werden umgangssprachlich manchmal als Prämie und gesetzlich als [[Zulage]] bezeichnet. Sie dienen im nationalen und europäischen Rahmen der [[Wirtschaftspolitik|Wirtschafts-]] oder [[Steuerpolitik]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Bereich der sozialen und individuellen Förderung gibt es die [[Arbeitnehmersparzulage]] nach {{§|1|vermbg_2|juris}} [[Fünftes Vermögensbildungsgesetz]], das [[Kindergeld]], die [[Riesterrente|Zulage zur Riesterrente]], die [[Wohnungsbauprämie]] nach {{§|1|wopg|juris}} [[Wohnungsbau-Prämiengesetz]] (WoPG) oder die [[Pflegezulage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschafts-, Struktur- und Umweltförderung sind zu erwähnen die [[Binnenschifffahrt#Begriffe|Abwrackprämie für Binnenschiffe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|1989|1101|titel=des Rates vom 27. April 1989 über die Strukturbereinigung in der Binnenschifffahrt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Verschrottungsprämie]] (in Deutschland: [[Umweltprämie]]), die [[Mobilitätsprämie]], die [[Investitionszulage]], die [[Forschungszulage]], die [[Ausgleichszulage für Benachteiligte Gebiete|Ausgleichszulage]] oder die [[Mühlengesetz|Prämie für die Stilllegung einer Mühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Landwirtschaft]] sind zu erwähnen die Abschlachtungsprämie, Ackerprämie, [[Flächenstilllegung]]sprämien, [[Milchquote|Milchprämie]], Mutterkuhprämie, Mutterschafprämie, Schlachtprämie, Sonderprämie für männliche Rinder,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3j4UnSjfNr8C&amp;amp;pg=PA122&amp;amp;dq=Sonderpr%C3%A4mie+f%C3%BCr+m%C3%A4nnliche+Rinder&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwixt7ru3enlAhXDhqQKHStoCIIQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Sonderpr%C3%A4mie%20f%C3%BCr%20m%C3%A4nnliche%20Rinder&amp;amp;f=false Diethildis Wanke, &amp;#039;&amp;#039;On-Farm-Management als Konzept zur In-Situ-Erhaltung der Vielfalt landwirtschaftlicher Nutztierrassen&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 122]&amp;lt;/ref&amp;gt; Stärkekartoffelprämie oder Tabakprämie sowie Basisprämie, Greening-Prämie, Umverteilungsprämie oder einheitliche Betriebsprämie (siehe auch: [[Gemeinsame Agrarpolitik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungswesen ==&lt;br /&gt;
Im Versicherungswesen ist der Begriff Prämie für folgende Sachverhalte von Bedeutung:&lt;br /&gt;
* Die [[Versicherungsprämie]] ist der [[Preis (Wirtschaft)|Preis]], den ein [[Versicherungsnehmer]] für den [[Versicherungsschutz]] gemäß [[Versicherungsvertrag]] an den [[Versicherer]] zu entrichten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 439&amp;lt;/ref&amp;gt; Versicherungsschutz ist die Übernahme bestimmter Risiken ([[Risikotransfer]]) durch den Versicherer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=2jKVakNRPgkC&amp;amp;pg=PA525&amp;amp;dq=Risikopr%C3%A4mie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiLlK3JuunlAhVNy6QKHbF9ABsQ6AEIbTAJ#v=onepage&amp;amp;q=Risikopr%C3%A4mie&amp;amp;f=false Dieter Farny/Elmar Helten/Peter Koch/Reimer Schmidt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Versicherung HdV&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 525]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß {{§|1|vvg_2008|juris}} [[Versicherungsvertragsgesetz (Deutschland)|VVG]] ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, an den Versicherer die vereinbarte Zahlung (Prämie) zu leisten. Die Zahlung der Versicherungsprämie ist von großer Bedeutung. Tritt nämlich der [[Versicherungsfall]] ein und der Versicherungsnehmer ist mit der Zahlung der Prämie in [[Schuldnerverzug (Deutschland)|Verzug]], ist der Versicherer gemäß {{§|38|vvg_2008|juris}} Abs. 2 VVG nicht zur Leistung verpflichtet. Durch laufende Prämienzahlung aller Versicherungsnehmer soll gewährleistet sein, dass im Versicherungsfall die zum Schadensausgleich notwendige Geldsumme vorhanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 585&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Prämienrisiko&amp;#039;&amp;#039; ist das Risiko, dass sich die tatsächlichen [[Schaden|Schäden]] aus dem Versicherungsgeschäft des aktuellen [[Geschäftsjahr]]es im Vergleich zu den erwarteten [[Schadenquote]]n schlechter entwickeln.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Risikoprämie&amp;#039;&amp;#039; ist versicherungstechnisch ein kalkulatorischer Bestandteil der Gesamtprämie (Bruttoprämie), der für die reine Risikoübernahme festgesetzt wird:&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Farny/Elmar Helten/Peter Koch/Reimer Schmidt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Versicherung HdV&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 525 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Nettorisikoprämie&lt;br /&gt;
    + [[Sicherheitszuschlag]]&lt;br /&gt;
    = [[Risikoprämie]]&lt;br /&gt;
    + [[Betriebskosten (Betriebswirtschaftslehre)|Betriebskostenzuschlag]]&lt;br /&gt;
    - Abschlag für [[Kapitalertrag|Kapitalerträge]] aus Kapitalanlagen&lt;br /&gt;
    + [[Gewinnmarge|Gewinnzuschlag]]&lt;br /&gt;
    + [[Versicherungsteuer (Deutschland)|Versicherungsteuer]]&lt;br /&gt;
    = Bruttoprämie&lt;br /&gt;
Die Risikoprämie besteht aus der &amp;#039;&amp;#039;Netto-Risikoprämie&amp;#039;&amp;#039; als [[Erwartungswert]] der Schadenaufwendungen, die &amp;#039;&amp;#039;Brutto-Risikoprämie&amp;#039;&amp;#039; enthält den Sicherheitszuschlag, der unerwartet hohe Schäden abfangen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175533-9}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pramie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Börsenhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zinsgeschäft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optionsgeschäft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkaufsförderung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subvention]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkommen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:Prime]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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