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	<title>Pozděchov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pozd%C4%9Bchov&amp;diff=2112940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-04-24T09:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Pozdechov znak.png|111px|Wappen von Pozděchov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Vsetín&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1344&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 490&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/13/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/57/21/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 544655&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 756 11&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Vizovice]] – [[Valašská Polanka]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Vlasta Sláčíková&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Pozděchov 215&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 756 11 Valašská Polanka&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecpozdechov.ic.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pozděchov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Posdiechow&amp;#039;&amp;#039;, älter auch &amp;#039;&amp;#039;Posdihof&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://digitool.is.cuni.cz:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=797346.xml&amp;amp;dvs=1489155296971~623&amp;amp;locale=en_US&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=3&amp;amp;divType=&amp;amp;COPYRIGHTS_DISPLAY_FILE=licence_mapy&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Gemeinde in der [[Mährische Walachei|Mährischen Walachei]] in [[Tschechien]]. Sie liegt acht Kilometer östlich von [[Vizovice]] und gehört zum [[Okres Vsetín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pozděchov, common.jpg|mini|links|Dorfanger]]&lt;br /&gt;
Pozděchov erstreckt sich im Norden des [[Vizovická vrchovina|Wisowitzer Berglandes]] entlang des Baches Pozděchůvka. Nördlich erhebt sich der Hrabník (604&amp;amp;nbsp;m), im Nordosten der Za Lechama (584&amp;amp;nbsp;m), östlich der Vlčí (550&amp;amp;nbsp;m), im Südosten der Javorník (720&amp;amp;nbsp;m) und die Vrátnice (680&amp;amp;nbsp;m), südlich die Bařinka (716&amp;amp;nbsp;m) und der Svéradov (737&amp;amp;nbsp;m), im Südwesten der Klášťov (753&amp;amp;nbsp;m) und die Rovně (708&amp;amp;nbsp;m), westlich die Tanečnice (601&amp;amp;nbsp;m) sowie im Nordwesten der Vrch (574&amp;amp;nbsp;m). Durch den nördlichen Teil des Dorfes verläuft die Staatsstraße I/49 zwischen Valašská Polanka und [[Vizovice]]. Südlich des Ortes entspringt die [[Bratřejovka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Vrchy und [[Prlov]] im Norden, Neratov und [[Valašská Polanka]] im Nordosten, Osíkovice, Paseky und Kozinek im Osten, Vařákovy Paseky und [[Lačnov]] im Südosten, V Americe, Výpusta, Rudovňa, Hradiště, U Žižků, [[Ploština]], [[Drnovice u Valašských Klobouk|Drnovice]] und [[Vysoké Pole]] im Süden, Na Mezných und [[Bratřejov]] im Südwesten, Dolina, Spadalina und [[Ublo]] im Westen sowie Závratě, Pržnice, Žleby, [[Jasenná na Moravě|Jasenná]] und U Macíků im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pozdechov pecet.png|mini|links|hochkant=0.7|Ortssiegel von 1780]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pozděchov, main street.jpg|mini|hochkant=1.3|Hauptstraße und Spritzenhaus von Pozděchov]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Pozehow&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1361 in einer päpstlichen Urkunde als Besitz des [[Kloster Smilheim|Klosters Smilheim]]. Neben &amp;#039;&amp;#039;Pozehow&amp;#039;&amp;#039; bestand in dem Tal mit Svéradov noch eine zweite Ansiedlung, diese erlosch zum Ende des 15. Jahrhunderts. Aus dem Jahre 1363 ist ein Rechtsstreit zwischen den Zisterziensern und den Herren [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]] überliefert, die sich klösterliche Güter, darunter &amp;#039;&amp;#039;Posozyechow&amp;#039;&amp;#039; angeeignet hatten. Von seiner Zerstörung in den [[Hussitenkriege]]n erholte sich das Kloster nie wieder. 1467 überließ [[Georg von Podiebrad]] die klösterlichen Besitzungen seinem Gefolgsmann [[Ctibor Tobischau von Cimburg|Ctibor von Cimburg]]. In den Jahren 1481 bis 1482 führte der letzte Smilheimer Abt Beneš mit Ctibor von Cimburg eine gerichtliche Auseinandersetzung um &amp;#039;&amp;#039;Pozdichov&amp;#039;&amp;#039;. Wenig später erlosch das Kloster. Daraufhin erhielt Zigmund Kuna [[Kunstadt (Adelsgeschlecht)|von Kunstadt]], ein Nachfahre des Klostergründers, den klösterlichen Besitz zwecks einer Erneuerung des Klosters, die jedoch nie erfolgte. Seit 1503 ist in den [[Uherské Hradiště|Hradischer]] Gerichtsbüchern ein gemeinsamer Vogt für Prlov und &amp;#039;&amp;#039;Pozdichov&amp;#039;&amp;#039; nachweisbar. Besitzer der Herrschaft [[Vizovice]] waren nach den Herren von Kunstadt u.