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	<title>Prägnanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:11:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pr%C3%A4gnanz&amp;diff=670422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-04T16:56:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein Ausdruck ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;prägnant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wenn dieser trotz Kürze einen hohen Bedeutungsgehalt aufweist. Das Gegenteil von Prägnanz implizieren Begriffe wie Umständlichkeit, Weitschweifigkeit oder Ungenauigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Wort leitet sich vom [[latein]]ischen [[Adjektiv]] &amp;#039;&amp;#039;praegnans&amp;#039;&amp;#039; für „schwanger“ bzw. bei Tieren „trächtig“ ab. Im übertragenen Sinn bedeutet es „randvoll gefüllt“ oder „strotzend vor Inhalt“. Die prägnante Schilderung einer Situation verzichtet also auf Füllwörter und inhaltsleere Floskeln und kommt sofort zum wesentlichen Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Referent stellte die wirtschaftliche Lage des Unternehmens mit außerordentlicher Prägnanz dar.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies bedeutet, dass die Situation des Unternehmens kurz und treffend dargestellt wurde, der Vortrag also auf das Wesentliche beschränkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunikationspsychologische Bestimmung ==&lt;br /&gt;
Werden die Länge eines Textes mit seinen inhaltlichen Aussagen in Relation gesetzt, so lässt sich eine Aussage über seinen „Prägnanzgrad“ treffen. Je kürzer und aussagekräftiger eine Darstellung ist, als desto prägnanter muss sie angesehen werden. Um die Verständlichkeit des Textes jedoch nicht zu gefährden, muss bei der Formulierung die Zielgruppe und deren (Vor)Kenntnisstand berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Friedemann Schulz von Thun]] (1981) stellen die Gegensätze Kürze und Prägnanz einerseits und Weitschweifigkeit andererseits die zwei Pole von Textmerkmalen unter dem Aspekt ihrer [[Verständlichkeit]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassische Rhetorik ==&lt;br /&gt;
In der [[Rhetorik]] bezeichnet Prägnanz heute im eigentlichen Sinne eine Stilfigur der [[Semantik|semantischen]] [[Emphase]], bei der ein einfacher Begriff in solcher Weise eingesetzt wird, dass seine [[Konnotation]]en die eigentlichen Bedeutungsträger sind, während ein rein wörtliches Verstehen zu einer [[Binsenweisheit]] führen würde: So soll etwa „Er ist ein wahrer Mann“ heißen „Er ist mutig und tapfer“; „Kinder sind Kinder“ heißt „Kinder sind unvernünftig und verspielt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergänzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Praegnanz.jpg|180px|rechts|Gestaltpsychologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Verb]] [[Imprägnierung|&amp;#039;&amp;#039;imprägnieren&amp;#039;&amp;#039;]] [ = ein Material (z.&amp;amp;nbsp;B. Textilien, Holz) wetterfest machen] geht auf denselben lateinischen Wortstamm zurück und bedeutet im ursprünglichen Wortsinn &amp;#039;&amp;#039;schwängern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die klassische [[Gestaltpsychologie]] formulierte mehrere Gestaltgesetze der Wahrnehmung. Eines davon ist das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz der Prägnanz&amp;#039;&amp;#039;. Es besagt, dass in einer Vielzahl von Elementen jene zuerst wahrgenommen werden, die sich in einer oder mehreren Eigenschaften von den anderen abheben.&amp;lt;br /&amp;gt; In diesem Zusammenhang ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Prägnanz&amp;#039;&amp;#039; mehr im Sinne von „Hervorgehobensein“ oder „Auffälligkeit“ zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Informationsgehalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sich verständlich ausdrücken&amp;#039;&amp;#039;, Inghard Langer, Friedemann Schulz von Thun, Reinhard Tausch, 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychologie des Wissensmanagements&amp;#039;&amp;#039;, Silke Frieda Heiss, Wolfgang Schnotz, 2004.&lt;br /&gt;
* Paul R. Portmann-Tselikas: &amp;#039;&amp;#039;Qualität und Prägnanz. Aspekte eines Ethos der Kommunikation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christine Lubkoll]], [[Oda Wischmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;‚Ethical Turn‘? Geisteswissenschaften in neuer Verantwortung.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 2009, ISBN 978-3-7705-4807-1, S.&amp;amp;nbsp;99–117.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|prägnant}}&lt;br /&gt;
* [https://www.teachsam.de/psy/psy_kom/psy_thun/psy_kom_thun_6_3_1_5.htm Hamburger Verständlichkeitsansatz: Kürze, Prägnanz – Weitschweifigkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pragnanz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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