&amp;amp;nbsp;a. ab 1549 Wenzel [[Boskowitz (Adelsgeschlecht)|von Boskowitz]] und ab 1580 Zdeněk Kavka von Říčany, der 1582 bei [[Zádveřice-Raková|Zádveřice]] erschossen wurde. Nachfolgender Grundherr war der ungarische Adlige Emerich Dóczy de Nagy Lucsie (&amp;#039;&amp;#039;Emerich Dóczy z Natluče&amp;#039;&amp;#039;). Während des Dreißigjährigen Krieges beteiligten sich die protestantischen Bewohner des Dorfes zwischen 1620 und 1644 am Walachischen Aufstand. Beim Einmarsch der Schweden reihte sich ein Teil von ihnen bewaffnet in deren Armee ein und kämpfte bei der Eroberung von [[Kroměříž]], andere leisteten Spionagedienste oder versorgten die schwedischen Truppen mit Lebensmitteln. Infolge der Friedensverhandlungen erfolgte ab 1643 der Rückzug der Schweden aus Mähren, und die Gegend wurde sukzessive von den kaiserlichen und [[Bistum Olmütz|bischöflichen]] Truppen eingenommen. Danach erfolgte im Februar 1644 in [[Vsetín]] eine Massenhinrichtung von etwa 200 Aufständischen, darunter auch fünf aus &amp;#039;&amp;#039;Pozdichov&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges bestand der Ort aus 18 Wirtschaften und elf Beisassen. 1663 brannten die Türken das Dorf nieder. Im Jahre 1672 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Pozdiechow&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Ort von den [[Kuruzen]] geplündert. Weitere Grundherren waren Prokop Graf von Gollen, Marie Anna [[Minckwitz (Adelsgeschlecht)|Minckwitz von Minckwitzburg]], Hermann Hemilton von Blümegg und Philipp [[Stillfried-Rattonitz]]. 1834 bestand der Ort aus 104 Häusern und hatte 575 Einwohner. Aus dem Jahre 1846 ist der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Pozděchow&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer zur Herrschaft [[Vizovice|Wisowitz]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Pozděchow&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Uherské Hradiště|Hradisch]]. Ab 1868 gehörte die Gemeinde zum Bezirk [[Holešov]] und 1935 wurde sie dem Bezirk [[Zlín]] zugeordnet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte eine Auswanderung nach Amerika ein. Seit den 1930er Jahren bestehen Pläne zur Herstellung einer [[Bahnstrecke Otrokovice–Vizovice–Valašská Polanka]]. Das Interesse an dem Bahnprojekt, mit dem das Dorf eine Verbindung zu den Industriestädten Zlín und [[Vsetín]] erhalten sollte, war vor allem bei dem Teil der Bevölkerung, der in den dortigen Fabriken arbeitete groß. Die Fertigstellung des Abschnittes zwischen [[Vizovice]] und [[Valašská Polanka]] mit einem 910&amp;amp;nbsp;m langen Tunnel zwischen [[Bratřejov]] und Pozděchov ging seit 1937 nie über die Planungsphase hinaus. Während der [[Protektorat Böhmen und Mähren|deutschen Besetzung]] agierten seit dem Sommer 1944 in den Wisowitzer Bergen aus der Sowjetunion eingeflogene Fallschirmspringer und Flüchtlinge des [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstandes]] als [[Partisan]]en und vereinigten sich später unter dem Kommando des Majors Murzin zur 1. Tschechoslowakische Partisanengruppe „Jan Žižka“. Ein Teil der Einwohner arbeitete mit den Partisanen zusammen. Zwei Einwohner aus Pozděchov starben am 19. April 1945 bei der Vernichtung von [[Ploština]] durch die Waffen-SS. Die deutschen Besatzer flohen in der Nacht vom 3. zum 4. Mai 1945 vor der herannahenden [[Rote Armee|Roten Armee]] über Vsetín ins Binnenland. Am 4. Mai 1945 wurde der Ort von den Partisanen und der Roten Armee besetzt. Nach dem Ende des Krieges wurden 1945 die Güter von Marietta [[Boos von Waldeck|Boos-Waldeck]], geborene Stillfried-Rattonitz, konfisziert. Seit 1949 gehört Pozděchov zum [[Okres Vsetín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Pozděchov sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pozděchov, church.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pozděchov NR 2.jpg|mini|Naturschutzgebiet Pozděchov]]&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Georg, sie entstand 1700–1710 auf Veranlassung von Prokop Graf von Gollen an der Stelle eines alten Kirchleins. Den Haupteingang ziert das Wappen derer von Gollen, es zeigt einen Brotlaib.&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche, erbaut 1871, geweiht wurde sie 1895&lt;br /&gt;
* Hölzernes Jagdschlösschen Trubiska, im Wald östlich des Ortes, der Bau entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts für die Familie [[Stillfried-Rattonitz|Stillfried]], die es bis 1945 besaß. Heute gehört es der Jagdgenossenschaft Trubiska Pozděchov.&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem Gemeinschaftsgrab der Opfer der Massaker von [[Prlov]] und Vařákovy Paseky, auf dem Evangelischen Friedhof&lt;br /&gt;
* Peškova lípa, eine mächtige Linde&lt;br /&gt;
* Vogtei&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet Pozděchov, Blumenwiese mit Vorkommen des Frühlingssafran, der Echten Schlüsselblume und des Breitblättrigen Knabenkrautes, am südlichen Ortsausgang&lt;br /&gt;
* Klášťov, höchster Berg der Vizovická vrchovina, mit Burgstall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://rejstrik.cz/encyklopedie/objekty1.phtml?id=16568&amp;amp; Präsentation auf rejstrik.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vsetín}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1038573653|VIAF=305150890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pozdechov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1361]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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